Nahost Israel wählt unter Eindruck des Krieges
Der frühere Ministerpräsident könnte der neue sein: Umfragen prophezeien Benjamin Netanjahu und der Likud-Partei einen Sieg - wenn auch keinen so deutlichen wie erwartet

© Uriel Sinai/Getty Images
Könnte wieder israelischer Ministerpräsident werden: Benjamin Netanjahu
Unter dem Eindruck des Gaza-Krieges wird in Israel am kommenden Dienstag ein neues Parlament gewählt. Umfragen zufolge ist mit einem Rechtsruck zu rechnen. Der vorhergesagte Sieg Benjamin Netanjahus und seiner Likud-Partei dürfte allerdings nicht so eindeutig ausfallen wie bislang erwartet. Das hat zwei Gründe: Einerseits hat die liberal-konservative Kadima-Partei von Außenministerin Zipi Liwni zu Netanjahu aufgeschlossen. Andererseits droht Konkurrenz von Rechtsaußen: Der Partei Yisrael Beiteinu von Awigdor Lieberman sagen die Demoskopen bis zu 21 der 120 Sitze in der Knesset voraus. Damit dürfte sie die Arbeitspartei von Verteidigungsminister Ehud Barak auf Platz vier verdrängen.
Netanjahu, der mit bis zu 30 Sitzen rechnen kann, wird im Falle eines Sieges auf Koalitionspartner angewiesen sein. Denkbar wäre ein Rechtsbündnis mit Yisrael Beiteinu (Unser Heim Israel) und mehreren kleineren religiös-nationalistischen Parteien. Eine solche Koalition dürfte die Bemühungen des neuen US-Präsidenten Barack Obama erschweren, eine Lösung des seit Jahrzehnten schwelenden Konflikts zwischen Israel und den Palästinensern herbeizuführen.
Netanjahu will zwar die Verhandlungen mit Palästinenser-Präsident Machmud Abbas fortführen. Jedoch will er ihr eine andere Richtung geben: Statt so schwierige Themen wie die künftige territoriale Aufteilung eines Palästinenser-Staates zu forcieren, will er die wirtschaftliche Lage in den Autonomiegebieten verbessern und so die Lage stabilisieren. Der Ex-Offfizier der israelischen Armee wird wohl auch auf die umstrittene Siedlerbewegung setzen. Zudem ist er gegen Zugeständnisse in der Frage des künftigen Status' Jerusalems, dessen Ostteil Israel im Sechs-Tage-Krieg erobert hat. Bei einem Wahlkampfauftritt verkündete Netanjahu unlängst: "Unter einer Likud-Regierung wird Jerusalem geeint und unter israelischer Souveränität bleiben."
Eine härtere Linie vertritt der mögliche Koalitionspartner Yisrael Beiteinu, eine Partei, die unter den Siedlern im Westjordanland viele Anhänger hat. Sie setzt sich dafür ein, den Siedlern im Fall eines Friedensschlusses das Land zu geben, auf dem jetzt viele der 1,5 Millionen arabischen Israelis leben. Was viele russisch-stämmige Siedler vom Führer der Partei, Lieberman, erwarten, brachte einer so auf den Punkt: "Netanjahu geht es nur ums Geld. Lieberman wird wie ein Stalin mit den Arabern umspringen." Lieberman will die Israelis zudem per Gesetz zur Loyalität mit dem jüdischen Staat zwingen und ihnen im Weigerungsfall das aktive und passive Wahlrecht entziehen.
Die Wahl der Knesset findet gut ein Jahr vor dem regulären Ende der Legislaturperiode statt. Sie wurde vorgezogen, weil Liwni es im Herbst vorigen Jahres nicht geschafft hatte, eine Regierung zu bilden. Die 50-jährige frühere Geheimdienstlerin hat den Ehrgeiz, nach der legendären Golda Meir zweite Ministerpräsidentin Israels zu werden. Liwni wollte den wegen einer Korruptionsaffäre angeschlagenen Ministerpräsidenten Ehud Olmert beerben und versteht sich als Erbin von Kadima-Gründer Ariel Scharon, der seit Anfang 2006 im Koma liegt. In der von Männern und ehemaligen Kriegshelden dominierten Politik hatte Liwni es lange schwer, sich als ernstzunehmende Anwärterin auf Spitzenposten zu etablieren.
Arbeitsparteichef und Verteidigungsminister Barak gelang es augenscheinlich nicht, aus seiner von allen Parteien gelobten Kriegsführung im Gaza-Streifen Kapital zu schlagen. Der das Land einst prägenden Partei, die so herausragende Persönlichkeiten wie Staatsgründer David Ben-Gurion, Golda Meir, Jitzchak Rabin oder den aus der Partei ausgetretenen Präsidenten Schimon Peres hervorbrachte, werden nur um die 16 Sitze vorhergesagt.
Der wegen des Gaza-Krieges für knapp drei Wochen ausgesetzte Wahlkampf gewann auch nach Ausrufung eines Waffenstillstands Mitte Januar nur wenig an Fahrt. Viele Israelis sind der andauernden Korruptionsaffären der politischen Eliten müde.
- Datum 07.05.2009 - 13:49 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, Reuters
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Alle politisch aktiven Männer werden hier mit ihren Positionen benannt.
Und was hält der Autor für mitteilungswert über die einzige Frau ?
"Die 50-jährige frühere Geheimdienstlerin hat den Ehrgeiz, nach der legendären Golda Meir zweite Ministerpräsidentin Israels zu werden. Liwni wollte den wegen einer Korruptionsaffäre angeschlagenen Ministerpräsidenten Ehud Olmert beerben und versteht sich als Erbin von Kadima-Gründer Ariel Scharon, der seit Anfang 2006 im Koma liegt. In der von Männern und ehemaligen Kriegshelden dominierten Politik hatte Liwni es lange schwer, sich als ernstzunehmende Anwärterin auf Spitzenposten zu etablieren."
Hier werden also nicht ihre politischen Ansichten und Ziele zusammengefasst, sondern die Gründe dafür aufgezählt, dass sie überhaupt da ist: Geheimdienstausbildung (und mehr...), Ehrgeiz (muss das erwähnt werden, wenn mensch schon seit Jahren Ministerin ist? wäre komisch, wenn sie keinen hätte - in ihrer Position), angeschlagener Mann 1, im Koma liegender Mann 2 (soll das suggerieren: wenn die sich nicht alle selbst rausgehauen hätten wäre es nie soweit gekommen?)
Es ist gar nicht so lange her da habe ich gelesen, dass Frau Livni diejenige sein soll, die Sharon und Olmert in Richtung Friedenskurs getrieben habe (wobei sie natürlich keine Pazifistin ist, ist vermutlich als Israeli auch schwieriger, wenn man mit der tatsächlichen Gefahr von Anschlägen und Raketenbeschuss leben muss). Wenn das so ist, dann wäre das doch ein Grund mal großzügig über ihr Geschlecht hinwegzusehen und sich mit ihren politischen Ansichten zu beschäftigen???
Wobei natürlich leider nicht auszuschließen ist, dass die Intuition des Autors - im Krieg wählen die keine Frau wenn sie auch nen Mann haben können - zutreffen könnte... Hope for the best!
In der Theorie sind Theorie und Praxis immer dasselbe, in der Praxis sind sie es nie!
Eine(r) von uns muss an selektiver Wahrnehmung leiden.
"Alle politisch aktiven Männer werden hier mit ihren Positionen benannt. Und was hält der Autor für mitteilungswert über die einzige Frau?"
Über Liwni erfahren wir zumindest, dass sie für die fortsetzung der jetzigen Politik steht. Aber was erfahren wir über Ehud Baraks Pläne? Gar nichts!
Übrigens, woher wissen Sie, dass dieser Artikel von einem Autor, und nicht Autorin, verfasst wurde?
Ganz abgesehen davon werden offensichtlich nicht alle politisch aktiven Männer im Artikel überhaupt erwähnt. Für kleinere Parteien, die in Deutschland an der 5% Hurde scheiter würden, ist das noch verständlich. Aber Schaß ("Shas" in englischer Transliteration) werden um 10 Sitze vorhergesagt. Damit ist sie ein sehr wahrscheinlicher Partner in einer künftigen Koalition, da sie mit beiden Lagern, rechts und links, gemeinsame Themen hat: Sie ist traditionalistisch-religiös und damit der Rechten nahe, aber auch sozial ausgerichtet, was sie für die Linke (z.B. Arbeiterpartei) zum akzeptablen Partner macht.
Eine(r) von uns muss an selektiver Wahrnehmung leiden.
"Alle politisch aktiven Männer werden hier mit ihren Positionen benannt. Und was hält der Autor für mitteilungswert über die einzige Frau?"
Über Liwni erfahren wir zumindest, dass sie für die fortsetzung der jetzigen Politik steht. Aber was erfahren wir über Ehud Baraks Pläne? Gar nichts!
Übrigens, woher wissen Sie, dass dieser Artikel von einem Autor, und nicht Autorin, verfasst wurde?
Ganz abgesehen davon werden offensichtlich nicht alle politisch aktiven Männer im Artikel überhaupt erwähnt. Für kleinere Parteien, die in Deutschland an der 5% Hurde scheiter würden, ist das noch verständlich. Aber Schaß ("Shas" in englischer Transliteration) werden um 10 Sitze vorhergesagt. Damit ist sie ein sehr wahrscheinlicher Partner in einer künftigen Koalition, da sie mit beiden Lagern, rechts und links, gemeinsame Themen hat: Sie ist traditionalistisch-religiös und damit der Rechten nahe, aber auch sozial ausgerichtet, was sie für die Linke (z.B. Arbeiterpartei) zum akzeptablen Partner macht.
Eine(r) von uns muss an selektiver Wahrnehmung leiden.
"Alle politisch aktiven Männer werden hier mit ihren Positionen benannt. Und was hält der Autor für mitteilungswert über die einzige Frau?"
Über Liwni erfahren wir zumindest, dass sie für die fortsetzung der jetzigen Politik steht. Aber was erfahren wir über Ehud Baraks Pläne? Gar nichts!
Übrigens, woher wissen Sie, dass dieser Artikel von einem Autor, und nicht Autorin, verfasst wurde?
Ganz abgesehen davon werden offensichtlich nicht alle politisch aktiven Männer im Artikel überhaupt erwähnt. Für kleinere Parteien, die in Deutschland an der 5% Hurde scheiter würden, ist das noch verständlich. Aber Schaß ("Shas" in englischer Transliteration) werden um 10 Sitze vorhergesagt. Damit ist sie ein sehr wahrscheinlicher Partner in einer künftigen Koalition, da sie mit beiden Lagern, rechts und links, gemeinsame Themen hat: Sie ist traditionalistisch-religiös und damit der Rechten nahe, aber auch sozial ausgerichtet, was sie für die Linke (z.B. Arbeiterpartei) zum akzeptablen Partner macht.
Gut, ich gebe zu: die vielen Männernamen habe ich nicht alle einzeln überprüft. Aber wo sie das über den politischen Kurs von Livni herhaben, sehe ich auch beim zweiten Lesen nicht.
Dafür ist mir aufgefallen, was da über den von Ihnen so vermissten Barak steht:
"Arbeitsparteichef und Verteidigungsminister Barak gelang es augenscheinlich nicht, aus seiner von allen Parteien gelobten Kriegsführung im Gaza-Streifen Kapital zu schlagen."
Ne, wissen Sie, der Mann, der für seine Kriegsführung im Gaza-Streifen gelobt wird, dem traue ich politisch quasi gar nichts zu!
In der Theorie sind Theorie und Praxis immer dasselbe, in der Praxis sind sie es nie!
Gut, ich gebe zu: die vielen Männernamen habe ich nicht alle einzeln überprüft. Aber wo sie das über den politischen Kurs von Livni herhaben, sehe ich auch beim zweiten Lesen nicht.
Dafür ist mir aufgefallen, was da über den von Ihnen so vermissten Barak steht:
"Arbeitsparteichef und Verteidigungsminister Barak gelang es augenscheinlich nicht, aus seiner von allen Parteien gelobten Kriegsführung im Gaza-Streifen Kapital zu schlagen."
Ne, wissen Sie, der Mann, der für seine Kriegsführung im Gaza-Streifen gelobt wird, dem traue ich politisch quasi gar nichts zu!
In der Theorie sind Theorie und Praxis immer dasselbe, in der Praxis sind sie es nie!
Es ist schade das die Medien immer mehr die Wahrheit verdrehen oder auch nicht die Wahrheit aussprechen dürfen.
"Innenpolitische Gründe waren ausschlaggebend für die Entscheidung der israelischen Regierung, das Massacker in Gaza durchzuführen. Es ging um Wahlkampf und Erhaltung der Macht und um nichts anderes."
http://alles-schallundrau...
Gut, ich gebe zu: die vielen Männernamen habe ich nicht alle einzeln überprüft. Aber wo sie das über den politischen Kurs von Livni herhaben, sehe ich auch beim zweiten Lesen nicht.
Dafür ist mir aufgefallen, was da über den von Ihnen so vermissten Barak steht:
"Arbeitsparteichef und Verteidigungsminister Barak gelang es augenscheinlich nicht, aus seiner von allen Parteien gelobten Kriegsführung im Gaza-Streifen Kapital zu schlagen."
Ne, wissen Sie, der Mann, der für seine Kriegsführung im Gaza-Streifen gelobt wird, dem traue ich politisch quasi gar nichts zu!
In der Theorie sind Theorie und Praxis immer dasselbe, in der Praxis sind sie es nie!
"Aber wo sie das über den politischen Kurs von Livni herhaben, sehe ich auch beim zweiten Lesen nicht."
Wie verstehen Sie "vererben" hier:
"Liwni wollte den wegen einer Korruptionsaffäre angeschlagenen Ministerpräsidenten Ehud Olmert beerben und versteht sich als Erbin von Kadima-Gründer Ariel Scharon"
? Wohl nicht in materiellem Sinne! (Privatvermögen? Liwni auf Scharons Ranch?) Für mich hört sich das nach einer Kontinuität in der Politik an, wie auch immer sie aussehen sollte.
"was da über den von Ihnen so vermissten Barak steht:"
Was heisst "so vermisst"? Woher wissen Sie, dass ich ihn vermisse, geschweige denn "so"? Könnte es sein, dass Sie etwas in Texte reininterpretieren, was dort gar nicht steht?
Ich habe mich lediglich auf Ihre Aussage "Alle politisch aktiven Männer werden hier mit ihren Positionen benannt" bezogen und sie durch ein Gegenbeispiel widerlegt. Mehr nicht.
Wollen Sie mir auch verraten, woher Sie wissen, dass der Artikel von einem Autor, und nicht Autorin, verfasst wurde?
"Aber wo sie das über den politischen Kurs von Livni herhaben, sehe ich auch beim zweiten Lesen nicht."
Wie verstehen Sie "vererben" hier:
"Liwni wollte den wegen einer Korruptionsaffäre angeschlagenen Ministerpräsidenten Ehud Olmert beerben und versteht sich als Erbin von Kadima-Gründer Ariel Scharon"
? Wohl nicht in materiellem Sinne! (Privatvermögen? Liwni auf Scharons Ranch?) Für mich hört sich das nach einer Kontinuität in der Politik an, wie auch immer sie aussehen sollte.
"was da über den von Ihnen so vermissten Barak steht:"
Was heisst "so vermisst"? Woher wissen Sie, dass ich ihn vermisse, geschweige denn "so"? Könnte es sein, dass Sie etwas in Texte reininterpretieren, was dort gar nicht steht?
Ich habe mich lediglich auf Ihre Aussage "Alle politisch aktiven Männer werden hier mit ihren Positionen benannt" bezogen und sie durch ein Gegenbeispiel widerlegt. Mehr nicht.
Wollen Sie mir auch verraten, woher Sie wissen, dass der Artikel von einem Autor, und nicht Autorin, verfasst wurde?
"Aber wo sie das über den politischen Kurs von Livni herhaben, sehe ich auch beim zweiten Lesen nicht."
Wie verstehen Sie "vererben" hier:
"Liwni wollte den wegen einer Korruptionsaffäre angeschlagenen Ministerpräsidenten Ehud Olmert beerben und versteht sich als Erbin von Kadima-Gründer Ariel Scharon"
? Wohl nicht in materiellem Sinne! (Privatvermögen? Liwni auf Scharons Ranch?) Für mich hört sich das nach einer Kontinuität in der Politik an, wie auch immer sie aussehen sollte.
"was da über den von Ihnen so vermissten Barak steht:"
Was heisst "so vermisst"? Woher wissen Sie, dass ich ihn vermisse, geschweige denn "so"? Könnte es sein, dass Sie etwas in Texte reininterpretieren, was dort gar nicht steht?
Ich habe mich lediglich auf Ihre Aussage "Alle politisch aktiven Männer werden hier mit ihren Positionen benannt" bezogen und sie durch ein Gegenbeispiel widerlegt. Mehr nicht.
Wollen Sie mir auch verraten, woher Sie wissen, dass der Artikel von einem Autor, und nicht Autorin, verfasst wurde?
Also, ich habe aus dem "beerben" rausgelesen, dass sie hofft seine POSITION ALS MINISTERPRÄSIDENT/IN zu erben, ein "weiter so" schließe ich schon wegen den persönlichen Verfehlungen ihres Vorgängers aus.
Tja, und das ich das "Alle politisch aktiven Männer..." durch das Wörtchen "Fast" ergänzen muss hab ich ja auch schon zugegeben.
Nein, ich WEISS nicht, dass es sich um einen Autor handelt, und weil da nix steht hab ich die allgemeine (männliche) Form gewählt in dem Glauben, dass das vermutlich auch faktisch richtig ist. Aber dieses Geheimnis kann nur die Redaktion auflösen...
Wenn Sie nähere Hinweise über Barak nicht vermissen sondern ihn auch eher für gefährlich halten, möchte ich mich entschuldigen, dass ich Ihnen da was unterstellt habe. Das las sich irgendwie so...
In der Theorie sind Theorie und Praxis immer dasselbe, in der Praxis sind sie es nie!
Also, ich habe aus dem "beerben" rausgelesen, dass sie hofft seine POSITION ALS MINISTERPRÄSIDENT/IN zu erben, ein "weiter so" schließe ich schon wegen den persönlichen Verfehlungen ihres Vorgängers aus.
Tja, und das ich das "Alle politisch aktiven Männer..." durch das Wörtchen "Fast" ergänzen muss hab ich ja auch schon zugegeben.
Nein, ich WEISS nicht, dass es sich um einen Autor handelt, und weil da nix steht hab ich die allgemeine (männliche) Form gewählt in dem Glauben, dass das vermutlich auch faktisch richtig ist. Aber dieses Geheimnis kann nur die Redaktion auflösen...
Wenn Sie nähere Hinweise über Barak nicht vermissen sondern ihn auch eher für gefährlich halten, möchte ich mich entschuldigen, dass ich Ihnen da was unterstellt habe. Das las sich irgendwie so...
In der Theorie sind Theorie und Praxis immer dasselbe, in der Praxis sind sie es nie!
Also, ich habe aus dem "beerben" rausgelesen, dass sie hofft seine POSITION ALS MINISTERPRÄSIDENT/IN zu erben, ein "weiter so" schließe ich schon wegen den persönlichen Verfehlungen ihres Vorgängers aus.
Tja, und das ich das "Alle politisch aktiven Männer..." durch das Wörtchen "Fast" ergänzen muss hab ich ja auch schon zugegeben.
Nein, ich WEISS nicht, dass es sich um einen Autor handelt, und weil da nix steht hab ich die allgemeine (männliche) Form gewählt in dem Glauben, dass das vermutlich auch faktisch richtig ist. Aber dieses Geheimnis kann nur die Redaktion auflösen...
Wenn Sie nähere Hinweise über Barak nicht vermissen sondern ihn auch eher für gefährlich halten, möchte ich mich entschuldigen, dass ich Ihnen da was unterstellt habe. Das las sich irgendwie so...
In der Theorie sind Theorie und Praxis immer dasselbe, in der Praxis sind sie es nie!
"Also, ich habe aus dem "beerben" rausgelesen, dass sie hofft seine POSITION ALS MINISTERPRÄSIDENT/IN zu erben"
Eine gewagte Interpretation, selbst wenn es nur um "Olmert beerben" ginge. Denn seine Position als Ministerpräsident/in will auch Netanjahu erben---und Barak und Lieberman wahrscheinlich auch, nur dass sie keine realistische Chance haben. Es ist also nichts für Liwni spezifisches. Da aber nur und ausgerechnet Liwni als "Erbin" genannt wurde, muss es eine andere Bedeutung haben. Vor allem, weil sie sich auch als Erbin von Scharon sieht, der kein Ministerpräsident ist. Wie interpretieren Sie das? Dass sie auch im Koma liegen will?
"das ich das "Alle politisch aktiven Männer..." durch das Wörtchen "Fast" ergänzen muss"
Was heisst "fast"? 66,6% der Genannten? Weniger als 50% der, für die Regierungsbildung, Relevanten? 10% der Parteiführer? Kennen Sie noch viele Leute, für die "fast" so eine Bedeutung hat?
"und weil da nix steht hab ich die allgemeine (männliche) Form gewählt"
Ich will nicht über Ihre persönliche Einstellungen spekulieren, aber ich kenne MenschInnen, die sich fürchtbar aufregen, wenn man sie als Leser statt LeserInnen, Politiker statt PolitikerInnen, Studenten statt StudentInnen oder Studierende usw. anspricht.
"Das las sich irgendwie so..."
Sie möchten wohl sagen, Sie hätten es so gelesen...?
"Also, ich habe aus dem "beerben" rausgelesen, dass sie hofft seine POSITION ALS MINISTERPRÄSIDENT/IN zu erben"
Eine gewagte Interpretation, selbst wenn es nur um "Olmert beerben" ginge. Denn seine Position als Ministerpräsident/in will auch Netanjahu erben---und Barak und Lieberman wahrscheinlich auch, nur dass sie keine realistische Chance haben. Es ist also nichts für Liwni spezifisches. Da aber nur und ausgerechnet Liwni als "Erbin" genannt wurde, muss es eine andere Bedeutung haben. Vor allem, weil sie sich auch als Erbin von Scharon sieht, der kein Ministerpräsident ist. Wie interpretieren Sie das? Dass sie auch im Koma liegen will?
"das ich das "Alle politisch aktiven Männer..." durch das Wörtchen "Fast" ergänzen muss"
Was heisst "fast"? 66,6% der Genannten? Weniger als 50% der, für die Regierungsbildung, Relevanten? 10% der Parteiführer? Kennen Sie noch viele Leute, für die "fast" so eine Bedeutung hat?
"und weil da nix steht hab ich die allgemeine (männliche) Form gewählt"
Ich will nicht über Ihre persönliche Einstellungen spekulieren, aber ich kenne MenschInnen, die sich fürchtbar aufregen, wenn man sie als Leser statt LeserInnen, Politiker statt PolitikerInnen, Studenten statt StudentInnen oder Studierende usw. anspricht.
"Das las sich irgendwie so..."
Sie möchten wohl sagen, Sie hätten es so gelesen...?
"Also, ich habe aus dem "beerben" rausgelesen, dass sie hofft seine POSITION ALS MINISTERPRÄSIDENT/IN zu erben"
Eine gewagte Interpretation, selbst wenn es nur um "Olmert beerben" ginge. Denn seine Position als Ministerpräsident/in will auch Netanjahu erben---und Barak und Lieberman wahrscheinlich auch, nur dass sie keine realistische Chance haben. Es ist also nichts für Liwni spezifisches. Da aber nur und ausgerechnet Liwni als "Erbin" genannt wurde, muss es eine andere Bedeutung haben. Vor allem, weil sie sich auch als Erbin von Scharon sieht, der kein Ministerpräsident ist. Wie interpretieren Sie das? Dass sie auch im Koma liegen will?
"das ich das "Alle politisch aktiven Männer..." durch das Wörtchen "Fast" ergänzen muss"
Was heisst "fast"? 66,6% der Genannten? Weniger als 50% der, für die Regierungsbildung, Relevanten? 10% der Parteiführer? Kennen Sie noch viele Leute, für die "fast" so eine Bedeutung hat?
"und weil da nix steht hab ich die allgemeine (männliche) Form gewählt"
Ich will nicht über Ihre persönliche Einstellungen spekulieren, aber ich kenne MenschInnen, die sich fürchtbar aufregen, wenn man sie als Leser statt LeserInnen, Politiker statt PolitikerInnen, Studenten statt StudentInnen oder Studierende usw. anspricht.
"Das las sich irgendwie so..."
Sie möchten wohl sagen, Sie hätten es so gelesen...?
Für Einsteiger: Die Kadima-Partei wurde 2005 durch Ariel Sharon gegründet (Livni dabei) wegen den Auseinandersetzungen mit Netanjahu um den Friedensprozess. Olmert übernahm dann - auch wenn Livni schon damals "Erb-"Ansprüche gehabt hätte...
"Fast" bedeutet, dass es doch irgendwie egal ist ob jetzt das politische Profil von 3,4,5 oder 8 Männern erstellt wurde... es ist EINE Frau dabei, und die könnte es (immernoch) werden. Wieso musste (in diesem Artikel) erklärt werden, wie die Frau dahingekommen ist, aber nicht, was sie will?
"Ich will nicht über Ihre persönliche Einstellungen spekulieren, aber ich kenne MenschInnen, die sich fürchtbar aufregen, wenn man sie als Leser statt LeserInnen, Politiker statt PolitikerInnen, Studenten statt StudentInnen oder Studierende usw. anspricht."
Schade, das hätte ich gern gelesen, was Sie so über meine Einstellungen spekulieren!
Ich verrate Ihnen aber auch so, dass ich durchaus zu denen gehöre, die sich furchtbar darüber aufregen können, dass ein männlicher Mitspieler eine ganze weibliche Gruppe sprachlich unsichtbar machen kann (weil es ihm ja nicht zuzumuten ist "kastriert" zu werden). Will heißen: hätte ich irgendwo einen Hinweis auf eine weibliche Autorin entdeckt, hätte ich das auch vermerkt. Haben Sie - da dieser Punkt Ihnen ja wichtig ist - denn eine begründete Vermutung?
""Das las sich irgendwie so..." Sie möchten wohl sagen, Sie hätten es so gelesen...?"
Aha, ein Meister der Spitzfindigkeiten? Ja, natürlich las sich das für mich so - sie sehen mein Gesicht (nun gut, mein Auge), für wen sollte ich sonst sprechen?
In der Theorie sind Theorie und Praxis immer dasselbe, in der Praxis sind sie es nie!
Für Einsteiger: Die Kadima-Partei wurde 2005 durch Ariel Sharon gegründet (Livni dabei) wegen den Auseinandersetzungen mit Netanjahu um den Friedensprozess. Olmert übernahm dann - auch wenn Livni schon damals "Erb-"Ansprüche gehabt hätte...
"Fast" bedeutet, dass es doch irgendwie egal ist ob jetzt das politische Profil von 3,4,5 oder 8 Männern erstellt wurde... es ist EINE Frau dabei, und die könnte es (immernoch) werden. Wieso musste (in diesem Artikel) erklärt werden, wie die Frau dahingekommen ist, aber nicht, was sie will?
"Ich will nicht über Ihre persönliche Einstellungen spekulieren, aber ich kenne MenschInnen, die sich fürchtbar aufregen, wenn man sie als Leser statt LeserInnen, Politiker statt PolitikerInnen, Studenten statt StudentInnen oder Studierende usw. anspricht."
Schade, das hätte ich gern gelesen, was Sie so über meine Einstellungen spekulieren!
Ich verrate Ihnen aber auch so, dass ich durchaus zu denen gehöre, die sich furchtbar darüber aufregen können, dass ein männlicher Mitspieler eine ganze weibliche Gruppe sprachlich unsichtbar machen kann (weil es ihm ja nicht zuzumuten ist "kastriert" zu werden). Will heißen: hätte ich irgendwo einen Hinweis auf eine weibliche Autorin entdeckt, hätte ich das auch vermerkt. Haben Sie - da dieser Punkt Ihnen ja wichtig ist - denn eine begründete Vermutung?
""Das las sich irgendwie so..." Sie möchten wohl sagen, Sie hätten es so gelesen...?"
Aha, ein Meister der Spitzfindigkeiten? Ja, natürlich las sich das für mich so - sie sehen mein Gesicht (nun gut, mein Auge), für wen sollte ich sonst sprechen?
In der Theorie sind Theorie und Praxis immer dasselbe, in der Praxis sind sie es nie!
Für Einsteiger: Die Kadima-Partei wurde 2005 durch Ariel Sharon gegründet (Livni dabei) wegen den Auseinandersetzungen mit Netanjahu um den Friedensprozess. Olmert übernahm dann - auch wenn Livni schon damals "Erb-"Ansprüche gehabt hätte...
"Fast" bedeutet, dass es doch irgendwie egal ist ob jetzt das politische Profil von 3,4,5 oder 8 Männern erstellt wurde... es ist EINE Frau dabei, und die könnte es (immernoch) werden. Wieso musste (in diesem Artikel) erklärt werden, wie die Frau dahingekommen ist, aber nicht, was sie will?
"Ich will nicht über Ihre persönliche Einstellungen spekulieren, aber ich kenne MenschInnen, die sich fürchtbar aufregen, wenn man sie als Leser statt LeserInnen, Politiker statt PolitikerInnen, Studenten statt StudentInnen oder Studierende usw. anspricht."
Schade, das hätte ich gern gelesen, was Sie so über meine Einstellungen spekulieren!
Ich verrate Ihnen aber auch so, dass ich durchaus zu denen gehöre, die sich furchtbar darüber aufregen können, dass ein männlicher Mitspieler eine ganze weibliche Gruppe sprachlich unsichtbar machen kann (weil es ihm ja nicht zuzumuten ist "kastriert" zu werden). Will heißen: hätte ich irgendwo einen Hinweis auf eine weibliche Autorin entdeckt, hätte ich das auch vermerkt. Haben Sie - da dieser Punkt Ihnen ja wichtig ist - denn eine begründete Vermutung?
""Das las sich irgendwie so..." Sie möchten wohl sagen, Sie hätten es so gelesen...?"
Aha, ein Meister der Spitzfindigkeiten? Ja, natürlich las sich das für mich so - sie sehen mein Gesicht (nun gut, mein Auge), für wen sollte ich sonst sprechen?
In der Theorie sind Theorie und Praxis immer dasselbe, in der Praxis sind sie es nie!
"Dies ist eine Antwort auf Kommentar Nr. 7", behauptet der Server. Dabei wurde kaum eine Frage aus #7 beantwortet:
- nicht, warum nur Liwni als "Erbin" genannt wurde, wo zumindest auch noch Netanjahu Olmert als Ministerpräsident/in beerben will und, realistisch gesehen, sogar kann
- nicht, in wie fern Liwni Scharon beerben will (als Koma-Patient/in etwa?)
- die Frage nach Bedeutung von "fast" wurde zwar beantwortet, aber nicht die Frage, für wieviele Mensch/innen es die gleiche Bedeutung hat. Jetzt wo ich weiß, was mit "fast" gemeint war, finde ich die Frage noch spannender: Wieviele Mensch/innen halten "fast" und "doch irgendwie egal ist ob jetzt das politische Profil von 3,4,5 oder 8 Männern erstellt wurde... es ist EINE Frau dabei, und die könnte es (immernoch) werden" für Synonyme?
Den Satz
"Ich habe meinen Zug doch irgendwie egal ist ob jetzt das politische Profil von 3,4,5 oder 8 Männern erstellt wurde... es ist EINE Frau dabei, und die könnte es (immernoch) werden verpasst!"
habe ich noch nie gehört oder gelesen. Ehrlich!
"Aha, ein Meister der Spitzfindigkeiten? Ja, natürlich las sich das für mich so [...], für wen sollte ich sonst sprechen?"
Es hätte ja durchaus sein können, dass Sie eine representative Umfrage gemacht hätten und dass eine Mehrheit der Befragten den Satz so interpretierte wie Sie. Dann hätte Ihre Aussage etwa die Bedeutung: "der Satz wird allgemein so verstanden." Angesichts der Tatsache, dass wir unsere kleine Diskussion mit der Frage angefangen haben, ob jemand von uns an selektiver Wahrnehmung leidet, halte ich es schon für wichtig, diese Bedeutung von "ich verstehe den Satz so" abzugrenzen.
"da dieser Punkt Ihnen ja wichtig ist"
Sie unterstellen mir (schon wieder!) etwas. Der ist mir nicht wichtig. Könnte es sein, dass Sie es nur so empfinden? Womit wir wieder bei ihrer Wahrnehmung wären.
"Dies ist eine Antwort auf Kommentar Nr. 7", behauptet der Server. Dabei wurde kaum eine Frage aus #7 beantwortet:
- nicht, warum nur Liwni als "Erbin" genannt wurde, wo zumindest auch noch Netanjahu Olmert als Ministerpräsident/in beerben will und, realistisch gesehen, sogar kann
- nicht, in wie fern Liwni Scharon beerben will (als Koma-Patient/in etwa?)
- die Frage nach Bedeutung von "fast" wurde zwar beantwortet, aber nicht die Frage, für wieviele Mensch/innen es die gleiche Bedeutung hat. Jetzt wo ich weiß, was mit "fast" gemeint war, finde ich die Frage noch spannender: Wieviele Mensch/innen halten "fast" und "doch irgendwie egal ist ob jetzt das politische Profil von 3,4,5 oder 8 Männern erstellt wurde... es ist EINE Frau dabei, und die könnte es (immernoch) werden" für Synonyme?
Den Satz
"Ich habe meinen Zug doch irgendwie egal ist ob jetzt das politische Profil von 3,4,5 oder 8 Männern erstellt wurde... es ist EINE Frau dabei, und die könnte es (immernoch) werden verpasst!"
habe ich noch nie gehört oder gelesen. Ehrlich!
"Aha, ein Meister der Spitzfindigkeiten? Ja, natürlich las sich das für mich so [...], für wen sollte ich sonst sprechen?"
Es hätte ja durchaus sein können, dass Sie eine representative Umfrage gemacht hätten und dass eine Mehrheit der Befragten den Satz so interpretierte wie Sie. Dann hätte Ihre Aussage etwa die Bedeutung: "der Satz wird allgemein so verstanden." Angesichts der Tatsache, dass wir unsere kleine Diskussion mit der Frage angefangen haben, ob jemand von uns an selektiver Wahrnehmung leidet, halte ich es schon für wichtig, diese Bedeutung von "ich verstehe den Satz so" abzugrenzen.
"da dieser Punkt Ihnen ja wichtig ist"
Sie unterstellen mir (schon wieder!) etwas. Der ist mir nicht wichtig. Könnte es sein, dass Sie es nur so empfinden? Womit wir wieder bei ihrer Wahrnehmung wären.
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