Startschuss am Südpol Deutsche Polarstation Neumayer III ist eröffnet
2300 Tonnen wiegt die deutsche Südpolstation und steht auf 16 hydraulischen Stelzen, um nicht in Schnee und Eis zu versinken. Nun wurde sie von Berlin aus eingeweiht
"Für die Wissenschaftler im Eis beginnt heute eine neue Ära", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) zur Eröffnung der Antarktis-Station. Neumayer III sei ein Meisterstück der Ingenieurskunst und ein Labor mit bislang ungekannten Möglichkeiten. Die 39 Millionen Euro teure Forscherherberge liegt fast 14.000 Kilometer von Berlin entfernt auf dem Ekström Schelfeis im Dronnig Maud Land. Sie wird vom Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) betrieben.
"Die Wissenschaftler liefern mit ihrer Arbeit Daten, die helfen, die richtigen Weichen in der Klimapolitik zu stellen", hieß es aus dem Bundesforschungsministerium. Künftig werden auf Neumayer III die Atmosphäre und die Ozeane erforscht. Besonderer Fokus werde auf die Entwicklung des Meereises und den Anstieg des Meeresspiegels gelegt, sagte Schavan.
Zehn Jahre haben Ingenieure und Forscher die neue Polarstation geplant. Ende 2007 wurden dann die ersten Bauteile in die Antarktis verschifft. Der Aufbau von Neumayer III dauerte gut ein Jahr. Allerdings mussten Arbeiter und Monteure während des antarktischen Winters eine Pause von rund fünf Monaten einplanen.
Das Besondere an der Südpolstation, die Hamburger Ingenieure der Firma IMS konzipiert haben, verbirgt sich unter dem Eis: 16 hydraulische Stelzen können das 2300 Tonnen schwere Gebäude schrittweise anheben. So wird verhindert, dass die Station im Eis verschwindet – denn am Südpol kann frisch gefallener Schnee nicht schmelzen und Gebäude schneien mit der Zeit ein. Der orgänger Neumayer II muss aufgegeben werden, da die Station seit ihrem Bau 1992 bereits zwölf Meter tief im Schelfeis eingesunken ist.
- Datum 01.04.2009 - 15:24 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Neumüller IV soll sich selbst elegant schütteln (der Schnee fällt dann herunter) und bis zu 100m weit am Stück laufen können. Das Projekt wird nur 100 Milliarden kosten, aber es geht uns gut. Der Anstieg des Meeresspiegels soll dann noch genauer gemessen werden und zwar auf Pikometergenauigkeit. Es wird einen Flatus auf 100km Entfernung aufspüren können und den Verursacher eliminieren (es sei denn er ist deutscher Industrieller oder Mörkel, dann geht alles).
... ist hiermit erbracht, Millionenausgaben hiermit gerechtfertigt. Ein paar Klimaforscher sind von der Straße weg und können noch besser Hiobsbotschaften verbreiten helfen. Jeder kann also sehen, wie es läuft. Während für Forschungsarbeiten mit weniger Glamour immer weniger Geld zur Verfügung steht, dürfen sich die FOSG (Friends of Siggy Gabriel) über immer neue Schecks freuen.
Warum nimmt niemand den neuen NIPCC-Report (herausgegeben von Prof. Fred Singer) zur Kenntnis, der bezüglich des Klimas eindeutig Entwarnung gibt (Meeresanstieg im Millimeter-Bereich, Eisschmelze vernachlässigenswert, Globaltemperatur stagniert usw.)?
Diesen Bericht gibt es jetzt sogar auf Deutsch! Googeln Sie mal "Die Natur, nicht menschliche Aktivität, bestimmt das Klima". Diese Studie ist sogar noch aktueller als der IPCC-Report der Funktionäre. Aber vielleicht brauchen die Politiker unseren Klimagroschen (vulgo USt. aus EEG-Aufschlägen) auch, weil sie an anderer Stelle jämmerlich versagt haben (Banken) und Klima ein schönes Feigenblatt abgibt, wer weiß.
Kriegt man diese überflüssigen Klimaforscher nicht billiger von der Straße weg? Die könnten doch auch in Greifswald über die Endlagerung von Kernenergieabfällen forschen. Dort ist es auch ziemlich kalt (cooling!!), aber es kostet weniger.
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