Antisemitismus Kanaken dissen Juden
Manche muslimische Jugendliche vermischen eine undifferenzierte Israel-Kritik mit antisemitischen Stereotypen. Was sagt das aus über Deutschland und seine Einwanderer?
© Hazem Bader/AFP/Getty Images

Ein palästinensischer Jugendlicher wirft einen Stein auf israelische Soldaten. Ein Vorbild für Migrantenkinder in Deutschland?
Es ist schon tragisch. Ausgerechnet in Deutschland, dem Land der Shoa, zeigt die Gruppe, die heute selbst Rassismen und Vorurteilen ausgesetzt ist, ihrerseits verstärkt antisemitische Einstellungen. Es sind die muslimischen Migranten.
Die Amadeu Antonio Stiftung hatte vor Kurzem eine Broschüre zu Antisemitismus in der Einwanderungsgesellschaft herausgegeben. Hintergrund ist eine Studie des Bundesinnenministeriums aus dem Jahre 2007, die feststellt, dass muslimische Schüler überdurchschnittlich stark zu antisemitischen Vorurteilen tendieren.
Antisemitismus scheint ein beliebtes und unausrottbares böses Spiel zu sein, das unter verschiedenen Vorzeichen stattfinden kann. Neben dem rassistisch bedingten Antisemitismus (die Juden als minderwertige Rasse, die es zu vernichten gilt) und dem religiös motivierten (die Juden als Christusmörder) gibt es einen politischen Antisemitismus, der aufs Engste mit dem Palästinakonflikt verknüpft ist.
Letztere Form ist unter muslimischen Jugendlichen, vor allem arabischer und türkischer Herkunft, weit verbreitet.
Viele Muslime identifizieren sich mit den palästinensischen Glaubensbrüdern, die seit Jahrzehnten in Flüchtlingslagern und in den von Israel besetzten Gebieten jeglicher Hoffnung und Perspektive beraubt leben.
Aus muslimischer Perspektive kristallisiert sich im Nahostkonflikt ein alter Konflikt zwischen einem arrogant und rücksichtslos auftretenden Westen (USA, Europa, Israel) und einem machtlos unterlegenen Orient. Es geht den Muslimen um mehr als um Gebietsansprüche. Daher ist der Konflikt so schwer zu lösen.
- Datum 05.09.2009 - 09:45 Uhr
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- Serie Kölümne
- Quelle ZEIT ONLINE
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Danke fuer die gute Beobachtung - sie deckt sich mit der meinen. Muslime in meinem Freundeskreis sind bei diesem Thema aehnlich emotional. Tatsaechlich glaube ich aber, dass dieser Antizionismus schon bei den Eltern auftaucht.
"Sie fühlen sich oft wert-, macht- und perspektivlos in einer Gesellschaft, dessen neue Form von Rassismus der Antiislamismus ist."
Wo ist er denn, der Antiislamismus?
Politically Incorrect, Deus Lo Vult, Die grüne Pest, Gegenstimme... und da geht es nicht nur gegen Muslime, auch Linke ("Gutmenschen"), Umweltschützer, Schwule und Arbeitslose stehen ganz oben auf den Abschusslisten! Googeln müsst ihr allerdings selbst, ich sehe es nicht ein, diesen rechtspopulistisch-stammtischneoliberalen Meinungstoiletten für frustrierte Kleinbürger auch noch per Link-Nennung zusätzliche Rankingpunkte zu verschaffen...
Wir haben zwar im Grundgesetz die freie Meinungsäußerung verbrieft .... aber sobald man Kritik übt > ab in die Schublade. Eine winzige Kritik am Islam, schon ist man > Antiislamist. So einfach ist das. Gilt übrigens auch für andere Völkergruppen und Religionen.
Ich habe nichts gegen Religionsfreiheit und auch in diesem Falle nichts gegen den Islam. Ich habe aber schon etwas gegen religiös geprägten Terror und gegen die Scharia.
Gruß, Bernd
*** Money helps the body to survive, but friends are needed to make the soul survive ***
Politically Incorrect, Deus Lo Vult, Die grüne Pest, Gegenstimme... und da geht es nicht nur gegen Muslime, auch Linke ("Gutmenschen"), Umweltschützer, Schwule und Arbeitslose stehen ganz oben auf den Abschusslisten! Googeln müsst ihr allerdings selbst, ich sehe es nicht ein, diesen rechtspopulistisch-stammtischneoliberalen Meinungstoiletten für frustrierte Kleinbürger auch noch per Link-Nennung zusätzliche Rankingpunkte zu verschaffen...
Wir haben zwar im Grundgesetz die freie Meinungsäußerung verbrieft .... aber sobald man Kritik übt > ab in die Schublade. Eine winzige Kritik am Islam, schon ist man > Antiislamist. So einfach ist das. Gilt übrigens auch für andere Völkergruppen und Religionen.
Ich habe nichts gegen Religionsfreiheit und auch in diesem Falle nichts gegen den Islam. Ich habe aber schon etwas gegen religiös geprägten Terror und gegen die Scharia.
Gruß, Bernd
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was, um alles in der welt, ist "dissen"? und wo kommt das etymologisch her?
und warum schreibt Deniz Baspinar eine "Kölümne"?
dis2 /dɪs/ Show Spelled Pronunciation [dis] Show IPA verb, dissed, dis⋅sing, noun Slang.
–verb (used with object) 1. to show disrespect for; affront.
2. to disparage; belittle.
–noun 3. insult or disparagement; criticism.
Origin:
1980–85, Americanism; from dis- 1 extracted from such words as disrespect and disparage
Als ich wie Sie über dieses Wort dissen stolperte, habe ich meinen Sohn befragt und aus den unklaren Andeutungen filtriert, daß es so in etwa agressives Pöbeln bedeutet. Allerdings, das ist jetzt schon mindestens zehn Jahre her!
Aus welchem abgelagerten Sprach-Müllsack Fr. Baspinar dieses Teilchen herausgezogen hat (und warum) kann ich natürlich nicht sagen.
Die "Kölümne" ist doch feinsinnigster Humor, der andeuten soll, daß die Verfasserin türkischer Herkunft ist (ü!) und in Köln lebt. Das ist doch super originell und witzig ...... glaubt jedenfalls Fr. Baspinar.
Und hofft, mit solchen verbalen Wunderkerzen die schwache Substanz des Themas aufzuwerten. Denn, daß Minderheiten immer auf der Suche nach noch kleineren Minderheiten sind um denen das weiterzugeben, was sie erfahren (oder zu erfahren glauben), ist ein Thema so alt wie die Menschheit.
Aber jetzt, so beim Schreiben, mach' ich mir doch echt Sorgen, Sorgen um Düsseldorf! Düssen da jetzt etwa türkischstämmige Jugendliche das ganze Dorf??? Unglaublich, hoffentlich habe ich Alles fehlinterpretiert!
dis2 /dɪs/ Show Spelled Pronunciation [dis] Show IPA verb, dissed, dis⋅sing, noun Slang.
–verb (used with object) 1. to show disrespect for; affront.
2. to disparage; belittle.
–noun 3. insult or disparagement; criticism.
Origin:
1980–85, Americanism; from dis- 1 extracted from such words as disrespect and disparage
Als ich wie Sie über dieses Wort dissen stolperte, habe ich meinen Sohn befragt und aus den unklaren Andeutungen filtriert, daß es so in etwa agressives Pöbeln bedeutet. Allerdings, das ist jetzt schon mindestens zehn Jahre her!
Aus welchem abgelagerten Sprach-Müllsack Fr. Baspinar dieses Teilchen herausgezogen hat (und warum) kann ich natürlich nicht sagen.
Die "Kölümne" ist doch feinsinnigster Humor, der andeuten soll, daß die Verfasserin türkischer Herkunft ist (ü!) und in Köln lebt. Das ist doch super originell und witzig ...... glaubt jedenfalls Fr. Baspinar.
Und hofft, mit solchen verbalen Wunderkerzen die schwache Substanz des Themas aufzuwerten. Denn, daß Minderheiten immer auf der Suche nach noch kleineren Minderheiten sind um denen das weiterzugeben, was sie erfahren (oder zu erfahren glauben), ist ein Thema so alt wie die Menschheit.
Aber jetzt, so beim Schreiben, mach' ich mir doch echt Sorgen, Sorgen um Düsseldorf! Düssen da jetzt etwa türkischstämmige Jugendliche das ganze Dorf??? Unglaublich, hoffentlich habe ich Alles fehlinterpretiert!
Politically Incorrect, Deus Lo Vult, Die grüne Pest, Gegenstimme... und da geht es nicht nur gegen Muslime, auch Linke ("Gutmenschen"), Umweltschützer, Schwule und Arbeitslose stehen ganz oben auf den Abschusslisten! Googeln müsst ihr allerdings selbst, ich sehe es nicht ein, diesen rechtspopulistisch-stammtischneoliberalen Meinungstoiletten für frustrierte Kleinbürger auch noch per Link-Nennung zusätzliche Rankingpunkte zu verschaffen...
sind die Folge der haarsträubenden Zustände in den Gegengesellschaften muslimischer Prägung in unseren Städten und Weltweit.
Da unsere Presse( bis auf wenige Ausnahmen) es vorzieht den Bevölkerungsaustausch zu predigen oder ständig behauptet, der Islam habe nichts mit dem Islam zu tun, bleibt dem bereicherungsgeplagten Bürger ja nichts anderes übrig, als sich bessere Informationsquellen zu erschließen.
Die Ablehnung des islamischen Lebensentwurfs steigt eben bei näherer Betrachtung der Folgen für einen selbst und seine Nachkommen und hat nichts mit Rassismus zu tun. Antiislamisch eingestellt zu sein ist Notwehr und gesunder Menschenverstand!
(Anmerkung: Bitte versehen Sie Ihre Beiträge mit etwas weniger Polemik. Danke! Die Redaktion/jk)
Apropos wenige Ausnahmen hier ein Bsp. für schonungslose Offenheit
http://www.faz.net/s/RubC...
Integration in Berlin
Im Schatten der Al-Nur-Moschee
Von Güner Y. Balci
aber leider legen sie den Finger extrem häufig genau in die Wunde, indem sie aussprechen, was gesagt werden muss, sich aber keiner auszusprechen traut!
Grüße
Trench
sind die Folge der haarsträubenden Zustände in den Gegengesellschaften muslimischer Prägung in unseren Städten und Weltweit.
Da unsere Presse( bis auf wenige Ausnahmen) es vorzieht den Bevölkerungsaustausch zu predigen oder ständig behauptet, der Islam habe nichts mit dem Islam zu tun, bleibt dem bereicherungsgeplagten Bürger ja nichts anderes übrig, als sich bessere Informationsquellen zu erschließen.
Die Ablehnung des islamischen Lebensentwurfs steigt eben bei näherer Betrachtung der Folgen für einen selbst und seine Nachkommen und hat nichts mit Rassismus zu tun. Antiislamisch eingestellt zu sein ist Notwehr und gesunder Menschenverstand!
(Anmerkung: Bitte versehen Sie Ihre Beiträge mit etwas weniger Polemik. Danke! Die Redaktion/jk)
Apropos wenige Ausnahmen hier ein Bsp. für schonungslose Offenheit
http://www.faz.net/s/RubC...
Integration in Berlin
Im Schatten der Al-Nur-Moschee
Von Güner Y. Balci
aber leider legen sie den Finger extrem häufig genau in die Wunde, indem sie aussprechen, was gesagt werden muss, sich aber keiner auszusprechen traut!
Grüße
Trench
dis2 /dɪs/ Show Spelled Pronunciation [dis] Show IPA verb, dissed, dis⋅sing, noun Slang.
–verb (used with object) 1. to show disrespect for; affront.
2. to disparage; belittle.
–noun 3. insult or disparagement; criticism.
Origin:
1980–85, Americanism; from dis- 1 extracted from such words as disrespect and disparage
Aus dem Artikel geht nicht hervor welches Verständnis vom Antisemitismus der Studie zugrunde lag. Denn Antisemitismus ist genauso wie einige andere Begriffe sehr schwammig, je nach Absicht kann mal eine Kritik der Außenpolitik Israels als antisemitisch bezeichnet werden und mal eine generalisierende Kritik an Juden. Deswegen ist es von besonderer Bedeutung erst einmal zu bestimmen was Antisemitismus ist.
Nicht wenige Intellektuelle islamischen Glaubens und auch jüdischen Glaubens haben eine kritische Haltung was die Massaker an der zivilen Bevölkerung im Nahen Osten angeht, sowie am Zionismus. All zuoft werden diese Intellektuellen, die durchaus auch sehr selbstkritisch sind des Antisemitismus beschuldigt. Weswegen? Damit jedwede Kritik an der zionistischen Politik Israels unterbunden wird.
Sind diese Menschen (u.a. Norbert Finkelstein, Noam Chomsky) nun Antisemiten? Keineswegs. Deswegen bin ich persönlich der Meinung, dass wir vor allem in Deutschland auf Grund unserer dunklen Vergangenheit eine kritischere und verantwortungsvollere Haltung gegenüber unmenschlichen Aktionen ganz gleich von wem sie kommen und an wen sie gerichtet sind haben sollten.
Nun kommen wir zum Antisemitismus, der eine säkularisierte Form des Antijudaismus darstellt. Der Antijudaismus in unseren Gesellschaften hat(te) seine Wurzeln im Gottesmord/Christusmord. Für den Tod Jesu werden Juden verantwortlich gemacht. Daher der Hass auf Menschen jüdischen Glaubens. Doch mit der Säkulasierung der Gesellschaften nahm den Platz des Antijudaismus der Antisemitismus. Es wurde fortan nicht mehr mit der Bibel argumentiert, sondern mit der realen oder gedachten Politik bzw. Wirtschaft. Der Antisemitismus ist in unseren ehemals? christlichen Gesellschaften religiös fundiert und auch heute nährt sie sich aus dieser Quelle.
Was die Türken und Araber angeht, müsste man schauen aus welchen Quellen sich deren realer vorhandener oder fiktiver Antisemitismus nährt. Gab es früher eine religiöse Form des Antijudaismus bei Menschen islamischen Glaubens? Oder handelt es sich um das, was man heute allzuschnell als Antisemitismus entlarvt zu glauben scheint, um eine radikale Form der Israelkritik?
Wenn man Intellektuellen islamischen Glaubens glauben schenken möchte, so könne es keinen Antisemitismus unter Arabern geben, weil auch sie zum semitischen Volk zählten. Desweiteren gehöre die arabische Sprache zusammen mit dem Häbräischen und dem Aramäischen zur semitischen Sprachgruppe. Ihnen zufolge dürfe aber der rassistisch angehauchte Antizionismus nicht gleichgesetzt werden mit dem zu verabschauenden Antisemitismus.
So viel Unterscheidungsvermögen und Kritikfähigkeit sollten auch unsere Journalisten sich selbst zumuten. Wie sagte Kant noch mal, "Habe mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen"
@Es ist schon tragisch. Ausgerechnet in Deutschland, dem Land der Shoa, zeigt die Gruppe, die heute selbst Rassismen und Vorurteilen ausgesetzt ist, ihrerseits verstärkt antisemitische Einstellungen. Es sind die muslimischen Migranten.
Eine richtige Erkenntnis, vermischt mit den üblichen Dauervorwürfen und diffamierenden Unterstellungen an die deutsche Seite. Daß die antisemitischen Tendenzen vor allem bei Einwanderern aus islamischen Ländern zu finden sind und nicht bei den Deutschen, ist ein Fakt, den die Medien lange Zeit nicht wahrhaben wollten. Schon eine Leistung, daß es in der Kolümne mal erwähnt wird, und es ist bezeichnend, daß die Verfasserin des Artikels einen türkischen Migrationshintergrund hat. Allerdings werden dann gleich die üblichen Stereotypen gegen die deutsche Seite nachgeschoben. Wie bitte: Die muslimischen Migranten sind Rassismen und Vorurteilen ausgesetzt? Kommen nicht eher von dort die antiwestlichen und antideutschen Töne, die sich einerseits gegen dieses Land, seine Kultur und seine Lebensweise richten, hin bis zu offen rassistischen und verachtenden Tönen vor allem in den ethnischen Großstadtghettos, wie z.B. über die Moral und die Bezeichnung von Einheimischen als "deutschen Schlampen" und "Schweinefleischfressern"?
Noch eine Frage am Rande, Frau Baspinar: Wieso ist Deutschland ein Land der Shoa? Bezeichnet irgendjemand die Türkei als das Land des Völkermordes an den armenischen Christen?
Wir haben zwar im Grundgesetz die freie Meinungsäußerung verbrieft .... aber sobald man Kritik übt > ab in die Schublade. Eine winzige Kritik am Islam, schon ist man > Antiislamist. So einfach ist das. Gilt übrigens auch für andere Völkergruppen und Religionen.
Ich habe nichts gegen Religionsfreiheit und auch in diesem Falle nichts gegen den Islam. Ich habe aber schon etwas gegen religiös geprägten Terror und gegen die Scharia.
Gruß, Bernd
*** Money helps the body to survive, but friends are needed to make the soul survive ***
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