Militärpanne Waffenarsenal in Afghanistan verschwunden
Das Sortiment der vermissten Waffen reicht von Maschinengewehren bis hin zu Granatenwerfern
Es handelt sich um Tausende Waffen der US-amerikanischen Armee, mit denen die einheimischen Sicherheitskräfte ausgerüstet wurden. Laut einem Bericht der Untersuchungsbehörde des Kongresses (GAO) in Washington reicht das Arsenal der vermissten Waffen von Maschinengewehren bis hin zu Granatenwerfern.
Insgesamt habe das US-Verteidigungsministerium versäumt, komplett Buch über 87.000 Waffen zu führen, heißt es in dem Report. Das entspricht dem Report zufolge ungefähr einem Drittel aller Waffen, die an die afghanischen Sicherheitskräfte geliefert worden seien. Ihr Verbleib lasse sich nun nicht mehr zurückverfolgen. Als Ursache gelten Nachlässigkeit und Personalmangel.
Ein Teil des Kriegsgeräts könnte in die Hände von Taliban-Rebellen oder Al-Qaida-Terroristen gefallen sein. Dem GAO-Report zufolge hat eine private Vertragsfirma der USA 2008 in Washington von Vorwürfen berichtet, dass afghanische Sicherheitskräfte Waffen an feindliche Kämpfer verkauften.
Das Pentagon hat nun Buchhaltungsmängel eingeräumt und will Korrekturen durchsetzen, um den Weg von Waffen - etwa durch Seriennummern - verfolgen zu können.
- Datum 23.04.2009 - 13:46 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:





Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren