Finanzkrise An AIG hängen auch deutsche BankenSeite 2/2
AIG wurde von ihnen überwältigt. Der Gigant mit einer Bilanzsumme von über einer Billion Dollar und 10.000 Mitarbeitern stand am Rande des Zusammenbruchs. Doch nach dem Lehman-Bankrott wagte die Bush-Regierung nicht, nun auch AIG fallen zu lassen – zum Glück des Versicherers und der mit ihm verknüpften Institute.
AIG aber braucht stetig neues Geld. Die Vertragspartner, vor allem Banken, die selbst tief im Schlamassel stecken, beharren auf ihren Forderungen. Ein Großteil des staatlichen Rettungspakets ist inzwischen an sie geflossen.
In der Not versucht der Konzern, seine Schulden durch den Verkauf großer Geschäftsfelder so schnell wie möglich zu reduzieren, doch das gestaltet sich schwieriger als geplant. Agenturen zufolge gibt es bereits konkrete Angebote für die Lebensversicherungssparte American Life Insurance. Acht bis elf Milliarden Dollar könnte AIG dafür erhalten – verglichen mit dem kolportierten Quartalsverlust ist das nicht viel.
Jetzt bleibt wohl nur die Hoffnung, der Staat möge erneut einspringen, um das Institut vor dem Bankrott zu bewahren. Gespräche mit der Notenbank laufen bereits, bestätigte eine Sprecherin. Am Wochenende will der Verwaltungsrat zusammenkommen, um eine neue Vereinbarung mit der Regierung zu besiegeln. In der kommenden Woche soll die Bilanz vorgelegt werden.
Die Zeit drängt. Bricht AIG zusammen, könnte das das globale Finanzsystem tiefer in die Krise stürzen als der Kollaps jeder großen Bank.
- Datum 09.03.2009 - 21:13 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE/HBU/AE
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Leider werden erst jetzt die katastrophalen Verflechtungen und Machenschaften zwischen Banken, Versicherungen; Wirtschaft und Politik ein wenig transparenter !!
Und nun machen wir uns einmal auf die Suche nach denen, die für Ihre gigantische Verantwortung und Leistung so gigantisch bezahlt wurden:
Warum hört man von Ackermann und Co in den letzten Wochen so verdammt wenig ..... früher war das doch ganz anders
Selbstbewusstsein zu etwas mehr Zurückgezogenheit geführt hat , aber leider ist die mediale Öffentlichkeit immnoch extrem einseitig gepolt .
Wundert Sie wirklich die finanzwirtschaftlichpolitische Verflechtung ??? Wenn man konsequente Transparenz erreichen will , müsste man schon systemkritik akzeptieren , anderfalls erleben wir eine "neverending story" . Die entfesselte Privatwirtschaft wird immer bis aufs Äusserste gehen , die Menschen sind nun mal so .
Es ist aber nicht zu erwarten , dass sich die Elite von Politik und Wirtschaft aus eigener Initiative entflechtet , es geht nur durch den Druck der Basis ohne dass einzelne davon dieses als Karrieresprungbrett benutzen .
...fing schon bei der Pleite der Lehmann Brothers an. Die Ratten verließen schnellstens das sinkende Schiff: Lautsprecher und Mietmäuler, die von der Kanzel der Ökonomie den gnadenlosen, unbegrenzten freien Wettbewerb forderten, verließen fluchtartig die Bühne und wurden nicht mehr gesehen. Ihre Lakaien traten zwar noch einige Zeit den prophetischen Worten, es handele sich hierbei um eine Zeitenwende, wie 1789, 1917/18 und 1989/90, mit einiger Vehemenz entgegen, inzwischen verstummen aber auch sie. Und das hat einen guten Grund: man geht nicht nur auf Tauchstation, nein, jetzt ist man im Verborgenen beschäftigt, die von anderen ergaunerte und gestohlene Ernte und sich selbst so in Sicherheit zu bringen, dass man auch selbst ordentlich etwas davon hat.
Ansonsten gilt das Spiel, das man schon nach 1945 und 1989 spielte: zur Rechenschaft gezogen werden am Ende nur die kleinen Lichter - so, wie 1945 der sogenannte "Schütze Arsch" und nach 1990 der kleine NVA-Grenzsoldat, die an allem Schuld waren - die sogenannten Funktionärseliten wurden ja wieder gebraucht. Und sie wissen ja auch so viel...
Und nein - wir haben es hier nicht mit einer einfachen Wirtschafts- und Finanzkrise zu tun. Die jetzige Krise geht sehr viel weiter:
Es ist eine fundamentale Krise des Konservativismus und Neoliberalismus. Und wie der Stalinismus sind beide Ideologien an ein und demselben Fehler gescheitert: man hat die eigenen Lügen am Ende selber geglaubt.
Selbstbewusstsein zu etwas mehr Zurückgezogenheit geführt hat , aber leider ist die mediale Öffentlichkeit immnoch extrem einseitig gepolt .
Wundert Sie wirklich die finanzwirtschaftlichpolitische Verflechtung ??? Wenn man konsequente Transparenz erreichen will , müsste man schon systemkritik akzeptieren , anderfalls erleben wir eine "neverending story" . Die entfesselte Privatwirtschaft wird immer bis aufs Äusserste gehen , die Menschen sind nun mal so .
Es ist aber nicht zu erwarten , dass sich die Elite von Politik und Wirtschaft aus eigener Initiative entflechtet , es geht nur durch den Druck der Basis ohne dass einzelne davon dieses als Karrieresprungbrett benutzen .
...fing schon bei der Pleite der Lehmann Brothers an. Die Ratten verließen schnellstens das sinkende Schiff: Lautsprecher und Mietmäuler, die von der Kanzel der Ökonomie den gnadenlosen, unbegrenzten freien Wettbewerb forderten, verließen fluchtartig die Bühne und wurden nicht mehr gesehen. Ihre Lakaien traten zwar noch einige Zeit den prophetischen Worten, es handele sich hierbei um eine Zeitenwende, wie 1789, 1917/18 und 1989/90, mit einiger Vehemenz entgegen, inzwischen verstummen aber auch sie. Und das hat einen guten Grund: man geht nicht nur auf Tauchstation, nein, jetzt ist man im Verborgenen beschäftigt, die von anderen ergaunerte und gestohlene Ernte und sich selbst so in Sicherheit zu bringen, dass man auch selbst ordentlich etwas davon hat.
Ansonsten gilt das Spiel, das man schon nach 1945 und 1989 spielte: zur Rechenschaft gezogen werden am Ende nur die kleinen Lichter - so, wie 1945 der sogenannte "Schütze Arsch" und nach 1990 der kleine NVA-Grenzsoldat, die an allem Schuld waren - die sogenannten Funktionärseliten wurden ja wieder gebraucht. Und sie wissen ja auch so viel...
Und nein - wir haben es hier nicht mit einer einfachen Wirtschafts- und Finanzkrise zu tun. Die jetzige Krise geht sehr viel weiter:
Es ist eine fundamentale Krise des Konservativismus und Neoliberalismus. Und wie der Stalinismus sind beide Ideologien an ein und demselben Fehler gescheitert: man hat die eigenen Lügen am Ende selber geglaubt.
(entfernt wg. Doppelpostings. Die Redaktion/jk)
der mit ihnen zusammen sucht.
sie werden irgendwann entmutigt aufgeben und ihr vermeintlicher helfer wird sie versuchen aufzubauen und sein aufatmen unterdrueckend sagen:
schade, dann soll es halt nicht sein. aber ich habe hier eine neue idee die dich bestimmt interessieren wird.
der mit ihnen zusammen sucht.
sie werden irgendwann entmutigt aufgeben und ihr vermeintlicher helfer wird sie versuchen aufzubauen und sein aufatmen unterdrueckend sagen:
schade, dann soll es halt nicht sein. aber ich habe hier eine neue idee die dich bestimmt interessieren wird.
Es festigt sich der Eindruck, dass die Finanz-und Wirtschaftswissenschaftler ganz am Ende ihres Lateins angekommen sind und das Armageddon der Wirtschaft bevorsteht.
In dieser Phase kommt die Stunde der Astrophysiker. Für die sind solche gewaltigen Szenarien und Mechanismen wie
- Schwarze Löcher, Weiße Zwerge, der Kollaps von Spiralnebeln, dem Vakuum innewohnenden Energien(alles Aktionen, die auch in der irdischen Finanzwelt vollzogen wurden) - das tägliche Brot. Man sollte sie also also als Wirtschaftsberater zu Rate ziehen.
Natürlich ist auch diese Wissenschaft darum bemüht, weiter im Erkenntnisraum vorzustoßen. Vieles gibt es noch zu erforschen.
Interessant wäre es zum Beispiel, herauszukriegen, warum die USA, die eigentlich längst hätten Insolvenz anmelden müssen, sich immer noch mit hervorragenden Bonitätsnoten der (eigenen) Ratingagenturen der übrigen Welt gegenüber ausgeschildert.
Heute Mittag hat irgendein Hansel, der es ja genau wissen muss, auf die Frage eines Journalisten von NTV gesagt, ob die USA angesichts der Billionen $-Summen, die zur Rettung von Banken und Versicherungen ausgegeben würden, nicht jetzt schon pleite wären, geantwortet, die USA würden niemals pleite gehen...
Heute Mittag hat irgendein Hansel, der es ja genau wissen muss, auf die Frage eines Journalisten von NTV gesagt, ob die USA angesichts der Billionen $-Summen, die zur Rettung von Banken und Versicherungen ausgegeben würden, nicht jetzt schon pleite wären, geantwortet, die USA würden niemals pleite gehen...
der mit ihnen zusammen sucht.
sie werden irgendwann entmutigt aufgeben und ihr vermeintlicher helfer wird sie versuchen aufzubauen und sein aufatmen unterdrueckend sagen:
schade, dann soll es halt nicht sein. aber ich habe hier eine neue idee die dich bestimmt interessieren wird.
Selbstbewusstsein zu etwas mehr Zurückgezogenheit geführt hat , aber leider ist die mediale Öffentlichkeit immnoch extrem einseitig gepolt .
Wundert Sie wirklich die finanzwirtschaftlichpolitische Verflechtung ??? Wenn man konsequente Transparenz erreichen will , müsste man schon systemkritik akzeptieren , anderfalls erleben wir eine "neverending story" . Die entfesselte Privatwirtschaft wird immer bis aufs Äusserste gehen , die Menschen sind nun mal so .
Es ist aber nicht zu erwarten , dass sich die Elite von Politik und Wirtschaft aus eigener Initiative entflechtet , es geht nur durch den Druck der Basis ohne dass einzelne davon dieses als Karrieresprungbrett benutzen .
...fing schon bei der Pleite der Lehmann Brothers an. Die Ratten verließen schnellstens das sinkende Schiff: Lautsprecher und Mietmäuler, die von der Kanzel der Ökonomie den gnadenlosen, unbegrenzten freien Wettbewerb forderten, verließen fluchtartig die Bühne und wurden nicht mehr gesehen. Ihre Lakaien traten zwar noch einige Zeit den prophetischen Worten, es handele sich hierbei um eine Zeitenwende, wie 1789, 1917/18 und 1989/90, mit einiger Vehemenz entgegen, inzwischen verstummen aber auch sie. Und das hat einen guten Grund: man geht nicht nur auf Tauchstation, nein, jetzt ist man im Verborgenen beschäftigt, die von anderen ergaunerte und gestohlene Ernte und sich selbst so in Sicherheit zu bringen, dass man auch selbst ordentlich etwas davon hat.
Ansonsten gilt das Spiel, das man schon nach 1945 und 1989 spielte: zur Rechenschaft gezogen werden am Ende nur die kleinen Lichter - so, wie 1945 der sogenannte "Schütze Arsch" und nach 1990 der kleine NVA-Grenzsoldat, die an allem Schuld waren - die sogenannten Funktionärseliten wurden ja wieder gebraucht. Und sie wissen ja auch so viel...
Und nein - wir haben es hier nicht mit einer einfachen Wirtschafts- und Finanzkrise zu tun. Die jetzige Krise geht sehr viel weiter:
Es ist eine fundamentale Krise des Konservativismus und Neoliberalismus. Und wie der Stalinismus sind beide Ideologien an ein und demselben Fehler gescheitert: man hat die eigenen Lügen am Ende selber geglaubt.
Heute Mittag hat irgendein Hansel, der es ja genau wissen muss, auf die Frage eines Journalisten von NTV gesagt, ob die USA angesichts der Billionen $-Summen, die zur Rettung von Banken und Versicherungen ausgegeben würden, nicht jetzt schon pleite wären, geantwortet, die USA würden niemals pleite gehen...
Das ist jetzt mindestens der zweite ZEIT-Artikel, in dem von der Verflechtung AIG- "deutsche Banken" die Rede ist. Nur - wieviele und vor allem WELCHE deutschen Banken das sind, wird nicht erwähnt. Ist das unbekannt / nicht recherchierbar?
Wenn man das offenlegen würde, würde es wohl an der Frankfurter Börse und an der Wall Street heute noch lustig werden... Ich denke einmal, dass hier auch ein wenig Verantwortungsbewusstsein eine erhebliche Rolle spielt. Würde man jetzt offenlegen welche Bank betroffen ist, würde sie binnen kürzester Zeit abstürzen und dann auch staatlicherseits nicht mehr zu halten sein.
Absoluter Super-GAU wäre wohl jetzt ein weltweiter Bank-Run, denn der würde dem gesamten Bankensektor und dem gesamten Finanzsystem den finalen Todesstoß versetzen. Was wir dann erleben würden, käme nicht 1789, 1917/18 oder 1989/90 gleich, sondern dem 08.Mai 1945.
Wenn man das offenlegen würde, würde es wohl an der Frankfurter Börse und an der Wall Street heute noch lustig werden... Ich denke einmal, dass hier auch ein wenig Verantwortungsbewusstsein eine erhebliche Rolle spielt. Würde man jetzt offenlegen welche Bank betroffen ist, würde sie binnen kürzester Zeit abstürzen und dann auch staatlicherseits nicht mehr zu halten sein.
Absoluter Super-GAU wäre wohl jetzt ein weltweiter Bank-Run, denn der würde dem gesamten Bankensektor und dem gesamten Finanzsystem den finalen Todesstoß versetzen. Was wir dann erleben würden, käme nicht 1789, 1917/18 oder 1989/90 gleich, sondern dem 08.Mai 1945.
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