Finanzkrise Weltgrößter Versicherer AIG erneut vor der Pleite
150 Milliarden Dollar hat Washington bereits in den Versicherer AIG gepumpt. Nun schreibt der Konzern die größten Verluste eines Unternehmens in der US-Geschichte

© Mike Clarke/AFP/Getty Images
AIG: weltgrößter Versicherer mit Rekordabschreibung
Der weltweit größte Versicherungskonzern AIG wird für das vierte Quartal einen Verlust von 60 Milliarden Dollar ausweisen, meldet der amerikanische Wirtschaftssender CNBC unter Berufung auf Insider. Grund hierfür seien weitere Milliardenabschreibungen. Derzeit verhandele das Unternehmen über weitere Nothilfen. Eine Konzernsprecherin bestätigte verschiedenen US-Medien, dass man angesichts der "finanziellen Herausforderungen" grundsätzliche Gespräche mit der amerikanischen Notenbank führe, nannte aber keine Details. Auch das amerikanische Finanzministerium wollte sich zu dem Bericht nicht äußern.
Die Notenbank hatte den Versicherer erst Mitte September in letzter Minute vor dem Zusammenbruch bewahrt. Im Gegenzug erhielt der Staat rund 80 Prozent der Anteile. Die verschiedenen Finanzhilfen für AIG summieren sich bisher auf rund 150 Milliarden Dollar. AIG will Medienberichten zufolge seine Bilanz für das vergangene Jahr in der kommenden Woche vorlegen. Zuvor soll am Wochenende der Verwaltungsrat der Bank zusammenkommen, um eine neue rettende Vereinbarung mit der Regierung zu besiegeln. Eine Rettungsoption: Der Staat könnte seine Vorzugsaktien in stimmberechtigte Stammaktien umwandeln, um mehr Einfluss auf das Institut zu erhalten.
Milliardenverluste aus riskanten Finanzgeschäften hatten AIG an den Rand des Abgrunds gebracht. In vier Verlustquartalen in Folge fuhr der Konzern zuletzt ein Minus von insgesamt 43 Milliarden Dollar ein. AIG will sich nun von großen Geschäftsfeldern trennen, um die Kredite und Geldspritzen zurückzuzahlen. Die Verkäufe gestalten sich jedoch schwieriger als geplant. Unter anderem übernahm der deutsche Versicherungskonzern Münchener Rück vom US-Wettbewerber einen Spezialversicherer.
US-Regierung stellt Banken weitere Hilfen in Aussicht
Die US-Regierung hat den großen Banken des Landes bei Bedarf weitere Hilfen zugesagt. Die Regierung stehe fest hinter dem Bankensystem und werde sicherstellen, dass die Geldhäuser liquide genug seien, um Kredite zu vergeben, teilte das Finanzministerium am Montag mit. Die Banken könnten ihre Kapitalbasis außerdem durch die Umwandlung staatlicher Vorzugsaktien in Stammaktien verbessern.
Am Mittwoch wollen die Behörden mit einem sogenannten "Stress-Test" beginnen, um den Kapitalbedarf der größten Banken auszuloten. Bei Bedarf würde der Staat den Instituten Kapitalpuffer zur Verfügung stellen. Namen von Banken nannten die Aufsichtsbehörden jedoch nicht und betonten, dass die US-Institute derzeit über eine "gute Kapitalausstattung" verfügten. Die Tests sind Teil eines von Finanzminister Timothy Geithner vor Kurzem vorgestelltem Bankenrettungsplan.
- Datum 26.02.2009 - 08:29 Uhr
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Die Auswirkungen der neoliberalen Abzocker-Kraken schreiten also dramatisch fort!
Wann endlich einigen sich die "Welt-Politiker" darauf, die Abzocker aus den letzten Jahrzehnten über
"Eigentum-verpflichtet-zur-Welt-Rettung -Steuern" abzuzocken ?
Vorher müssen natürlich im internationalen Konsens die Kapitalfluchtwege geschlossen werden.
Yup, Marktwirtschaft und liberaliserte Systeme gehen halt nur gerade mal soweit wie es der Profit- und Renditemaximeirung dient. Als Regler dienen dann öffentliche Mittel und Arbeitslose so ganz konträr zu den Slogans die uns sonst immer über Liberalisierung und Protektionsmus erzählt werden...
Also, auch zukünftig wachsam bleiben und beachten das Leute mit grossem Mundwerk und angeblich völlig schlüssigen Wahrheiten auch nur mit Wasser kochen können.
...es ist nur dann alles besser mit diesem angeblich so tollen Wirtschafts- und Gesellschaftssystem als anderswo solange man die negativen Aspekte völlig ausklammert, negiert und möglichst nicht dauernd darüber redet... schon gar nicht darüber, wer für diese Gier bezahlt...
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
Diese Aussage: "Yup, Marktwirtschaft und liberaliserte Systeme gehen halt nur gerade mal soweit wie es der Profit- und Renditemaximeirung dient. " Gut, Sie verdammen nicht Profit und Rendite, sondern die Maximierung.
Ich gebe zu bedenken: Der Kaufmann nimmt den Preis, den er nach Angebot und Nachfrage heute realisieren kann. Denken Sie an unsere lieben Scheichs, die uns die Kohle abgenommen haben, dass es nur so eine Art hatte. Jetzt hat der Nachfrager keinen Bock mehr Auto zu fahren und schon stürzen die Preise auf ein Niveau ab, das wir uns vor kurzem noch nicht erträumt haben.
Schon die Fuggers haben gemeint, man muss nehmen, was man bekommen kann. Klar: Die Zukunft ist bekanntlich duster ist.
Also: Maximierung ist ein Wesenszug von Marktwirtschaft.
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Die Aufklärung darf kein leerer Wahn werden in einer Zeit der Anmaßungen.
Diese Aussage: "Yup, Marktwirtschaft und liberaliserte Systeme gehen halt nur gerade mal soweit wie es der Profit- und Renditemaximeirung dient. " Gut, Sie verdammen nicht Profit und Rendite, sondern die Maximierung.
Ich gebe zu bedenken: Der Kaufmann nimmt den Preis, den er nach Angebot und Nachfrage heute realisieren kann. Denken Sie an unsere lieben Scheichs, die uns die Kohle abgenommen haben, dass es nur so eine Art hatte. Jetzt hat der Nachfrager keinen Bock mehr Auto zu fahren und schon stürzen die Preise auf ein Niveau ab, das wir uns vor kurzem noch nicht erträumt haben.
Schon die Fuggers haben gemeint, man muss nehmen, was man bekommen kann. Klar: Die Zukunft ist bekanntlich duster ist.
Also: Maximierung ist ein Wesenszug von Marktwirtschaft.
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Die Aufklärung darf kein leerer Wahn werden in einer Zeit der Anmaßungen.
Es ist unglaublich das ein Privat Unternehmen seine Wurzeln so tief reichen das sie den Privat Menchen und sogar das ganze System derart beeinflussen kann und sogar darüber hinaus die Welt als Geisel nehmen kann, wie ein Virus, das zeigt einem doch wie tief Capitalismus schon in das Politische Soziale und in das Schiksal der Welt Beeinflussen kan, Erstaunlich ist kein Gesetz auf der welt und keine Kriegsmaschinerie kan es aufhalten oder verhindern ,dem Capitalismus ist das Gelungen wonach bisher alle Diktatoren der Menchheits geschichte gesheitert sind nicht geschaft haben und kläglich versagt haben ,Nämlich, Die Weltherschaft, Das zeigt einem wie Staat und Wirtschaft in einander Verworren sind, so wie im Mittelalter und das der Staat im grunde nach dem geht was die Wirtschaft ihr den weg zeigt und verlangt, diese Abhängigkeit des Staates von der Wirtschaft ist wie die Abhängigkeit im Mittelalter, wie der Staat und Kirche, Man sollte Staat und Privat wirtschaft voneinander trennen so wie man Kirche und Staat getrennt hat, eine Privat Wirtschaft darf nicht derart auf ein Staat das Sozial Leben und Privatem Menchen Beeinflussen.
Die Welt gehört nicht denen, denen sie gehören sollte, sondern denen, die sie haben wollen. (Marie v. Ebner-Eschenbach)
Das haben die Linken rund um den Globus bis heute nicht kapiert.
... denn um "die Welt" zu behalten, benötigen diejenigen, die sie haben wollten und eroberten, viele Helfershelfer -- also staatlich organisierte Hierarchien.
Daher ist nur der Anarchist wirklich libertär -- was die Liberalen wiederum rund um den Globus bis heute nicht kapiert haben.
In unserem Zeitalter des "Fabrizierten Konsenses",
http://kommentare.zeit.de...
also der Einheitsmeinung, werden Alternativen durch das TINA-Prinzip unterdrückt.
There is no alternative (Es gibt keine Alternative)
http://de.wikipedia.org/w...
_______________________________________________________
Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein. [J. W. Goethe]
die nur wollen, dass ihnen ihr eigenes Leben gehört. Die Welt zu haben oder zu wollen ist in gleicher Weise krank.
_________________________________________________
In diesem Wahljahr werde ich mich für keine Partei
aussprechen und zu keinem Parteiprogramm. Aber ich
werde nicht aufhören, zu sagen, dass diese Krise eine
ideologische Heimat hat: die FDP.…
______
... denn um "die Welt" zu behalten, benötigen diejenigen, die sie haben wollten und eroberten, viele Helfershelfer -- also staatlich organisierte Hierarchien.
Daher ist nur der Anarchist wirklich libertär -- was die Liberalen wiederum rund um den Globus bis heute nicht kapiert haben.
In unserem Zeitalter des "Fabrizierten Konsenses",
http://kommentare.zeit.de...
also der Einheitsmeinung, werden Alternativen durch das TINA-Prinzip unterdrückt.
There is no alternative (Es gibt keine Alternative)
http://de.wikipedia.org/w...
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Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein. [J. W. Goethe]
die nur wollen, dass ihnen ihr eigenes Leben gehört. Die Welt zu haben oder zu wollen ist in gleicher Weise krank.
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In diesem Wahljahr werde ich mich für keine Partei
aussprechen und zu keinem Parteiprogramm. Aber ich
werde nicht aufhören, zu sagen, dass diese Krise eine
ideologische Heimat hat: die FDP.…
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Das Minus des einst weltweiten Branchenführers liegt laut dem amerikanischen Wirtschaftssender CNBC für das vergangene Quartal durch enorme Abschreibungen wohl nahe 60 Milliarden Dollar (47 Milliarden Euro).
Schon klar, dass die Banken und Versicherungen in Zeiten großzügiger Finanzspritzen verteilender Regierungen ihre Bilanzen gerne auch noch so hinbiegen, dass sie hilfsbedürftiger nicht erscheinen könnten.
Im Normalfall ist es ja genau umgekehrt.
Diese Aussage: "Yup, Marktwirtschaft und liberaliserte Systeme gehen halt nur gerade mal soweit wie es der Profit- und Renditemaximeirung dient. " Gut, Sie verdammen nicht Profit und Rendite, sondern die Maximierung.
Ich gebe zu bedenken: Der Kaufmann nimmt den Preis, den er nach Angebot und Nachfrage heute realisieren kann. Denken Sie an unsere lieben Scheichs, die uns die Kohle abgenommen haben, dass es nur so eine Art hatte. Jetzt hat der Nachfrager keinen Bock mehr Auto zu fahren und schon stürzen die Preise auf ein Niveau ab, das wir uns vor kurzem noch nicht erträumt haben.
Schon die Fuggers haben gemeint, man muss nehmen, was man bekommen kann. Klar: Die Zukunft ist bekanntlich duster ist.
Also: Maximierung ist ein Wesenszug von Marktwirtschaft.
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Die Aufklärung darf kein leerer Wahn werden in einer Zeit der Anmaßungen.
unter Ausschaltung der Marktwirtschaft erzielt wird -- also durch Kartelle und Monopole.
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Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein. [J. W. Goethe]
unter Ausschaltung der Marktwirtschaft erzielt wird -- also durch Kartelle und Monopole.
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Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein. [J. W. Goethe]
... denn um "die Welt" zu behalten, benötigen diejenigen, die sie haben wollten und eroberten, viele Helfershelfer -- also staatlich organisierte Hierarchien.
Daher ist nur der Anarchist wirklich libertär -- was die Liberalen wiederum rund um den Globus bis heute nicht kapiert haben.
In unserem Zeitalter des "Fabrizierten Konsenses",
http://kommentare.zeit.de...
also der Einheitsmeinung, werden Alternativen durch das TINA-Prinzip unterdrückt.
There is no alternative (Es gibt keine Alternative)
http://de.wikipedia.org/w...
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Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein. [J. W. Goethe]
Ahh, das tut gut, danke...
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
Ahh, das tut gut, danke...
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
unter Ausschaltung der Marktwirtschaft erzielt wird -- also durch Kartelle und Monopole.
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Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein. [J. W. Goethe]
Einverstanden.
Allerdings können Monopolisten (A) auch nur bis zum cournot'schen Punkt 'maximeren' Geht der Kaufmann über diesen Punkt hinaus, dann kommt es zu strukturellen Nachfrageverschiebung (N). Dann fällt (A) in ein Loch.
Wenn also Oma Wurtelberg was von Maximirung hört, dann glaubt sie an Mondpreise und denkt an Blasenbildungen.
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Die Aufklärung darf kein leerer Wahn werden in einer Zeit der Anmaßungen.
Einverstanden.
Allerdings können Monopolisten (A) auch nur bis zum cournot'schen Punkt 'maximeren' Geht der Kaufmann über diesen Punkt hinaus, dann kommt es zu strukturellen Nachfrageverschiebung (N). Dann fällt (A) in ein Loch.
Wenn also Oma Wurtelberg was von Maximirung hört, dann glaubt sie an Mondpreise und denkt an Blasenbildungen.
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Die Aufklärung darf kein leerer Wahn werden in einer Zeit der Anmaßungen.
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