Manager-Boni Obamas Kritik greift zu kurz
US-Präsident Obama wird bejubelt, weil er Managergehälter begrenzt. Doch seine Regelung ist nicht weitreichend genug – und sie kann leicht umgangen werden.
"Beschämend", "empörend", "der Gipfel der Verantwortungslosigkeit". Der mächtigste Mann der Welt fand deutliche Worte für die Gehaltsexzesse der Wall Street und schreitet zur Tat: Er begrenzt die Managergehälter für Institute, die künftig Staatsmilliarden bekommen – und handelt damit ganz im Sinne weiter Teile der Bevölkerung. Viele Amerikaner halten den Schritt, den Barack Obama am Mittwoch verkündete, für überfällig. Sie wollen nicht für den ausschweifenden Lebensstil der Banker bezahlen. Und sie wollen schon gar nicht, dass mit Steuergeld Erfolgsprämien finanziert werden, wenn es keine Erfolge gibt.
Trotz Rekordverlusten zahlten die Banken in New York für das vergangene Jahr 18,4 Milliarden Dollar an Boni. Das sind zwar knapp 15 Milliarden weniger als im Vorjahr, aber immer noch die sechsthöchsten aller Zeiten. Die ehemalige Investmentbank Merrill Lynch hat im vergangenen Jahr 27 Milliarden Dollar Verluste gemacht und kurz vor der Übernahme durch die Bank of America ihren Mitarbeitern noch Boni in Höhe von vier Milliarden Dollar gezahlt. Die Großbank Citigroup nahm insgesamt 45 Milliarden Dollar Regierungshilfen und 306 Milliarden Dollar an staatlichen Garantien in Anspruch und schüttete seinen Mitarbeiter rund vier Milliarden Dollar an Sonderprämien aus. Citi-Chef Vikram Pandit hat allerdings, wie viele andere Chefs von Finanzinstituten, aus Imagegründen auf seine Prämie verzichtet.
Extrem kurzfristiges Denken
Obama legt seinen Finger in die richtige Wunde. Das Bonus-System der Wall Street hat zu extrem kurzfristigem Denken geführt. In den Führungsetagen machen die Prämien bis zu 90 Prozent des Jahresgehaltes aus. Und der Scheck kommt, wenn die Abteilung die Ziele für das Jahr erreicht hat. Nachhaltiges Denken wird nicht belohnt – eine Einstellung, die die Finanzkrise erst ermöglicht hat.
Doch die angekündigte Begrenzung der Gehälter geht nicht weit genug. Sie gilt für Institute, die in Zukunft Staatsmilliarden "in bedeutender Höhe" aus dem 700 Milliarden Dollar schweren Hilfspaket der Regierung benötigen. Das heißt: im Moment gilt sie für niemanden. Und das Problem wird so nicht gelöst. Nur weil die Manager aus den Führungsetagen plötzlich nur noch 500.000 Dollar im Jahr verdienen, werden sie und ihre Mitarbeiter nicht plötzlich langfristig denken. Die betroffenen Manager werden viel eher nach Hintertüren suchen, um die Deckelung auf anderem Wege zu umgehen: lebenslange Renten, satte Mietzuschüsse für die Penthouse-Wohnung ... Es gibt viele, die sich damit beschäftigen.
Da die Deckelung nicht für alle Banken gilt, wird sie die Mitarbeiter von den kriselnden Banken vergraulen. Sie werden für mehr Geld zur Konkurrenz gehen und die Probleme im eigenen Institut anderen überlassen, die bereit sind für weniger zu arbeiten. Doch gerade die Banken, die Staatsmilliarden brauchen, haben gute Leute dringend nötig.
Immerhin erreicht Obama eines durch seine Kritik: Er beruhigt vorerst die aufgebrachte Bevölkerung und bereitet sie auf weitere Horrornachrichten vor. Er wird noch viele Milliarden in die Geldhäuser pumpen müssen. Wer will da schon als Freund der Banken gelten?
- Datum 31.08.2009 - 16:28 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, 5.2.2009 - 11:30 Uhr
- Kommentare 22
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Die sogenannt hochbezahlten und demzufolge auch guten Leute ist grösstenteils ene Mär die imemriweder gerne erzählt wird um die Vergütungsexcesse zu rechtfertigen.
Wie gut jemand dort etwas weiter oben tatsächlich ist zeigt sich erst wenn die beanspruchten Märkte nicht mehr nur steigen sondern stagnieren oder sogar fallen.
Dann erst zeigt sich wie gut, also Visionär, Politisch und Strategisch die Denkweise ist und in Entscheidungen umgesetzt wird. In steigenden Märkten kann so ziemlich jeder Geld verdienen... das ist keine Kunst.
Ganz generell haben sich viele Unternhemen mit ihren Salär und Vergütungsstrukturen selber in den Finger geschnitten weil diese Aufwärtsspirale nicht mehr kontrollierbar ist. Genau diese Aufwärtsspirale gilt es zu durchbrechen... etwa in dem die Unternehmen, die moralisch akkzepablere Vergütungssysteme haben, diese tieferen Kosten sofort und Publikumswirksam an ihre Kunden weiter geben... Auch sehen es Kunden genrell gerne wenn diese Wissen das auch mit den unteren Etagen sorgsam und respektvoll umgegangen wird.
Seltsam das die Manager, was die Vergütungssysteme anbelangt, auf einmal ihr Unternehmen nicht mehr im Griff haben. Da dies offensichtlich nicht möglich ist muss einmal mehr dem freien Markt durch weitsichtigere Gesetze nachgeholfen werden...
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
Aha, hier wird einmal mehr übersehen, dass es zig Millionen Amerikaner sind, die uns diese Kreditkrise bescherren. Die können ihre Kredite nicht mehr zurück zahlen und sorgen so für die aktuellen Ausfälle!
Und nein: nicht die bösen Banken haben die armen Amerikaner in die Verschudung geführt, es waren zwei Staatsbanken mit öffentlichem Auftrag zur sozial gerechten Kreditvergabe.
Von daher ist die Aktion O. mehr als peinlich: er bestraft die Banker für die Politik von Cliton und Bush. Schlicht ein Populist!
...dummes Zeug... die beiden Fannys hatten mit dem was man staatliche Bank nennen könnte schon lange nicht's mehr zu tun. Diese wurden genauso dem freien Markt ausgesetzt wie alle anderen auch...
Privatisiert, genauso wie viele Landesbanken in Deutschland auch....
Auf Grund gelaufen sind all diese Kreditinstitute nicht weil diese mal staatlich waren sondern weil die Kreditvergabe und Bilanzierungsregeln freigegeben wurden. Die einst staatliche Kontrolle wurde also aufgeweicht und den üblichen privaten Kontrollen unterworfen. Argument dafür war zum Beispiel das diese Institute zu langweilig währen, das diese noch viel mehr Profit generieren könnten, das der Staat gefälligst seine Hände rauslassen solte, das Private Entscheider grundsätzlich besser wirtschaften können blah blah...
Warum hat man das getan? Weil etwa die Kreditkonditionen der beiden Fannys den privaten Anbietern zu billig waren und so oder so ein Konkurrent zuviel... das Geschäft der beiden Fannys sollte fortan den Aktionären dienen.
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
...dummes Zeug... die beiden Fannys hatten mit dem was man staatliche Bank nennen könnte schon lange nicht's mehr zu tun. Diese wurden genauso dem freien Markt ausgesetzt wie alle anderen auch...
Privatisiert, genauso wie viele Landesbanken in Deutschland auch....
Auf Grund gelaufen sind all diese Kreditinstitute nicht weil diese mal staatlich waren sondern weil die Kreditvergabe und Bilanzierungsregeln freigegeben wurden. Die einst staatliche Kontrolle wurde also aufgeweicht und den üblichen privaten Kontrollen unterworfen. Argument dafür war zum Beispiel das diese Institute zu langweilig währen, das diese noch viel mehr Profit generieren könnten, das der Staat gefälligst seine Hände rauslassen solte, das Private Entscheider grundsätzlich besser wirtschaften können blah blah...
Warum hat man das getan? Weil etwa die Kreditkonditionen der beiden Fannys den privaten Anbietern zu billig waren und so oder so ein Konkurrent zuviel... das Geschäft der beiden Fannys sollte fortan den Aktionären dienen.
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
"Nachhaltiges Denken wird nicht belohnt", das gilt ja nicht nur für die Boni, das gilt viel weiter gehend. Alle haben gelebt nach dem Prinzip: Nach mir die Sintflut, sowohl die Banbker, als auch die Verbraucher, aber auh der Staat, der das Kahlfressen von durchaus gesunden Unternehmen durch Investoren-Heuschrecken beobachtet hat un meinte, da keine Regelungen treffen zu müssen. Was haben die denn geglaubt: Dass es keine Krise mehr geben würde, in der diese Unternehmen dann wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen, weil sie die Schulden der Investoren aufgebürdet bekamen?
Eigentlich hätte uns stutzig machen müssen, wie gebetsmühlenartig Unternehmer und Politiker über "Nachhaltigkeit" schwadronierten. Rhetorische Nebelkerzen, genauso wie heute das so oft gebrauchte Wort "Vertrauen". Wir sollten gewarnt sein!
Das die 500.000 US$ Gehaltsgrenze lässig umgangen werden wird ist wohl allen klar. Eine hohe Symbolik kommt diesem Ansatz trotzdem zu, ein Sinneswandel wird erkennnbar.
Der Kern dieses Artikels, und damit der Börsen&Banken-Krankheit, ist folgender Satz : "Nachhaltiges Denken wird nicht belohnt."
Damit sich das ändert müssen neue Stellenbeschreibungen für Banker und Börsianer her :
1. Boni werden nicht jährlich sondern 5-jährig ausgezahlt. Das erhöhte die Konsistenz und Nachhaltigkeit der Projekte sowie die Bindung der Mitarbeiter. Vorbei sind damit Kurzzeitgewinne und schnelle Bankenwechsel, wenn es kriselt.
2. Sanktionen müssen gleichwertig zu Boni sein. Immerhin handelt es sich hier um Kapitalismus in Reinkultur. Dort heißt das Grundgesetz: Man darf Millionen gewinnen und kann Millionen verlieren. Daher sollte schlechte Arbeit in gleicher Höhe berechnet werden wie gute Leistungen. Topmanager sollten also weiterhin Millionen verdienen dürfen, wenn sie auch Millionen zurückzahlen müssen.
Auch dies würde langfristiges Engagement und vorsichtes Handeln fördern.
Oh ja, vor allem mit dem 5 Jahreszeitraum bin ich sehr einverstanden... Obwohl, ähnliches gibt es heute schon... Etwa Optionen mit langen Laufzeiten welche erst ab einem bestimmtem Datum ausgeübt werden können... aber auch das wurde mit Klauseln und Filz umgangen...
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
Sie outen sich -wie auch morgenrot- einmal mehr als taz leser der ideologisch verbohrt ist.
. Boni werden nicht jährlich sondern 5-jährig ausgezahlt.
Das ist bereits heute der Fall. Boni werden je nach Bank bis 250.000 oder 500.000 in bar ausgezahlt. Der Rest in Optionen und Aktien, die regelmässig 3 Jahre gesperrt sind.
Witz an der Geschichte: steuerpflichtig sind sie zum Zeitpunkt der Zuteilung. Vater Staat hat da also ganz kräftig abkassiert.
Kurzzeitgewinne und schnelle Bankenwechsel, wenn es kriselt.
Kurzzeitgewinne. Es waren die Amerikaner (der Staat und die Börsenaufsicht), die die bisherigen Bilanzzoerungsregeln (Bilanz und Berichterstattung war mal jedes Jahr) auf alle 3 Monate herunter gebrochen haben. Kurzfristige Anlegen hat man so geradezu provoziert.
Sanktionen müssen gleichwertig zu Boni sein. Immerhin handelt es sich hier um Kapitalismus in Reinkultur.
Das scheint wohl Angelegenheit der Eigentümer zu sein. Nicht ihre.
[Anm.: Bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe und äußern Sie Kritik sachlich. Danke. /Die Redaktion pt.]
"Kapitalismus in Reinkultur"? Ich glaub, da haben Sie nicht richtig hingeschaut. Die Eingriffe des US-Staates in die Wirtschaft sind so gewaltig, dass einem schwindelig wird.
Oh ja, vor allem mit dem 5 Jahreszeitraum bin ich sehr einverstanden... Obwohl, ähnliches gibt es heute schon... Etwa Optionen mit langen Laufzeiten welche erst ab einem bestimmtem Datum ausgeübt werden können... aber auch das wurde mit Klauseln und Filz umgangen...
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
Sie outen sich -wie auch morgenrot- einmal mehr als taz leser der ideologisch verbohrt ist.
. Boni werden nicht jährlich sondern 5-jährig ausgezahlt.
Das ist bereits heute der Fall. Boni werden je nach Bank bis 250.000 oder 500.000 in bar ausgezahlt. Der Rest in Optionen und Aktien, die regelmässig 3 Jahre gesperrt sind.
Witz an der Geschichte: steuerpflichtig sind sie zum Zeitpunkt der Zuteilung. Vater Staat hat da also ganz kräftig abkassiert.
Kurzzeitgewinne und schnelle Bankenwechsel, wenn es kriselt.
Kurzzeitgewinne. Es waren die Amerikaner (der Staat und die Börsenaufsicht), die die bisherigen Bilanzzoerungsregeln (Bilanz und Berichterstattung war mal jedes Jahr) auf alle 3 Monate herunter gebrochen haben. Kurzfristige Anlegen hat man so geradezu provoziert.
Sanktionen müssen gleichwertig zu Boni sein. Immerhin handelt es sich hier um Kapitalismus in Reinkultur.
Das scheint wohl Angelegenheit der Eigentümer zu sein. Nicht ihre.
[Anm.: Bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe und äußern Sie Kritik sachlich. Danke. /Die Redaktion pt.]
"Kapitalismus in Reinkultur"? Ich glaub, da haben Sie nicht richtig hingeschaut. Die Eingriffe des US-Staates in die Wirtschaft sind so gewaltig, dass einem schwindelig wird.
...dummes Zeug... die beiden Fannys hatten mit dem was man staatliche Bank nennen könnte schon lange nicht's mehr zu tun. Diese wurden genauso dem freien Markt ausgesetzt wie alle anderen auch...
Privatisiert, genauso wie viele Landesbanken in Deutschland auch....
Auf Grund gelaufen sind all diese Kreditinstitute nicht weil diese mal staatlich waren sondern weil die Kreditvergabe und Bilanzierungsregeln freigegeben wurden. Die einst staatliche Kontrolle wurde also aufgeweicht und den üblichen privaten Kontrollen unterworfen. Argument dafür war zum Beispiel das diese Institute zu langweilig währen, das diese noch viel mehr Profit generieren könnten, das der Staat gefälligst seine Hände rauslassen solte, das Private Entscheider grundsätzlich besser wirtschaften können blah blah...
Warum hat man das getan? Weil etwa die Kreditkonditionen der beiden Fannys den privaten Anbietern zu billig waren und so oder so ein Konkurrent zuviel... das Geschäft der beiden Fannys sollte fortan den Aktionären dienen.
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
dummes Zeug... die beiden Fannys hatten mit dem was man staatliche Bank nennen könnte schon lange nicht's mehr zu tun.
Die beiden hatten seit der Regierung Clinton einen öffentlichen Auftrag, jedem Amerikaner das eigene Haus zu ermöglichen.
Tut mir leid, dass einmal mehr Ihr Weltbild vom allumsorgenden und gerechten Vater Staat zerstört wird.
Privatisiert, genauso wie viele Landesbanken in Deutschland auch....
Das zeigt Ihr ganzes Unwissen. Welche deutsche Landesbank ist denn privatisert? Hmm, welche?
Sie schreiben hier irgendwas, was jeder Grundlage entbehrt!
sind all diese Kreditinstitute nicht weil diese mal staatlich waren sondern weil die Kreditvergabe und Bilanzierungsregeln freigegeben wurden
Hääh? Ja, man musste/durfte dank öffentlichem Auftrag Kredite an jedermann vergeben.
Die einst staatliche Kontrolle wurde also aufgeweicht
Die einst staatliche Kontrolle (die es nie gab) ist in einen öffentlichen Auftrag umgewandelt worden. Das Institut MUSSTE günstig und unkonventionell Kredite vergeben.
Hören Sie auf die erdrückenden Fakten zu verdrehen! Gescheitert ist die Idee der sozial gerchten und damit planwirtschaftlichen Kreditvergabe! Einmal mehr hat Planwirtschaft versagt!
Argument dafür war zum Beispiel das diese Institute zu langweilig währen, das diese noch viel mehr Profit generieren könnten, das der Staat gefälligst seine Hände rauslassen solte, das Private Entscheider grundsätzlich besser wirtschaften können blah blah...
Können sie auch. Soweit ich mich erinnere (aber das wird von ihnen sicher ausgebelendet), steht das Torverhältnis in Deutschland bei 7:2. 7 Landes- und Staatsbanken haben bisher Staatshilfe in Anspruch genommen; hingegen nur 2 private Banken.
etwa die Kreditkonditionen der beiden Fannys den privaten Anbietern zu billig waren
Nicht die Kreditkonditionen an sich*, vielmehr die Kreditfähigkeitsprüfung.
* Natürlich waren auch die Konditionen zu niedrig. Dank FED (das Direktorium wird von der US-Regierung bestellt) waren die Zinsen viel zu niedrig.
das Geschäft der beiden Fannys sollte fortan den Aktionären dienen.
Nur dummerweise war zu jedem Zeitüunkt Vater Staat Hauptaktionär der beiden Banken.
Sie erzählen hier einen Müll! Einzig getrieben von einem blinden Beissreflex sobald die Wörter "Bank", "Aktie" und "Manager" fallen. Vielleicht informieren Sie sich einmal sachlich. Ich weiss, dass wird von Euch Lehrern nicht erwartet.
dummes Zeug... die beiden Fannys hatten mit dem was man staatliche Bank nennen könnte schon lange nicht's mehr zu tun.
Die beiden hatten seit der Regierung Clinton einen öffentlichen Auftrag, jedem Amerikaner das eigene Haus zu ermöglichen.
Tut mir leid, dass einmal mehr Ihr Weltbild vom allumsorgenden und gerechten Vater Staat zerstört wird.
Privatisiert, genauso wie viele Landesbanken in Deutschland auch....
Das zeigt Ihr ganzes Unwissen. Welche deutsche Landesbank ist denn privatisert? Hmm, welche?
Sie schreiben hier irgendwas, was jeder Grundlage entbehrt!
sind all diese Kreditinstitute nicht weil diese mal staatlich waren sondern weil die Kreditvergabe und Bilanzierungsregeln freigegeben wurden
Hääh? Ja, man musste/durfte dank öffentlichem Auftrag Kredite an jedermann vergeben.
Die einst staatliche Kontrolle wurde also aufgeweicht
Die einst staatliche Kontrolle (die es nie gab) ist in einen öffentlichen Auftrag umgewandelt worden. Das Institut MUSSTE günstig und unkonventionell Kredite vergeben.
Hören Sie auf die erdrückenden Fakten zu verdrehen! Gescheitert ist die Idee der sozial gerchten und damit planwirtschaftlichen Kreditvergabe! Einmal mehr hat Planwirtschaft versagt!
Argument dafür war zum Beispiel das diese Institute zu langweilig währen, das diese noch viel mehr Profit generieren könnten, das der Staat gefälligst seine Hände rauslassen solte, das Private Entscheider grundsätzlich besser wirtschaften können blah blah...
Können sie auch. Soweit ich mich erinnere (aber das wird von ihnen sicher ausgebelendet), steht das Torverhältnis in Deutschland bei 7:2. 7 Landes- und Staatsbanken haben bisher Staatshilfe in Anspruch genommen; hingegen nur 2 private Banken.
etwa die Kreditkonditionen der beiden Fannys den privaten Anbietern zu billig waren
Nicht die Kreditkonditionen an sich*, vielmehr die Kreditfähigkeitsprüfung.
* Natürlich waren auch die Konditionen zu niedrig. Dank FED (das Direktorium wird von der US-Regierung bestellt) waren die Zinsen viel zu niedrig.
das Geschäft der beiden Fannys sollte fortan den Aktionären dienen.
Nur dummerweise war zu jedem Zeitüunkt Vater Staat Hauptaktionär der beiden Banken.
Sie erzählen hier einen Müll! Einzig getrieben von einem blinden Beissreflex sobald die Wörter "Bank", "Aktie" und "Manager" fallen. Vielleicht informieren Sie sich einmal sachlich. Ich weiss, dass wird von Euch Lehrern nicht erwartet.
Oh ja, vor allem mit dem 5 Jahreszeitraum bin ich sehr einverstanden... Obwohl, ähnliches gibt es heute schon... Etwa Optionen mit langen Laufzeiten welche erst ab einem bestimmtem Datum ausgeübt werden können... aber auch das wurde mit Klauseln und Filz umgangen...
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
dummes Zeug... die beiden Fannys hatten mit dem was man staatliche Bank nennen könnte schon lange nicht's mehr zu tun.
Die beiden hatten seit der Regierung Clinton einen öffentlichen Auftrag, jedem Amerikaner das eigene Haus zu ermöglichen.
Tut mir leid, dass einmal mehr Ihr Weltbild vom allumsorgenden und gerechten Vater Staat zerstört wird.
Privatisiert, genauso wie viele Landesbanken in Deutschland auch....
Das zeigt Ihr ganzes Unwissen. Welche deutsche Landesbank ist denn privatisert? Hmm, welche?
Sie schreiben hier irgendwas, was jeder Grundlage entbehrt!
sind all diese Kreditinstitute nicht weil diese mal staatlich waren sondern weil die Kreditvergabe und Bilanzierungsregeln freigegeben wurden
Hääh? Ja, man musste/durfte dank öffentlichem Auftrag Kredite an jedermann vergeben.
Die einst staatliche Kontrolle wurde also aufgeweicht
Die einst staatliche Kontrolle (die es nie gab) ist in einen öffentlichen Auftrag umgewandelt worden. Das Institut MUSSTE günstig und unkonventionell Kredite vergeben.
Hören Sie auf die erdrückenden Fakten zu verdrehen! Gescheitert ist die Idee der sozial gerchten und damit planwirtschaftlichen Kreditvergabe! Einmal mehr hat Planwirtschaft versagt!
Argument dafür war zum Beispiel das diese Institute zu langweilig währen, das diese noch viel mehr Profit generieren könnten, das der Staat gefälligst seine Hände rauslassen solte, das Private Entscheider grundsätzlich besser wirtschaften können blah blah...
Können sie auch. Soweit ich mich erinnere (aber das wird von ihnen sicher ausgebelendet), steht das Torverhältnis in Deutschland bei 7:2. 7 Landes- und Staatsbanken haben bisher Staatshilfe in Anspruch genommen; hingegen nur 2 private Banken.
etwa die Kreditkonditionen der beiden Fannys den privaten Anbietern zu billig waren
Nicht die Kreditkonditionen an sich*, vielmehr die Kreditfähigkeitsprüfung.
* Natürlich waren auch die Konditionen zu niedrig. Dank FED (das Direktorium wird von der US-Regierung bestellt) waren die Zinsen viel zu niedrig.
das Geschäft der beiden Fannys sollte fortan den Aktionären dienen.
Nur dummerweise war zu jedem Zeitüunkt Vater Staat Hauptaktionär der beiden Banken.
Sie erzählen hier einen Müll! Einzig getrieben von einem blinden Beissreflex sobald die Wörter "Bank", "Aktie" und "Manager" fallen. Vielleicht informieren Sie sich einmal sachlich. Ich weiss, dass wird von Euch Lehrern nicht erwartet.
Wie weit schauen Sie denn zurück? 1 jahr, 5 oder 10 oder mehr...
Was das "bessere" wirtschaften von privaten Entitäten anbelangt sitzen da etliche einer Illusion auf. Nur weil jemand einen definierten Posten inne hat ist das nicht gleich zu setzen mit entsprechender Qualifikation. Des weiteren verhindert das Aktienrecht das man sich unabhängige Informationen zu privatrechtlichen Investitionen und deren Performance verschaffen kann.
Sich dann auch darüber auslassen das es die privaten besser können hat nur schon deswegen keinerei Basis. Ein Indiaktor wie gut die privaten tatsächlich sind lässt sich an den Insolvenzen erkennen die jedes Jahr zu tausenden abgewickelt werden. Insolvenz = Aus den Augen, aus dem Sinn
...
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
Wie weit schauen Sie denn zurück? 1 jahr, 5 oder 10 oder mehr...
Was das "bessere" wirtschaften von privaten Entitäten anbelangt sitzen da etliche einer Illusion auf. Nur weil jemand einen definierten Posten inne hat ist das nicht gleich zu setzen mit entsprechender Qualifikation. Des weiteren verhindert das Aktienrecht das man sich unabhängige Informationen zu privatrechtlichen Investitionen und deren Performance verschaffen kann.
Sich dann auch darüber auslassen das es die privaten besser können hat nur schon deswegen keinerei Basis. Ein Indiaktor wie gut die privaten tatsächlich sind lässt sich an den Insolvenzen erkennen die jedes Jahr zu tausenden abgewickelt werden. Insolvenz = Aus den Augen, aus dem Sinn
...
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
Sie outen sich -wie auch morgenrot- einmal mehr als taz leser der ideologisch verbohrt ist.
. Boni werden nicht jährlich sondern 5-jährig ausgezahlt.
Das ist bereits heute der Fall. Boni werden je nach Bank bis 250.000 oder 500.000 in bar ausgezahlt. Der Rest in Optionen und Aktien, die regelmässig 3 Jahre gesperrt sind.
Witz an der Geschichte: steuerpflichtig sind sie zum Zeitpunkt der Zuteilung. Vater Staat hat da also ganz kräftig abkassiert.
Kurzzeitgewinne und schnelle Bankenwechsel, wenn es kriselt.
Kurzzeitgewinne. Es waren die Amerikaner (der Staat und die Börsenaufsicht), die die bisherigen Bilanzzoerungsregeln (Bilanz und Berichterstattung war mal jedes Jahr) auf alle 3 Monate herunter gebrochen haben. Kurzfristige Anlegen hat man so geradezu provoziert.
Sanktionen müssen gleichwertig zu Boni sein. Immerhin handelt es sich hier um Kapitalismus in Reinkultur.
Das scheint wohl Angelegenheit der Eigentümer zu sein. Nicht ihre.
[Anm.: Bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe und äußern Sie Kritik sachlich. Danke. /Die Redaktion pt.]
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