Kairo Tote und Verletzte durch Bombenexplosion
Bei einer Explosion auf einem von Touristen besuchten Basar in Kairo sind am Sonntag mindestens vier Menschen getötet worden, darunter eine Französin.
17 Menschen wurden nach Angaben von Gesundheitsminister Hatem al-Gabali bei der Detonation am Sonntag verletzt, darunter auch ein Deutscher. Zudem seien 10 französische Touristen verletzt worden und drei aus Saudi-Arabien. Unter den Toten sei eine Französin. Den Kreisen zufolge wurden sechs Menschen schwer verletzt. Das Auswärtige Amt in Berlin erklärte, die deutsche Botschaft vor Ort sei eingeschaltet. Man bemühe sich um Aufklärung.
«Es war ein Sprengkörper, vielleicht eine Handgranate», sagte ein Polizist. Passanten wurden durch umherfliegende Steinsplitter und Marmorteile verletzt. Auf dem Platz vor der Moschee waren Blutspuren zu sehen.
Die Detonation ereignete sich nahe des historischen Khan-el-Khalili-Basars in der Kairoer Altstadt unweit der historischen Hussein-Moschee. Dort kaufen Touristen Schmuck ein und besuchen Cafés im Freien. Aus den Kreisen hieß es unter Berufung auf Augenzeugenberichte, mindestens eine Bombe sei explodiert, nachdem sie von einem Motorrad aus geworfen worden sei. Sprengstoffexperten versuchten nun, eine zweite zu entschärfen, die ebenfalls geworfen worden sei.
Es war zunächst unklar, wer die Täter waren und ob gezielt Touristen getroffen werden sollten. Die Moschee wurde evakuiert, das Gelände abgeriegelt. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser in der Nähe gebracht. Zuletzt waren im April 2005 in diesem Viertel bei einem Bombenanschlag zwei Touristen getötet und 18 weitere verletzt worden. In den 90er Jahren war Ägypten Schauplatz einer Serie blutiger Anschläge ägyptischer Terrorgruppen gegen Touristen.
- Datum 23.02.2009 - 10:18 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, Reuters, dpa
- Kommentare 1
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:





Die Europäer sollten den Islam ruhig mal genauer unter die Lupe nehmen. Viele werden dann erschrocken feststellen, dass die Terroristen durchaus die heiligen Schriften als Rechtfertigung für solche Taten hernehmen können.
Z.B.:
Sure 9, Vers 5: "Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf! ..."
Sure 8, Vers 12: " ... Wahrlich in die Herzen der Ungläubigen werfe ich Schrecken. So haut ein auf ihre Hälse und haut ihnen jeden Finger ab."
[Link entfernt, bitte vermeiden Sie Hetze und argumentieren Sie sachlich/ Redaktion; svb]
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren