Schaeffler SPD zu Staatshilfen bereit
Die Sozialdemokraten schließen Beihilfen für das durch die Conti-Übernahme in Schieflage geratene Unternehmen offenbar nicht mehr aus – stellen allerdings Bedingungen
Die SPD ist nun offenbar doch bereit, dem angeschlagenen Automobilzulieferer Schaeffler zu helfen. Das ergab ein Gespräch örtlicher SPD-Politiker, Gewerkschafter und Betriebsräte bei SPD-Fraktionschef Peter Struck. Bedingung sei allerdings, dass das fränkische Familienunternehmen ein tragfähiges Sanierungskonzept vorlege, hieß es in einer Mitteilung der Nürnberger SPD-Bundestagsabgeordneten Renate Schmidt. Zudem müsste Schaeffler eigene finanzielle Anstrengungen unternehmen und das Unternehmen transparenter machen.
Damit reagiert die Partei auf das Angebot Schaefflers vom Wochenende, Teile des Unternehmens zu veräußern, um das Unternehmen zu stabilisieren. Der Herzogenauracher Konzern hat sich durch die Übernahme von Continental um mehr als 10 Milliarden Euro verschuldet. Im Zuge der Finanzkrise machen die Banken nun Druck. Auch leidet Schaeffler unter der Autokrise. Marktteilnehmer vermuten, dass die Kreditlinien des Zulieferers im Sommer ausgereizt sein könnten. Schaeffler bittet Berichten zufolge um staatliche Bürgschaften in Höhe von vier Milliarden Euro.
Die Sozialdemokraten erwägen nun eine gemeinsame Rettungsaktion von Bund und Ländern. Der Konzern müsse saniert, eine Zerschlagung umgangen werden. "Die Transparenz im Betrieb muss erhöht und die Offenlegung der persönlichen Beteiligungen der Familie Schaeffler einschließlich der bisherigen Reinvestitionen der Gewinne gewährleistet werden", heißt es in der Mitteilung. Unter diesen Bedingungen werde man "notwendige staatliche Hilfen ernsthaft" prüfen. Man wolle so die Arbeitsplätze an den Standorten sichern.
Struck habe sich bei dem von Schmidt eingefädelten Treffen deutlich offener für Staatshilfen gezeigt als noch vor einigen Wochen, sagte der Landrat des Kreises Erlangen-Höchstadt, Eberhard Irlinger. Bislang hatten sich führende SPD-Politiker wie Bundesfinanzminister Peer Steinbrück vehement gegen eine Unterstützung für Schaeffler ausgesprochen.
Irlinger hatte mit dem Herzogenauracher Bürgermeister German Hacker (SPD) sowie Vertretern der IG Metall bei Struck um Verständnis für die Notlage des fränkischen Unternehmens geworben. An dem Treffen nahmen hochrangige SPD-Politiker wie die Fraktionsvize Joachim Poß und Walter Kolbow, der bayerische SPD-Landesvorsitzende Ludwig Stiegler und der bayerische SPD-Landesgruppenchef Florian Pronold teil.
Auch die Mitarbeiter des angeschlagenen Autozulieferers wollen dem Konzern zur Seite stehen und die Politik zu einer überbrückenden Finanzspritze bewegen. Am kommenden Mittwoch wollen sie in Herzogenaurach demonstrieren.
- Datum 13.02.2009 - 00:57 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, Reuters
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Ich veräußere demnächst auch Dinge aus meinem Betrieb (Haushaltsartikel, bin Hausmann), die ich nicht mehr benötige. An wen muss ich mich denn bei der SPD wenden, wenn ich die nötigen Millionen abrufen will (für Platinwasserhähne, kann das Gold nicht mehr sehen, hat ja heute jeder Russenoligarch)? Ehrensache, dass ich mein Privatvermögen unter keinen Umständen antasten werde, man ist ja schließlich Elite und nicht Hartzer!
Also, Stößchen ihr tapferen heldenhaften SPDler, man sieht sich dann in der Vorstandssitzung.
"Struck habe sich bei dem von der früheren Bundesfamilienministerin Schmidt eingefädelten Treffen deutlich offener für Staatshilfen gezeigt als noch vor einigen Wochen, sagte der Landrat des Kreises Erlangen-Höchstadt, Eberhard Irlinger."
die frau schmidt kennt die frau schaeffler bestimmt von der letzten rassehundausstellung in hinterschmierlingen, haben beide den gleichen friseur oder essen beim gleichen italiener?
wenn sich der fraktionschef einer regierungspartei, eine bundestagsabgeordnete aus der region und ein paar gewerkschafter treffen, reicht das zum glueck noch lange nicht um ein großes rad wie die milliardenhilfe zu drehen...
oder doch?
mich wundert mittlerweile gar nichts mehr!
sollte man auch mal einfach sone firma , deren heutige bedeutung erwiesenermaßen auf profiten aus der nazi kriegs- und enteignungswirtschaft beruht, untergehen lassen bzw. den "freien" markt seine arbeit machen lassen als natuerlichen spuelvorgang. wer in diesem fall retten will, will vor allem sich selbst retten - nur wohin?
Was macht eigentlich die Bayern-SPD dort? In Bayern darf doch die CSU entscheiden für was das Geld verschwendet wird! Oder wollten die sich nur mal wieder zum Mittagessen verabreden?
Unerhörte Unterstellungen! Das darf doch wohl nicht wahr sein!
Unerhörte Unterstellungen! Das darf doch wohl nicht wahr sein!
Unerhörte Unterstellungen! Das darf doch wohl nicht wahr sein!
aber dann Teilverstaatlichung. Ohne Teilverstaatlichung darf es keinen Cent geben.
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Fotos von Elisabeth Schaeffler
im Pelz zu diesem ernsten Thema sind unfair und unanständig gegenüber der Frau , den 200.000 Beschäftigten des Unternehmens und einen der führenden Automobilzulieferer Europas. Somit reine negative Stimmungsmache der Zeit und anderer Zeitschriften.
Frau Schaeffler ist laut Wikipedia eine deutsche Unternehmerin und Gesellschafterin des Konzerns Schaeffler KG. Ich gehe davon aus, dass Frau Schaeffler viel Zeit, Energie und Arbeit in das Management des Unternehmens steckt. Statt im Pelz hätte man sie z.B. an ihrem Schreibtisch oder während eines Geschäftsmeetings ablichten sollen.
Um dieses Unternehmen soll sich lieber eine deutsche Unternehmerin, als irgendeine gierige Hegefond Heuschrecke kümmern, die nur den letzten Cent aus so einem Unternehmen rausquetscht und dann tausende Arbeitslose und lauter Bauruinen hinterlässt, um dann zum nächsten Opfer weiter zu ziehen.
In diesem Zusammenhang noch mal Danke an die SPD für die Pro-Hedgefondgesetze. Münte, wir deutschen Arbeitnehmer habens noch nicht vergessen !
Junge, Du hast wohl doch noch nicht alles in diesem Fall so richtig durchblickt ! Hier hat eine Zockerin zur falschen Zeit aufs falsche Pferd gesetzt, nicht etwa die Hüterin deutscher Arbeitsplätze ! In dieser real existierenden "sozialen" Marktwirtschaft leiden natürlich die Arbeitsplätze, wenn da eine Spekulation wie hier mal schief läuft. Zum Ausgleich dafür kriegen aber die Beschäftigten auch nichts davon ab, wenn so ein Coup gewinnbringend geglückt ist. Alles klar ?
Sozialdemokratisches Gedankengut existiert noch - allerdings nicht bei der SPD !
Junge, Du hast wohl doch noch nicht alles in diesem Fall so richtig durchblickt ! Hier hat eine Zockerin zur falschen Zeit aufs falsche Pferd gesetzt, nicht etwa die Hüterin deutscher Arbeitsplätze ! In dieser real existierenden "sozialen" Marktwirtschaft leiden natürlich die Arbeitsplätze, wenn da eine Spekulation wie hier mal schief läuft. Zum Ausgleich dafür kriegen aber die Beschäftigten auch nichts davon ab, wenn so ein Coup gewinnbringend geglückt ist. Alles klar ?
Sozialdemokratisches Gedankengut existiert noch - allerdings nicht bei der SPD !
Didier
Wieso soll Frau Schaeffler nicht zunächst ihre unbedingte , rechtlich zwingend verbindliche Bereitschaft zeigen,daß sie ihr gesamtes Privatvermögen dem Staat übereignet, bevor wir als Staat auch nur einen Cent ihrem Unternehmen zur Verfügung
stellen ? Hat jemand ,der sich als Unternehmer so waghalsig verrechnet hat denn überhaupt das moralische Recht mit dem Argument der Arbeitsplätze die Allgemeinheit der Steuerzahler quasi zu erpressen ? Der mittelständische Unternehmer erfährt im vergleichbaren Fall in der Regel keinerlei staatliche Hilfe und wird von den Banken meist gnadenlos fallen gelassen. Wir dürfen als Demokraten niemals mit zweierlei Maß messen. Hilfe für Frau Schaeffler wäre auch gleichbedeutend mit Hilfe für d i e Banken , die ihrem Unternehmen in unverantwortlicher Weise gigantische Kredite einräumten. Ist das Prinzip der Verantwortlichkeit für das eigene Handeln denn ab einem gewissen Geldbetrag aufgehoben? Wie soll man dies jungen Staatsbürgern erklären ohne zynisch zu werden?
Das Zehnfache des Hartz IV Satzes wäre doch für Frau Schaeffler mehr als ausreichend !
Kommentar ist absolut nichts mehr hinzuzufügen, ich würde sagen ein klares Gerechtigkeitsverständnis! Schade, daß solche Leute nicht im Bundestag auf den richtigen Stühlen sitzen!
Kommentar ist absolut nichts mehr hinzuzufügen, ich würde sagen ein klares Gerechtigkeitsverständnis! Schade, daß solche Leute nicht im Bundestag auf den richtigen Stühlen sitzen!
Kommentar ist absolut nichts mehr hinzuzufügen, ich würde sagen ein klares Gerechtigkeitsverständnis! Schade, daß solche Leute nicht im Bundestag auf den richtigen Stühlen sitzen!
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