Geldpolitik "Die Fed bereitet die nächste Blase vor"

Mit Riesensummen versuchen Regierungen die Rezession einzudämmen - und beschwören das nächste Unheil herauf: Inflation. Davor warnt der Ökonom Hans Wolfgang Brachinger

Der amerikanische Notenbankchef Ben Bernanke und Finanzminister Timothy Geithner

ZEIT ONLINE: Herr Brachinger, der Weltwirtschaft geht die Luft aus. Die Preise auf den Güter- und Rohstoffmärkten tendieren nach unten, weil die Nachfrage weltweit einbricht. Sie aber warnen vor einer neuen Inflationswelle. Warum?

Brachinger: Weil die amerikanische und die anderen Notenbanken im Moment den perfekten Boden dafür bereiten. Es ist verwunderlich, wie die Fed ganz freimütig mit allen Tabus bricht: Erst betreibt sie quantitative easing und kauft faule Papiere der Banken auf, nun will sie sogar Staatsanleihen kaufen. Diese hemmungslose Geldpolitik bedeutet nichts weiter, als dass sie Geld druckt. Jeder Ökonom weiß: Wenn die Geldmenge derart drastisch steigt, tritt irgendwann Inflation ein.

ZEIT ONLINE: Sollen die Notenbanken in der Krise untätig sein?

Brachinger: Nein, aber allen sollte bewusst sein, dass die Notenbanken – vor allem die amerikanische – derzeit alles tun, damit die nächste Blase kommt. Nach dem 11. September und dem Zusammenbruch des Neuen Marktes hat die Notenbank schon einmal die Geldmenge ausgeweitet. Das Geld floss damals in den Häusermarkt und blähte diesen auf, bis es zu der Katastrophe kam, mit der wir jetzt leben müssen. Nun wiederholt sich die Geschichte. Das wird durch hohe Inflationsraten begleitet werden.

ZEIT ONLINE:Wo sollen die Preissprünge herkommen? Noch ebbt der Handel zwischen den Staaten ab, die Industrieproduktion bricht rund um den Globus ein. 

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Brachinger: Wenn die Weltwirtschaft wieder anspringt, wird die Energienachfrage wieder steigen. Die Energiepreise werden anziehen und mit ihnen das Preisniveau. Die weltweiten Energieressourcen haben sich ja nicht plötzlich über Nacht vermehrt, nur weil die globale Nachfrage zeitweilig sinkt. Wir haben es hier mit einem dauerhaften Problem zu tun, das zu einer langen Phase der Inflation führen kann, wenn die Weltwirtschaft wieder in Gang kommt. Es gibt aber noch ein zweites Argument für steigende Preise in zwei, drei Jahren.

ZEIT ONLINE: Das wäre?

Brachinger: Die Mixtur aus hoher Staatsverschuldung und einer zunehmenden Geldmenge wird den Dollar deutlich schwächen. Dadurch können die Amerikaner nicht mehr so billig Waren in China einkaufen. Das treibt die Preise in Amerika, ein Umstand, der offenbar ganz im Sinne der amerikanischen Politik ist.

ZEIT ONLINE: Inwiefern?

Leser-Kommentare
  1. es soll sich nichts ändern. die fed als mächtigste aller privatbanken hat kein interesse an einer änderung der spielregeln.
    nur immer weiter so, uns kann niemand etwas anhaben; das scheinen die verantwortlichen zu denken. was schert uns der bürger. wir zuerst.

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    Darf man die FED als Privatbank sehen ? Ist sie von der Regierung unabhängig, ähnlich der EZB ? Welche Auffassung vertritt die US-Regierung ? Nur Politiker, die nicht einsehen wollen, dass die ungezügelte Freiheit des Finanzmarktes Schuld am Desaster ist, "...haben kein Interesse...".
    Dem weitaus überwiegenden Teil der Politiker ist sehr wohl bewusst, dass die Krise an die Wurzel des Gemeinwesens rührt und spricht sich zur Rückkehr zum früher praktizierten Verfahren aus, auf Fehlentwicklungen der Wirtschaft mit Gesetzen zu antworten. Eine Regulierung wäre also kein Sündenfall, sondern über die Geschichte der USA hinweg "state of art".

    Die Einwanderer haben vielfach die These von der "unbeschränkten Freiheit" im Neuen Kontinent so wörtlich genommen, dass ohne ein Gegensteuern des Gesetzgebers Anarchie eingetreten wäre. Wer sich mit der Gesetzgebung der USA beschäftigt hat, findet manches Gesetz, das für europäische Augen archaisch ist.

    Darf man die FED als Privatbank sehen ? Ist sie von der Regierung unabhängig, ähnlich der EZB ? Welche Auffassung vertritt die US-Regierung ? Nur Politiker, die nicht einsehen wollen, dass die ungezügelte Freiheit des Finanzmarktes Schuld am Desaster ist, "...haben kein Interesse...".
    Dem weitaus überwiegenden Teil der Politiker ist sehr wohl bewusst, dass die Krise an die Wurzel des Gemeinwesens rührt und spricht sich zur Rückkehr zum früher praktizierten Verfahren aus, auf Fehlentwicklungen der Wirtschaft mit Gesetzen zu antworten. Eine Regulierung wäre also kein Sündenfall, sondern über die Geschichte der USA hinweg "state of art".

    Die Einwanderer haben vielfach die These von der "unbeschränkten Freiheit" im Neuen Kontinent so wörtlich genommen, dass ohne ein Gegensteuern des Gesetzgebers Anarchie eingetreten wäre. Wer sich mit der Gesetzgebung der USA beschäftigt hat, findet manches Gesetz, das für europäische Augen archaisch ist.

    • tom310
    • 03.03.2009 um 21:12 Uhr

    hier wird jede Woch eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Die Wirtschaftskrise führt zur Deflation, diese wird durch die schon längst existierende Inflation aufgefressen. Ende gut alles gut. Naja, nicht ganz, aber lasst doch die Kirche im Dorf.

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    • Hermod
    • 04.03.2009 um 6:38 Uhr

    ---
    Marktdruck und Unverkäuflichkeit der Ware führt hier zur Deflation; es fehlt die Kaufkraft. Die Hersteller schreiben damit also keine Gewinne einerseits und werden andererseits von den Kreditzinsen aufgefessen.

    Der Staat als letzter zahlungsfähiger Kreditgeber wird angzapft und so der Anleihenmarkt ruiniert. Weil dieses Prinzip Sachzwang ist und auf alle Staaten drückt, ist der Zusammenbruch eine Frage der Zeit.
    Entschuldung durch Erhöhung der Geldmenge funktioniert nicht, sondern führt zur Inflation. Sie ist nur noch nicht durchgeschlagen.

    Die Weltwirtschaftskrise 1929 begann auch mit einer Deflation und endete mit einer Inflation. Das Probem ist Systemimmanent.

    Ein Zeichen der Krise ist zudem, daß alle Staaten mehr Geld fürs Militär ausgeben, einschließlich Deutschland. Worau bereitet man sich vor, wen die Krise angeblich gemeistert werden kann durch Schulterschluß?
    ---

    • Anonym
    • 04.03.2009 um 17:55 Uhr

    Die Deflation wurde angekündigt als der Konsum eingebrochen ist. Um diese Deflation, ob derer meiner Meinung nach keine größere Gefahr bestand da sie sich NICHT auf Verbrauchsgüter bezogen war, zu "vermeiden" hat man angefangen Geld zu drucken. Dieses Geld wird mit verzögerter Nachfrage Nachfragewirksam werden, nämlich wenn die Wirtschaft wieder anspringt und die Leute nicht mehr sparen.
    Gelddrucken war von anfang an das Ziel, und die Inflation die folgen könnte ist nichts neues...
    (...Überschrift entfernt. Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl. Die Redaktion/jk)

    • Hermod
    • 04.03.2009 um 6:38 Uhr

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    Marktdruck und Unverkäuflichkeit der Ware führt hier zur Deflation; es fehlt die Kaufkraft. Die Hersteller schreiben damit also keine Gewinne einerseits und werden andererseits von den Kreditzinsen aufgefessen.

    Der Staat als letzter zahlungsfähiger Kreditgeber wird angzapft und so der Anleihenmarkt ruiniert. Weil dieses Prinzip Sachzwang ist und auf alle Staaten drückt, ist der Zusammenbruch eine Frage der Zeit.
    Entschuldung durch Erhöhung der Geldmenge funktioniert nicht, sondern führt zur Inflation. Sie ist nur noch nicht durchgeschlagen.

    Die Weltwirtschaftskrise 1929 begann auch mit einer Deflation und endete mit einer Inflation. Das Probem ist Systemimmanent.

    Ein Zeichen der Krise ist zudem, daß alle Staaten mehr Geld fürs Militär ausgeben, einschließlich Deutschland. Worau bereitet man sich vor, wen die Krise angeblich gemeistert werden kann durch Schulterschluß?
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    • Anonym
    • 04.03.2009 um 17:55 Uhr

    Die Deflation wurde angekündigt als der Konsum eingebrochen ist. Um diese Deflation, ob derer meiner Meinung nach keine größere Gefahr bestand da sie sich NICHT auf Verbrauchsgüter bezogen war, zu "vermeiden" hat man angefangen Geld zu drucken. Dieses Geld wird mit verzögerter Nachfrage Nachfragewirksam werden, nämlich wenn die Wirtschaft wieder anspringt und die Leute nicht mehr sparen.
    Gelddrucken war von anfang an das Ziel, und die Inflation die folgen könnte ist nichts neues...
    (...Überschrift entfernt. Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl. Die Redaktion/jk)

    • self22
    • 03.03.2009 um 21:36 Uhr

    Bezahlen müssen dies die Gläubiger der USA in Asien und Europa.

    Meines Wissens haben die Amis sich seit Bretton Woods immer über grünes Klopapier entschuldet. Wieso sind dann die Europäer eigentlich immer noch Gläubiger dieser Trickbetrüger. Da ist es doch besser es gibt hier mal ordentlich Freibier für alle. Da haben wir richtig dolle Spaß und es kann uns kein Ami mehr die hart erarbeitete Kohle unterm Hintern wegziehen...

  2. ... ist bereits am Kollabieren, die "Bemühungen" unserer Regierungen sind entweder naiver Aktionismus oder skrupellose Vorspiegelung falscher Tatsachen.

    Ein nettes Detail am Rand:
    "Allerdings ist nicht mehr viel Zeit. Die mit dem unvermeidlichen Zusammenbruch endende Entwicklung des Geldsystems folgt einer exponentiellen Kurve. Die Katastrophe kommt nicht erst in fünfzig oder hundert Jahren, sondern nach ziemlich seriösen Abschätzungen schon irgendwann zwischen 2010 und 2015."
    Quelle: Grundlagenwissen zum Verständnis des Geldes von 02.2003

    Hat also nicht mal so lange gedauert. Sei übrigens Jedem zur Lektüre empfohlen. Die, die sich zum ersten Mal mit diesem Thema auseinandersetzen, dürften einige Aha-Erlebnisse haben und erneut das unangenehme Gefühl bekommen, welches man als Heranwachsender so oft hat, wenn man bemerkt, dass die Welt der Erwachsenen mitnichten so von Vernunft geprägt ist, wie man das immer glaubte.

    Für mich ist die Krise erst vorbei, wenn es umfassende Währungsreformen gegeben hat, seien sie ausgelöst durch eine massive Deflation (alle versuchen zu tilgen, neue Kredite werden nicht ausreichend nachgefragt) oder durch eine Inflation (es werden noch viel mehr waghalsige und billige Kredite in den Markt gegeben, während kaum noch getilgt werden kann). Einen Zwischenweg gibt es nicht, das System kippt immer in eine der beiden Möglichkeiten, da es die bestehende Zinslast einfach nicht mehr aufbringen kann.

    Obige Seite zeigt übrigens auch einen (theoretischen) Ausweg auf:
    "Der gangbare und noch dazu kostenlose Ausweg bestünde darin, solange von außerhalb des Systems frisches Geld, zinsfrei und ohne Tilgungsverpflichung in den Markt zu schießen, bis die Wirtschaft wieder durchatmen kann, bis der unerträgliche Zinsdruck abgebaut und die Sockelverschuldung zurückgeführt ist. Es bieten sich viele sinnvolle Möglichkeiten, solches Geld als gezielte Subvention da einzusetzen, wo die Marktkräfte heute bei der Bedarfsdeckung versagen. Eventuell befürchtete inflationäre Wirkungen dürften sich alleine schon deshalb in Grenzen halten, weil automatisch eine Zurückhaltung bei der Geldschöpfung im Bankensystem einsetzen würde. Alle denkbaren Gegenreaktionen und Kampfansagen des Kapitals können abgewehrt werden, denn: Eine Gesellschaft, die es schafft, die Hoheit über ihr Geld zurückzugewinnen, ist mit Geld nicht auszuhebeln."

    Dafür fehlen aber leider die Instrumente und unseren Politikern die Ein- und Weitsicht, abgesehen von der Tatsache, dass sie sich weitgehend, zugunsten der Finanzmärkte und des Freihandels, selbst entmachtet haben.

    • Hermod
    • 04.03.2009 um 6:38 Uhr

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    Marktdruck und Unverkäuflichkeit der Ware führt hier zur Deflation; es fehlt die Kaufkraft. Die Hersteller schreiben damit also keine Gewinne einerseits und werden andererseits von den Kreditzinsen aufgefessen.

    Der Staat als letzter zahlungsfähiger Kreditgeber wird angzapft und so der Anleihenmarkt ruiniert. Weil dieses Prinzip Sachzwang ist und auf alle Staaten drückt, ist der Zusammenbruch eine Frage der Zeit.
    Entschuldung durch Erhöhung der Geldmenge funktioniert nicht, sondern führt zur Inflation. Sie ist nur noch nicht durchgeschlagen.

    Die Weltwirtschaftskrise 1929 begann auch mit einer Deflation und endete mit einer Inflation. Das Probem ist Systemimmanent.

    Ein Zeichen der Krise ist zudem, daß alle Staaten mehr Geld fürs Militär ausgeben, einschließlich Deutschland. Worau bereitet man sich vor, wen die Krise angeblich gemeistert werden kann durch Schulterschluß?
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  3. ISt eine Inflation der USA wirklich so schlimm? Der Dollar hat in der Krise sogar aufgewertet, d.h. nach unten hin ist wieder Platz. Von der Inflation entwertet würden vor allem Forderungen Chinas und Japans an die USA, die die USA so oder so niemals voll begleichen könnte.

    Und: Die zig Milliarden nach 9/11 hätten nicht in den subprime-Hypothekensektor fließen müssen - öffentliche Infrastruktur (öPNV) und Wärmedämmung hätte es auch gegeben. Aber da das nicht in den liberalen Zeitgeist der US-Verbrauchswirtschaft passte, haben die vielen Lobbys der Finanz- und Bauindustrie eine Lockerung der Finanmakrtregeln und der Kreditvergabekriterien durchgesetzt.
    DAS war das eigentliche Problem. Und so komplex war die Materie nicht - wer ein Haus baut, ohne es sich leisten zu können hat ein Problem. Die Spekulation auf stetig steigende Immobilienpreise war nichts anderes, als ein riesiges Schneeballsystem!

    Auch in Spanien war mittels eines simplen Dreisatzes absehbar, dass es langfristig nicht tragbar ist, jährlich mehr Wohnungen zu Bauen als Frankreich, Italien und Deutschland zusammen - in der absurden Hoffnung, dass sie stetig im Wert steigen!

    Dennoch - die USA und die EU-Länder sollten Lohnabschlüsse über dem Produktivitätsfortschritt vermeiden und beim Anspringen der Wirtschaft eine vorsichtig-kontraktive Geldpolitik betreiben.

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    ... sicher ob das so ist.

    Wenn man meinem oben angeführten Link folgt (und die Darstellung darin tatsächlich stimmt), dann kommt die Krise in einem Fiat-Money System zwingend.

    Die Lockerung der Finanzmarktregeln ist daher nicht Ursache der Krise, sondern deren Ausfluß. Ein Versuch, das Unvermeidliche noch ein Stück weiter hinauszuschieben. Paradoxerweise müsste man den entsprechenden Bankern und Politikern damit sogar dankbar sein, sonst würden wir evtl. schon seit x Jahren in einer Deflation feststecken.

    Partiell ist das ja auch geschehen, wenn man sich z.B. Japan anschaut, auch Schweden hatte seine Bankenkrise schon in den 90-igern, während der angelsächsische Raum auf das Erzeugen von Blasen gesetzt hat und dafür jetzt so richtig heftig durchgerüttelt wird.

    ... sicher ob das so ist.

    Wenn man meinem oben angeführten Link folgt (und die Darstellung darin tatsächlich stimmt), dann kommt die Krise in einem Fiat-Money System zwingend.

    Die Lockerung der Finanzmarktregeln ist daher nicht Ursache der Krise, sondern deren Ausfluß. Ein Versuch, das Unvermeidliche noch ein Stück weiter hinauszuschieben. Paradoxerweise müsste man den entsprechenden Bankern und Politikern damit sogar dankbar sein, sonst würden wir evtl. schon seit x Jahren in einer Deflation feststecken.

    Partiell ist das ja auch geschehen, wenn man sich z.B. Japan anschaut, auch Schweden hatte seine Bankenkrise schon in den 90-igern, während der angelsächsische Raum auf das Erzeugen von Blasen gesetzt hat und dafür jetzt so richtig heftig durchgerüttelt wird.

  4. ... sicher ob das so ist.

    Wenn man meinem oben angeführten Link folgt (und die Darstellung darin tatsächlich stimmt), dann kommt die Krise in einem Fiat-Money System zwingend.

    Die Lockerung der Finanzmarktregeln ist daher nicht Ursache der Krise, sondern deren Ausfluß. Ein Versuch, das Unvermeidliche noch ein Stück weiter hinauszuschieben. Paradoxerweise müsste man den entsprechenden Bankern und Politikern damit sogar dankbar sein, sonst würden wir evtl. schon seit x Jahren in einer Deflation feststecken.

    Partiell ist das ja auch geschehen, wenn man sich z.B. Japan anschaut, auch Schweden hatte seine Bankenkrise schon in den 90-igern, während der angelsächsische Raum auf das Erzeugen von Blasen gesetzt hat und dafür jetzt so richtig heftig durchgerüttelt wird.

    • Anonym
    • 04.03.2009 um 17:55 Uhr
    8. (...)

    Die Deflation wurde angekündigt als der Konsum eingebrochen ist. Um diese Deflation, ob derer meiner Meinung nach keine größere Gefahr bestand da sie sich NICHT auf Verbrauchsgüter bezogen war, zu "vermeiden" hat man angefangen Geld zu drucken. Dieses Geld wird mit verzögerter Nachfrage Nachfragewirksam werden, nämlich wenn die Wirtschaft wieder anspringt und die Leute nicht mehr sparen.
    Gelddrucken war von anfang an das Ziel, und die Inflation die folgen könnte ist nichts neues...
    (...Überschrift entfernt. Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl. Die Redaktion/jk)

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    • Anonym
    • 04.03.2009 um 20:56 Uhr

    hätten sie sich die Mehrarbeit gemacht den Bezugskommentar zu lesen, hätten sie verstanden das die Wortwahl harmlos war, aber ich bewundere ihren Arbeitseifer.....

    • Anonym
    • 04.03.2009 um 20:56 Uhr

    hätten sie sich die Mehrarbeit gemacht den Bezugskommentar zu lesen, hätten sie verstanden das die Wortwahl harmlos war, aber ich bewundere ihren Arbeitseifer.....

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