Rücktritt Merkel und Seehofer lassen Glos ziehen
Das Gerangel um den Wirtschaftsminister ist beendet. Er geht - wegen seines Alters. Aber wohl auch, weil er sich von Seehofer vertrieben fühlt

© Sean Gallup/Getty Images
Gibt sein Amt auf: Michael Glos
Nun darf er also doch gehen: Das Gerangel in der Union um das Rücktrittsgesuch von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos ist offenbar beendet. Wie verschiedene Medien übereinstimmend berichten, haben sowohl CSU-Chef Horst Seehofer als auch Bundeskanzlerin Angela Merkel dem Rücktritt zugestimmt.Offiziell bestätigt wurde das allerdings weder in München noch in Berlin.
Am Sonntagabend treffen sich Seehofer und Glos an einem geheimen Ort, um über den Wunsch des Ministers zu sprechen. Derweil hat der Chef der CSU-Landesgruppe, Peter Ramsauer, bereits auf die Nachfolge verzichtet. Er war neben CSU-Schatzmeister Thomas Bauer und dem bayerischen Umweltminister Markus Söder als möglicher Kandiat gehandelt worden.
Die ausbleibende Reaktion der Kanzlerin auf das Gesuch von Glos hatte der Bundesregierung am Wochenende schwere Kritik eingebracht. Nicht nur die Christsozialen selbst, auch Kanzlerin Angela Merkel wurde von der Opposition scharf attackiert.
Glos hatte am Samstag seinem Parteivorsitzenden Horst Seehofer überraschend den Rücktritt angeboten. Seehofer lehnte das Ansinnen jedoch ab. Während sich das Kanzleramt zunächst in Schweigen gehüllt hatte, forderten Grüne und Linke Merkel auf, den amtsmüden Glos gehen zu lassen. Die SPD-Führung wollte sich nicht einmischen.
Grünen-Fraktionschefin Renate Künast kritisierte: „Diese Regierung gleicht einem Tollhaus. Eine außer Kontrolle geratene bayerische Regionalpartei blockiert das ganze Land, und die Kanzlerin schaut macht- und tatenlos zu.“ Sie verlangte von Merkel, Glos sofort zu entlassen, damit die Regierung wieder handlungsfähig ist.
- Datum 08.02.2009 - 20:37 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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der Merkel-Führung tritt offen zu Tage und uns, dem Wahlvolk, bleibt bis zur Bundestagswahl nichts anderes übrig als zuzuschauen. Die Wirtschafts- und FInanzkriese schlägt im nächsten halben Jahr erst richtig durch und wir befinden uns im Wahlkampf. Eine herrliche Vorstellung wenn man bedenkt, dass das dicke Ende erst im Aufschwung kommt, denn sobald die Wirtschaft wieder rund läuft - vorrausgesetzt es kommt in absehbarer Zukunft dazu - wird der Steuerzahler und niemand anderst für die Fehler der Finanz- und Verischerungsdienstleister aufkommen müssen.
Eine solche Politik lässt sich mit vielen schönen Worten umschreiben, aber assozial gefällt mir am besten.
Eigentlich ist ein Minister da um einzugreifen wenn's not tut und vor allem um "sein" Ministerium zu fuehren. Nun will der Herr Wirschaftsminister das Handtuch ausgerechnet dann werfen wenn wir in einer Wirtschaftskrise sind. Es passt zum Grusel-Kabinett der Frau MERKEL und wirft Schatten auf
Herrn SEEHOFER wo der doch - vermutlich - den Posten nach der Wahl einem anderen "verdienten Amigo" versprochen hat.
Es gibt keinen Sinn Herrn GLOS zu halten, 1. ist er dem Ressort garnicht
gewachsen und 2. weiss er von den Muscheleien und ist erstmal beleidigt.
DASS er nun ueberhaupt nichts mehr tun wi'rd ist abzusehen. abzusehen
ist aber auch der Zerfall unserer Politiker die sich offensichtlich nur noch
um den eigenen Geldbeutel kuemmern wollen. was oder wen sollen wir denn noch im September waehlen bei dieser Elite die momentan "regiert"
Der Kanzler ernennt Minister und entlässt sie. Jeder Minister hat ein Rücktrittsrecht, dem gefolgt werden muss. Soweit das Grundgesetz.
Bei Koalitionen ist es - außerhalb des Grundgesetzes - üblich, dass die Parteien Minister für ein ausgehandeltes Ressort vorschlagen und der Kanzler dem Vorschlag folgt.
Genau genommen hat Glos seinen Brief falsch addressiert. Frau Merkel hätte ihn entlassen müssen, wenn Glos sein Entlassungsgesuch an sie gerichtet hätte.
So war das Schreiben die informelle Übermittlung eines Wunsches an seinen Parteivorsitzenden. Hr. Seehofer sagt nun, ich möchte das nicht und auch Fr. Merkel darf sich entsprechend äußern, nachdem sie von dem Wunsch erfahren hat.
Die Frage ist, ob Hr. Glos absichtlich diesen unformalen Weg gewählt hat. Die Frage ist auch, wenn die Anfrage nur ein Vorfühlen sein sollte, warum und wie auch die Presse davon erfuhr.
Herr Glos muesste uns allen Leid tun, denn er kommt mir vor wie ein Galeeren- Haeftling.
Er war von Anfang an nur eine Verlegenheitslösung der damals nur in Amt und Würden kam weil Edmund Stoiber damals das eigens für ihn zusammengeschusterte Amt des Superministers doch nicht nicht antreten wollte und flugs nach München verschwand.Er gerierte sich oft genug nur als Sprecher und willfähriges Werkzeug der Automobillobby und versagte völlig bei der Bekämpfung der Finanzkrise wo ein gewisser Herr Peer Steinbrück die Zügel in die Hand nahm aber von Glos wochenlang weit und breit nichts zu sehen war und das als Wirtschaftsminister!.Ist Deutschland schon so weit gesunken dass sie keinen adäquaten Mann für das Wirtschaftsministerium mehr findet?
Letzlich ist Glos nur zu bemitleiden denn er wollte das Amt ja von Anfang nicht antreten doch wurde aus Partiräson in die Pflicht genommen.Kein Wunder dass er schon vor Ablauf der Legislaturperiode amstmüde ist...
ja wo hin denn bloss Rente mit 67 kommt ja nicht in Frage oder vorher so mit 60 ? DIES LAND IST DAS PARADEBEISPIEL EINER BANANENREPUBLIK, und dazu noch EXPORTWELTMEISTER !!
Nicht die bereits seit Jahren kompetente Staatssekretärin, Frau Dagmar Wöhrl, die schon Vorträge vor Wirtschaftler des Mittelstandes gehalten hat, als Herr von und zu Guttenberg noch mit dem Schnuller herumgelaufen ist, nein die Krönung erfolg jetzt, ihr wird dieser sog. Auslandssachverständige auch noch vorgesetzt, von Wirtschaftskompetenz keine Ahnung. Wo bleibt hier die geforderte Kompetenz und der Sachverstand, wo bleibt hier das bessere Frauenverständnis in der CSU. Der / die bessere Sachverwalterin sollte dieses Amt übernehmen. Die Rache der Franken in Nürnberg wird sich bei den nächsten Wahlen über die CSU`ler Clique aus München voll ergießen, der große Seehoferversteher von und zu Guttenberg übernimmt, der große Oberbayer in Berlin, Herr Ramsauer, hält sich tapfer zurück, er kann sich vorstellen, dass man in einem halben Jahr der Regierung keine tollen Preise mehr ernten kann. Er überlässt das Feld großzügig dem "best Frend of Seehofer", angeblich, kurz nach den nächsten Schwierigkeiten wird er wieder die Messer mit seinen oberbayerischen Clans wetzen. Deshalb bin ich für ein freies Franken mit den unabhängigen Wählern, unabhängig von den Intriganten Oberbayern und sonstigen Freunden. Wer solche Parteifreunde hat bracht keine Feinde mehr. Es ist eine Schande wie man mit Dagmar Wöhrl umgeht
Ein guter Abgang bevor es schwierig wird?
Ein peinlicher Vorfall mit einem Polizisten (http://www.n-tv.de/109769...) (sowas sollte einem Mann in seiner Positioin nicht entgleiten, pfui)?
Besser einen Abgang mit Würden, einen schöner Ruhestand erleben
und mit weiser Weste in die Geschichte eingehen, als einen steinigen Weg im Umbruch zu bestreiten sowie eine Peinlichkeit aus dem Weg räumen zu müssen.
Schade von einem Franken hatte man mehr erwartet.
"weise weste" ?
was kann glos dafür, wenn sein fahrer
´nem fehlinformierten mützenträger
übern fuß fährt ?
"weise weste" ?
was kann glos dafür, wenn sein fahrer
´nem fehlinformierten mützenträger
übern fuß fährt ?
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