Fußball-Bundesliga Kölner tollen Tage vorbei
Nach dem Triumph in München und sechs Tagen Karneval ist der 1. FC Köln wieder im Alltag erwacht. Gegen Arminia Bielefeld reichte es trotz Führung nur zu einem 1:1

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Selten, dass er ein Tor schießt, noch seltener tut er das mit dem Kopf: Petit, Kölns Mittelfeldstratege
Die tollen Fußball-Tage sind für den 1. FC Köln vorbei. Sechs Tage nach dem 2:1-Sensationssieg bei Rekordmeister Bayern München konnte der couragierte Aufsteiger nicht nachlegen und seinen Fans nur ein 1:1 (1:1) gegen Arminia Bielefeld bieten. Petit brachte die nur in der ersten halben Stunde überlegenen Rheinländer in der 14. Minute in Führung, beim Ausgleich der Ostwestfalen bestrafte Chris Katongo einen missglückten Rückpass von Miso Brecko rigoros (43.). Vor 47.500 Zuschauern hielt zumindest eine beeindruckende Serie: Seit sechs Spielen ist die Mannschaft von Trainer Christoph Daum nun schon ungeschlagen.
"Das war Samstag, Sonntag und Montag der kollektive Vollrausch. Das war ein Bad in der Menge – wir wären sicher in jedes Amt gewählt worden", hatte Daum vor dem Spiel gesagt. Doch das Remis war schließlich gerecht, weil Bielefeld die Partie nach der Pause mit taktischer Cleverness und geschicktem Defensivverhalten offener gestaltete. Die auswärtsschwachen Gäste (erst ein Sieg in zwölf Spielen) steigerten sich deutlich und verdienten sich den Auswärtspunkt redlich.
Die erste Viertelstunde war noch nicht ganz vorbei, da flippten die Kölner Fans aus: Der stark aufspielende Petit nutzte gleich die erste Chance zu seinem dritten Saisontor. Nach präziser Flanke von Fabrice Ehret stieg der Portugiese am Elfmeterpunkt hoch – gegen den gut getimten Kopfball war Bielefelds Torhüter Dennis Eilhoff machtlos. Schon beim nächsten Angriff lag das 2:0 in der Luft, doch Kölns Torjäger vom Dienst, Milivoje Novakovic, und Nemanja Vucicevic blieben erfolglos (17.). Beim Ausgleichstreffer schaltete Katongo blitzschnell und zirkelte den "geschenkten" Ball aus knapp zwanzig Metern in die untere rechte Torecke – Kölns Keeper Faryd Mandragon war machtlos.
- Datum 27.02.2009 - 22:44 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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