Abrüstung Die neue Antiatomwaffen-Bewegung
Westliche Politiker setzen sich für verstärkte Abrüstungsbemühungen ein. Es treibt sie die Furcht, dass immer mehr Staaten und Terrorgruppen nach der Atombombe greifen
Es ist nicht lange her, da wurden Menschen, die eine Welt ohne Atomwaffen forderten, als Spinner bezeichnet. Zu diesen Spinnern hat sich nun auch Außenminister Frank-Walter Steinmeier gesellt. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz forderte er eine "atomwaffenfreie Welt“.
Steinmeier ist der Letzte in einer inzwischen illustren Runde: Die Amerikaner Henry Kissinger, George Shultz, Sam Nunn, William Perry gehören dazu und die Deutschen Helmut Schmidt, Richard von Weizsäcker, Hans-Dietrich Genscher und Egon Bahr – allesamt hartgesottene Realpolitiker. Wenn diese Männer sich eine Vision zu eigen machen, muss irgendetwas Gravierendes geschehen sein.
Bisher galt die Regel: Wer zuerst schießt, stirbt als zweiter. Während der Kubakrise im Jahre 1962 waren die USA und die Sowjetunion zwar haarscharf an einem nuklearen Krieg vorbeigeschrammt. Doch der Glaube an die atomare Abschreckung hielt sich bis heute, auch über das Ende des Kalten Kriegs hinaus.
Schon die Kubakrise war ein Alarmzeichen. Sie zeigte, dass Atomwaffen eine ernsthafte Konfrontation nicht verhindern konnten. Selbst dann nicht, wenn sich mit den USA und der Sowjetunion zwei scheinbar rationale Spieler gegenüberstanden.
Der Zweifel an Kontrollierbarkeit der Atomwaffen blieb immer bestehen. In jüngerer Zeit ist er durch zwei entscheidende Entwicklungen auch bei den Realisten unter den Sicherheitspolitikern noch vertief worden: die atomaren Ambitionen Irans und den internationalen nuklearen Schwarzmarkt.
Es ist bis heute nicht klar, ob Iran wirklich eine Atombombe bauen will, doch schon allein der Gedanke daran, löst eine Kettenreaktion aus – insbesondere in der Region. Von Riad über Amman bis nach Ägypten planen die Regierungen schon eine eigene atomare Aufrüstung. Das Pulverfass Naher Osten wäre dann mit der ultimativen Waffe bestückt. Israel hat die Bombe bereits, aber bekennt sich nicht dazu; die Führung in Teheran sagt zwar, sie verfolge ausschließlich friedliche Ziele, aber vieles deutet daraufhin, dass das nicht stimmt. Gleichzeitig droht Irans Präsident Ahmadineschad Israel mit der Auslöschung.
- Datum 10.02.2009 - 12:19 Uhr
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Das ist wieder typisch für das Denken der westlichen Politiker. Wenn alle die Atombombe haben, dann ist sie kein Druckmittel mehr, dann können wir sie auch verschrotten.
Das zeigt mir wieder mal, wes Geistes Kind die Politiker sind, die wir immer noch blauäugig wählen - und die Medien sind sich nicht zu schade uns diese Typen als geniale Denker zu verkaufen...
Also zunächst mal nur weil der Autor im Artikel Verallgemeinerungen über den ganzen "Westen" anstellt - der als Block seit 1989 ohnehin erodiert ist - muss man dem nicht so unwidersprochen folgen.
Wer sich nur die Konflikte innerhalb des sog. "Westens" beim Irak Krieg vor Augen führt sieht sofort dass sich diese vermeintlichen Freunde und Partner stärker untereinander bekämpfen als so manchen Schurkenstaaten. In der Wirtschaftspolitik und bei nationalen Interessen gibt es hier schlicht kein Pardon - eher im Gegenteil. Also dies mal hierzu.
Dann muss ich sagen, so sehr mich die alt68er nerven und so sehr ich hoffe dass die endlich in den wortwörtlichen Ruhestand gehen und den Jüngeren die Bühne überlassen ohne ständig den Zeigefinger zu erheben so sehr muss ich dieser Generation den Pazifismus hoch anrechnen. Der wurde damals vielfach aus falschen Motiven und Verranntheiten betrieben, zB hat man gerade unter Linken gerne Massenmörder wie Mao unterstützt einfach weil das "auch" Feinde des Westens (und damit deren eigener Heimat waren, aber gut "Heimat" ist für die ja auch ein Unwort). ABER dass es nur eine konventionelle deutsche Wiederbewaffnung gab und dies trotz aller Ansinnen (zB FJS als Verteidigungsminister) aus der Politik so durchgehalten wurde ist eine riesige Leistung - die wir mehr als Pfund nutzen sollten.
Leute, allen deutschen Selbsthasses und dem notorischen Tiefstapeln hierzulande entgegen ist Deutschland eine Weltwirtschaftsmacht und damit ganz automatisch auch eine Macht in der Weltpolitik - mit Geld kommt die Macht, dem ist einfach so. Zumal wir wohl in dem am meisten respektiertesten westlichen Flächenland leben, die "soft power" der Bundesrepublik geht weit über jene der "supermacht" USA hinaus! Diese "soft power" ist aber mit die wichtigste Währung in der Diplomatie
UND wir haben die absolute Glaubwürdigkeit. Obwohl unsere Vorfahren Pioniere bei ABC Waffen waren und dieses Unheil mitgeholfen haben über die Menschheit zu bringen haben wir keine atomaren, chemischen und biologischen Waffen und uns zu dem Verzicht hierauf freiwillig verpflichtet. Als Zeichen. Technisch machbar wäre es für uns binnen kürzester Zeit, das Wissen und die Ressourcen sind alle vorhanden. Diese selbstauferlegte Zurückhaltung ist eine Tugend und mit diesem Pfund müssen wir endlich wuchern. Selbst einer dem deutschen Selbsthass Anhängender muss dem zustimmen, und sei es nur zum Zweck damit Druck bei der Abrüstung zu machen.
Wir sind das lebende Beispiel dafür dass eben "der Westen" nicht einfach doppelte Standards anlegt und anderen die Waffen versagt die er selbst besitzt. Damit zu argumentieren hat mit Sicherheit mehr Erfolg als alles Säbelrasseln aus dem UN Sicherheitsrat was diese Leute ja ohnehin nur weiter fanatisiert.
Die These, dass die "Bombe für alle" die Welt sicherer macht, ist ja wohl ein Witz.
Kernwaffen haben ein "einzigartiges" Zerstörungspotenzial, sind MASSENVERNICHTUNGSwaffen. Jede Bananenrepublik damit auszustatten, wäre sehr leichtfertig. Selbst bei wohlorganisierten Staaten wie den USA oder der UdSSR wäre dies fast einmal schiefgegangen. Ein rationaler, "sicherer" Umgang mit Kernwaffen ist in Staaten schon schwierig genug, geschweige denn in Regionen "prekärer Staatlichkeit"? Man darf nicht vergessen, dass die Menschheit sich nicht auf dem ganzen Globus in Staaten organisiert.
Nein, es ist gut dass das Thema Abrüstung und Nichtverbreitung endlich in die Köpfe der Medienleute und Entscheidungsträger geschafft hat. Ich hoffe, es hält sich dort und wird bald konkrete Politik.
Also zunächst mal nur weil der Autor im Artikel Verallgemeinerungen über den ganzen "Westen" anstellt - der als Block seit 1989 ohnehin erodiert ist - muss man dem nicht so unwidersprochen folgen.
Wer sich nur die Konflikte innerhalb des sog. "Westens" beim Irak Krieg vor Augen führt sieht sofort dass sich diese vermeintlichen Freunde und Partner stärker untereinander bekämpfen als so manchen Schurkenstaaten. In der Wirtschaftspolitik und bei nationalen Interessen gibt es hier schlicht kein Pardon - eher im Gegenteil. Also dies mal hierzu.
Dann muss ich sagen, so sehr mich die alt68er nerven und so sehr ich hoffe dass die endlich in den wortwörtlichen Ruhestand gehen und den Jüngeren die Bühne überlassen ohne ständig den Zeigefinger zu erheben so sehr muss ich dieser Generation den Pazifismus hoch anrechnen. Der wurde damals vielfach aus falschen Motiven und Verranntheiten betrieben, zB hat man gerade unter Linken gerne Massenmörder wie Mao unterstützt einfach weil das "auch" Feinde des Westens (und damit deren eigener Heimat waren, aber gut "Heimat" ist für die ja auch ein Unwort). ABER dass es nur eine konventionelle deutsche Wiederbewaffnung gab und dies trotz aller Ansinnen (zB FJS als Verteidigungsminister) aus der Politik so durchgehalten wurde ist eine riesige Leistung - die wir mehr als Pfund nutzen sollten.
Leute, allen deutschen Selbsthasses und dem notorischen Tiefstapeln hierzulande entgegen ist Deutschland eine Weltwirtschaftsmacht und damit ganz automatisch auch eine Macht in der Weltpolitik - mit Geld kommt die Macht, dem ist einfach so. Zumal wir wohl in dem am meisten respektiertesten westlichen Flächenland leben, die "soft power" der Bundesrepublik geht weit über jene der "supermacht" USA hinaus! Diese "soft power" ist aber mit die wichtigste Währung in der Diplomatie
UND wir haben die absolute Glaubwürdigkeit. Obwohl unsere Vorfahren Pioniere bei ABC Waffen waren und dieses Unheil mitgeholfen haben über die Menschheit zu bringen haben wir keine atomaren, chemischen und biologischen Waffen und uns zu dem Verzicht hierauf freiwillig verpflichtet. Als Zeichen. Technisch machbar wäre es für uns binnen kürzester Zeit, das Wissen und die Ressourcen sind alle vorhanden. Diese selbstauferlegte Zurückhaltung ist eine Tugend und mit diesem Pfund müssen wir endlich wuchern. Selbst einer dem deutschen Selbsthass Anhängender muss dem zustimmen, und sei es nur zum Zweck damit Druck bei der Abrüstung zu machen.
Wir sind das lebende Beispiel dafür dass eben "der Westen" nicht einfach doppelte Standards anlegt und anderen die Waffen versagt die er selbst besitzt. Damit zu argumentieren hat mit Sicherheit mehr Erfolg als alles Säbelrasseln aus dem UN Sicherheitsrat was diese Leute ja ohnehin nur weiter fanatisiert.
Die These, dass die "Bombe für alle" die Welt sicherer macht, ist ja wohl ein Witz.
Kernwaffen haben ein "einzigartiges" Zerstörungspotenzial, sind MASSENVERNICHTUNGSwaffen. Jede Bananenrepublik damit auszustatten, wäre sehr leichtfertig. Selbst bei wohlorganisierten Staaten wie den USA oder der UdSSR wäre dies fast einmal schiefgegangen. Ein rationaler, "sicherer" Umgang mit Kernwaffen ist in Staaten schon schwierig genug, geschweige denn in Regionen "prekärer Staatlichkeit"? Man darf nicht vergessen, dass die Menschheit sich nicht auf dem ganzen Globus in Staaten organisiert.
Nein, es ist gut dass das Thema Abrüstung und Nichtverbreitung endlich in die Köpfe der Medienleute und Entscheidungsträger geschafft hat. Ich hoffe, es hält sich dort und wird bald konkrete Politik.
eine abschaffung der atombombe begünstigt nur die heutigen supermächte,die auf grund ihrer konventionellen übermacht mit dieser massnahme auf ewig ihre dominanz sichern wollen.
oder wollen sie allen ernstes behaupten,es könne nie eine situation eintreten,in der zur abwehr eines neuen völkermordes tuvalu gezwungen sein würde,die bombe gegen z.b.süd-georgien einzusetzen?
Also zunächst mal nur weil der Autor im Artikel Verallgemeinerungen über den ganzen "Westen" anstellt - der als Block seit 1989 ohnehin erodiert ist - muss man dem nicht so unwidersprochen folgen.
Wer sich nur die Konflikte innerhalb des sog. "Westens" beim Irak Krieg vor Augen führt sieht sofort dass sich diese vermeintlichen Freunde und Partner stärker untereinander bekämpfen als so manchen Schurkenstaaten. In der Wirtschaftspolitik und bei nationalen Interessen gibt es hier schlicht kein Pardon - eher im Gegenteil. Also dies mal hierzu.
Dann muss ich sagen, so sehr mich die alt68er nerven und so sehr ich hoffe dass die endlich in den wortwörtlichen Ruhestand gehen und den Jüngeren die Bühne überlassen ohne ständig den Zeigefinger zu erheben so sehr muss ich dieser Generation den Pazifismus hoch anrechnen. Der wurde damals vielfach aus falschen Motiven und Verranntheiten betrieben, zB hat man gerade unter Linken gerne Massenmörder wie Mao unterstützt einfach weil das "auch" Feinde des Westens (und damit deren eigener Heimat waren, aber gut "Heimat" ist für die ja auch ein Unwort). ABER dass es nur eine konventionelle deutsche Wiederbewaffnung gab und dies trotz aller Ansinnen (zB FJS als Verteidigungsminister) aus der Politik so durchgehalten wurde ist eine riesige Leistung - die wir mehr als Pfund nutzen sollten.
Leute, allen deutschen Selbsthasses und dem notorischen Tiefstapeln hierzulande entgegen ist Deutschland eine Weltwirtschaftsmacht und damit ganz automatisch auch eine Macht in der Weltpolitik - mit Geld kommt die Macht, dem ist einfach so. Zumal wir wohl in dem am meisten respektiertesten westlichen Flächenland leben, die "soft power" der Bundesrepublik geht weit über jene der "supermacht" USA hinaus! Diese "soft power" ist aber mit die wichtigste Währung in der Diplomatie
UND wir haben die absolute Glaubwürdigkeit. Obwohl unsere Vorfahren Pioniere bei ABC Waffen waren und dieses Unheil mitgeholfen haben über die Menschheit zu bringen haben wir keine atomaren, chemischen und biologischen Waffen und uns zu dem Verzicht hierauf freiwillig verpflichtet. Als Zeichen. Technisch machbar wäre es für uns binnen kürzester Zeit, das Wissen und die Ressourcen sind alle vorhanden. Diese selbstauferlegte Zurückhaltung ist eine Tugend und mit diesem Pfund müssen wir endlich wuchern. Selbst einer dem deutschen Selbsthass Anhängender muss dem zustimmen, und sei es nur zum Zweck damit Druck bei der Abrüstung zu machen.
Wir sind das lebende Beispiel dafür dass eben "der Westen" nicht einfach doppelte Standards anlegt und anderen die Waffen versagt die er selbst besitzt. Damit zu argumentieren hat mit Sicherheit mehr Erfolg als alles Säbelrasseln aus dem UN Sicherheitsrat was diese Leute ja ohnehin nur weiter fanatisiert.
Die These, dass die "Bombe für alle" die Welt sicherer macht, ist ja wohl ein Witz.
Kernwaffen haben ein "einzigartiges" Zerstörungspotenzial, sind MASSENVERNICHTUNGSwaffen. Jede Bananenrepublik damit auszustatten, wäre sehr leichtfertig. Selbst bei wohlorganisierten Staaten wie den USA oder der UdSSR wäre dies fast einmal schiefgegangen. Ein rationaler, "sicherer" Umgang mit Kernwaffen ist in Staaten schon schwierig genug, geschweige denn in Regionen "prekärer Staatlichkeit"? Man darf nicht vergessen, dass die Menschheit sich nicht auf dem ganzen Globus in Staaten organisiert.
Nein, es ist gut dass das Thema Abrüstung und Nichtverbreitung endlich in die Köpfe der Medienleute und Entscheidungsträger geschafft hat. Ich hoffe, es hält sich dort und wird bald konkrete Politik.
ich habe kein Plädoyer pro oder contra Atomwaffen geschrieben, sondern mir ging es einzig und allein um die Art und Weise des Denkens unserer Politiker (sprich: der westlichen Politiker).
Das Atomwaffen die Welt nicht sicherer machen, da brauchen sie mich nicht zu agitieren...
ich habe kein Plädoyer pro oder contra Atomwaffen geschrieben, sondern mir ging es einzig und allein um die Art und Weise des Denkens unserer Politiker (sprich: der westlichen Politiker).
Das Atomwaffen die Welt nicht sicherer machen, da brauchen sie mich nicht zu agitieren...
Welchen Hebel hat "der Westen" denn, um die atomare Entwaffnung in Pakistan oder dem nahen Osten durchzusetzen? Ganz zu schweigen von Israel...
Welche Garantien kann es geben, dass nicht irgendein Land heimlich Atomwaffen fetigt und die abgerüstete Welt damit erpresst?
Künftig würde beim leisesten Verdacht, irgendwer würde Atomwaffen bauen, sofort losgeballert werden, der Iran würde schon in Schutt und Asche liegen. Ohne weltweiten Kontrollmechanismus (unangemeldet, uneingeschränkt) und klare und wirkungsvolle Sanktionen (auch Gewaltandrohung) bei Verstößen ist eine Abschaffung von Atomwaffen gefährlicher Mumpitz. Und eine solche Einigung ist derzeit schlicht utopisch.
"Künftig würde beim leisesten Verdacht, irgendwer würde Atomwaffen bauen, sofort losgeballert werden, der Iran würde schon in Schutt und Asche liegen."
möglicherweise ungewollt, des Pudels Kern.
"Künftig würde beim leisesten Verdacht, irgendwer würde Atomwaffen bauen, sofort losgeballert werden, der Iran würde schon in Schutt und Asche liegen."
möglicherweise ungewollt, des Pudels Kern.
ich habe kein Plädoyer pro oder contra Atomwaffen geschrieben, sondern mir ging es einzig und allein um die Art und Weise des Denkens unserer Politiker (sprich: der westlichen Politiker).
Das Atomwaffen die Welt nicht sicherer machen, da brauchen sie mich nicht zu agitieren...
Wer will schon eine Atombewaffnung für jeden Staat? Andererseits, wer kann es Staaten, die sich von der einzigen Weltmacht bedroht fühlen, verdenken, nach dem einzigen Mittel zu greifen, das dieser Bedrohung Einhalt gebieten könnte?
Das Teufelszeug, samt nicht minder bedrohlichen B- und C-Waffen ist in der Welt und niemand wird es wieder abschaffen. Wann hat schon mal Vernunft den Lauf der Welt bestimmt?
Eine Weltwirtschaftskrise wurde sehenden Auges in Kauf genommen.
Eine Klimakatastrophe wird zum Klimawandel, den man mit der Errichtung von Kohle-, Atomkraftwerken und Abwrackprämien zu bewältigen sucht.
Die dringend erforderliche Globalisierung gab es nur für Finanztransaktionen und Warenverkehr zum Nutzen einiger reicher Länder mit den jetzt zu besichtigenden Folgen.
Global vernünftig langfristig und "nachhaltig" zu handeln bringt keinen schnellen Profit und ist in Zeiten von Quartalsberichten im Wirtschaftssektor und 4jährigen Wahlperioden im politischen Bereich illusorisch.
Wer heute nur die Abschaffung der Atombomben einfordert, gleichzeitig aber den Bau von neuen Kraftwerken fördert oder duldet, denkt zu kurz ! Wenn Atomkraftwerke in vielen Ländern stehen oder neu gebaut werden, stehen Atombombenersatzatombomben (Atomkraftwerke) als Ziele für durchschlagende Waffen oder entsprechend präparierte Flugzeuge zur Verfügung. Die Wirkung ist sicherlich anders, aber trotzdem verheerend. Tschernobyl ist nicht vergessen. Wer die Atomgefahr bannen will, muß aufstehen gegen die Nutzung der Kernenergie. Das gilt auch für Journalisten ...
Atom-WAFFEN ermöglichen einen Angriff von Land A gegen Land B.
Atom-KRAFTWERKE erzeugen Energie für Land A und stellen gleichzeitig eine Schwachstelle für die Sicherheit von Land A dar - sie sind aber frei von jedem BEDROHUNGSPOTENTIAL gegen Land B.
Das ist ein kleiner Unterschied - deswegen wird auf Internationalen Sicherheitskonferenzen eher über WAFFEN als über KRAFTWERKE geredet ...
Und für einen guten Journalisten gilt eigentlich, das er sich mit KEINER Sache gemein machen sollte .... (ich weiß, reines Wunschdenken)
Nur zwei Zahlen: beim GAU in Tschernobyl starben 56 Menschen, in Hiroshima rund 140.000. Mehr ist zur Sinnhaftigkeit dieses Kommentars wohl nicht zu sagen (auch wenn das Thema natürlich weit komplexer ist).
Quelle: wikipedia.de
Atom-WAFFEN ermöglichen einen Angriff von Land A gegen Land B.
Atom-KRAFTWERKE erzeugen Energie für Land A und stellen gleichzeitig eine Schwachstelle für die Sicherheit von Land A dar - sie sind aber frei von jedem BEDROHUNGSPOTENTIAL gegen Land B.
Das ist ein kleiner Unterschied - deswegen wird auf Internationalen Sicherheitskonferenzen eher über WAFFEN als über KRAFTWERKE geredet ...
Und für einen guten Journalisten gilt eigentlich, das er sich mit KEINER Sache gemein machen sollte .... (ich weiß, reines Wunschdenken)
Nur zwei Zahlen: beim GAU in Tschernobyl starben 56 Menschen, in Hiroshima rund 140.000. Mehr ist zur Sinnhaftigkeit dieses Kommentars wohl nicht zu sagen (auch wenn das Thema natürlich weit komplexer ist).
Quelle: wikipedia.de
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