Abschwung

Autoland in der Krise

Bis zum vergangenen September ging es der deutschen Automobilindustrie noch vergleichsweise gut. Die Zahl der Beschäftigten war in den Monaten zuvor stetig angestiegen – trotz unbestreitbarer Probleme, etwa Überkapazitäten und einer Technologie, die Kritikern im Vergleich mit anderen, vor allem japanischen Herstellern zu wenig zeitgemäß schien. Dann kam die Wirtschaftskrise, und der positive Trend war gebrochen. Im November 2008 arbeiteten noch rund 757.000 Menschen in den Fabriken der Automobilhersteller, sowie der Teile- und Anhängerindustrie. Insgesamt waren das immer noch fast 9000 Personen mehr als ein Jahr zuvor, aber auch 1000 weniger als im Vormonat. Alleine in der Teileindustrie sank die Zahl der Arbeitsplätze von Oktober bis November 2008 um mehr als 2000 auf rund 326.000, sagt der Branchenverband VDA. Seither sind einige Zulieferer in die Insolvenz  gegangen, der Druck auf die Unternehmen ist noch gestiegen.

Leser-Kommentare

  1. Mein Wohl als deutscher Radfahrer hängt sicher an den Abgasen deutscher Autos. Inhalierenderweise.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Ab sofort stellen wir alles auf Radl-Transport um. Weg mit den stinkenden Autos!

    Ich fahre z. B. meine 70km zur Arbeit ab jetzt täglich mit Rad. Ist gesund.
    Ich fahre jetzt die 700 km, um meine Eltern zu besuchen, mit dem Radl.

    Wir transportieren absofort alle Güter, die wir für jegliche wirtschaftliche Tätigkeit benötigen auf Fahrrädern. In Rucksäcken, alternativ in kleinen putzigen Radl-Anhängern.
    Alles, alles von Stahl, Öl, Getreide, Milch bis hinzu Halb- und Fertigprodukten auf Fahrrädern. In Rucksäckchen.

    Ausser der enormen Abgasreduktion würde das sicherlich Milioooonen neue Arbeitsplätze schaffen.

    ;-)

    Grüße
    Messala
    -------------------------------------

    "Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist" (H. Ford)

    • 18.02.2009 um 6:22 Uhr
    • mahun

    Immer, ausnahmslos, wo kämen wir denn auch hin.

    Einmal mehr wird es den Deutschen besser gehen als sie das selbst wissen. Die amerikanische Autoindustrie wird, wenn nicht zum Teil verschwinden, in jedem Fall marginalisiert. Die japanische Autoindustrie hat massivste Probleme die nicht nur mit Absatz sondern auch mit Fehlmanagement allerallerhöchster Güte zu tun haben (es rächt sich dass Japan ein sehr abgeschottetes Land gegenüber dem Ausland ist was Managementebenen etc angeht, alles sehr verkrustet und von Seilschaften bestimmt). Franzosen und Italiener bauen beliebige Autos die nur über Preis-Leistung konkurrieren können und da latent unter Druck sind. In den meisten Teilen der Welt treten diese Autobauer nicht einmal in Konkurrenz zu anderen (in den USA gibt es keine Fiat oder Renault). Die Chinesen haben zum einen das selbe Problem und zum anderen wollen wohlhabende Chinesen alles, nur keine chinesischen Produkte. Dafür am liebsten einen Audi.
    Aus dieser Krise wird die deutsche Autoindustrie als strahlender Gewinner hervorgehen. Sie bietet die komplette Palette an, auch auf den 1. Blick einseitig ausgerichtete Konzerne wie Mercedes mit seinen "dicken Schlitten" hat mit dem Smart ein ökonomisches und ökologisches Stadtauto für jene die nicht NUR von A nach B kommen wollen im Angebot. VW hat zwar bei seinen Fahrzeugen inzwischen einen Innenraum mit der Qualitätsanmutung die der Premiumklasse entspricht und selbst dort kaum erreicht ist, aber gilt nach wie vor als Massenhersteller - diese Konstellation ist einmalig unter großen Herstellern. BMW hat mit dem Mini ein zeitloses Kultauto im Kleinwagenbereich im Konzernangebot was man erfinden müsste wenn es nicht schon existieren würde, das rundet die Palette ab und bleibt dennoch im Premiumbereich (ist aber zukunftsfähig). Technologisch haben die Hersteller alles im Köcher was es braucht, Dinge wie der Hybrid wurden nur nicht eingeführt weil sie sich in der Gesamtbilanz eigentlich nicht rechnen und man mit dem selben Aufwand an anderer Stelle besser Verbrauch einsparen kann (freilich haben sie bei dieser Kalkulation nicht mit dem Hype gerechnet der um die Hybriden ausgelöst wurde). Der einzige Knackpunkt ist also die Marktforschung, man rennt manchem Trend hinterher anstatt sie zu setzen - die Japaner haben einfach unter der amerikanischen Upper Class für ihre Hybriden geworben und die fuhren dann damit bei den Oscars etc. vor und plötzlich galten die als schick. Sowas schafft vielleicht gerade mal BMW mit seinem product placement bei James Bond.

    In jedem Fall wird es eine Zeit nach dieser Krise geben und dann werden die Karten neu verteilt, sicher nicht zu unseren Ungunsten.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Sofern man von der reinen Qualität ausgeht, sind ihre Ausführungen kaum zu beanstanden.
    Doch so läuft es nun mal nicht in der Welt. Weder die USA noch andere Staaten können es sich leisten, die eigene Automobilindustrie aus fehlender Wettbewerbsfähigkeit eingehen zu lassen.
    Wenn Qualität und Management nicht funktionieren, wird eben durch Zölle und Auflagen geschützt. Die Staaten haben da gar keine andere Wahl, schon aus sozialen Gründen und um Dominoeffekte hinsichtlich der Bedeutung dieser Industrie zu vermeiden!

    Damit wird und muss uns die Krise mindestens ebenso deutlich, auch langfristig, treffen. Es besteht sogar die Gefahr, dass sie uns wegen der starken Exporte deutlich härter trifft, wenn die nationalen Arbeitsplätze auch um den Preis von Qualitätsmängeln und inadäquaten Preisen geschützt werden.

    Es darf auch nicht ignoriert werden, dass der deutsche Staat ebenso wie die deutsche Industrie jahrzehntelang dieses Qualitätsgefälle dazu genutzt haben allfällige Strukturreformen zu Lasten des Binnenmarktes zu verzögern, zu verwässern, zu verschieben und damit die Wettbewerbsfähigkeit ausgerechnet im eigenen Land dramatisch zu verschlechtern.

    In der Krise fehlt nun die nötige Kaufkraft, um nun auf der Basis eines starken Heimatmarktes überleben zu können.
    Deshalb wird voraussichtlich mindestens ein deutscher Hersteller über die Klinge springen müssen, vermutlich Opel.

    Berthold Grabe

    @ mahun:
    Offenbar fehlen Ihnen jegliche Daten. Die amerikanische Autoindustrie baut auch heute noch mehr Autos als sämtliche deutschen Firmen zusammen genommen. Ford erhöhte seine Produktion gerade um weitere 25%, um die neuen Modelle neben noch den gut gehenden älteren Modellen berücksichtigen zu können. China plant massiven Neueinstieg in elektrische Autos für den kleinen Mann, was auf lange Sicht den Exportmarkt für billige Benzinschlitten à la Fiat, Opel und VW reduzieren könnte. Für deutsche Qualitätswagen hingegen sieht die Zukunft viel besser aus, wenn die Gegenwart auch noch zu wünschen übrig lässt. Die Produktion von Billigautos sollten wir lieber den anderen überlassen.

    Wie der Fiat-Chef Marchionne neulich in Frankfurt sagte, hätte eine Opel-Insolvenz die ganze europäische Autoindustrie retten können. Nun aber zieht Opel alle anderen mit sich. Der weltgrößte Verbrauchermarkt ist immer noch mit weitem Abstand die USA. Der weltgrößte Automarkt ist jetzt China, wo GM bekanntlich der größte Autobauer ist. Durch den hohen Eurokurs sind wir auf dem Weltexportmarkt weniger konkurrenzfähig. Ob das Glas halbvoll ist oder halbleer spielt keine Rolle. So oder so bleibt es bloß ein halbes Glas.

    • 18.02.2009 um 8:41 Uhr
    • NoG

    logischerweise haengen da unzaehlige industriezweige zusammen...aber:
    der individualverkehr wird sich nicht großartig aendern - das auto wird also nicht von heute auf morgen verschwinden.
    es geht doch primaer um einen zeitgemaessen antrieb der autos. da haben die autofirmen einfach zu lange gepennt.
    die moderen autos brauchen natuerlich einen lack, eine scheibe, sitzbezuege etc...
    ist ja nicht so das alle mit dem auto zusammenhaengenden arbeitsplaetze verschwinden.
    neue technologien schaffen auch neue arbeitsplaetze.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    doch eine zahlenmäßig schrumpfende Gesellschaft braucht auch weniger Autos, eine zudem wegen ausgebliebener Reformen Kaufkraft geschwächte Bevölkerung wird sich auch auf geringere Qualität, vor allem beim Komfort einstellen. Der Trend ist ja schon voll im Gange, wenn man sieht wie viel Umsatzsteigerung die Marke Dacia erlebt.

    Da gerade dort (Komfort) die höchsten Margen erzielt werden, wird das auch überproportionale Folgen haben.
    Die Chancen für ökologische Autos werden sich tendentiell für die Masse eher verschlechtern, wie überhaupt die Chance für die Ökologie drastisch sinken werden da neue Antriebstechniken erst mal teuer sind.

    Ich bin auch der Überzeugung, dass die Ökopoiltik der vergangen Jahre massiv dazu beiträgt, dass sich nachhaltiges ökologische Wirtschaften weniger denn je realisieren lässt, jedenfalls wird diese Politik unvereinbar sein mit dem Massenwohlstand.
    Denn Kostenbelastungen können nur dann funktionieren, wenn mehrere Dinge als Voraussetzung erfüllt sind:
    1. Der höhere Preis muss für die Kundschaft auch ökonomisch sinnvoll sein.
    2. Ökonomisch sinnvoll kann das nur sein, wenn der Verbraucher kein anderes Auto zu rentabel niedrigeren Kosten erwerben kann.
    3. Sollte das im nationalen Alleingang geschehen, wird der Lebensstandard in Deutschland abnehmen, weil die höheren realen Kosten die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Michel gegenüber dem Ausland verschlechtern und damit relativ die Preise steigen werden.
    Also kann das nur funktionieren, wenn zumindest ganz Europa bzw. die übrige entwickelte Welt mitzieht.

    Insbesondere Letzteres ist Angesichts der Krise weniger denn je zu erwarten.
    Denn schon jetzt wirken diese Auflagen in Richtung einer 2-Klassengesellschaft, weil eine bornierte Elite Idealstandards notfalls im Alleingang durchsetzt und damit implizit auf Dauer 2/3 der Gesellschaft vom Wohlstand abkoppelt. Die Krise wird ggf. diese Entwicklung beschleunigen.

    Berthold Grabe

    • 19.02.2009 um 11:23 Uhr
    • BGrabe

    Sofern man von der reinen Qualität ausgeht, sind ihre Ausführungen kaum zu beanstanden.
    Doch so läuft es nun mal nicht in der Welt. Weder die USA noch andere Staaten können es sich leisten, die eigene Automobilindustrie aus fehlender Wettbewerbsfähigkeit eingehen zu lassen.
    Wenn Qualität und Management nicht funktionieren, wird eben durch Zölle und Auflagen geschützt. Die Staaten haben da gar keine andere Wahl, schon aus sozialen Gründen und um Dominoeffekte hinsichtlich der Bedeutung dieser Industrie zu vermeiden!

    Damit wird und muss uns die Krise mindestens ebenso deutlich, auch langfristig, treffen. Es besteht sogar die Gefahr, dass sie uns wegen der starken Exporte deutlich härter trifft, wenn die nationalen Arbeitsplätze auch um den Preis von Qualitätsmängeln und inadäquaten Preisen geschützt werden.

    Es darf auch nicht ignoriert werden, dass der deutsche Staat ebenso wie die deutsche Industrie jahrzehntelang dieses Qualitätsgefälle dazu genutzt haben allfällige Strukturreformen zu Lasten des Binnenmarktes zu verzögern, zu verwässern, zu verschieben und damit die Wettbewerbsfähigkeit ausgerechnet im eigenen Land dramatisch zu verschlechtern.

    In der Krise fehlt nun die nötige Kaufkraft, um nun auf der Basis eines starken Heimatmarktes überleben zu können.
    Deshalb wird voraussichtlich mindestens ein deutscher Hersteller über die Klinge springen müssen, vermutlich Opel.

    Berthold Grabe

    Antwort auf "Das Glas ist halb voll"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    das war einmal!
    Heutzutags steckt in jedem BMW und Daimler unglaublich viel Murks. Aber der Stern hat Tradition, und Tradition verkauft sich fast noch besser als Qualität.

    Eines Tages wird der nostalgische Wechsel auf die Vergangenheit aufgebraucht sein; dann werden die Konsumenten sich weigern, 20.000 Euro mehr für einen Mercedes als für einen Renault zu zahlen, der genauso fehleranfällig ist.

    • 19.02.2009 um 11:44 Uhr
    • BGrabe

    doch eine zahlenmäßig schrumpfende Gesellschaft braucht auch weniger Autos, eine zudem wegen ausgebliebener Reformen Kaufkraft geschwächte Bevölkerung wird sich auch auf geringere Qualität, vor allem beim Komfort einstellen. Der Trend ist ja schon voll im Gange, wenn man sieht wie viel Umsatzsteigerung die Marke Dacia erlebt.

    Da gerade dort (Komfort) die höchsten Margen erzielt werden, wird das auch überproportionale Folgen haben.
    Die Chancen für ökologische Autos werden sich tendentiell für die Masse eher verschlechtern, wie überhaupt die Chance für die Ökologie drastisch sinken werden da neue Antriebstechniken erst mal teuer sind.

    Ich bin auch der Überzeugung, dass die Ökopoiltik der vergangen Jahre massiv dazu beiträgt, dass sich nachhaltiges ökologische Wirtschaften weniger denn je realisieren lässt, jedenfalls wird diese Politik unvereinbar sein mit dem Massenwohlstand.
    Denn Kostenbelastungen können nur dann funktionieren, wenn mehrere Dinge als Voraussetzung erfüllt sind:
    1. Der höhere Preis muss für die Kundschaft auch ökonomisch sinnvoll sein.
    2. Ökonomisch sinnvoll kann das nur sein, wenn der Verbraucher kein anderes Auto zu rentabel niedrigeren Kosten erwerben kann.
    3. Sollte das im nationalen Alleingang geschehen, wird der Lebensstandard in Deutschland abnehmen, weil die höheren realen Kosten die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Michel gegenüber dem Ausland verschlechtern und damit relativ die Preise steigen werden.
    Also kann das nur funktionieren, wenn zumindest ganz Europa bzw. die übrige entwickelte Welt mitzieht.

    Insbesondere Letzteres ist Angesichts der Krise weniger denn je zu erwarten.
    Denn schon jetzt wirken diese Auflagen in Richtung einer 2-Klassengesellschaft, weil eine bornierte Elite Idealstandards notfalls im Alleingang durchsetzt und damit implizit auf Dauer 2/3 der Gesellschaft vom Wohlstand abkoppelt. Die Krise wird ggf. diese Entwicklung beschleunigen.

    Berthold Grabe

    Antwort auf "alles schoen und gut"
  2. Ab sofort stellen wir alles auf Radl-Transport um. Weg mit den stinkenden Autos!

    Ich fahre z. B. meine 70km zur Arbeit ab jetzt täglich mit Rad. Ist gesund.
    Ich fahre jetzt die 700 km, um meine Eltern zu besuchen, mit dem Radl.

    Wir transportieren absofort alle Güter, die wir für jegliche wirtschaftliche Tätigkeit benötigen auf Fahrrädern. In Rucksäcken, alternativ in kleinen putzigen Radl-Anhängern.
    Alles, alles von Stahl, Öl, Getreide, Milch bis hinzu Halb- und Fertigprodukten auf Fahrrädern. In Rucksäckchen.

    Ausser der enormen Abgasreduktion würde das sicherlich Milioooonen neue Arbeitsplätze schaffen.

    ;-)

    Grüße
    Messala
    -------------------------------------

    "Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist" (H. Ford)

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    [Entfernt wegen Doppelpostings. / Die Redaktion as]

    Autos sind nun mal für die Gesundheit der Radler gefährlicher sind als die Radler für die der Autofahrer, ODER?
    liebe grüße von ralfralf

    [Anmerkung: Bitte unterlassen Sie persönliche Angriffe. Vielen Dank. / Die Redaktion as]

    na da ist ja ...   der wahre Gott

    ... wirklich umwerfend viel Phantasie vorhanden!

    "Ich fahre z. B. meine 70km zur Arbeit ab jetzt täglich mit Rad. Ist gesund."
    Gehörst also auch zu denen die sich ihr Häuschen auf dem Lande von der Allgemeinheit über die Pendlerpauschale finanzieren lassen.
    Mal über einen Umzug nachgedacht?

    "Ich fahre jetzt die 700 km, um meine Eltern zu besuchen, mit dem Radl. "
    Schon mal was von der BAHN gehört?

    "Wir transportieren absofort alle Güter, die wir für jegliche wirtschaftliche Tätigkeit benötigen auf Fahrrädern. In Rucksäcken, alternativ in kleinen putzigen Radl-Anhängern.
    Alles, alles von Stahl, Öl, Getreide, Milch bis hinzu Halb- und Fertigprodukten auf Fahrrädern. In Rucksäckchen."

    Also wenn schon nicht mit der Bahn zu Papa und Mama fahren ... hier geht das mit sicherheit.
    Aber wenn einer dem Deutschen Michel an sein Auto gehen will fängt der ja an zu weinen!
    Ich finde sie immer göttlich diese Interviews nach jeder Benzinpreiserhöhung:
    Tatort Tankstelle:
    Mensch (in der Regel Mann) steht vor einem Auto der oberen Mittelklasse - auch schon mal gerne so ein beliebter Geländewagen (sprich mehr als doppelt so schwer wie es noch halbwegs vernünftig wäre und ein durchschnittsverbrauch von 15 Litern).
    Typischer Text: Oh - die da oben greifen dem kleinen Mann ja doch nur in die Tasche - bald kann man sich das fahren ja gar nicht mehr leisten ...
    und dann sieht man wie der in der Regel recht beleibte Körper in das Dinosauriergefährt gewuchtet wird und brrrrrruuuuummmmmmm

  3. Ich arbeite im Umland von Wolfsburg, hier schießen ständig neue Bürogebäude aus dem Boden, nur das Bushäuschen vor der Forschung und Entwicklung von VW mit ihren ca. 6000 Angestellten ist seit 20 Jahren unverändert, die Busse auch, der Fahrplan auch. Ca. 500m vor dem Gebäude endet plötzlich der Radweg, so dass man eigentlich gezwungen ist, das Auto zu benutzen, schon allein um von den anderen Autofahrern nicht umgemäht zu werden. Als ich einen leitenden VW Mann darauf ansprach, sagte dieser nur: Daran was zu ändern wäre ja kontraproduktiv für uns. Und jetzt bekommt jemand auch noch mein sauer abgegebenes Steuergeld dafür, dass er sein noch funktionierendes Auto wegschmeißt? Sagt mal, sind wir denn irre. Die Busse in Wolfsburg fahren mit armdicken Rußstrahlen aus ihrem Auspuff, der Fahrplan ist besch..... die Radwege gar nicht vorhanden, laßt die doch Pleite gehen, damit ENDLICH Platz wird für Modernisierung, neue Infrastrukturkonzepte, die Individual- und öffentlichen Verkehr usammenbringen etc. Elektroautos, die über Sensoren zu Zügen gekoppelt werden, Straßen, die induktiv den Strom auf die Fahrzeuge übertragen. Ist alles längst patentiert, wird nur nicht umgesetzt. Ist technisch auch nicht schwieriger als ein Passat CC.
    Es geht NUR über die Zerstörung der alten Strukturen, Leider.

    liebe grüße von ralfralf

  4. [Entfernt wegen Doppelpostings. / Die Redaktion as]

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service