Iran-Reise Gerhard Schröder beehrt die Mullahs
Während seiner Amtszeit hatte er Iran nie besucht. Nun will sich Ex-Kanzler Schröder mit Präsident Ahmadinedschad treffen. Um Politik soll es aber nicht gehen
Bei seiner Ankunft in Teheran erklärte Gerhard Schröder, dass er politische Gespräche mit Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad und anderen iranischen Politikern begrüßen würde. "Ich bin in keiner operativen Politik tätig, aber ich bin ein politischer Mensch und hoffe, dass es das ein oder andere Gespräch geben wird." Ob es aber überhaupt zu diesen Gesprächen kommt, müsse das Protokollbüro des iranischen Außenministeriums noch entscheiden. Im Westen ist Ahmadinedschad unter anderen wegen seiner Atompolitik und wegen israelfeindlicher Äußerungen äußerst umstritten.
Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, will der Altkanzler während seiner viertägigen Reise auch Parlamentspräsident Ali Laridschani treffen. Außerdem sei eine Begegnung mit Ex-Präsident Haschemi Rafsandani vorgesehen, der nun Vorsitzender des einflussreichen Obersten Schlichtungsrates ist. Außenminister Manutscher Mottaki soll für den Altbundeskanzler ein Abendessen geben.
Schröder wies dabei Spekulationen der iranischen Presse zurück, dass er eine Botschaft der neuen amerikanischen Regierung und von Bundeskanzlerin Angela Merkel für Teheran habe. "Ich habe keine Botschaft, aber Hoffnung auf neue Beziehungen zwischen der internationalen Gemeinschaft und dem Iran".
Der Altkanzler ist auf Einladung des Neurochirurgen Madschid Samii unterwegs, der in Schröders Heimatstadt Hannover lebt und den er seit vielen Jahren kennt. Nach seiner Ankunft nahmen die beiden an der Gründungsveranstaltung einer Stiftung zur Wissenschaftsförderung teil, die auf eine eine Initiative Samiis zurückgeht. Zusammen mit Samii wird Schröder am Freitag zudem eine neue Universitäts-Klinik am Kaspischen Meer einweihen.
- Datum 08.05.2009 - 14:17 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 11
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war wirklich von possierlicher Kürze.
Immerhin, das wurde deutlich, ist Herr Schröder gar wohlgelitten bei den Herrschenden dieser Welt.
Das allerdings wissen wir spätestens seit seiner Kanzlerzeit.
Hunderttausende spdMitglieder und -Wähler hat es seine Partei gekostet. Nicht umsonst kreist wieder die alte Erkenntnis: "Wer hat uns verraten - sozialdemokraten"
Und nun Steinmeier und Müntefering, die alte Crew.
Wer jetzt sein Parteibuch nicht verbrennt, der ist innerlich älter als diese jämmerliche Partei je werden wird.
Insofern liegt mitunter in der Kürze doch die Würze.
ist ein gutes Beispiel für Stamttischgeschwätz.
Ich empfehle die Auseinandersetzung mit Anthony Downs um das Verständnis für Politik zu steigern.
[Entfernt wg. Doppelpostings. /Die Redaktion pt.]
"Wer jetzt sein Parteibuch nicht verbrennt, der ist innerlich älter als diese jämmerliche Partei je werden wird."
Diese "jämmerliche Partei" ist über 100 Jahre alt und stritt schon für einen freiheitlich-sozialen Rechtsstaat, als alle andern noch den Hofknicks übten. Ohne sie keine bismarck'sche Sozialgesetze und kein Frauenwahlrecht, um nur zwei Beispiele zu nennen. Und es war diese "jämmerliche Partei", die 1933 als einzige den Mumm hatte, gegen das Ermächtigungsgesetz zu stimmen und so wenigstens teilweise die Ehre des deutschen Parlamentarismus rettete - übrigens durch Typen wie Steinmeier, Steinbrück, Müntefering, die dafür in diversen Konzentrationslagern landeten und nicht selten umgebracht wurden. Vor dem Reichstag in Berlin findet man ihre Namen. Einfach mal die entsprechende Rede des damaligen Fraktionsvorsitzenden der SPD, Otto Wels, nachlesen.
http://www.dhm.de/lemo/ht...
ist ein gutes Beispiel für Stamttischgeschwätz.
Ich empfehle die Auseinandersetzung mit Anthony Downs um das Verständnis für Politik zu steigern.
[Entfernt wg. Doppelpostings. /Die Redaktion pt.]
"Wer jetzt sein Parteibuch nicht verbrennt, der ist innerlich älter als diese jämmerliche Partei je werden wird."
Diese "jämmerliche Partei" ist über 100 Jahre alt und stritt schon für einen freiheitlich-sozialen Rechtsstaat, als alle andern noch den Hofknicks übten. Ohne sie keine bismarck'sche Sozialgesetze und kein Frauenwahlrecht, um nur zwei Beispiele zu nennen. Und es war diese "jämmerliche Partei", die 1933 als einzige den Mumm hatte, gegen das Ermächtigungsgesetz zu stimmen und so wenigstens teilweise die Ehre des deutschen Parlamentarismus rettete - übrigens durch Typen wie Steinmeier, Steinbrück, Müntefering, die dafür in diversen Konzentrationslagern landeten und nicht selten umgebracht wurden. Vor dem Reichstag in Berlin findet man ihre Namen. Einfach mal die entsprechende Rede des damaligen Fraktionsvorsitzenden der SPD, Otto Wels, nachlesen.
http://www.dhm.de/lemo/ht...
1. Die deutsche Wirtschaft steht dem Iran enger als jedes andere Land, ausser Putin's Russland.
2. Der Iran koennte fuer Deutschland der gute Einkaufsmarkt fuer Oel werden. [Die Chinesen verlassen sich seit dieser Woche auf Russland, under werden immer in der Zukunft Kunde Nr.1 dort sein.]
3. Der Iran braucht einen freundlichen Aufnehmer fuer diejenigen des Einwohner Wachstum, denen im Iran und bei deren Nachbarn wenige Arbeitsplaetze zur Verfuegung stehen.
4. Die deutschen UNIs brauchen Schueler. Mann koennte von der USA abschreiben, wie man das im Morgenland machen kann.
5. Man versteht sich gut, wie es Schroeder und Ahmadineschad wieder beweisen koennen.
6. Man kann die Lage um Palestina beruhigen, wenn man deren Einwohner freundlicher zugeneigt wird.
Nicht mal ein Dutzend Gruende? Nicht zu verzeifeln: Es gibt viele mehr. Und wenn man sich mit Russland voellig verstehen wuerde, brauchte man weder Kosovo, die Ukraine noch die NATO mehr (ganz abgesehen von Israel).
ist ein gutes Beispiel für Stamttischgeschwätz.
Ich empfehle die Auseinandersetzung mit Anthony Downs um das Verständnis für Politik zu steigern.
[Entfernt wg. Doppelpostings. /Die Redaktion pt.]
noch einen " lupenreinen Demokaten " entdeckt und wer koennte es denn sonst sein als den iranischen Groefaz....Ahmadineschad.
Gut, dass auch Schröder Gespräche führt und zum Dialog beitragen will.
Die Zeiten vom Bush / Merkel - Stil (Wir reden nicht mit, wir drohen nur) sind hoffentlich vorbei.
So einen Unsinn meinen sie ernst ?! Der Iran ist ein absolut menschenverachtendes Regime, dort werden junge Mädchen wegen Verbrechen gegen die Keuschtheit hingerichtet und offiziell der Holocaust geleugnet. Durch diplomatische Beziehungen legtimiert man dieses Verhalten nur. Angebracht wäre es alle wirtschaftlichen Beziehungen zum Iran zuverbieten und weitreichende Sanktionen zuverhängen. Ich sehe jedenfalls keine Möglichkeit mit diesem Regime zu reden oder sehen sie einen Konsens zwischen den westlichen Werten und denen des Irans?
So einen Unsinn meinen sie ernst ?! Der Iran ist ein absolut menschenverachtendes Regime, dort werden junge Mädchen wegen Verbrechen gegen die Keuschtheit hingerichtet und offiziell der Holocaust geleugnet. Durch diplomatische Beziehungen legtimiert man dieses Verhalten nur. Angebracht wäre es alle wirtschaftlichen Beziehungen zum Iran zuverbieten und weitreichende Sanktionen zuverhängen. Ich sehe jedenfalls keine Möglichkeit mit diesem Regime zu reden oder sehen sie einen Konsens zwischen den westlichen Werten und denen des Irans?
"Wer jetzt sein Parteibuch nicht verbrennt, der ist innerlich älter als diese jämmerliche Partei je werden wird."
Diese "jämmerliche Partei" ist über 100 Jahre alt und stritt schon für einen freiheitlich-sozialen Rechtsstaat, als alle andern noch den Hofknicks übten. Ohne sie keine bismarck'sche Sozialgesetze und kein Frauenwahlrecht, um nur zwei Beispiele zu nennen. Und es war diese "jämmerliche Partei", die 1933 als einzige den Mumm hatte, gegen das Ermächtigungsgesetz zu stimmen und so wenigstens teilweise die Ehre des deutschen Parlamentarismus rettete - übrigens durch Typen wie Steinmeier, Steinbrück, Müntefering, die dafür in diversen Konzentrationslagern landeten und nicht selten umgebracht wurden. Vor dem Reichstag in Berlin findet man ihre Namen. Einfach mal die entsprechende Rede des damaligen Fraktionsvorsitzenden der SPD, Otto Wels, nachlesen.
http://www.dhm.de/lemo/ht...
Die SPD hat der Bismarkschen Sozialgesetzgebung nicht zugestimmt. Sie hat dagegen die Unterdrückungsgesetze gegen die Zentrumspartei mitgetragen und unterstützte die Unterdrückungspolitik gegen die Elsaß-Lothringer.
Sie hat den Kriegskrediten 1914 zugestimmt.
Sie hat mit den Freikorps 1918/19 Berlin "gesäubert".
Sie hat in vielen Städten 1933 der Ernennung von Hitler zum Ehrenbürger zugestimmt.
Ein Positivum aber:
Schröder hat zwei Kriege geführt: Kosovo und Afghanistan.
Bismarck hat drei Kriege geführt.
Dass die SPD in ihrer Geschichte keine Fehler gemacht hätte, hat ich auch niemand behauptet. Das schafft nur die "Die Partei, die Partei, die hat immer Recht.." - und das schaffen nur Menschen wie Sie, die hinterher natürlich weder den Kriegskrediten noch dem Ermächtigkungsgesetz zugestimmt hätten - hinterher, wo manche immer alles besser wissen - und wären fröhlich pfeifend ins KZ marschiert. Bei allen anderen Parteien und Menschen gibt`s halt auch Flecken auf der Weste, mehr oder weniger hässliche.
Doch unterm Strich bleibt die SPD die einzige deutsche Partei mit einer freiheitlich-demokratischen Geschichte und einer Tradition, auf die sie mit Stolz zurückblicken kann.
Und was die "Schröderschen Kriege" anbelangt: Ich bin ehemaliges Kriegs- und Flüchtlingskind. Als das Fernsehen Bilder von den Flüchtlingen und Flüchtlingslagern sendete, schossen mir die Tränen in die Augen und ich sah mich als Kind wieder, wie wir schutz- und wehrlos in solchen Lagern ausgeliefert waren, und ich flehte im Stillen: "Tut was, helft diesen Menschen." Uns hat seinerzeit niemand geholfen.
Schröders Vater ist im Krieg gefallen, erhat ihn nie kennengelernt, und Fischer ist auch ein Flüchtlingskind.
Dass die SPD in ihrer Geschichte keine Fehler gemacht hätte, hat ich auch niemand behauptet. Das schafft nur die "Die Partei, die Partei, die hat immer Recht.." - und das schaffen nur Menschen wie Sie, die hinterher natürlich weder den Kriegskrediten noch dem Ermächtigkungsgesetz zugestimmt hätten - hinterher, wo manche immer alles besser wissen - und wären fröhlich pfeifend ins KZ marschiert. Bei allen anderen Parteien und Menschen gibt`s halt auch Flecken auf der Weste, mehr oder weniger hässliche.
Doch unterm Strich bleibt die SPD die einzige deutsche Partei mit einer freiheitlich-demokratischen Geschichte und einer Tradition, auf die sie mit Stolz zurückblicken kann.
Und was die "Schröderschen Kriege" anbelangt: Ich bin ehemaliges Kriegs- und Flüchtlingskind. Als das Fernsehen Bilder von den Flüchtlingen und Flüchtlingslagern sendete, schossen mir die Tränen in die Augen und ich sah mich als Kind wieder, wie wir schutz- und wehrlos in solchen Lagern ausgeliefert waren, und ich flehte im Stillen: "Tut was, helft diesen Menschen." Uns hat seinerzeit niemand geholfen.
Schröders Vater ist im Krieg gefallen, erhat ihn nie kennengelernt, und Fischer ist auch ein Flüchtlingskind.
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