US-Rettungsplan Billionen-Einladung an die BankerSeite 2/2

Der Kern von Geithners Programm für die Banken sieht vor, dass der Staat private Investoren für den Aufkauf der toxischen Wertpapiere findet. Wie das geschehen soll, ließ er offen. Stattdessen sagte er, man sei im Gespräch mit privaten Investoren. Im Klartext: Die Wall Street ist eingeladen, ihre Vorstellungen für einen Rettungsplan auf Kosten der Steuerzahler zu entwerfen.

Das lassen sich die Banker und Fondsmanager nicht zweimal sagen. Am Abend nach Geithners Rede hatte Goldman Sachs zu einem exklusiven Dinner eingeladen. Die Gäste: die 30 Chefs der wichtigsten Hedgefonds, Beteiligungsgesellschaften und Vermögensverwalter.

Goldman Sachs dementierte Berichte, es habe das Treffen als Reaktion auf Geithners Präsentation einberufen - es sei schon Wochen zuvor geplant gewesen. Doch das Thema Rettungsplan war durchaus Gegenstand der Diskussion, wie Anwesende später der Nachrichtenagentur Reuters anvertrauten.

Dass Geithner sich ratsuchend an die Wall-Street-Insider wendet, liegt nahe. Als Obama Geithner vergangenes Jahr als Finanzminister ins Spiel brachte, reagierte die New Yorker Börse prompt mit einer Erleichterungsrally von 500 Punkten. Die Wall Street sieht den ehemaligen Chef der New Yorker Notenbank als einen der ihren. Als Notenbanker pflegte er engen Umgang mit den Chefs der großen Banken. Regelmäßig lud er die Topmanager zum Essen im Executive Dining Room der New Yorker Fed.

Mit John Thain, dem ehemaligen Vorstandschef von Merrill Lynch, der kürzlich über Bonuszahlungen und eine 1,2 Millionen Dollar teure Bürorenovierung seinen Job verlor, verband ihn sogar ein freundschaftliches Verhältnis. Die beiden telefonierten täglich, erzählte Thain einem Reporter des Magazins Portfolio.

In der New Yorker Finanzgemeinde wird schon darüber spekuliert, dass jetzt Goldman Sachs einen "Rettungsplan" entwerfen könnte. Mit ihm könnten die Banker dann den Finanzminister wissen lassen, zu welchen Bedingungen Hedgefonds, Beteiligungsgesellschaften und Banker bereit wären, bei seinen Plänen mitzumachen.

 
Leser-Kommentare
  1. Warum das Wort "ausgerechnet"? Das suggeriert doch wohl, dass die Banker der Wall Street "schuldig" sind. Das ist so vollkommen falsch. Diese Krise hätte es nicht gegeben, wenn nicht Vater Staat durch seine zwei Staatsbanken (Fannie Mae und Freddie Mac) sozial gerechte Kreditvergabe praktiziert hätte. Diese beiden Staatsbanken haben Kredite an Leute vergeben, die unter vernünftigen Gesichtspunkten niemals einen Kredit bekommen hätten. Diese beiden Staatsbanken haben diese Leute in die Verschuldung geführt und diese Leute können die Kredite jetzt nicht mehr zurück zahlen.

    Die Wall Street und die Aktionäre der Banken sind Opfer dieser Krise.

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    ganz klar die New Yorker Finanzszene und Kreise, welche zu nennen als politisch unkorrekt gilt. Rahm Emanuel war dort massiv involviert und jetzt ist er Kabinettchef von Obama - er blockiert das Rettungspaket mit seinen Lobbies. Unsere Wirtschaft, die Oekologie usw sind ihm völlig gleichgültig. Wall Street und die im Artikel aufgefüḧrten Firmen sind nicht nur für die US Krise, sondern für den weltweiten Abschwung ganz klar verantwortlich, aber sie stellen sich nicht der Verantwortung und der Staatskontrolle.
    Die USA haben den Staat nur dazu benützt, um der Finanzbranche maximale Freiheit und billiges Geld zu verschaffen. Diese Mentalität teilen sich die konservativen politischen und wirtschaftlichen Kreise. Die ganze Welt hat das mit anerkannten Wirtschaftsregeln inkompatible System übernommen und auch versucht, sich mit kurzfristigen und destruktiven Spekulationen zu bereichern. Das ist den europäischen Managern gelungen, unter Opferung der eigenen Geschäftssubstanz und unter Inkaufnahme der aktuellen Krise. Köpfe sind keine gerollt, das ist ein Skandal.
    Dass die US Wirtschaftskreise nun eine Offensive lancieren, ist von ihnen aus verständlich, sie haben einen Imageschaden und die Macht droht ihnen ein wenig beschnitten zu werden. Jedoch wird diese heilige Kuh nie geschlachtet, die wirtschaftliche, soziale und politische Verankerung ist viel zu stark.
    Wir müssen aufhören, unkritisch die US Wirtschaft zu imitieren. Unsere Banker müssen sich entweder auf den lokalen Markt konzentrieren oder abtreten. Was die US Banken machen, darf uns eigentlich egal sein, sofern wir uns finanziell davon abkoppeln. Das sollte jetzt das Hauptthema sein, wie kann Europa finanziell eigenständig werden. Globalisierung war nur ein Schlagwort der US, auf das wir reingefallen sind.

    Ich vermute mit dieser Aussage beziehen sie sich auf Kredite, die im Rahmen des Community Reinvestment Act vergeben wurden? Dass diese Kredite an der Misere Schuld sind, ist ein (leider weit verbreiteter) Mythos. Tatsächlich gilt für CRA-Loans

    - sie machen nur 1/4 der Subprime Kredite aus
    - sie sind im gegensatz zu den anderen Krediten in ihrer Ausgestaltung reguliert
    - sie stehen was die Rückzahlungen betrifft besser da als der Rest der Subprime Mortgages die von unabhängigen (d.h. unregulierten) Institutionen vergeben wurden

    Vg. auch hier: http://www.frbsf.org/news/speeches/2008/0331.pdf

    There has been a tendency to conflate the current problems in the subprime market with CRA-motivated lending, or with lending to low-income families in general. I believe it is very important to make a distinction between the two. Most of the loans made by depository institutions examined under the CRA have not been higher-priced loans,(16) and studies have shown that the CRA has increased the volume of responsible lending to low- and moderate-income households.(17)
    (Quellenangaben im verlinkten pdf)

    Zudem möchte ich noch darauf hinweisen, dass die Immobilienkrise wohl der Auslöser der Finanzkrise war, aber nicht unbedingt das Hauptproblem darstellt. Dieses ist, dass von den Banken in völlig unverantwortlicher Weise Leverage eingesetzt wurde um die Profitabilität des Kreditgeschäfts mit augenscheinlich risikoarmen Krediten zu erhöhen. Für diese Praktiken stehen die Banken jetzt auch zurecht am Pranger. Mit der sozial gerechten Kreditvergabe die Sie als Auslöser ansehen hat das allerdings nichts zu tun: Banken wurden unter CRA-Regeln nie gezwungen, ihre Kredite zu verbriefen, zu hebeln, weiterzuverkaufen etc.

    ganz klar die New Yorker Finanzszene und Kreise, welche zu nennen als politisch unkorrekt gilt. Rahm Emanuel war dort massiv involviert und jetzt ist er Kabinettchef von Obama - er blockiert das Rettungspaket mit seinen Lobbies. Unsere Wirtschaft, die Oekologie usw sind ihm völlig gleichgültig. Wall Street und die im Artikel aufgefüḧrten Firmen sind nicht nur für die US Krise, sondern für den weltweiten Abschwung ganz klar verantwortlich, aber sie stellen sich nicht der Verantwortung und der Staatskontrolle.
    Die USA haben den Staat nur dazu benützt, um der Finanzbranche maximale Freiheit und billiges Geld zu verschaffen. Diese Mentalität teilen sich die konservativen politischen und wirtschaftlichen Kreise. Die ganze Welt hat das mit anerkannten Wirtschaftsregeln inkompatible System übernommen und auch versucht, sich mit kurzfristigen und destruktiven Spekulationen zu bereichern. Das ist den europäischen Managern gelungen, unter Opferung der eigenen Geschäftssubstanz und unter Inkaufnahme der aktuellen Krise. Köpfe sind keine gerollt, das ist ein Skandal.
    Dass die US Wirtschaftskreise nun eine Offensive lancieren, ist von ihnen aus verständlich, sie haben einen Imageschaden und die Macht droht ihnen ein wenig beschnitten zu werden. Jedoch wird diese heilige Kuh nie geschlachtet, die wirtschaftliche, soziale und politische Verankerung ist viel zu stark.
    Wir müssen aufhören, unkritisch die US Wirtschaft zu imitieren. Unsere Banker müssen sich entweder auf den lokalen Markt konzentrieren oder abtreten. Was die US Banken machen, darf uns eigentlich egal sein, sofern wir uns finanziell davon abkoppeln. Das sollte jetzt das Hauptthema sein, wie kann Europa finanziell eigenständig werden. Globalisierung war nur ein Schlagwort der US, auf das wir reingefallen sind.

    Ich vermute mit dieser Aussage beziehen sie sich auf Kredite, die im Rahmen des Community Reinvestment Act vergeben wurden? Dass diese Kredite an der Misere Schuld sind, ist ein (leider weit verbreiteter) Mythos. Tatsächlich gilt für CRA-Loans

    - sie machen nur 1/4 der Subprime Kredite aus
    - sie sind im gegensatz zu den anderen Krediten in ihrer Ausgestaltung reguliert
    - sie stehen was die Rückzahlungen betrifft besser da als der Rest der Subprime Mortgages die von unabhängigen (d.h. unregulierten) Institutionen vergeben wurden

    Vg. auch hier: http://www.frbsf.org/news/speeches/2008/0331.pdf

    There has been a tendency to conflate the current problems in the subprime market with CRA-motivated lending, or with lending to low-income families in general. I believe it is very important to make a distinction between the two. Most of the loans made by depository institutions examined under the CRA have not been higher-priced loans,(16) and studies have shown that the CRA has increased the volume of responsible lending to low- and moderate-income households.(17)
    (Quellenangaben im verlinkten pdf)

    Zudem möchte ich noch darauf hinweisen, dass die Immobilienkrise wohl der Auslöser der Finanzkrise war, aber nicht unbedingt das Hauptproblem darstellt. Dieses ist, dass von den Banken in völlig unverantwortlicher Weise Leverage eingesetzt wurde um die Profitabilität des Kreditgeschäfts mit augenscheinlich risikoarmen Krediten zu erhöhen. Für diese Praktiken stehen die Banken jetzt auch zurecht am Pranger. Mit der sozial gerechten Kreditvergabe die Sie als Auslöser ansehen hat das allerdings nichts zu tun: Banken wurden unter CRA-Regeln nie gezwungen, ihre Kredite zu verbriefen, zu hebeln, weiterzuverkaufen etc.

  2. ganz klar die New Yorker Finanzszene und Kreise, welche zu nennen als politisch unkorrekt gilt. Rahm Emanuel war dort massiv involviert und jetzt ist er Kabinettchef von Obama - er blockiert das Rettungspaket mit seinen Lobbies. Unsere Wirtschaft, die Oekologie usw sind ihm völlig gleichgültig. Wall Street und die im Artikel aufgefüḧrten Firmen sind nicht nur für die US Krise, sondern für den weltweiten Abschwung ganz klar verantwortlich, aber sie stellen sich nicht der Verantwortung und der Staatskontrolle.
    Die USA haben den Staat nur dazu benützt, um der Finanzbranche maximale Freiheit und billiges Geld zu verschaffen. Diese Mentalität teilen sich die konservativen politischen und wirtschaftlichen Kreise. Die ganze Welt hat das mit anerkannten Wirtschaftsregeln inkompatible System übernommen und auch versucht, sich mit kurzfristigen und destruktiven Spekulationen zu bereichern. Das ist den europäischen Managern gelungen, unter Opferung der eigenen Geschäftssubstanz und unter Inkaufnahme der aktuellen Krise. Köpfe sind keine gerollt, das ist ein Skandal.
    Dass die US Wirtschaftskreise nun eine Offensive lancieren, ist von ihnen aus verständlich, sie haben einen Imageschaden und die Macht droht ihnen ein wenig beschnitten zu werden. Jedoch wird diese heilige Kuh nie geschlachtet, die wirtschaftliche, soziale und politische Verankerung ist viel zu stark.
    Wir müssen aufhören, unkritisch die US Wirtschaft zu imitieren. Unsere Banker müssen sich entweder auf den lokalen Markt konzentrieren oder abtreten. Was die US Banken machen, darf uns eigentlich egal sein, sofern wir uns finanziell davon abkoppeln. Das sollte jetzt das Hauptthema sein, wie kann Europa finanziell eigenständig werden. Globalisierung war nur ein Schlagwort der US, auf das wir reingefallen sind.

  3. Ich vermute mit dieser Aussage beziehen sie sich auf Kredite, die im Rahmen des Community Reinvestment Act vergeben wurden? Dass diese Kredite an der Misere Schuld sind, ist ein (leider weit verbreiteter) Mythos. Tatsächlich gilt für CRA-Loans

    - sie machen nur 1/4 der Subprime Kredite aus
    - sie sind im gegensatz zu den anderen Krediten in ihrer Ausgestaltung reguliert
    - sie stehen was die Rückzahlungen betrifft besser da als der Rest der Subprime Mortgages die von unabhängigen (d.h. unregulierten) Institutionen vergeben wurden

    Vg. auch hier: http://www.frbsf.org/news/speeches/2008/0331.pdf

    There has been a tendency to conflate the current problems in the subprime market with CRA-motivated lending, or with lending to low-income families in general. I believe it is very important to make a distinction between the two. Most of the loans made by depository institutions examined under the CRA have not been higher-priced loans,(16) and studies have shown that the CRA has increased the volume of responsible lending to low- and moderate-income households.(17)
    (Quellenangaben im verlinkten pdf)

    Zudem möchte ich noch darauf hinweisen, dass die Immobilienkrise wohl der Auslöser der Finanzkrise war, aber nicht unbedingt das Hauptproblem darstellt. Dieses ist, dass von den Banken in völlig unverantwortlicher Weise Leverage eingesetzt wurde um die Profitabilität des Kreditgeschäfts mit augenscheinlich risikoarmen Krediten zu erhöhen. Für diese Praktiken stehen die Banken jetzt auch zurecht am Pranger. Mit der sozial gerechten Kreditvergabe die Sie als Auslöser ansehen hat das allerdings nichts zu tun: Banken wurden unter CRA-Regeln nie gezwungen, ihre Kredite zu verbriefen, zu hebeln, weiterzuverkaufen etc.

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    das FM und FM für die verbleibenden von "unabhängigen (d.h. unregulierten) Institutionen" garantiert haben. Das bestreiten nicht einmal Vertreter der Bankenaufsicht. Das Sie hier nun ein Paper als "Gegenbeweis" anbringen wollen, was von FED-"Tochter" kommt (die massgeblich mit ihrer Niedrigzinspolitik zur Misere beigetragen hat), muss nicht weiter kommentiert werden.

    unabhängigen (d.h. unregulierten) Institutionen vergeben

    Na klar, der Mythos der unregulierten Banken. Machen Sie sich einmal den Spass und besuchen Sie die Homepages der einschlägigen Regulatoren. Sie werden nie wieder was von unreguliert schreiben.

    Zudem möchte ich noch darauf hinweisen, dass die Immobilienkrise wohl der Auslöser der Finanzkrise war, aber nicht unbedingt das Hauptproblem darstellt. Dieses ist, dass von den Banken in völlig unverantwortlicher Weise Leverage eingesetzt wurde um die Profitabilität des Kreditgeschäfts mit augenscheinlich risikoarmen Krediten zu erhöhen.

    Welch logische Meisterleistung. Natürlich war das Geschäft nur interessant, weil man sehr hohe Volumen gefahren hat. Was allerdings NICHTS daran ändert, dass die ursprünglichen Immobilienkredite ausfallen. Würden die Immobilienkredite weiterhin bedient werden, müssten auch keine Wertberichtigungen vorgenommen werden.

    Banken wurden unter CRA-Regeln nie gezwungen, ihre Kredite zu verbriefen, zu hebeln, weiterzuverkaufen etc.

    Das ist in der Tat der einzige Fehler der privaten Banken. Die haben den Schrott von FM und FM gekauft bzw. mit denen zusammen gearbeitet. Was aber wieder NICHTS daran ändert, dass es ohne Staatsbanken keine solche Krise geben würde.

    das FM und FM für die verbleibenden von "unabhängigen (d.h. unregulierten) Institutionen" garantiert haben. Das bestreiten nicht einmal Vertreter der Bankenaufsicht. Das Sie hier nun ein Paper als "Gegenbeweis" anbringen wollen, was von FED-"Tochter" kommt (die massgeblich mit ihrer Niedrigzinspolitik zur Misere beigetragen hat), muss nicht weiter kommentiert werden.

    unabhängigen (d.h. unregulierten) Institutionen vergeben

    Na klar, der Mythos der unregulierten Banken. Machen Sie sich einmal den Spass und besuchen Sie die Homepages der einschlägigen Regulatoren. Sie werden nie wieder was von unreguliert schreiben.

    Zudem möchte ich noch darauf hinweisen, dass die Immobilienkrise wohl der Auslöser der Finanzkrise war, aber nicht unbedingt das Hauptproblem darstellt. Dieses ist, dass von den Banken in völlig unverantwortlicher Weise Leverage eingesetzt wurde um die Profitabilität des Kreditgeschäfts mit augenscheinlich risikoarmen Krediten zu erhöhen.

    Welch logische Meisterleistung. Natürlich war das Geschäft nur interessant, weil man sehr hohe Volumen gefahren hat. Was allerdings NICHTS daran ändert, dass die ursprünglichen Immobilienkredite ausfallen. Würden die Immobilienkredite weiterhin bedient werden, müssten auch keine Wertberichtigungen vorgenommen werden.

    Banken wurden unter CRA-Regeln nie gezwungen, ihre Kredite zu verbriefen, zu hebeln, weiterzuverkaufen etc.

    Das ist in der Tat der einzige Fehler der privaten Banken. Die haben den Schrott von FM und FM gekauft bzw. mit denen zusammen gearbeitet. Was aber wieder NICHTS daran ändert, dass es ohne Staatsbanken keine solche Krise geben würde.

  4. das FM und FM für die verbleibenden von "unabhängigen (d.h. unregulierten) Institutionen" garantiert haben. Das bestreiten nicht einmal Vertreter der Bankenaufsicht. Das Sie hier nun ein Paper als "Gegenbeweis" anbringen wollen, was von FED-"Tochter" kommt (die massgeblich mit ihrer Niedrigzinspolitik zur Misere beigetragen hat), muss nicht weiter kommentiert werden.

    unabhängigen (d.h. unregulierten) Institutionen vergeben

    Na klar, der Mythos der unregulierten Banken. Machen Sie sich einmal den Spass und besuchen Sie die Homepages der einschlägigen Regulatoren. Sie werden nie wieder was von unreguliert schreiben.

    Zudem möchte ich noch darauf hinweisen, dass die Immobilienkrise wohl der Auslöser der Finanzkrise war, aber nicht unbedingt das Hauptproblem darstellt. Dieses ist, dass von den Banken in völlig unverantwortlicher Weise Leverage eingesetzt wurde um die Profitabilität des Kreditgeschäfts mit augenscheinlich risikoarmen Krediten zu erhöhen.

    Welch logische Meisterleistung. Natürlich war das Geschäft nur interessant, weil man sehr hohe Volumen gefahren hat. Was allerdings NICHTS daran ändert, dass die ursprünglichen Immobilienkredite ausfallen. Würden die Immobilienkredite weiterhin bedient werden, müssten auch keine Wertberichtigungen vorgenommen werden.

    Banken wurden unter CRA-Regeln nie gezwungen, ihre Kredite zu verbriefen, zu hebeln, weiterzuverkaufen etc.

    Das ist in der Tat der einzige Fehler der privaten Banken. Die haben den Schrott von FM und FM gekauft bzw. mit denen zusammen gearbeitet. Was aber wieder NICHTS daran ändert, dass es ohne Staatsbanken keine solche Krise geben würde.

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