Aktienmarkt Zu viel Optimismus an den Börsen
Nach den Verlusten der vergangenen Woche stieg der Dax am Montag nur vorübergehend. Es ist noch zu früh, um auf bessere Zeiten zu hoffen, warnt das Börs-o-Meter
Optimisten durchleben an der Börse im Moment harte Zeiten. Die Kurse erreichen neue Tiefststände, wohin man auch schaut. Zwar begann die aktuelle Woche freundlich für den Dax – doch eine nachhaltige Wende zum Besseren ist das noch lange nicht. Das zeigte sich spätestens am Nachmittag, als schlechte Vorgaben aus Übersee den deutschen Leitindex ins Minus drehen ließen.
Auch langfristig ist keine Trendumkehr in Sicht. Zwei Indizien sprechen dagegen: Die gehandelten Mengen sind erstaunlich niedrig, und die Stimmung unter den Investoren ist viel zu gelassen.
Merrill Lynch befragt monatlich Fondsmanager nach ihrer Gemütslage und hat herausgefunden, dass im Moment unter ihnen eine sehr gute Stimmung herrscht. In Gesprächen mit Anlegern zeigte sich in den vergangenen Tagen weniger die Sorge vor weiter fallenden Kursen. Vielmehr kam vor allem die Angst zum Vorschein, die Märkte könnten wieder steigen, bevor man selbst wieder dabei sei. Kaum ein Investor fürchtet hingegen, zu früh einzusteigen und dann durch weiter fallende Kurse viel zu verlieren.
Doch die Kurse sind weiter gesunken. Der EuroStoxx50 verlor innerhalb der vergangenen Woche fast um zehn Prozent, der Dax fiel um neun Prozent, der S&P500 um mehr als sieben Prozent. In der ewigen Rangliste der Negativperformance steht diese Woche ziemlich weit oben. Löst das unter den Anlegern Angst aus? Nein, ganz im Gegenteil.
Das lässt sich gut an der sogenannten Put/Call-Ratio zeigen. Eine Put-Option gibt dem Anleger das Recht, Aktien später zu einem vorher festgelegten Preis zu verkaufen. Sie dient der Absicherung des Depots: Sind die Kurse zwischenzeitlich gefallen, gilt dennoch der zuvor vereinbarte, in der Regel höhere Preis.
Eine Call-Option funktioniert genau umgekehrt. Sie gibt dem Käufer das Recht, Aktien zu einem späteren Zeitpunkt zu einem ebenfalls vorab festgelegten Preis zu kaufen. Wer einen Call erwirbt, geht davon aus, dass die Kurse steigen werden. Das Verhältnis dieser beiden Größen ist die Put/Call-Ratio. Fällt sie hoch aus, kaufen relativ viele Anleger Put-Optionen: Der Pessimismus ist groß. Je niedriger die Kennzahl, desto größer ist hingegen das Übergewicht der Call-Käufer und somit der Optimismus im Markt.
- Datum 04.05.2009 - 11:02 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Analysten haben auch keine Ahnung, sonst brauchten sie nicht als Analysten tätig sein und säßen auf einem riesigen Geldberg. Sie wären für sich und nicht für andere tätig.
Interessant ist doch immer, was 10 verschiedene Analysten zu einer bestimmten Aktie sagen. Kaufen, halten, verkaufen, häufig kommt alles vor.
Die Prognosen von Analysten ist nicht besser als die Wetterprognosen, die Stauprognosen, die Wirtschaftsprognosen, die Arbeitslosenprognosen, die Wahlprognosen, ...
Na ja also die Wettervorhersage ist grundsätzlich gar nicht so schlecht ;-)
Trotzdem sind die Aussagen der Analysten wichtig denke ich, denn in diesem Rahmen wird's sich in etwa auch bewegen. Schon allein deshalb weil viele dran glauben.
Warum Börsenspezialisten aber immernoch arbeiten ist mir auch ein Rätsel. Endweder sie können nichts, dann verschwendet ihr Arbeitgeber doch sein Geld, oder sie können was, dann bräuchten sie ja eigentlich nicht arbeiten!?
Ob die Kurse noch weiter fallen weiss ich auch nicht, aber momentan kann man doch trotzdem relativ günstig einsteigen.
Na ja also die Wettervorhersage ist grundsätzlich gar nicht so schlecht ;-)
Trotzdem sind die Aussagen der Analysten wichtig denke ich, denn in diesem Rahmen wird's sich in etwa auch bewegen. Schon allein deshalb weil viele dran glauben.
Warum Börsenspezialisten aber immernoch arbeiten ist mir auch ein Rätsel. Endweder sie können nichts, dann verschwendet ihr Arbeitgeber doch sein Geld, oder sie können was, dann bräuchten sie ja eigentlich nicht arbeiten!?
Ob die Kurse noch weiter fallen weiss ich auch nicht, aber momentan kann man doch trotzdem relativ günstig einsteigen.
Empfehlen die Analysten mehrheitlich zu kaufen, sollte man verkaufen, und umgekehrt. Wer auf Analysten hört, hat schon verloren.
Es gibt nur eine grundlegende Regel: Börsen neigen zu Übertreibungen. Nach der Blase Ende 2007/ Anfang 2008 kommt es jetzt zu Übertreibungen nach unten.
Sollten die Rezession tatsächlich deutlich stärker als -3% ausfallen, geht es weiter nach unten, 3300 sind dann durchaus möglich. Andererseits warten viele darauf, endlich wieder einzusteigen: Die Ambivalenz von Panik und Gier wird in den nächsten Monaten oft sprunghafte Kursbewegungen nach oben und unten zeigen.
Analysen von heute kannst du morgen im Papiercontainer entsorgen. Frag lieber deinen Hund.
Na ja also die Wettervorhersage ist grundsätzlich gar nicht so schlecht ;-)
Trotzdem sind die Aussagen der Analysten wichtig denke ich, denn in diesem Rahmen wird's sich in etwa auch bewegen. Schon allein deshalb weil viele dran glauben.
Warum Börsenspezialisten aber immernoch arbeiten ist mir auch ein Rätsel. Endweder sie können nichts, dann verschwendet ihr Arbeitgeber doch sein Geld, oder sie können was, dann bräuchten sie ja eigentlich nicht arbeiten!?
Ob die Kurse noch weiter fallen weiss ich auch nicht, aber momentan kann man doch trotzdem relativ günstig einsteigen.
Das gilt für 1 bis 3 Tage, bis 7 Tage wird es schon kritisch und darüber hinaus ist es "Lesen aus dem Kaffeesatz".
Wie wird das Wetter im August an der Nordsee? Niemand kann das vorhersagen.
Ähnlich ist es bei Börsenprognosen.
Wo liegt der DAX Ende des Jahres? 100 verschiedene Antworten am Anfang des Jahres. 100 andere verschiedene Antworten Mitte des Jahres und endlich das konkrete Ergebnis am Ende des Jahres. Ein paar Analysten lagen in der Tendenz rechtig und können sich auf die Schulter klopfen, weil sie einigermaßen gut getippt hatten.
Das gilt für 1 bis 3 Tage, bis 7 Tage wird es schon kritisch und darüber hinaus ist es "Lesen aus dem Kaffeesatz".
Wie wird das Wetter im August an der Nordsee? Niemand kann das vorhersagen.
Ähnlich ist es bei Börsenprognosen.
Wo liegt der DAX Ende des Jahres? 100 verschiedene Antworten am Anfang des Jahres. 100 andere verschiedene Antworten Mitte des Jahres und endlich das konkrete Ergebnis am Ende des Jahres. Ein paar Analysten lagen in der Tendenz rechtig und können sich auf die Schulter klopfen, weil sie einigermaßen gut getippt hatten.
Das gilt für 1 bis 3 Tage, bis 7 Tage wird es schon kritisch und darüber hinaus ist es "Lesen aus dem Kaffeesatz".
Wie wird das Wetter im August an der Nordsee? Niemand kann das vorhersagen.
Ähnlich ist es bei Börsenprognosen.
Wo liegt der DAX Ende des Jahres? 100 verschiedene Antworten am Anfang des Jahres. 100 andere verschiedene Antworten Mitte des Jahres und endlich das konkrete Ergebnis am Ende des Jahres. Ein paar Analysten lagen in der Tendenz rechtig und können sich auf die Schulter klopfen, weil sie einigermaßen gut getippt hatten.
Eben
Ich frage mich wirklich, wer für deren Leistung bezahlt. Muss wohl ein sehr generöser Mensch sein.
aj
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