US-Rettungsplan Billionen-Einladung an die Banker

Die Finanzkrise bleibt ohne Lösung - jetzt arbeiten offenbar ausgerechnet die Banker der Wall Street an einem Rettungsplan für Washington

Finanzminister Timothy Geithner will sich von Wall-Street-Experten beraten lassen

Finanzminister Timothy Geithner will sich von Wall-Street-Experten beraten lassen

Solche Fragen mussten sich Amerikas führende Banker noch nie gefallen lassen. Die Mitglieder des Kongresses nutzten die Anhörung am vergangenen Mittwoch, um ihrem Missfallen mit der Verwendung der bisher gezahlten Hilfsgelder und vor allem den Bezügen der Banker deutlich Luft zu machen. Barney Frank, der Vorsitzende des Finanzausschusses, und nicht bekannt für diplomatische Zurückhaltung, forderte gar ein öffentliches mea culpa von den Herren der Geldhäuser. "Sie müssen die Wut der Leute verstehen!"

Die Chefs von Citigroup, Bank of America, JP Morgan Chase und Goldman Sachs bemühten sich um angemessen zerknirschte Gesichter. "Washington nimmt Banker in die Mangel", triumphierte das Wirtschaftsmagazin Forbes.

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Aber hinter den Kulissen ist auch heute längst noch nicht klar, wer die Oberhand behält.

Das hat Obamas Finanzminister Timothy Geithner zu verantworten. Noch vor seinem offiziellen Amtsantritt Ende Januar hatte er einen "umfassenden und aggressiven" Plan versprochen, um bei den Banken aufzuräumen und die Finanzkrise endlich in den Griff zu bekommen. Da ging es etwa darum, eine "Bad Bank" zu installieren, die die Geldinstitute dazu bringen würde, ihre maroden Wertpapierbündel zu Regierungsbedingungen abzugeben.

Doch was Geithner dann präsentierte, blieb sogar weit hinter dem zurück, was sein eigenes Team vorher hatte durchsickern lassen. Der Finanzminister - abgesehen von einer Begrenzung der Chefjahresgehälter auf 500.000 Dollar, um die gewiefte Vergütungsspezialisten vermutlich rasch eine Umgehung finden - übte sich zwar in harter Rhetorik, hatte aber keine Details zur Struktur oder den Mechanismen seines Plan for Financial Stability.

Die Reaktion war entsprechend. "Es war mehr der Plan für einen Plan", lästert etwa Robert Brusca, Chefökomom bei der unabhängigen Researchfirma FAO Economics.

Leser-Kommentare
  1. Warum das Wort "ausgerechnet"? Das suggeriert doch wohl, dass die Banker der Wall Street "schuldig" sind. Das ist so vollkommen falsch. Diese Krise hätte es nicht gegeben, wenn nicht Vater Staat durch seine zwei Staatsbanken (Fannie Mae und Freddie Mac) sozial gerechte Kreditvergabe praktiziert hätte. Diese beiden Staatsbanken haben Kredite an Leute vergeben, die unter vernünftigen Gesichtspunkten niemals einen Kredit bekommen hätten. Diese beiden Staatsbanken haben diese Leute in die Verschuldung geführt und diese Leute können die Kredite jetzt nicht mehr zurück zahlen.

    Die Wall Street und die Aktionäre der Banken sind Opfer dieser Krise.

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    ganz klar die New Yorker Finanzszene und Kreise, welche zu nennen als politisch unkorrekt gilt. Rahm Emanuel war dort massiv involviert und jetzt ist er Kabinettchef von Obama - er blockiert das Rettungspaket mit seinen Lobbies. Unsere Wirtschaft, die Oekologie usw sind ihm völlig gleichgültig. Wall Street und die im Artikel aufgefüḧrten Firmen sind nicht nur für die US Krise, sondern für den weltweiten Abschwung ganz klar verantwortlich, aber sie stellen sich nicht der Verantwortung und der Staatskontrolle.
    Die USA haben den Staat nur dazu benützt, um der Finanzbranche maximale Freiheit und billiges Geld zu verschaffen. Diese Mentalität teilen sich die konservativen politischen und wirtschaftlichen Kreise. Die ganze Welt hat das mit anerkannten Wirtschaftsregeln inkompatible System übernommen und auch versucht, sich mit kurzfristigen und destruktiven Spekulationen zu bereichern. Das ist den europäischen Managern gelungen, unter Opferung der eigenen Geschäftssubstanz und unter Inkaufnahme der aktuellen Krise. Köpfe sind keine gerollt, das ist ein Skandal.
    Dass die US Wirtschaftskreise nun eine Offensive lancieren, ist von ihnen aus verständlich, sie haben einen Imageschaden und die Macht droht ihnen ein wenig beschnitten zu werden. Jedoch wird diese heilige Kuh nie geschlachtet, die wirtschaftliche, soziale und politische Verankerung ist viel zu stark.
    Wir müssen aufhören, unkritisch die US Wirtschaft zu imitieren. Unsere Banker müssen sich entweder auf den lokalen Markt konzentrieren oder abtreten. Was die US Banken machen, darf uns eigentlich egal sein, sofern wir uns finanziell davon abkoppeln. Das sollte jetzt das Hauptthema sein, wie kann Europa finanziell eigenständig werden. Globalisierung war nur ein Schlagwort der US, auf das wir reingefallen sind.

    Ich vermute mit dieser Aussage beziehen sie sich auf Kredite, die im Rahmen des Community Reinvestment Act vergeben wurden? Dass diese Kredite an der Misere Schuld sind, ist ein (leider weit verbreiteter) Mythos. Tatsächlich gilt für CRA-Loans

    - sie machen nur 1/4 der Subprime Kredite aus
    - sie sind im gegensatz zu den anderen Krediten in ihrer Ausgestaltung reguliert
    - sie stehen was die Rückzahlungen betrifft besser da als der Rest der Subprime Mortgages die von unabhängigen (d.h. unregulierten) Institutionen vergeben wurden

    Vg. auch hier: http://www.frbsf.org/news/speeches/2008/0331.pdf

    There has been a tendency to conflate the current problems in the subprime market with CRA-motivated lending, or with lending to low-income families in general. I believe it is very important to make a distinction between the two. Most of the loans made by depository institutions examined under the CRA have not been higher-priced loans,(16) and studies have shown that the CRA has increased the volume of responsible lending to low- and moderate-income households.(17)
    (Quellenangaben im verlinkten pdf)

    Zudem möchte ich noch darauf hinweisen, dass die Immobilienkrise wohl der Auslöser der Finanzkrise war, aber nicht unbedingt das Hauptproblem darstellt. Dieses ist, dass von den Banken in völlig unverantwortlicher Weise Leverage eingesetzt wurde um die Profitabilität des Kreditgeschäfts mit augenscheinlich risikoarmen Krediten zu erhöhen. Für diese Praktiken stehen die Banken jetzt auch zurecht am Pranger. Mit der sozial gerechten Kreditvergabe die Sie als Auslöser ansehen hat das allerdings nichts zu tun: Banken wurden unter CRA-Regeln nie gezwungen, ihre Kredite zu verbriefen, zu hebeln, weiterzuverkaufen etc.

    ganz klar die New Yorker Finanzszene und Kreise, welche zu nennen als politisch unkorrekt gilt. Rahm Emanuel war dort massiv involviert und jetzt ist er Kabinettchef von Obama - er blockiert das Rettungspaket mit seinen Lobbies. Unsere Wirtschaft, die Oekologie usw sind ihm völlig gleichgültig. Wall Street und die im Artikel aufgefüḧrten Firmen sind nicht nur für die US Krise, sondern für den weltweiten Abschwung ganz klar verantwortlich, aber sie stellen sich nicht der Verantwortung und der Staatskontrolle.
    Die USA haben den Staat nur dazu benützt, um der Finanzbranche maximale Freiheit und billiges Geld zu verschaffen. Diese Mentalität teilen sich die konservativen politischen und wirtschaftlichen Kreise. Die ganze Welt hat das mit anerkannten Wirtschaftsregeln inkompatible System übernommen und auch versucht, sich mit kurzfristigen und destruktiven Spekulationen zu bereichern. Das ist den europäischen Managern gelungen, unter Opferung der eigenen Geschäftssubstanz und unter Inkaufnahme der aktuellen Krise. Köpfe sind keine gerollt, das ist ein Skandal.
    Dass die US Wirtschaftskreise nun eine Offensive lancieren, ist von ihnen aus verständlich, sie haben einen Imageschaden und die Macht droht ihnen ein wenig beschnitten zu werden. Jedoch wird diese heilige Kuh nie geschlachtet, die wirtschaftliche, soziale und politische Verankerung ist viel zu stark.
    Wir müssen aufhören, unkritisch die US Wirtschaft zu imitieren. Unsere Banker müssen sich entweder auf den lokalen Markt konzentrieren oder abtreten. Was die US Banken machen, darf uns eigentlich egal sein, sofern wir uns finanziell davon abkoppeln. Das sollte jetzt das Hauptthema sein, wie kann Europa finanziell eigenständig werden. Globalisierung war nur ein Schlagwort der US, auf das wir reingefallen sind.

    Ich vermute mit dieser Aussage beziehen sie sich auf Kredite, die im Rahmen des Community Reinvestment Act vergeben wurden? Dass diese Kredite an der Misere Schuld sind, ist ein (leider weit verbreiteter) Mythos. Tatsächlich gilt für CRA-Loans

    - sie machen nur 1/4 der Subprime Kredite aus
    - sie sind im gegensatz zu den anderen Krediten in ihrer Ausgestaltung reguliert
    - sie stehen was die Rückzahlungen betrifft besser da als der Rest der Subprime Mortgages die von unabhängigen (d.h. unregulierten) Institutionen vergeben wurden

    Vg. auch hier: http://www.frbsf.org/news/speeches/2008/0331.pdf

    There has been a tendency to conflate the current problems in the subprime market with CRA-motivated lending, or with lending to low-income families in general. I believe it is very important to make a distinction between the two. Most of the loans made by depository institutions examined under the CRA have not been higher-priced loans,(16) and studies have shown that the CRA has increased the volume of responsible lending to low- and moderate-income households.(17)
    (Quellenangaben im verlinkten pdf)

    Zudem möchte ich noch darauf hinweisen, dass die Immobilienkrise wohl der Auslöser der Finanzkrise war, aber nicht unbedingt das Hauptproblem darstellt. Dieses ist, dass von den Banken in völlig unverantwortlicher Weise Leverage eingesetzt wurde um die Profitabilität des Kreditgeschäfts mit augenscheinlich risikoarmen Krediten zu erhöhen. Für diese Praktiken stehen die Banken jetzt auch zurecht am Pranger. Mit der sozial gerechten Kreditvergabe die Sie als Auslöser ansehen hat das allerdings nichts zu tun: Banken wurden unter CRA-Regeln nie gezwungen, ihre Kredite zu verbriefen, zu hebeln, weiterzuverkaufen etc.

  2. ganz klar die New Yorker Finanzszene und Kreise, welche zu nennen als politisch unkorrekt gilt. Rahm Emanuel war dort massiv involviert und jetzt ist er Kabinettchef von Obama - er blockiert das Rettungspaket mit seinen Lobbies. Unsere Wirtschaft, die Oekologie usw sind ihm völlig gleichgültig. Wall Street und die im Artikel aufgefüḧrten Firmen sind nicht nur für die US Krise, sondern für den weltweiten Abschwung ganz klar verantwortlich, aber sie stellen sich nicht der Verantwortung und der Staatskontrolle.
    Die USA haben den Staat nur dazu benützt, um der Finanzbranche maximale Freiheit und billiges Geld zu verschaffen. Diese Mentalität teilen sich die konservativen politischen und wirtschaftlichen Kreise. Die ganze Welt hat das mit anerkannten Wirtschaftsregeln inkompatible System übernommen und auch versucht, sich mit kurzfristigen und destruktiven Spekulationen zu bereichern. Das ist den europäischen Managern gelungen, unter Opferung der eigenen Geschäftssubstanz und unter Inkaufnahme der aktuellen Krise. Köpfe sind keine gerollt, das ist ein Skandal.
    Dass die US Wirtschaftskreise nun eine Offensive lancieren, ist von ihnen aus verständlich, sie haben einen Imageschaden und die Macht droht ihnen ein wenig beschnitten zu werden. Jedoch wird diese heilige Kuh nie geschlachtet, die wirtschaftliche, soziale und politische Verankerung ist viel zu stark.
    Wir müssen aufhören, unkritisch die US Wirtschaft zu imitieren. Unsere Banker müssen sich entweder auf den lokalen Markt konzentrieren oder abtreten. Was die US Banken machen, darf uns eigentlich egal sein, sofern wir uns finanziell davon abkoppeln. Das sollte jetzt das Hauptthema sein, wie kann Europa finanziell eigenständig werden. Globalisierung war nur ein Schlagwort der US, auf das wir reingefallen sind.

  3. Ich vermute mit dieser Aussage beziehen sie sich auf Kredite, die im Rahmen des Community Reinvestment Act vergeben wurden? Dass diese Kredite an der Misere Schuld sind, ist ein (leider weit verbreiteter) Mythos. Tatsächlich gilt für CRA-Loans

    - sie machen nur 1/4 der Subprime Kredite aus
    - sie sind im gegensatz zu den anderen Krediten in ihrer Ausgestaltung reguliert
    - sie stehen was die Rückzahlungen betrifft besser da als der Rest der Subprime Mortgages die von unabhängigen (d.h. unregulierten) Institutionen vergeben wurden

    Vg. auch hier: http://www.frbsf.org/news/speeches/2008/0331.pdf

    There has been a tendency to conflate the current problems in the subprime market with CRA-motivated lending, or with lending to low-income families in general. I believe it is very important to make a distinction between the two. Most of the loans made by depository institutions examined under the CRA have not been higher-priced loans,(16) and studies have shown that the CRA has increased the volume of responsible lending to low- and moderate-income households.(17)
    (Quellenangaben im verlinkten pdf)

    Zudem möchte ich noch darauf hinweisen, dass die Immobilienkrise wohl der Auslöser der Finanzkrise war, aber nicht unbedingt das Hauptproblem darstellt. Dieses ist, dass von den Banken in völlig unverantwortlicher Weise Leverage eingesetzt wurde um die Profitabilität des Kreditgeschäfts mit augenscheinlich risikoarmen Krediten zu erhöhen. Für diese Praktiken stehen die Banken jetzt auch zurecht am Pranger. Mit der sozial gerechten Kreditvergabe die Sie als Auslöser ansehen hat das allerdings nichts zu tun: Banken wurden unter CRA-Regeln nie gezwungen, ihre Kredite zu verbriefen, zu hebeln, weiterzuverkaufen etc.

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    das FM und FM für die verbleibenden von "unabhängigen (d.h. unregulierten) Institutionen" garantiert haben. Das bestreiten nicht einmal Vertreter der Bankenaufsicht. Das Sie hier nun ein Paper als "Gegenbeweis" anbringen wollen, was von FED-"Tochter" kommt (die massgeblich mit ihrer Niedrigzinspolitik zur Misere beigetragen hat), muss nicht weiter kommentiert werden.

    unabhängigen (d.h. unregulierten) Institutionen vergeben

    Na klar, der Mythos der unregulierten Banken. Machen Sie sich einmal den Spass und besuchen Sie die Homepages der einschlägigen Regulatoren. Sie werden nie wieder was von unreguliert schreiben.

    Zudem möchte ich noch darauf hinweisen, dass die Immobilienkrise wohl der Auslöser der Finanzkrise war, aber nicht unbedingt das Hauptproblem darstellt. Dieses ist, dass von den Banken in völlig unverantwortlicher Weise Leverage eingesetzt wurde um die Profitabilität des Kreditgeschäfts mit augenscheinlich risikoarmen Krediten zu erhöhen.

    Welch logische Meisterleistung. Natürlich war das Geschäft nur interessant, weil man sehr hohe Volumen gefahren hat. Was allerdings NICHTS daran ändert, dass die ursprünglichen Immobilienkredite ausfallen. Würden die Immobilienkredite weiterhin bedient werden, müssten auch keine Wertberichtigungen vorgenommen werden.

    Banken wurden unter CRA-Regeln nie gezwungen, ihre Kredite zu verbriefen, zu hebeln, weiterzuverkaufen etc.

    Das ist in der Tat der einzige Fehler der privaten Banken. Die haben den Schrott von FM und FM gekauft bzw. mit denen zusammen gearbeitet. Was aber wieder NICHTS daran ändert, dass es ohne Staatsbanken keine solche Krise geben würde.

    das FM und FM für die verbleibenden von "unabhängigen (d.h. unregulierten) Institutionen" garantiert haben. Das bestreiten nicht einmal Vertreter der Bankenaufsicht. Das Sie hier nun ein Paper als "Gegenbeweis" anbringen wollen, was von FED-"Tochter" kommt (die massgeblich mit ihrer Niedrigzinspolitik zur Misere beigetragen hat), muss nicht weiter kommentiert werden.

    unabhängigen (d.h. unregulierten) Institutionen vergeben

    Na klar, der Mythos der unregulierten Banken. Machen Sie sich einmal den Spass und besuchen Sie die Homepages der einschlägigen Regulatoren. Sie werden nie wieder was von unreguliert schreiben.

    Zudem möchte ich noch darauf hinweisen, dass die Immobilienkrise wohl der Auslöser der Finanzkrise war, aber nicht unbedingt das Hauptproblem darstellt. Dieses ist, dass von den Banken in völlig unverantwortlicher Weise Leverage eingesetzt wurde um die Profitabilität des Kreditgeschäfts mit augenscheinlich risikoarmen Krediten zu erhöhen.

    Welch logische Meisterleistung. Natürlich war das Geschäft nur interessant, weil man sehr hohe Volumen gefahren hat. Was allerdings NICHTS daran ändert, dass die ursprünglichen Immobilienkredite ausfallen. Würden die Immobilienkredite weiterhin bedient werden, müssten auch keine Wertberichtigungen vorgenommen werden.

    Banken wurden unter CRA-Regeln nie gezwungen, ihre Kredite zu verbriefen, zu hebeln, weiterzuverkaufen etc.

    Das ist in der Tat der einzige Fehler der privaten Banken. Die haben den Schrott von FM und FM gekauft bzw. mit denen zusammen gearbeitet. Was aber wieder NICHTS daran ändert, dass es ohne Staatsbanken keine solche Krise geben würde.

  4. das FM und FM für die verbleibenden von "unabhängigen (d.h. unregulierten) Institutionen" garantiert haben. Das bestreiten nicht einmal Vertreter der Bankenaufsicht. Das Sie hier nun ein Paper als "Gegenbeweis" anbringen wollen, was von FED-"Tochter" kommt (die massgeblich mit ihrer Niedrigzinspolitik zur Misere beigetragen hat), muss nicht weiter kommentiert werden.

    unabhängigen (d.h. unregulierten) Institutionen vergeben

    Na klar, der Mythos der unregulierten Banken. Machen Sie sich einmal den Spass und besuchen Sie die Homepages der einschlägigen Regulatoren. Sie werden nie wieder was von unreguliert schreiben.

    Zudem möchte ich noch darauf hinweisen, dass die Immobilienkrise wohl der Auslöser der Finanzkrise war, aber nicht unbedingt das Hauptproblem darstellt. Dieses ist, dass von den Banken in völlig unverantwortlicher Weise Leverage eingesetzt wurde um die Profitabilität des Kreditgeschäfts mit augenscheinlich risikoarmen Krediten zu erhöhen.

    Welch logische Meisterleistung. Natürlich war das Geschäft nur interessant, weil man sehr hohe Volumen gefahren hat. Was allerdings NICHTS daran ändert, dass die ursprünglichen Immobilienkredite ausfallen. Würden die Immobilienkredite weiterhin bedient werden, müssten auch keine Wertberichtigungen vorgenommen werden.

    Banken wurden unter CRA-Regeln nie gezwungen, ihre Kredite zu verbriefen, zu hebeln, weiterzuverkaufen etc.

    Das ist in der Tat der einzige Fehler der privaten Banken. Die haben den Schrott von FM und FM gekauft bzw. mit denen zusammen gearbeitet. Was aber wieder NICHTS daran ändert, dass es ohne Staatsbanken keine solche Krise geben würde.

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