Ernährung Neues schmeckenSeite 3/3
Besarta schiebt mithilfe von Janina Schendera das Fleisch in den großen Backofen. Ihre Kochkursus-Favoriten sind Pizza und Obstsalat. Außerdem hat sie gelernt, wie man Dips für Gemüsesticks anrührt und wie gesunde Pausenbrote herstellt werden.
"Sie nehmen schon etwas mit aus diesen Stunden", sagt Schendera und testet gleich das erworbene Wissen. Erina berichtet über die verschiedenen Codes auf Hühnereiern. Sie hat sogar herausgefunden, dass die Eier vom Hof ihrer Verwandten aus Albanien von Hühnern aus Freilandhaltung stammen. Denise hat ihren Fastfood-Konsum eingeschränkt. "Es schmeckt mir nicht mehr so gut wie vor dem Kursus."
Die Initiatorin der Unterrichtsstunden am Schulherd haben die Schüler auch kennengelernt. "Im Dezember vergangenen Jahres hat Sarah Wiener selbst mit den Kindern gekocht. „Das war ein tolles Erlebnis", schwärmt die Kantinenleiterin Irena Meißner. Auf dem großen Küchenschrank neben dem Gasherd hat die Fernseh-Köchin ein Autogramm hinterlassen. Besarta verzieht das Gesicht: "Wenn wir hier die Schränke voll schreiben würden ..."
- Datum 11.02.2009 - 08:39 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Hamburger mit Schweine/Huehnchenfleisch?
Also ich hab hier in USA noch niemanden was anderes als Rind benutzen sehen, und um ehrlich zu sein, Schwein passt nicht wirklich. Aber jeder wie er mag.
Nur extra mageres Fleisch zu verwenden ist vielleicht nicht unbedingt die beste Methode um Kinder auf den Geschmack zu bringen - Fett gehoert zum Fleisch dazu und traegt den Geschmack. Hab hier (L.A.) schon mal 10%-Fett-Rinderhack gekauft, und das ist... Naja, net so doll.
Was ich noch nie verstanden habe ist diese seltsame Fixierung auf die Ernaehrung als eine Loesung fuer Gewichtsprobleme. Alle leidlich aktiven Sportler die ich kenne essen querbeet (durchaus auch Fastfood) und ordentliche Mengen, waehrend etliche ...beleibtere Personen... sich von Diaet zu Diaet quaelen, ohne dauerhafte Resultate zu erzielen.
Aber mir soll's recht sein, so bleiben die saure Sahne (gibt richtig leckere Dips fuer Gemuese), der Schweinebauch und all die anderen schoenen Dinge des Lebens billiger.
(180cm, 70kg seit 5 Jahren 24 Jahre)
Die völlige Fixierung aufs Essen stört mich ebenfalls. Grundsätzlich ist das schon in Ordnung und lobenswert, was da an dieser Schule passiert. Aber ich denke, den Ernährungskurs brauchen die Eltern, nicht die Kids. Wenn die Eltern ihr Dasein ordentlich vorlebten, hätten die Kids auch vernünftige Pausenmahlzeiten im Gepäck. Was die Jugendlichen brauchen, ist regelmäßige Bewegung. Aber es ist natürlich viel aufwändiger und kostspieliger, Sportlehrer einzustellen und marode Sportstätten zu sanieren.
Die völlige Fixierung aufs Essen stört mich ebenfalls. Grundsätzlich ist das schon in Ordnung und lobenswert, was da an dieser Schule passiert. Aber ich denke, den Ernährungskurs brauchen die Eltern, nicht die Kids. Wenn die Eltern ihr Dasein ordentlich vorlebten, hätten die Kids auch vernünftige Pausenmahlzeiten im Gepäck. Was die Jugendlichen brauchen, ist regelmäßige Bewegung. Aber es ist natürlich viel aufwändiger und kostspieliger, Sportlehrer einzustellen und marode Sportstätten zu sanieren.
Warum nicht diese Art der praktischen Ernährungslehre als Pflichtfach an deutschen Schulen?
Bei uns war Hauswirtschaft in der 7. Klasse Pflicht (Bayern, Realschule, 1993 oder so). War zwar alles etwas streng, aber sicher hilfreich.
Bei uns war Hauswirtschaft in der 7. Klasse Pflicht (Bayern, Realschule, 1993 oder so). War zwar alles etwas streng, aber sicher hilfreich.
Bei uns war Hauswirtschaft in der 7. Klasse Pflicht (Bayern, Realschule, 1993 oder so). War zwar alles etwas streng, aber sicher hilfreich.
Egal wie man es nennt, bei uns gab es nichts dergleichen.
Egal wie man es nennt, bei uns gab es nichts dergleichen.
Die völlige Fixierung aufs Essen stört mich ebenfalls. Grundsätzlich ist das schon in Ordnung und lobenswert, was da an dieser Schule passiert. Aber ich denke, den Ernährungskurs brauchen die Eltern, nicht die Kids. Wenn die Eltern ihr Dasein ordentlich vorlebten, hätten die Kids auch vernünftige Pausenmahlzeiten im Gepäck. Was die Jugendlichen brauchen, ist regelmäßige Bewegung. Aber es ist natürlich viel aufwändiger und kostspieliger, Sportlehrer einzustellen und marode Sportstätten zu sanieren.
Wo könnten es denn die Eltern gelernt haben, wenn nicht in der Schule?
Und die Kinder von heute sind die Eltern von morgen. Es macht also durchaus Sinn, bei den Kindern einen Anfang zu machen.
Mehr Bewegung gehört aber auch dazu, da stimme ich Ihnen zu. Unsere Sportanlagen an der Schule waren ok, aber bei nur 2 Std/Woche war der Sportunterricht ein Tropfen auf den heissen Stein.
Wo könnten es denn die Eltern gelernt haben, wenn nicht in der Schule?
Und die Kinder von heute sind die Eltern von morgen. Es macht also durchaus Sinn, bei den Kindern einen Anfang zu machen.
Mehr Bewegung gehört aber auch dazu, da stimme ich Ihnen zu. Unsere Sportanlagen an der Schule waren ok, aber bei nur 2 Std/Woche war der Sportunterricht ein Tropfen auf den heissen Stein.
Egal wie man es nennt, bei uns gab es nichts dergleichen.
Wo könnten es denn die Eltern gelernt haben, wenn nicht in der Schule?
Und die Kinder von heute sind die Eltern von morgen. Es macht also durchaus Sinn, bei den Kindern einen Anfang zu machen.
Mehr Bewegung gehört aber auch dazu, da stimme ich Ihnen zu. Unsere Sportanlagen an der Schule waren ok, aber bei nur 2 Std/Woche war der Sportunterricht ein Tropfen auf den heissen Stein.
zieht sich quer durch die Gesellschaft und ist mitnichten nur ein "Unterschichten"-Problem. Auch Kinder wohlsituierter und ernährungsbewusster Eltern legen häufig ein problematisches Essverhalten an den Tag, für das das Wort krüsch noch verharmlosend ist (z.b. "ekelhafte Stücke" im Fruchtjoghurt oder "ungenießbare Fäden" im frisch gepressten O-Saft). Schon erstaunlich, dass die natürliche Neugier von Kindern auf dem Gebiet Ernährung offensichtlich arg eingeschränkt ist. Ob dies an dem absoluten Überangebot im Lebensmittelsektor liegt oder an der Opposition, zu der Kinder sich bemüßigt fühlen, wenn ihre Eltern sie zu bestimmten Essen "nötigen" wollen, keiner kann es sagen. Oftmals wird schon boykottiert, was man noch gar nicht probiert hat und Gemüse ist sowieso iiih. Letztendlich werden aus all diesen kleinen Suppenkaspern aber trotzdem gesunde Erwachsene, sie erkranken weder an Skorbut noch brechen die Knochen aufgrund von Vitaminmangel. Solange man als Eltern und in der Schule dafür Sorge trägt, dass nicht immer und überall Süßigkeiten greifbar sind, den Kindern ausgewogene Ernährung vorlebt und erklärt und sie zu Sport anhält (und möglichst selbst welchen treibt) sollte man das Thema ansonsten nicht überbewerten, irgendwann kommen sie alleine auf den Geschmack. Mit Überreaktion erreicht man im Zweifel bei den Kids genau das Gegenteil.
Also jetzt langt es aber mal! Es reicht doch, dass man quasi zu jeder Tages und Nachtzeit auf irgendeinem Fernsehkanal einen wild gewordenen Fernsehkoch finden muss-nun breiten sich diese Dödel auch noch in unseren Schulen aus.
Übrigens macht nicht das FastFood die Kinder dick, sondern der Gesundheitswahn einiger essgestörter Meinungsbilder, der für die Nahrungsindustrie willkommene Hilfe zu Einsparungen ist. Denn immer mehr Lightprodukte bedeutet eben auch, immer mehr fette Menschen. Die USA haben die größte Auswahl an fettreduzierten Lebensmitteln, und deshalb eben auch die fettesten Bürger der ersten Welt.
Denn die künstlichen Süßstoffe werden vom Körper direkt in Fett umgewandelt, was bei normalem Zucker eben nicht passiert. Gerade deshalb werden sie ja in der Tiermast verwendet, weil sie übernatürlich schnell fett machen. So dürften bei nicht wenigen moppeligen Kindern eine spindeldürre Fitnessmutti in der Küche lauern, die mit Diätjoghurts, Diät-Limonade und obskuren fettreduzierten Chemiesoßen die Kinder malträtiert.
Das wird sich noch verstärken, wenn diese lächerlichen Ampelsysteme kommen. Schon jetzt kriegen die ganzen Magersüchtigen leuchtende Augen, wenn sie die neuen und derzeit in Verwendung befindlichen Nährwerttabellen sehen-brauchen sie nun garnicht mehr rechnen, wieviele Kalorien sie sparen. Und der Rest, der noch essen will wird mit Zuckerersatzstoffen bombadiert.
Abgesehen davon scheitert die Schule schon an der Vermittlung von Basiswissen wie der Landessprache, Umgangsformen und dem Umgang mit Finanzen. Wer nichtmal Banane schreiben kann, nicht wirklich weiß, dass man mit 5€ keinen Einkauf im Wert von 100€ finanzieren kann und keinen Satz ohne Schimpfwort bilden kann-so jemand kann auch nicht für die eigene Verpflegung sorgen.
Zumal es ja eigentlich Aufgabe der Eltern ist, für die kindliche Verpflegung zu sorgen und nicht die der Kinder. Und in Schulen, wo es eine Mensa gibt brauchen die Kinder auch nicht selber zu kochen. Brächte man ihnen vernünftig lesen und schreiben bei, dann können sie auch selber einen Blick in ein Kochbuch riskieren und verplempern nicht Stunden mit einer selbstverliebten Sara Wiener für Dinge, die ein eigenverantwortlicher Mensch sich in fünf Minuten draufschafft.
zu Süssstoff in der Tiermast unter http://www.zeit.de/2008/1...
zu Süssstoff in der Tiermast unter http://www.zeit.de/2008/1...
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