Finanzkrise Dax fällt unter 4000 Punkte
Der Deutsche Aktienindex hat seine Abwärtsbewegung fortgesetzt. Fast alle Aktien schlossen im Minus
Zunächst ging es am Montag aufwärts, dann setzte die Gegenbewegung ein: Um 16.12 Uhr durchbrach der wichtigste deutsche Aktienindex die psychologisch wichtige Marke nach unten. Am Nachmittag lagen zeitweise sämtliche der 30 Werte im Minus. Zum Handelsschluss lag er mit 3936 Punkten noch 1,95 Prozent niedriger. Allerdings war das Handelsvolumen wegen des Rosenmontags gering.
Bereits in der Vorwoche hatte der Index rund neun Prozent eingebüßt, seit Jahresbeginn 16 Prozent. Das letzte Mal hatte der Dax im Herbst 2004 unter 4000 Punkten gelegen.
Stärkste Verlierer war der Softwarekonzern Infineon mit einem Minus von mehr als elf Prozent im Vergleich zum Freitag. Die Papiere von Daimler bewertete die Börse knapp sechs Prozent niedriger. Knapp im Plus schlossen Fresenius und SAP.
Auch an der Wall Street wendeten sich die Kurse der Industrie- und Technologiewerte nach einem teils positiven Start ins Minus. Als Grund sahen Analysten Berichte über anstehende Umstrukturierungen beim Internet-Giganten Yahoo!.
- Datum 11.03.2009 - 09:48 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
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Der Dax fällt unter 4000 Punkte. Na und? Sollen die Unternehmen doch da hingehen, wo sie früher hingegangen sind, um sich Kapital für Investitionen zu beschaffen: zur Bank. Nichts ist in diesen Zeiten irrelevanter als Veränderungen bei den Aktienindizes.
(entfernt wg. Doppelpostings. Die Redaktion/jk)
Der wirtschaftliche Niedergang ist weltweit rasant geworden und wirkt beabsichtigt. Wenn Politiker von Verstaatlichung und Enteignung in Tageszeitungen berichten lassen, dann gehen anderswo die Leute nach Hause und genießen die letzten noch guten Tage. Politik nach dem Tageskurs der Machtverhältnisse führt zu einem ungeordneten Rückzug wirtschaftlicher Vernunft. Die angestrebte Einheitsweltpolitik mit Einhaltung einer hundertprozentigen politicall correctness nimmt nur noch eine tonangebende Oberschicht mit, die sich dann über einen raschen Verfall der vorherigen Strukturen wundert. Jeden Verbesserungsvorschlag kann man sich schenken, da alles wie festgezurrt wirkt. Zentrale Verwaltungswirtschaft und Freie soziale Marktwirtschaft gleichzeitig läuft nicht, somit wird es wie immer in solchen Fällen kommen, die Abwärtsbewegung verstärkt sich bis nichts mehr läuft und die revolutionären Retter sich dann alle Macht auf unabsehbare Zeit übereignen lassen. Wobei Niedergang und Kapitalvernichtung wesentlich komplikationsloser verläuft als Wiederaufbau - insbesondere, wenn ein wirtschaftlich potentes Amerika nicht mehr vorhanden ist. Eine andere wirtschaftliche Führungsmacht als die USA wird es nicht geben, d.h. andere Länder mit Aufwärtstrend in den letzten Jahren, werden nicht plötzlich zum ökonomischen Zugpferd, wenn die USA wirtschaftlich am Boden liegen.
er ist schon mal hoch gerückt. Warum sollte dies graue Haare machen? Kaufen sollte man Aktien derzeit.
besonders lukrativ, was vor der Verstaatlichung steht.
Wenn der Wochenschluss nicht wieder über 4100 liegt, dann rücken sogar eher 3200 Punkte in den Blick. Aber was heißt das schon? Der Markt macht genau das, was der Markt in dieser Lage machen sollte: Er baut Überbewertungen ab. Das kann niemanden verwundern, der schon mal etwas von Quantitätsgleichungen hörte.
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