Irrwitz der Woche Paul Pini und die Pin

Mark Spörrle versucht sich seine Geheimzahlen zu merken und scheitert an seinen Systemen

Neulich passierte das Unmögliche: Ich hatte einen Anruf von Paul Pini. “Pini hier”, sagte er mit volltönender Stimme. “Paul Pini.”

Ich schwieg fassungslos.

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“Schön, dass ich Sie erreiche”, fuhr er fort. “Ich wollte mit Ihnen sprechen. Hallo?”

“Nein”, krächzte ich. “Das geht nicht!”

Es gibt keinen Paul Pini. Ich habe nur ein schlechtes Gedächtnis, zu schlecht jedenfalls für all die Geheimzahlen, die es in unserem Alltag mittlerweile gibt. Deshalb verbarg sich unter dem Eintrag Paul Pini im Telefonverzeichnis meines Handys die PIN meiner EC-Karte.  Und nun rief mich jemand an, der behauptete Paul Pini zu sein.

“Sie sind an dir dran!”, sagte mein Kumpel Ulf.

Leser-Kommentare
  1. schrecklich, aber wahr. wir werden aelter, alzheimer nimmt zu, die katastrophen sind vorprogrammiert bei der inflationaeren ausweitung von passwoertern, kennwoertern, pins fuer allen moeglichen schwachsinn.

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