Buchprojekt "Der Skandal endet niemals"Seite 3/3

Pörksen: Ich hoffe, dass es ihnen Mut gemacht hat. Aus meiner Sicht wird an den Universitäten oft zu mickrig und kleinformatig geträumt – ohne Sensibilität für die vielfältigen Erfahrungen des Gelingens, die man machen kann. Ich fände es wunderbar, wenn die Studenten gelernt haben, dass Grenzen nicht unüberwindbar sind. Und alle haben nun mit ihren gedruckten Interviews publizistische Visitenkarten, die ihnen womöglich beim Berufseinstieg helfen.

ZEIT ONLINE: Sie wurden auch wegen ihrer Praxisseminare zum Professor des Jahres 2008 gewählt. Was hat Ihnen das Buchprojekt außerdem noch gebracht?

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Pörksen: Ich habe von den Studenten viel gelernt. Ihre sehr direkten Fragen und klugen Provokationen haben es mir erlaubt, die Welt der Skandale und die Gesetze der Medien sehr viel unmittelbarer und konkreter zu begreifen und zu verstehen, was unsere Gesellschaft bewegt, was Protest provoziert und Empörung auslöst.

Die Fragen stellte Hauke Friederichs

Das Buch "Skandal! Die Macht öffentlicher Empörung" erscheint am 9. Februar im Herber von Halem Verlag, ISBN: 978-3-938258-47-0

 
Leser-Kommentare
  1. Der SKANDAL verändert unsere (unbewusste) AUTOSUGGESTION und so wie die Autosuggestion ist, so ist das Leben. Der Skandal endet nur deshalb niemals, weil wir weder mit unserer eigenen Autosuggestion noch mit der anderer umgehen können. Das ließe sich allerdings lernen. Am Beispiel eines Mannes, der durch seine praktischen Erfolge mit Autosuggestion weltberühmt ist: Émile Coué.
    Mit herzlichen Grüßen
    Franz Josef Neffe

    "Wenn ich mit deinen Talenten besser umgehe als Du, mögen sie mich und folgen mir lieber als Dir." (Ich-kann-Schule-Satz 2008)

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