Zugvogel mit Kamera
Zu seinem 23. Geburtstag, am 21. März 1952, schenkte ihm seine Frau eine Kamera - zum Glück zusammen mit einer verständlichen Gebrauchsanleitung, denn mit seinen ersten Apparaten konnte er nach eigener Aussage nicht umgehen. Robert Lebeck wollte reisen, aber Weltenbummelei war nicht seine Sache. Da kam das Fotografieren gerade recht. Die Bilder, die er Anfang der sechziger Jahre aus Tokio und Hongkong, Moskau und Afrika mitbrachte, ließen die Deutschen staunen. Die Lebenswelten in Fernost, hinter dem Eisernen Vorhang und auf dem Schwarzen Kontinent waren noch fremd, und Lebeck öffnete ein Fenster zu einer unbekannten Welt.
Was für ein Glück, dass es so gekommen ist. Wunderbare Fotografien, einmalige Zeitzeugnisse aus allen Teilen der Welt, die nun in dem dreiteiligen Band Tokyo, Moscow, Leopoldville versammelt wurden, wären uns sonst vorenthalten geblieben.
Zum Thema:
Zeuge des Moments - Ein Interview mit Robert Lebeck
- Datum 13.03.2009 - 12:58 Uhr
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