Wirtschaftskrise Das Gespenst des Protektionismus kehrt wieder
Angesichts der globalen Krise nimmt in den USA und Europa die Neigung zu, sich wirtschaftlich abzuschotten. Das aber wäre brandgefährlich

© David McNew/Getty Images
Amerikanische Wirtschaftshilfen nur für amerikanische Unternehmen? Stahlproduktion in Kalifornien
Das Gespenst des Protektionismus geht wieder um, in Amerika wie in Europa. Die Tatsache an sich ist nicht erstaunlich. Wir gehen durch die schlimmste Krise seit 80 Jahren, wobei uns das Schlimmste wahrscheinlich noch bevorsteht. In solchen Zeiten neigen Gesellschaften dazu, sich abzuschotten; sie werden selbstsüchtiger und sind weniger bereit zur Kooperation. Die Menschen werden anfälliger für populistische Parolen von links wie rechts.
Überall in der Welt lassen sich Anzeichen für einen solchen wachsenden "ökonomischen Nationalismus" ausmachen. Seine Botschaft ist verführerisch: Er verspricht den Menschen Rettung vor wirtschaftlicher Bedrängnis, und er appelliert an das nationale Eigeninteresse, das sich immer wieder als starker menschlicher Impuls erweist.
Regierungen und Parlamente der demokratischen Welt sind leider nicht immun gegen die Versuchung, zumindest eine Prise des ökonomischen Nationalismus zu verwenden, um Pluspunkte beim Wahlvolk zu machen. Sie sollten sich im Klaren darüber sein, dass es sich um ein gefährliches Spiel handelt: Wer die Büchse der Pandora auch nur ein wenig öffnet, um sich kurzfristig innenpolitische Entlastung zu verschaffen, mag erleben, dass sich der Geist – einmal entfleucht – nicht so leicht zurückbringen lässt.
Ein Beispiel, das als Warnung für andere dienen sollte, lieferte ausgerechnet Gordon Brown, als beredter Advokat des freien Handels bekannt, der nicht müde wird, die Vorzüge der Globalisierung zu verkünden. Im September 2007, als seine frisch erworbene Popularität die erste kräftige Delle erhalten hatte, benutzte er die gefährliche Formel "british jobs for british workers"; Brown wollte vergessen machen, dass Labour in elf Regierungsjahren zwar fast drei Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen hatte, davon aber knapp 90 Prozent an Immigranten gegangen waren.
Der populistische Sündenfall des Premiers sollte sich rächen. In den vergangenen Wochen schlug ihm die Formel aus dem Munde erboster Streikender entgegen, die gegen den Einsatz ausländischer Arbeitnehmer durch britische Unternehmen protestierten.
Ähnliche Beispiele lassen sich überall in Europa finden. Überall bedienen sich Regierende ziemlich ungehemmt wirtschaftsnationalistischer Rhetorik. So forderte ein französischer Minister die Automobilindustrie des Landes auf, nur von heimischen Zulieferern zu kaufen. Präsident Sarkozy setzte noch einen drauf und mahnte die großen Unternehmen des Landes, unvermeidliche Entlassungen auf Zweigwerke im Ausland zu beschränken.
- Datum 04.05.2009 - 11:02 Uhr
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- Serie opi
- Quelle ZEIT ONLINE
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So oder ähnlich ist es, zu der Auto industrieminister die aufforderung nur Französiche autos zu kaufen, Kurzfristich gesehn ist das sicher richtig aber natürlich nicht langfristig, Schauen wir mal was mit der Abwrack prämie passiert ist, Erstens, Die Idee Abwrackprämie hätte man besser anlegen können, nur eine kleine gruppe konte sich dafon vorteil verschaffen und weil die Deutschen Autobauer nur Dicke Limousinen auf der palette hatten ging das geld statt in den umlauf in den Ländern der ausländischen Autobauer und nur sie konten davon im großen anteil profitieren.
Obama fordert nicht in den Protektionismus zu verfallen aber anscheinen ist die lage die, das es keine Politische entscheidung ist dieses ziel weg, sondern eher aus dem bedürfnis heraus entstanden, somit würde das also nur eine vorübergehende reaktion sein, ausserdem ist es natürlich im zweifelsfall sich an alten werten zu halten die man für stabil hällt um sich neu zu orientieren aber das liegt in der natur der Psyche der menschen, allerdings darf man nicht vergessen Protektionismus nur ein schritt ist das zu verzweiflung führen kann, ähnlich des Kalten Krieges in den 80er jahren, missgunst und argwohn würde sich erfüllen.
Die Länder welche die USA gerne als gigantischen Absatzmarkt angesehen haben, und für viele Exporteure grösster Markt mit "Kaufkraft" im Ueberfluss, müssen wohl bedenken anmelden wenn die USA auch nur leicht Protektionistische Alüren hat.
Ebenso sind Bedeneken angebracht bei den Exportweltmeistern dieser Welt die den Binnenmarkt inkl. die heimische Kaufkraft sträflich zu gunsten billiger Exporte systematisch zerstört haben.
Ebenso wurde von den Freihandelsideologen der WTO komplett vergessen das die meisten Menschen nicht der Globalisierung wegen gut gelaunt in fremden Ländern Arbeit suchen sondern weil die Armut in der Heimat zu gross ist. Parallel und mit einer gewissen Blindheit was die Menschen anbelangt, wurde der Freihandel inkl. dem Abreissen von Regelwerken wie etwa Zölle und kapitaltransaktionsgebühren stetig vorangetrieben. Kritiker, Bedneken wurden über + 20 jahre als Hirnlose ewiggestrige lächerlich gemacht...
Ohne Fundament und völlig ohne Beweise der Richtigkeit dieser Freihandelstheorie, wie sich nun zeigt. Offensichtlicher geht es wohl nur noch wenn über die nächsten Wochen und Monate noch mehr Arbeitslose auf den Strassen stehen, noch mehr KUrzarbeit eingeführt wird, noch mehr Auftragseingänge Minuswerte ausweisen.
Ohne staatliche Hilfen währe das System schon zusammen gebrochen.
Nun kann man sich einfach noch weiter an vergangenes klammern und die Theorie so lange zur Praxis umbiegen und schön reden bis es wieder einigermassen klappt. Der Preis dafür sind Mrd. in den Sand gesetzt eifnach so und ganz Global im wahrsten Sinne des Wortes. Mio. von vernichteten Arbeitsplätzen, Mrd. von vernichteten Investitionen.
Der Globalisierte Freihandel inkl. dem abreissen von allen möglichen Regel und Schutzmechanismen kann durchaus als eine Form von Monokultur angesehen werden die ja bekanntlich sehr anfällig sind für Krankheiten und innert kürze nur Zerstörung hinterlassen. Die aktuelle Finanz/Wirtschaftskrise ist ein von einseitiger Ideologie und teils völliger Kritikunfähigkeit herrührende Krise.
Ich bin dafür das ganz bewusst das ganze so umgebogen wird das eben nicht mehr nur der Freihandel und Wettbewerb als oberstes Gebot die Politik und die Gesetze bestimmt. Die Märkte bzw. Länder dürfen und sollen wieder fragmentiert und individualistisch mit ihren Handelsgestzen werden und sich eigene Gesetze für die eigenen Bewohner ausdenken dürfen.
Ganz sicher muss das von anderen Protagonisten vertreten und gemacht werden als die allseits bekannten Neoliberalen Scharfmacher die da noch in so vielen strategischen Positionen stecken... Kommissionen, Räten Bildungsstätten, Minister, Bürgermeister, Lehrer, Professoren, Redaktoren, Journalisten... viele haben blind abgeschrieben was ein paar Leute vor vielen Jahren behauptet haben.
Zudem, Kapital und Waren haben keine Moral, keinen Charakter, kein Bewusst sein. Denen ist es egal wo und wie diese um den Globus transportiert werden ob nun mit oder ohne Handelshindernisse. Der Mensch, dem bleibt nicht's anderes übrig als hinterher zu rennen...
Auch ein Teil der Freihandelstheorie, aber was für eine Menschenverachtende die gerne alles Kapitalisiert... Humankapital, möglichst billig, möglichst reichlich, möglichst ersetzbar.
Zynisch? Nein, gerade heute morgen im radio gehört wie etwa Italien Afrikanische und Tschechien Vietnamesische Arbeiter wieder loswerden wollen die nun überflüssig sind und dafür auch noch bezahlen.
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
Wo den bitte schön ist den diese "schlimmste Krise"? Ich sehe weder Hyperinflation noch Massenarbeitslosigkeit, weder lange Schlangen vor Notunterkünften und Suppenküchen noch sonstige Anzeichen, welche mit der großen Weltwirtschaftskrise zu vergleichen wären.
Wie immer wird hier von einigen "Wirtschaftsfachleuten" (die Gleichen übrigens, die den Zusammenbruch des Finanzsystems nicht vorhersahen, ganz im Gegenteil, den neuen Kapitalismus feierten) der Teufel an die Wand gemalt und die Journalie plappert es wie immer nach. Eine Art sadomasochistischer Selbstzerfleischung. Freude am Angst haben.
Nur vor was bitte?
Die Krise ist noch sehr jung und der Schuldenkollaps hat erst seinen Anfang genommen.
In 1-2 Jahren wird die Welt allerdings ganz anders aussehen (Kreditkarten, Derivate, Versicherungen und Staatsobligationen sind noch halbwegs intakt. Das bleibt aber nicht so). Wir haben jetzt schon Produktionseinbrueche auf weiter Front und werden dieses Jahr wohl auch noch einige Arbeitsplaetze verlieren. Wahrscheinlich wird dann kein Politiker mehr darueber hinwegsehen koennen, dass wir es mit einer grossen und weltweiten Depression zu tun haben. Ob wir dann Inflation oder Deflation haben ist voellig einerlei. Beides ist ziemlich schmerzhaft.
Sollte die Krise bis dahin nicht bei Ihnen an der Haustuere angekommen sein, was ich Ihnen sicherlich wuensche, dann gehoeren Sie zu den ganz wenigen Glueckspilzen.
Hier gibt es einen kleinen Ueberblick... viele der Kurven in den Grafiken haben nicht mehr die gewünschte aufwärts Ansicht an die man sich schon so gewöhnt hat... Die negativen Auswirkungen sind, wenn nicht vorhersagbar, so doch irgendwie ersichtlich...
Aber wie weiter oben schon bemerkt. Entweder ist das Glas halb leer oder halb voll...
jjahnke .net Statistiken
Direkt vom Bundasamt für Statistik + einige andere Quellen, also nichts Geheimes noch geheimnisvolles...
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
Das kommt schon noch. Wetten?
Was sehen Sie denn nicht? Dass der VDMA einen Einbruch der Orderzahlen von 40% vermeldet? Dass Märklin, Schiesser, Rosenthal, um nur drei zu nennen, bereits Insolvenz angemeldet haben? Die Auswirkungen, die wir bis jetzt erleben, sind nur der Anfang der ersten Welle. Der Laden ist gerade erst zum ersten Mal aufgeschlagen. Der zweite Aufschlag wird härter und kommt bereits im April, wenn die nächsten Quartalszahlen aus allen Richtungen vermeldet werden. Dann geht die Panik erst richtig los. Ich schätze, dass dann auch Sie etwas davon mitbekommen. Es sei denn, Sie leben als totaler Selbstversorger auf einem Einödhof.
Die Krise ist noch sehr jung und der Schuldenkollaps hat erst seinen Anfang genommen.
In 1-2 Jahren wird die Welt allerdings ganz anders aussehen (Kreditkarten, Derivate, Versicherungen und Staatsobligationen sind noch halbwegs intakt. Das bleibt aber nicht so). Wir haben jetzt schon Produktionseinbrueche auf weiter Front und werden dieses Jahr wohl auch noch einige Arbeitsplaetze verlieren. Wahrscheinlich wird dann kein Politiker mehr darueber hinwegsehen koennen, dass wir es mit einer grossen und weltweiten Depression zu tun haben. Ob wir dann Inflation oder Deflation haben ist voellig einerlei. Beides ist ziemlich schmerzhaft.
Sollte die Krise bis dahin nicht bei Ihnen an der Haustuere angekommen sein, was ich Ihnen sicherlich wuensche, dann gehoeren Sie zu den ganz wenigen Glueckspilzen.
Hier gibt es einen kleinen Ueberblick... viele der Kurven in den Grafiken haben nicht mehr die gewünschte aufwärts Ansicht an die man sich schon so gewöhnt hat... Die negativen Auswirkungen sind, wenn nicht vorhersagbar, so doch irgendwie ersichtlich...
Aber wie weiter oben schon bemerkt. Entweder ist das Glas halb leer oder halb voll...
jjahnke .net Statistiken
Direkt vom Bundasamt für Statistik + einige andere Quellen, also nichts Geheimes noch geheimnisvolles...
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
Das kommt schon noch. Wetten?
Was sehen Sie denn nicht? Dass der VDMA einen Einbruch der Orderzahlen von 40% vermeldet? Dass Märklin, Schiesser, Rosenthal, um nur drei zu nennen, bereits Insolvenz angemeldet haben? Die Auswirkungen, die wir bis jetzt erleben, sind nur der Anfang der ersten Welle. Der Laden ist gerade erst zum ersten Mal aufgeschlagen. Der zweite Aufschlag wird härter und kommt bereits im April, wenn die nächsten Quartalszahlen aus allen Richtungen vermeldet werden. Dann geht die Panik erst richtig los. Ich schätze, dass dann auch Sie etwas davon mitbekommen. Es sei denn, Sie leben als totaler Selbstversorger auf einem Einödhof.
Die Krise ist noch sehr jung und der Schuldenkollaps hat erst seinen Anfang genommen.
In 1-2 Jahren wird die Welt allerdings ganz anders aussehen (Kreditkarten, Derivate, Versicherungen und Staatsobligationen sind noch halbwegs intakt. Das bleibt aber nicht so). Wir haben jetzt schon Produktionseinbrueche auf weiter Front und werden dieses Jahr wohl auch noch einige Arbeitsplaetze verlieren. Wahrscheinlich wird dann kein Politiker mehr darueber hinwegsehen koennen, dass wir es mit einer grossen und weltweiten Depression zu tun haben. Ob wir dann Inflation oder Deflation haben ist voellig einerlei. Beides ist ziemlich schmerzhaft.
Sollte die Krise bis dahin nicht bei Ihnen an der Haustuere angekommen sein, was ich Ihnen sicherlich wuensche, dann gehoeren Sie zu den ganz wenigen Glueckspilzen.
Kreditkarten, Derivate, Versicherungen und Staatsobligationen sind noch halbwegs intakt. Das bleibt aber nicht so.
Steht das jetzt schon fest oder glauben Sie nur daran? Wenn ich etwas aus der heutigen Situation gelernt habe, dann, daß ich keine Vorhersagen treffen kann und Menschen die das tun kein Vertrauen schenke.
Kreditkarten, Derivate, Versicherungen und Staatsobligationen sind noch halbwegs intakt. Das bleibt aber nicht so.
Steht das jetzt schon fest oder glauben Sie nur daran? Wenn ich etwas aus der heutigen Situation gelernt habe, dann, daß ich keine Vorhersagen treffen kann und Menschen die das tun kein Vertrauen schenke.
Hier gibt es einen kleinen Ueberblick... viele der Kurven in den Grafiken haben nicht mehr die gewünschte aufwärts Ansicht an die man sich schon so gewöhnt hat... Die negativen Auswirkungen sind, wenn nicht vorhersagbar, so doch irgendwie ersichtlich...
Aber wie weiter oben schon bemerkt. Entweder ist das Glas halb leer oder halb voll...
jjahnke .net Statistiken
Direkt vom Bundasamt für Statistik + einige andere Quellen, also nichts Geheimes noch geheimnisvolles...
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
Das kommt schon noch. Wetten?
Was sehen Sie denn nicht? Dass der VDMA einen Einbruch der Orderzahlen von 40% vermeldet? Dass Märklin, Schiesser, Rosenthal, um nur drei zu nennen, bereits Insolvenz angemeldet haben? Die Auswirkungen, die wir bis jetzt erleben, sind nur der Anfang der ersten Welle. Der Laden ist gerade erst zum ersten Mal aufgeschlagen. Der zweite Aufschlag wird härter und kommt bereits im April, wenn die nächsten Quartalszahlen aus allen Richtungen vermeldet werden. Dann geht die Panik erst richtig los. Ich schätze, dass dann auch Sie etwas davon mitbekommen. Es sei denn, Sie leben als totaler Selbstversorger auf einem Einödhof.
Dass Märklin, Schiesser, Rosenthal, um nur drei zu nennen, bereits Insolvenz angemeldet haben?
Alle diese Marken haben eins gemeinsam. Sie haben sich in die Abhängigkeit von Investoren begeben. Warum muss ein Traditionsunternehmen unbedingt an die Börse? Das funktioniert nur so lange, wie beim Investor genug Kapital vorhanden ist. Verspekuliert er sich, zieht er alles mit sich in den Abgrund...
Wobei wir wieder bei der Globalisierung sind...es gibt keinen Grund, warum solche Firmen an die Börse gehen und Verantwortung für Produktion und Mitarbeiter rund um die Welt verteilen. Diese Unternehmen hatten weder einen Innovationsvorsprung aufrechtzuerhalten noch brauchten Sie viel Geld für Forschung oder Ähnliches. Warum in aller Welt haben diese Firmen sich an die Börse begeben oder sich in die Hände von Investoren begeben?
Es ist und bleibt der Ausverkauf von starken Marken, Know-How, Innovation und Arbeitskraft zum Zweck des kuzfristigen Gewinns einiger Weniger.
Die Kritik an der Globalisierung ist nicht umsonst die wahrscheinlich größte Bewegung unser heutigen Zeit. Vielen Menschen wird erst jetzt, wo immer mehr kritische Fakten der Globalisierung ans Licht kommen, klar auf was wir uns da eingelassen haben. Es wird Ihnen klar, daß Globalisierungsgegner nicht nur Palituch-tragenden Linksradikale sind, sondern auch namenhafte Gelehrte, Wissenschaftler und Pominente sich der Bewegung anschließen.
Das was einst die Umweltbewegung war, hat sich zur Anti-Globalisierung-Bewegung entwickelt. Die Leute haben begriffen, daß die Vorteile einer Globalisierung nur für wenige gelten, die Mehrheit der Menschheit leidet darunter.
Der freie Handel muss ja nicht abgeschafft werden, es sollte allerdings die Möglichkeit geben sich dagegen zu entscheiden. Bisher galt es als schick, anderen Ländern den Freihandel aufzuzwingen, im Gegenzug versorgte man Sie mit Krediten oder Ähnlichem. Damit sollte jetzt Schluss sein...Freihandel sollte nur zwischen gleichberechtigten Handelspartnern stattfinden im gegenseitigen Einverständnis.
Ausserdem sollte der freie Handel von gewissen Gütern strengen internationalen Regulierungen unterliegen. Dazu zähle ich vorallem Grundnahrungsmittel oder Energie. Es kann nicht sein, daß Menschen hungern oder frieren, weil Spekulanten den Preis noch ein bisschen höher treiben wollen. Die Grundversorgung der Menschheit hat an der Börse nichts verloren!
Dass Märklin, Schiesser, Rosenthal, um nur drei zu nennen, bereits Insolvenz angemeldet haben?
Alle diese Marken haben eins gemeinsam. Sie haben sich in die Abhängigkeit von Investoren begeben. Warum muss ein Traditionsunternehmen unbedingt an die Börse? Das funktioniert nur so lange, wie beim Investor genug Kapital vorhanden ist. Verspekuliert er sich, zieht er alles mit sich in den Abgrund...
Wobei wir wieder bei der Globalisierung sind...es gibt keinen Grund, warum solche Firmen an die Börse gehen und Verantwortung für Produktion und Mitarbeiter rund um die Welt verteilen. Diese Unternehmen hatten weder einen Innovationsvorsprung aufrechtzuerhalten noch brauchten Sie viel Geld für Forschung oder Ähnliches. Warum in aller Welt haben diese Firmen sich an die Börse begeben oder sich in die Hände von Investoren begeben?
Es ist und bleibt der Ausverkauf von starken Marken, Know-How, Innovation und Arbeitskraft zum Zweck des kuzfristigen Gewinns einiger Weniger.
Die Kritik an der Globalisierung ist nicht umsonst die wahrscheinlich größte Bewegung unser heutigen Zeit. Vielen Menschen wird erst jetzt, wo immer mehr kritische Fakten der Globalisierung ans Licht kommen, klar auf was wir uns da eingelassen haben. Es wird Ihnen klar, daß Globalisierungsgegner nicht nur Palituch-tragenden Linksradikale sind, sondern auch namenhafte Gelehrte, Wissenschaftler und Pominente sich der Bewegung anschließen.
Das was einst die Umweltbewegung war, hat sich zur Anti-Globalisierung-Bewegung entwickelt. Die Leute haben begriffen, daß die Vorteile einer Globalisierung nur für wenige gelten, die Mehrheit der Menschheit leidet darunter.
Der freie Handel muss ja nicht abgeschafft werden, es sollte allerdings die Möglichkeit geben sich dagegen zu entscheiden. Bisher galt es als schick, anderen Ländern den Freihandel aufzuzwingen, im Gegenzug versorgte man Sie mit Krediten oder Ähnlichem. Damit sollte jetzt Schluss sein...Freihandel sollte nur zwischen gleichberechtigten Handelspartnern stattfinden im gegenseitigen Einverständnis.
Ausserdem sollte der freie Handel von gewissen Gütern strengen internationalen Regulierungen unterliegen. Dazu zähle ich vorallem Grundnahrungsmittel oder Energie. Es kann nicht sein, daß Menschen hungern oder frieren, weil Spekulanten den Preis noch ein bisschen höher treiben wollen. Die Grundversorgung der Menschheit hat an der Börse nichts verloren!
Leider kann man Herrn Krönigs Artikel nur unter der Rubrik "Volksverdummung" einordnen. Ein Qualitätsjournalist dagegen wäre sich nicht zu schade gewesen, den Begriff "Freihandel" kurz zu definieren.
Daß Freihandel überhaupt existiert, hat vor 11 Monaten im gleichen Blatt Walter Oswalt, der Leiter des ordoliberalen Walter-Eucken-Archivs in Frage gestellt.
http://images.zeit.de/tex...
Prof. Chomski bezeichnet die Idee der "Geistigen Eigentumsrechten" als Protektionismus.
Aber inzwischen geht längst nicht mehr nur um die Rettung der Banken als Eckpfeiler eines fragwürdig gewordenen Wirtschaftssystems, sondern um die Abwehr des Zerfalls unserer Gesellschaft. Das hat zumindest die FAZ begriffen: http://www.faz.net/s/RubC...
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Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein. [J. W. Goethe]
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