Sicherheitskonferenz USA versprechen neue Ära der Zusammenarbeit
Vizepräsident Biden kündigt im Namen Obamas eine enge Kooperation mit den Partnern an. Auch auf Russland geht er im Streit um das Raketenprogramm zu

© Brendan Hoffman/Getty Images
Die Friedensstimme von Barack Obama: US-Vizepräsident Joseph Biden
"Ich bin im Auftrag einer neuen Regierung hierhergekommen, die entschlossen ist, einen neuen Ton in Amerikas Beziehungen zu den Staaten der Welt anzuschlagen", sagte Vizepräsident Joe Biden in seiner mit Spannung erwarteten Rede. Die USA selbst würden künftig mehr Anstrengungen unternehmen, Probleme gemeinsam zu lösen. Sie würden aber auch von ihren Partnern mehr Hilfe einfordern. Dies gelte etwa für die Bewältigung der Probleme in Afghanistan, Nahost und im Iran.
Der Führung Russlands bot Biden eine neue Abrüstungsrunde und Gespräche über den zwischen beiden Ländern heftig umstrittenen Raketenschild in Osteuropa an. Washington werde das System zwar weiterentwickeln, allerdings nur, wenn es technisch sinnvoll, machbar und kosteneffizient sei. "Wir werden dieses in Abstimmung mit unseren NATO-Verbündeten und Russland tun."
Damit geht die Regierung Obama einen deutlichen Schritt auf Russland zu. Das von der alten Regierung unter George W. Bush geplante Raketenabwehrsystem, das in in Polen und Tschechien stationiert werden soll, hatte zu starken Spannungen zwischen beiden Ländern, aber auch mit europäischen Verbünden der USA geführt. Moskau sieht durch die Pläne sein atomares Raketenpotential für bedroht. Kürzlich hatte die russische Regierung allerdings bereits angekündigt, auf die Aufstellung eigener Raketen an der Grenze zu Polen zu verzichten – als Geste des guten Willens gegenüber Obama.
Nach jahrelanger internationaler Kritik an den Alleingängen Amerikas unter Bush kündigte Biden in München an: "Wir werden in Partnerschaften arbeiten, wann immer wir können - allein nur, wenn wir es müssen." Die USA würden den Schwerpunkt künftig mehr auf Diplomatie und Entwicklung legen und früher tätig werden, um zu verhindern, dass am Ende nur die Wahl bleibe zwischen dem Risiko eines Krieges und den Gefahren der Untätigkeit.
Im Gegenzug würden die USA aber die Verbündeten auch bitten, die eigene Politik zu überdenken. "Einschließlich ihres Willens, Gewalt anzuwenden, wenn alle anderen Mittel versagen", sagte Biden.
Bei der Suche nach einem neuen Konzept für Afghanistan forderte Biden die Verbündeten auf, Ideen einzubringen. "Wir meinen es ehrlich: Wir brauchen Ihren Rat." Nötig sei eine umfassende Strategie, die die zivilen und militärischen Fähigkeiten der Partner bündle und für die sich alle verantwortlich fühlten. Damit das Grenzgebiet zu Pakistan kein Rückzugsraum für Extremisten bleibe, müsse Pakistan bei der Stabilisierung der Stammesgebiete und dem Wirtschaftsaufbau Hilfe erhalten.
- Datum 23.04.2009 - 13:46 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, rtr, dpa
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Dies könnte der Beginn des im neuen Jahrhundert lang ersehnten "Dialoges - statt Kampfes - der Kulturen" sein: "Kooperative Weltinnenpolitik"
In Afghanistan, Pakistan, Palästina, Irak und noch in vielen anderen Ländern brauchen die Menschen eine Lebensperspektive, Arbeit, Kaufkraft .....
und kein "Zurecht-Bomben" bis sie diszipliniert sind ....
Die Weltfinanzkrise zwingt uns zur Zeit ja ohnehin, an einer neuen Weltordnung zu basteln, warum nicht im Geiste eines Interkulturellen Humanismus` als Alternative zum "Kampf der Kulturen":
http://www.sonnenseite.co...
Die Politik ist nicht neu. Nachdem sich die "Politik der Knute" des Hardliners Bushs als Fiasko auf der ganzen Linie erwies sind nun die Softies an der Reihe. Auch ihnen wird nicht mehr Erfolg beschieden sein, weil sie am Streben nach Hegemonie festhalten.
Wenn sie kurzzeitig diese Stategie aufgeben, dann ist das nur Taktik. Der Wolf bleibt ein Wolf, auch wenn er kurz mal den Schafspelz anzieht...
This could be the beginning of a beautiful friendship.
"This could be the beginning of a beautiful friendship" ....
.... in the spirit of "Intercultural Humanism in the 21st Century"
http://www.sonnenseite.co...
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Ich warte wirkliche erst mal ab was die Regierung der neuen US Administrtion tatsächlich gibt und was diese tatsächlich verlangt... es sind da ein paar Leute an gewisse Posten gekommen die etwa als Mitverantwortlich für die gegenwärtige Finanz und auch Wirtschaftskrise bezeichnet werden können...
Wenn sich plötzlich alle so gut verstehen hat sich ja nicht wirklich etwas geändert da ja die meisten Leute immer noch die selben sind. Ich denke es braucht auf beiden Seiten des Atlantiks inkl. Russland noch einiges damit sich tatsächlich etwas ändert...
Gerade für Afganisthan wurde ja bereits Unterstützung verlangt... da sehe ich keienrlei Aenderung von Seiten der sogenannten US Adminstration.
Was mich generell am meisten stört und auch die meisten Menschen betrifft oder noch betreffen wird ist die Tatsache das, noch kein einziges Gesetz eingeführt, angepasst oder gestrichen wurde welches an der gegenwärtigen Krise mitverantwortlich ist... Ja es wurde nicht mal klargestellt wer den in Persona daran Mitverantwortlich ist. Im Gegenteil, viele dieser Mitverantwortlichen werden nach wie vor in Interviews zum Wort gebeten anstatt das diese an den Pranger gestellt werden...
Ja es wurde noch nicht mal definiert wie denn das ganze Entstanden ist und in Zukunft verhindert werden kann. Auh gibt es keinerlei konkrete Analysen und/oder Antworten wie die Mio. von Arbeitslosen, aktuell und kommende, behandelt werden sollen...
Die Hartz X Empfänger wurden ja auch konstant an den Pranger (Staatsverschuldung, Lohnnebenkosten dann Schmarotzer und Faule) gestellt und es war vielen von uns nicht's zu schade Begründungen dafür zu finden.
Die sonst so viel gerühmte WEF Veranstaltung ist dieses Jahr Sang und Klanglos aus den Bergen veschwunden. Vermutlich waren viele der Mitverursacher dort oben und empfanden es einfacher den Mund zu halten als sich der Oeffentlichkeit zu stellen...
Nicht zu vergessen die von den USA Kontrollierten Institutionen welche so quasi als Proxy der US Adminstration fungieren... WTO, IMF, UNO usw.... auch da gilt es zu beachten wie und wann der versprochene "Change" und "Yes we Can" eintritt und wie die Menschen dadurch ihr Leben besser gestalten können.
Ich bin übrigens froh über die Wahl von Obahma... möchte aber auch nicht das alles einfach beim alten bleibt und die berühmt gewordenen Wahlslogans nur leere Worte bleiben...
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
.. aber, so traurig es ist, man ist ja schon froh, wenn einem nicht schon bei den Worten das Messer in der Tasche aufgeht (wie bei Bush und Merkel)!
schwören meist Stein und Bein, ihr Macker sei ansonsten ein lieber Kerl, nur eben manchmal etwas unkontrolliert.
Nix gegen Mr. Obama, aber ist er mehr als ein neues Klingelschild an der alten Baracke?
.. aber, so traurig es ist, man ist ja schon froh, wenn einem nicht schon bei den Worten das Messer in der Tasche aufgeht (wie bei Bush und Merkel)!
schwören meist Stein und Bein, ihr Macker sei ansonsten ein lieber Kerl, nur eben manchmal etwas unkontrolliert.
Nix gegen Mr. Obama, aber ist er mehr als ein neues Klingelschild an der alten Baracke?
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.. aber, so traurig es ist, man ist ja schon froh, wenn einem nicht schon bei den Worten das Messer in der Tasche aufgeht (wie bei Bush und Merkel)!
schwören meist Stein und Bein, ihr Macker sei ansonsten ein lieber Kerl, nur eben manchmal etwas unkontrolliert.
Nix gegen Mr. Obama, aber ist er mehr als ein neues Klingelschild an der alten Baracke?
diesen satz muss man sich auf der zunge zergehen lassen.-"wir werden das system(raketenschild)zwar weiterentwickeln, aber nur wenn es technisch sinnvoll,machbar und kosteneffizient ist".no na, wer macht schon etwas das technisch sinnlos,nicht machbar und finanziell nicht leistbar ist?vernünftigerweise wohl niemand.also nicht wirklich etwas neues im westen?die usa arbeitet nach wie vor am system und wenns passt bauen sie es.natürlich nur in abstimmung(nicht übereinstimmung)mit der nato und russland.sitzt jetzt in washington statt einem wolf ein fuchs der genauso wie der vorgänger die hühner frisst, denen aber vorher mit warmen worten schmeichelt?obama verspricht, mit der welt zu reden.gut so!durchs reden kommen dleit zomm.ein gespräch ergibt allerdings nur dann einen sinn, wenn die besseren argumente das gesprächsergebnis bestimmen.nur zu reden um die leute einzulullen und sich selbst ein reines gewissen zu verschaffen-"wir haben eh geredet,aber sie waren alle so uneinsichtig"-ist nicht wünschenswert.wenn die usa mit fix gefassten meinungen und absichten gespräche führt, soll sie es besser bleiben lassen. g.w.
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