Geschwindigkeitstest im Netz Google will mehr Tempo

Ist meine Internetleitung so schnell, wie der Anbieter verspricht? Google kann nun auch diese Frage beantworten. Und profitiert selbst, indem es Nutzer-Daten sammelt

Google für alle - ist vor allem gut für Google

Google für alle - ist vor allem gut für Google

Bei seinem Internetprovider einen Zugang mit 6000 Kilobit pro Sekunde zu mieten, heißt nicht, dass man diese Bandbreite auch jederzeit nutzen kann. Sei es, weil die Anbieter so viele Kunden wie möglich durch ihre Leitungen schleusen wollen; sei es, weil ihre Server in Spitzenzeiten sonst zu überlasten drohen, oder weil sie gezielt Tauschbörsennutzer mit deren hohen Datendurchsätzen ausbremsen.

Bisher konnten "normale" User nur mühsam durchschauen, wie schnell ihre Verbindung ins Netz tatsächlich ist. Google will das ändern.

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Im offiziellen Blog des Suchmaschinenbetreibers wurde gerade ein Projekt angekündigt , das für mehr Transparenz im Netz sorgen will. M-Lab nennt sich die Seite, auf der Google gemeinsam mit Wissenschaftlern und Bürgerrechtlern Instrumente bereitstellt, mit denen sich die Qualität von Internetverbindungen testen lässt.

Derzeit sind drei verfügbar. Mit ihnen lässt sich sehen, wie groß die Geschwindigkeit beim Hoch- und Herunterladen von Daten tatsächlich ist, ob und wo es dabei Probleme gibt, ob der Internetprovider Tauschbörsen, sogenannte Bittorrent-Dienste, gezielt verlangsamt und ob der eigene Computer den Zugang limitiert.

Nicht, dass es solche Werkzeuge bisher nicht gab. Doch unterstützt die Plattform einerseits Forscher dabei, neue zu entwickeln und über die Seite kostenlos anzubieten. Andererseits können Interessierte sie dort problemlos finden und nutzen. Zumindest wenn die Bandbreite der Google-eigenen Server groß genug ist. Derzeit bietet das Unternehmen dafür nur drei Server an, die ständig überlastet und wegen des großen Interesses kaum zu erreichen sind. Im Laufe des Jahres will man aber weltweit 36 Server zur Verfügung stellen.

Was Google davon hat? Nun, zuerst einmal bekommt man Daten, wie immer. Auf einer Seite steht unter dem Punkt "Daten, die gesammelt werden": "Der Server speichert Testergebnisse, die IP-Adresse des Nutzers, die Geschwindigkeit des Hoch- und Herunterladens, Adressköpfe der versendeten Informationspakete und TCP-Variablen des Tests."

Leser-Kommentare
  1. Es ist schon auffaellig, wie stark der Autor uns erklaeren will, wie eigennuetzig Google handele. Endgueltig klar wird diese Absicht beim letzten Absatz, in dem noch ganz nebenbei ein anderes Bestreben von Google jedes Ideal abgesprochen wird.

    Ich mein, was soll das? Google ist ein Weltkonzern, finanzielle Interessen sind keine Besonderheit auf der Ebene. Andererseits hat sich Google noch nichts geleistet, das sein Credo "Don't be evil" ernsthaft unglaubwuerdig erscheinen liesse.

    Natuerlich sollte man nicht voellig naiv an Google glauben. Zu viele Informationen in einer Hand bergen ein grosses Potenzial fuer Missbrauch. Daher koennte man Google Verantwortunglosigkeit vorwerfen, an seine eigene Unfehlbarkeit kaum Zweifel zu hegen.
    Aber solange sie sich keinen Fehltritt leisten, finde ich es unbegruendet, jede Aktion als rein oekonomisch motiviert abzustempeln.

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    Google unterstützt aktiv die Zensur des Internets in China - Google-Suche: Google Zensur China

    Uns einige Frage werden mit den Ergebnissen der Suche bantwortet!

    Google unterstützt aktiv die Zensur des Internets in China - Google-Suche: Google Zensur China

    Uns einige Frage werden mit den Ergebnissen der Suche bantwortet!

  2. Ich finde es völlig in Ordnung den Leuten klar vor Augen zu führen, daß Google soetwas eben nicht aus Gutmenschentum macht, sondern aus reinem Profitstreben und ebenso kann man den Leuten garnicht oft genug sagen, daß Datensammelkraken wie Google oder payback eine gefährliche Seuche sind, denen man nicht unbedingt auch noch gutgläubig die nächsten Daten über einen selbst hinterherschmeissen sollte.

    Die Datensammelwut von Google ist schon teuflisch genug. Wie sicher die Daten bei Google sind ist die nächste Frage, die man sich stellen muss. Wann ist der erste unzufriedene Mitarbeiter mit seiner privaten Datenkopie auf Käufersuche? Selbst wenn Google, außer des schamlosen und umfassenden Auswertung dieser Daten zu Ihrem Profit, nichts Böses im Schilde führt, so gibt es doch genug Kriminelle denen ganz tolle Ideen kommen um uns demnächst noch besser informiert über den Tisch zu ziehen? Vielleicht meldet ja auch der Amerikanische Heimatschutz demnächst sein beschlagnahmendes Interesse an diversen Datenbeständen an, nur vorbeugend natürlich und völlig idealistisch!

  3. Google unterstützt aktiv die Zensur des Internets in China - Google-Suche: Google Zensur China

    Uns einige Frage werden mit den Ergebnissen der Suche bantwortet!

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    Ja, das Beispiel wird immer genannt, um Google als profitorientiert zu zu brandmarken.

    Aber was ist kontruktiver? Sich ganz von China fernhalten? Das bringt keinem Chinesen etwas. Damit verschlimmert Google die Situation in China nicht, aber es traegt auch nicht zu ihrer Verbesserung bei.

    Der KP koennte es voellig egal sein, wenn Google wegen der Zensur draussen bliebe. Das braechte gar nichts. Die haben ihre eigenen Suchmaschinen wie Baidu.

    Die Zensur ist fuer Google die einzige Moeglichkeit, ueberhaupt auf dem chinesischen Markt aufzutreten. Google wird zumindest nicht intern von der KP kontrolliert, wie es bei chinesischen Medienunternehmen vermutlich der Fall ist.
    Sind sie erstmal drin, haben sie die Moeglichkeit, die Luecken der Zensur zur nutzen, waehrend chinesische Unternehmen eher der KP noch entgegen kommen.

    Das ist also die einzige Moeglichkeit, dort positiv zu wirken.

    Ich habe den Eindruck, dass hier oft Massnahmen mit Zielsetzungen verwechselt werden. Das Ziel ist, Menschen zu helfen. Normalerweise ist Pressefreiheit dazu eine richtige Massnahme, aber in China hat Google nicht die Wahl. Es muss auf alternative Taktiken zurueckgreifen.

    Ja, das Beispiel wird immer genannt, um Google als profitorientiert zu zu brandmarken.

    Aber was ist kontruktiver? Sich ganz von China fernhalten? Das bringt keinem Chinesen etwas. Damit verschlimmert Google die Situation in China nicht, aber es traegt auch nicht zu ihrer Verbesserung bei.

    Der KP koennte es voellig egal sein, wenn Google wegen der Zensur draussen bliebe. Das braechte gar nichts. Die haben ihre eigenen Suchmaschinen wie Baidu.

    Die Zensur ist fuer Google die einzige Moeglichkeit, ueberhaupt auf dem chinesischen Markt aufzutreten. Google wird zumindest nicht intern von der KP kontrolliert, wie es bei chinesischen Medienunternehmen vermutlich der Fall ist.
    Sind sie erstmal drin, haben sie die Moeglichkeit, die Luecken der Zensur zur nutzen, waehrend chinesische Unternehmen eher der KP noch entgegen kommen.

    Das ist also die einzige Moeglichkeit, dort positiv zu wirken.

    Ich habe den Eindruck, dass hier oft Massnahmen mit Zielsetzungen verwechselt werden. Das Ziel ist, Menschen zu helfen. Normalerweise ist Pressefreiheit dazu eine richtige Massnahme, aber in China hat Google nicht die Wahl. Es muss auf alternative Taktiken zurueckgreifen.

  4. Google bietet mal wieder einen neuen Service an und es steht jedem frei ihn zu nutzen. Google ist eine Aktiengesellschaft und handelt daher meistens im Eigeninteresse. Doch da Google wie auch die meisten User ein Profiteur vom freien um gleichen Internet ist decken sich die Interessen häufig. Dazu kommt das es für fast alle Services von Google konkurierende Angebote gibt daher sind sie kein Monopolist.(Wenn doch dann liegt es an den Mängeln bei der Konkurenz) Wenn jemand Google für eine schreckliche Datenkrake hält kann er ja zur Konkurenz wechseln. Wenn man beim neuen Service auf Anonymität wertlegt, bekommt Google nur die IP und das Tempo. Da gibt es wirklich Datensätze die mir mehr sorgen machen.

    Fazit: Wir benutzen Googles Services, wenn wir Google mistrauen können wir damit aufhören. Die Macht liegt bei uns.

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    stark an die tiefsinnige Antwort eines schwächelnden Geistes auf z.B. die Videoüberwachung wenn er meint: "von mir aus, ich hab nix zu verbergen", oder bei Atomstrom rumkaspert: "bei mir kommt der Strom aus der Steckdose".
    Viel zu häufig müssen die Menschen die etwas weiterdenken auf die Gefahren aufmerksam machen.
    Und der exorbitant gestiegene Aktienkurs von Google rührt nicht von seinen kostenlosen Diensten her, sondern von deren Hintergrundwissen, weil Werbung den Gewinn bringt. Was bedeutet, wer am meisten bezahlt liegt ganz vorne in den Suchergebnissen, egal wie gut oder schlecht das Produkt/Firma ist.

    stark an die tiefsinnige Antwort eines schwächelnden Geistes auf z.B. die Videoüberwachung wenn er meint: "von mir aus, ich hab nix zu verbergen", oder bei Atomstrom rumkaspert: "bei mir kommt der Strom aus der Steckdose".
    Viel zu häufig müssen die Menschen die etwas weiterdenken auf die Gefahren aufmerksam machen.
    Und der exorbitant gestiegene Aktienkurs von Google rührt nicht von seinen kostenlosen Diensten her, sondern von deren Hintergrundwissen, weil Werbung den Gewinn bringt. Was bedeutet, wer am meisten bezahlt liegt ganz vorne in den Suchergebnissen, egal wie gut oder schlecht das Produkt/Firma ist.

    • Anonym
    • 31.01.2009 um 12:01 Uhr

    Man kann heute sein komplettes Online-Leben vergoogeln: Browser Chrome, Google-Mail, Kalender, Online Office "Text & Tabellen", Krankenakte Google-Health, "Blogger", Community "Orkut", Google-Earth, YouTube... und nicht zuletzt die bedeutendste Suchmaschine und gaanz viel Online-Werbung. Viele Websites verwenden im Hintergrund Google-Analytics. - Irgendwo kriegen sie dich! Aber man will ja auch nicht gern auf das alles verzichten. Beeindruckend!

  5. stark an die tiefsinnige Antwort eines schwächelnden Geistes auf z.B. die Videoüberwachung wenn er meint: "von mir aus, ich hab nix zu verbergen", oder bei Atomstrom rumkaspert: "bei mir kommt der Strom aus der Steckdose".
    Viel zu häufig müssen die Menschen die etwas weiterdenken auf die Gefahren aufmerksam machen.
    Und der exorbitant gestiegene Aktienkurs von Google rührt nicht von seinen kostenlosen Diensten her, sondern von deren Hintergrundwissen, weil Werbung den Gewinn bringt. Was bedeutet, wer am meisten bezahlt liegt ganz vorne in den Suchergebnissen, egal wie gut oder schlecht das Produkt/Firma ist.

    Antwort auf "Wo ist das Problem?"
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    Die Suchergebnisse werden nicht nach Bezahlung geordnet. Das gilt nur fuer die Werbeflaechen.

    Sie schreiben: "Viel zu häufig müssen die Menschen die etwas weiterdenken auf die Gefahren aufmerksam machen."

    Ich bin ganz Ohr. Kommen sie nicht mit manipulierten Suchergebnissen da ist Google immer noch unbestechlich sonst zerstören sie ihr Geschäftsmodel. Es wird Werbung für Suchbegriffe und Banner verkauft.

    Die Suchergebnisse werden nicht nach Bezahlung geordnet. Das gilt nur fuer die Werbeflaechen.

    Sie schreiben: "Viel zu häufig müssen die Menschen die etwas weiterdenken auf die Gefahren aufmerksam machen."

    Ich bin ganz Ohr. Kommen sie nicht mit manipulierten Suchergebnissen da ist Google immer noch unbestechlich sonst zerstören sie ihr Geschäftsmodel. Es wird Werbung für Suchbegriffe und Banner verkauft.

  6. Die Suchergebnisse werden nicht nach Bezahlung geordnet. Das gilt nur fuer die Werbeflaechen.

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    Keine Frage, Googles Programm ist gut programmiert und lukrative Basis für Werbung, das macht aber nicht seinen hohen Aktienkurs aus. Dann würde sich Google mit Webseitensuchen begnügen können. Aber um weiter zu wachsen (ihr wollt ja offenbar alle wachsen, ihr wisst zwar nicht so richtig wohin, aber wenn alle das wollen, will ich`s auch*) muss ich meinen Kunden Weiteres, Neues, Anderes bieten! Und jeder halbwegs fähige Kaufmann weiß, Informationen sind schon immer Grundbedingung für seinen Vorteil. Und habe ich die neusten Käufer/Kundenprofile ist das meine Gewinn. Die bekomme ich aber nur ungenügend durch Internetsuchanfragen. Deswegen gibts bei Google Offenbarungsangebot wie Mail, youtube etc..

    *man sollte es mal mit ERwachsen versuchen, alles andere ist nämlich irgendwann AUSgewachsen.

    Keine Frage, Googles Programm ist gut programmiert und lukrative Basis für Werbung, das macht aber nicht seinen hohen Aktienkurs aus. Dann würde sich Google mit Webseitensuchen begnügen können. Aber um weiter zu wachsen (ihr wollt ja offenbar alle wachsen, ihr wisst zwar nicht so richtig wohin, aber wenn alle das wollen, will ich`s auch*) muss ich meinen Kunden Weiteres, Neues, Anderes bieten! Und jeder halbwegs fähige Kaufmann weiß, Informationen sind schon immer Grundbedingung für seinen Vorteil. Und habe ich die neusten Käufer/Kundenprofile ist das meine Gewinn. Die bekomme ich aber nur ungenügend durch Internetsuchanfragen. Deswegen gibts bei Google Offenbarungsangebot wie Mail, youtube etc..

    *man sollte es mal mit ERwachsen versuchen, alles andere ist nämlich irgendwann AUSgewachsen.

  7. Sie schreiben: "Viel zu häufig müssen die Menschen die etwas weiterdenken auf die Gefahren aufmerksam machen."

    Ich bin ganz Ohr. Kommen sie nicht mit manipulierten Suchergebnissen da ist Google immer noch unbestechlich sonst zerstören sie ihr Geschäftsmodel. Es wird Werbung für Suchbegriffe und Banner verkauft.

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    Wenn ich Sie richtig kennen würde, kann ich Sie manipulieren ... zu meinen Gunsten/Profit (ich versuch?s hier mal mit Argumenten).
    Hören Sie auf Google nur als ersten Suchmaschinenanbieter zu sehen, am Ende des Jahres muss da nämlich die Bilanz stimmen und mit kostenfreiem Suchen kommt der Manager nicht weit. Ergo müssen andere Einnahmequellen her, damit dem Kunden beste Voraussetzungen für seine Werbung geboten wird.
    Und nun überlegen Sie sich mal, warum soviel Geld (die wir auch noch selber bezahlen über das Produkt) für Werbung ausgegeben wird, wenn da Menschen angelockt werden sollen wie Sie, der meint man muss das ja nicht kaufen? Wer denkt denn da nun etwas verquert? Das Werbebuget oder der Nichtkäufer?

    Wenn ich Sie richtig kennen würde, kann ich Sie manipulieren ... zu meinen Gunsten/Profit (ich versuch?s hier mal mit Argumenten).
    Hören Sie auf Google nur als ersten Suchmaschinenanbieter zu sehen, am Ende des Jahres muss da nämlich die Bilanz stimmen und mit kostenfreiem Suchen kommt der Manager nicht weit. Ergo müssen andere Einnahmequellen her, damit dem Kunden beste Voraussetzungen für seine Werbung geboten wird.
    Und nun überlegen Sie sich mal, warum soviel Geld (die wir auch noch selber bezahlen über das Produkt) für Werbung ausgegeben wird, wenn da Menschen angelockt werden sollen wie Sie, der meint man muss das ja nicht kaufen? Wer denkt denn da nun etwas verquert? Das Werbebuget oder der Nichtkäufer?

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