Konsum Mogeln mit dem CO2
Viele Unternehmen weisen mittlerweile aus, wie viel CO2 ihre Produkte verbrauchen. Frankreich will die Hersteller sogar dazu zwingen. Hilft das dem Klima wirklich?

© Oli Scarff/Getty Images
Ein Kaufhaus in London: Co2-Auszeichnungen sollen den Kunden künftig in verschiedenen europäischen Ländern verraten, wie klimaschädlich Produkte sind
Ab 2011 macht Frankreich ernst. Dann soll auf jedem Produkt – vom Allzweckreiniger bis zur Zitrone – zu lesen sein, welche Umweltfolgen es hat. "Wir wollen dem Kunden ein objektives Mittel an die Hand geben, damit er Produkte besser vergleichen kann", sagt Edouard Fourdrin von Ademe, der französischen Agentur für Umwelt und Energiewirtschaft.
Die Idee ist ein Ergebnis von grenelle d'environment, jener Öko-Revolution, die Präsident Sarkozy im Jahr 2007 ausgerufen hat. Zurzeit steht der Gesetzentwurf, der die Hersteller zur Bewertung ihrer Produkte verpflichtet, im Parlament zur Abstimmung. Wird er Gesetz, wäre Frankreich das erste Land weltweit, das ein solches Umweltsiegel verpflichtend macht. Dieses würde nicht nur bewerten, wie viele Chemikalien in den Produkten stecken oder wie viel Wasser bei der Herstellung verwendet wurde. Es soll vor allem zeigen, wie sehr die Herstellung eines Produkts das Klima belastet.
Die Zahl ist nicht unwichtig. Schließlich machen Ernährung und Konsum rund 40 Prozent der Kohlendioxid-Emissionen in der persönlichen Treibhausgas-Bilanz jedes Bürgers aus. Bislang können Konsumenten ihre Klimabilanz beim Einkauf allerdings kaum verbessern. Denn wer weiß schon, ob das Toilettenpapier der Marke X klimafreundlicher ist als das der Marke Y. In Frankreich durchlaufen zurzeit 300 Produkte eine Pilotphase und werden probeweise bewertet.
Bei einigen Herstellern sorgt der französische Vorstoß naturgemäß für Aufregung. "Das ist eine erschreckende Entwicklung", sagt Matthias Hauser von Johnson & Johnson, einem der weltweit größten Hersteller von Cremes und Hygieneprodukten. "Wir sind global aufgestellt und halten von solchen Länderinitiativen nicht viel."
Hauser befürchtet einen riesigen Organisationsaufwand, der für das Unternehmen teuer werden könnte. Dass das Thema klimafreundliche Produktion wichtig sei, streitet er nicht ab. „Aber die Methoden und Bewertungen sind noch völlig unausgereift.“
Vor allem aber sind die nationalen Methoden, egal, ob in Frankreich, Deutschland, Schweden oder Japan, bislang kaum aufeinander abgestimmt. "Wir haben keinen Mangel an Standards, sondern an Harmonie“, sagt Graham Sinden vom britischen Carbon Trust, einer mit Regierungsgeldern finanzierten Organisation, die viel Erfahrung beim Herstellen von CO2-Bilanzen hat. Die internationale Standardisierungsorganisation ISO arbeitet ebenso wie andere internationale Gremien an einer Methodik. Noch aber ist sie nicht ausgereift.
Wenn etwas auf dem Expertentreffen klar wurde, dann eines: Die Berechnung von CO2-Bilanzen ist hochkomplex und lädt an allen Stellen zum Schummeln ein. Wie weit werden etwa die Produktionsvorgänge zurückverfolgt, müssen auch die Zulieferer ihre CO2-Bücher offenlegen? Was ist mit der Nutzungsphase, geht sie auch in die Bilanz ein? Beim Shampoo entstehen etwa 80 Prozent der Kohlendioxid-Emissionen dadurch, dass das Wasser unter der Dusche erhitzt werden muss. Aber welches Unternehmen kann schon berechnen, wie der Kunde sein Produkt nutzt? Und schneidet ein Shampoo in Frankreich wegen des höheren Atomstrom-Anteils besser ab als in Deutschland?
- Datum 11.08.2009 - 17:04 Uhr
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- Serie Klima
- Quelle ZEIT ONLINE, 2.3.2009 - 12:05 Uhr
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Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Nur wer die Qualitätsstandards hebt, zwingt die Firmen zu Forschung, Entwicklung und besseren Produkten und macht sie dabei konkurrenzfähig. UND wir Konsumenten bekommen für den gleichen Preis bessere Produkte.
Es macht die "Premium"-Produkte aber auch vergleichbar mit anderen "billigen" Produkte. Das ist der grosse Schock für alle Marketingmenschen, die predigen die Marke sei das wichtigste und einzige Verkaufsargument.
Was ist die durschnittliche Marge von J&J, P&G und Co? Ca. 80%, das heisst: Die Kosten das Produkt zu vermarkten, produzieren, erforschen etc. kostet ungefähr 4-5 mal weniger als der Verkaufspreis.
Diese Firmen bieten mit die attraktivsten Karrieremöglichkeiten für Marketing-Absolventen nicht aber für Wissenschaftler, F+E etc. Die Marketingbudgets sind der der Hauptanteil an den Kosten für das Produkt. P&G ist z.B. der zahlungskräftigste Werbeschalter in Deutschland.
Es geht dabei immer nur darum den Wert der Marke zu heben. Die Qualität des Produktes kann der Konsument mit seinem beschränkten Wissen sowieso nicht feststellen. Deshalb sind solche Skalen, welche dem "dummen" Endkunden erlaubt Vergleiche von Produkten abseits der Marke durchzuführen mit das Gefährlichste für eigentlich Zweitklassige "Premium"-Produkte.
Meiner Meinung nach ist die Entmündigung und gezielte Verdummung des Endkunden durch den "Verkäufer/Berater" mit der Hauptgrund für die Stagnation in der Produkteentwicklung ("es braucht kein besseres") und die daraus folgende Verlagerung der Innovationsinvestitionen in Rationalisierung, Kostenersparnis und Outsourcing.
Wenn ich kein neues Produkt erzeugen muss, dann produziere ich das gleiche einfach billiger und verpacke es neu.
Meiner Meinung nach müsste man z.B. auch das "Neu" auf den Produkten verbieten, wenn sie nicht wirklich einen Signifikant besseren Nutzen bringen zu einem genannten und nicht mehr vetriebenen Vorgängermodell.
Das Gemogel ist vorprogrammiert. Insbesondere, da keinerlei verlässliche/verbindliche Standards zur Erstellung von Energiebilanzen exisiteren. Es ist abzusehen, dass der CO2 Ausweis den Verbraucher genauso ratlos hinterlassen wird wie er es jetzt bereits ist.
Man kann Dinge ohnehin unterschiedlich interpretieren, ohne lügen zu müssen. Unter rein wirtschaftlichem Aspekt ist z.B. das effektivste Öko-Auto nicht irgend ein Wegwerfwagen, der nach spätestens 5 Jahren ohnehin wieder auf dem Schrottplatz landet, sondern Opas Rolls Royce.
So ein Roller - etwa ein Silver Wraith von 1949 - ist solide, hat eine extrem lange Lebensdauer, der Umweltverbrauch durch ständig neue Nachfolgemodelle hält sich dadurch in sehr überschaubaren Grenzen, er ist reparaturfreundlich, und der prohibitive Preis verhindert, dass er zu einem Massenauto wird. D.h. alles in allem ist dies eine Automarke, die die Umwelt in weitaus geringerem Masse belastet, als es all die 5liter Autos und Hybridfahrzeuge je könnten. Der für heutige Massstäbe scheuslich hohe Benzinverbrauch fällt unter diesem Aspekt nicht wirklich ins Gewicht.
Eine kurzsichtige obskure Betrachtungsweise? Auch nicht recht viel obskurer als Subventionen für Biosprit und Abwrackprämien für noch nutzbare Fahrzeuge. Was an dem Themenkomplex vermeintlich umweltschützender Technologien auffällt, ist neben ziel- und hirnlosen Aktionismus das völlige Fehlen wirklich sinnvoller anerkannter Masstäbe. Unter diesem Aspekt lässt die CO2 Plakette bereits jetzt Schlimmes ahnen....
Das ist doch ein billiges Pamphlet. Unter der Prämisse der Zustimmung zu den Problemen einfach alle existierenden Lösungen ausschliessen als Grund nichts zu verändern.
Es ist dies die feigste und scheinheilligste aller Strategien um einen "Gegner" zu bekämpfen. Ich pflege darauf zu entgegenen, tretten Sie vor, bringen Sie sich ein und lösen sie, der Kritiker, die Probleme besser, als die von ihnen kritisierten.
Gehen wir Absatz für Absatz durch. Verbindliche Standards kann es nicht geben, weil es nicht im Ziel der involvierten Parteien ist, solche zu erarbeiten. Es folgt eine Spekulation. Im Moment weiss der Konsument über diese Thematik überhaupt nichts, wenn er die Verpackung eines Schampoos im Regal betrachtet. Ein belibiege, naive, falsche und "dumme" Skala trägt schon mehr Information als Nichts. Somit ist ihr Vorwurf zwangsläufig falsch.
Im zweiten Absatz erklären sie den alten PW des Urgrossvater als das ökonomisch bessere Gefährt als ein effizienter Neu-Wagen. Was ist daran schlimm? Wenn sie tatsächlich ihre Bedürfnisse mit diesem Auto erfüllen können, spricht nichts dagegen. Die meisten Kunden kaufen sich ein neues Auto, weil sie neue oder andere Bedürfnisse haben.
Im dritten Abschnitt zeigen sie dann ihre wahre Sympathie gegenüber der Thematik - nämlich keine. Sie glauben, die "Grünen" wollen ihnen schon wieder etwas weg nehmen. Sie glauben, "Grün" heisst Verzicht.
Für das sie dieses Gedankengut vertreten, ist ihr Wissen über die Thematik aber viel zu gross. Geben sie es endlich vor sich selber zu, ein Toyota Prius ist für sie faszinierender als der Cayenne Turbo. Ein Prius ist für sie High-Tech und Fortschritt, ein Cayenne Turbo nur die 1000'te Aufbohrung des seit 30 Jahren gleichen Autos.
Der letze Abschnitt verkommt zum Rundumschlag über lauter Themen, die sie "ablehnen" und "dumm" finden. Dennoch kennen sie sich auch damit sehr gut aus. Es scheint, es interessiert sie. Wo echter Fortschritt, echte Innovation passiert, entstehen echte Fehler. Natürlich kann man einen Porsche Cayenne in der Version von 2010 schon heute ohne Fehler entwickeln, es braucht dazu ja auch kein neues Wissen.
Biosprit (das Wissen sie natürlich auch selber) ist das grosse Thema eines Mr. Chu von Obama's Team. Er sieht dessen Zukunft in der Gentechnik. Er postuliert "Nobel-Preise" in diesem Gebiet in den nächsten 10 Jahren.
Was an der Abwrackprämie falsch ist? Es werden fast keine Deutschen reich daran.
Sie schliessen mit dem Ruf nach anerkannten Masstäben. Ich bin Forscher in der Informatik und glauben sie mir anerkannte Masstäbe zum messen der Qualität von Google's Suche gibt es bis heute nicht.
Es scheint, es gibt auch keine sinnvollen Masstäbe zum messen des Wertes eines Hauses oder von Risiken.
Seien sie ehrlich und zeigen sie vor sich selber ihre Begeisterung für die Thematik. Natürlich ist das in ihrem Freundeskreis "Grünes Gedankengut" wahrscheinlich verpöhnt, aber hinter der "Maske" denken die meisten ganz genauso wie sie.
Warum jedes Jahr den gleichen Porsche mit einem neuen Namen kaufen? Wo ist die Entwicklung? Wo ist die Entwicklung, die ihnen der Verkäufer wirklich erklären kann? Natürlich heisst die Bremse jedes Jahr anderst, aber es ist immer die gleiche.
Das ist doch ein billiges Pamphlet. Unter der Prämisse der Zustimmung zu den Problemen einfach alle existierenden Lösungen ausschliessen als Grund nichts zu verändern.
Es ist dies die feigste und scheinheilligste aller Strategien um einen "Gegner" zu bekämpfen. Ich pflege darauf zu entgegenen, tretten Sie vor, bringen Sie sich ein und lösen sie, der Kritiker, die Probleme besser, als die von ihnen kritisierten.
Gehen wir Absatz für Absatz durch. Verbindliche Standards kann es nicht geben, weil es nicht im Ziel der involvierten Parteien ist, solche zu erarbeiten. Es folgt eine Spekulation. Im Moment weiss der Konsument über diese Thematik überhaupt nichts, wenn er die Verpackung eines Schampoos im Regal betrachtet. Ein belibiege, naive, falsche und "dumme" Skala trägt schon mehr Information als Nichts. Somit ist ihr Vorwurf zwangsläufig falsch.
Im zweiten Absatz erklären sie den alten PW des Urgrossvater als das ökonomisch bessere Gefährt als ein effizienter Neu-Wagen. Was ist daran schlimm? Wenn sie tatsächlich ihre Bedürfnisse mit diesem Auto erfüllen können, spricht nichts dagegen. Die meisten Kunden kaufen sich ein neues Auto, weil sie neue oder andere Bedürfnisse haben.
Im dritten Abschnitt zeigen sie dann ihre wahre Sympathie gegenüber der Thematik - nämlich keine. Sie glauben, die "Grünen" wollen ihnen schon wieder etwas weg nehmen. Sie glauben, "Grün" heisst Verzicht.
Für das sie dieses Gedankengut vertreten, ist ihr Wissen über die Thematik aber viel zu gross. Geben sie es endlich vor sich selber zu, ein Toyota Prius ist für sie faszinierender als der Cayenne Turbo. Ein Prius ist für sie High-Tech und Fortschritt, ein Cayenne Turbo nur die 1000'te Aufbohrung des seit 30 Jahren gleichen Autos.
Der letze Abschnitt verkommt zum Rundumschlag über lauter Themen, die sie "ablehnen" und "dumm" finden. Dennoch kennen sie sich auch damit sehr gut aus. Es scheint, es interessiert sie. Wo echter Fortschritt, echte Innovation passiert, entstehen echte Fehler. Natürlich kann man einen Porsche Cayenne in der Version von 2010 schon heute ohne Fehler entwickeln, es braucht dazu ja auch kein neues Wissen.
Biosprit (das Wissen sie natürlich auch selber) ist das grosse Thema eines Mr. Chu von Obama's Team. Er sieht dessen Zukunft in der Gentechnik. Er postuliert "Nobel-Preise" in diesem Gebiet in den nächsten 10 Jahren.
Was an der Abwrackprämie falsch ist? Es werden fast keine Deutschen reich daran.
Sie schliessen mit dem Ruf nach anerkannten Masstäben. Ich bin Forscher in der Informatik und glauben sie mir anerkannte Masstäbe zum messen der Qualität von Google's Suche gibt es bis heute nicht.
Es scheint, es gibt auch keine sinnvollen Masstäbe zum messen des Wertes eines Hauses oder von Risiken.
Seien sie ehrlich und zeigen sie vor sich selber ihre Begeisterung für die Thematik. Natürlich ist das in ihrem Freundeskreis "Grünes Gedankengut" wahrscheinlich verpöhnt, aber hinter der "Maske" denken die meisten ganz genauso wie sie.
Warum jedes Jahr den gleichen Porsche mit einem neuen Namen kaufen? Wo ist die Entwicklung? Wo ist die Entwicklung, die ihnen der Verkäufer wirklich erklären kann? Natürlich heisst die Bremse jedes Jahr anderst, aber es ist immer die gleiche.
Früher hatte ich immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich
ein gutes Steak gegessen habe.
Heute sage ich, "du Rindvieh furzt kein Loch mehr in die Atmosphäre" und
freue mich über eine ökologische Wohltat, die auch noch schmeckt.
;-)
http://www.hartz-aber-lus...
Das ist doch ein billiges Pamphlet. Unter der Prämisse der Zustimmung zu den Problemen einfach alle existierenden Lösungen ausschliessen als Grund nichts zu verändern.
Es ist dies die feigste und scheinheilligste aller Strategien um einen "Gegner" zu bekämpfen. Ich pflege darauf zu entgegenen, tretten Sie vor, bringen Sie sich ein und lösen sie, der Kritiker, die Probleme besser, als die von ihnen kritisierten.
Gehen wir Absatz für Absatz durch. Verbindliche Standards kann es nicht geben, weil es nicht im Ziel der involvierten Parteien ist, solche zu erarbeiten. Es folgt eine Spekulation. Im Moment weiss der Konsument über diese Thematik überhaupt nichts, wenn er die Verpackung eines Schampoos im Regal betrachtet. Ein belibiege, naive, falsche und "dumme" Skala trägt schon mehr Information als Nichts. Somit ist ihr Vorwurf zwangsläufig falsch.
Im zweiten Absatz erklären sie den alten PW des Urgrossvater als das ökonomisch bessere Gefährt als ein effizienter Neu-Wagen. Was ist daran schlimm? Wenn sie tatsächlich ihre Bedürfnisse mit diesem Auto erfüllen können, spricht nichts dagegen. Die meisten Kunden kaufen sich ein neues Auto, weil sie neue oder andere Bedürfnisse haben.
Im dritten Abschnitt zeigen sie dann ihre wahre Sympathie gegenüber der Thematik - nämlich keine. Sie glauben, die "Grünen" wollen ihnen schon wieder etwas weg nehmen. Sie glauben, "Grün" heisst Verzicht.
Für das sie dieses Gedankengut vertreten, ist ihr Wissen über die Thematik aber viel zu gross. Geben sie es endlich vor sich selber zu, ein Toyota Prius ist für sie faszinierender als der Cayenne Turbo. Ein Prius ist für sie High-Tech und Fortschritt, ein Cayenne Turbo nur die 1000'te Aufbohrung des seit 30 Jahren gleichen Autos.
Der letze Abschnitt verkommt zum Rundumschlag über lauter Themen, die sie "ablehnen" und "dumm" finden. Dennoch kennen sie sich auch damit sehr gut aus. Es scheint, es interessiert sie. Wo echter Fortschritt, echte Innovation passiert, entstehen echte Fehler. Natürlich kann man einen Porsche Cayenne in der Version von 2010 schon heute ohne Fehler entwickeln, es braucht dazu ja auch kein neues Wissen.
Biosprit (das Wissen sie natürlich auch selber) ist das grosse Thema eines Mr. Chu von Obama's Team. Er sieht dessen Zukunft in der Gentechnik. Er postuliert "Nobel-Preise" in diesem Gebiet in den nächsten 10 Jahren.
Was an der Abwrackprämie falsch ist? Es werden fast keine Deutschen reich daran.
Sie schliessen mit dem Ruf nach anerkannten Masstäben. Ich bin Forscher in der Informatik und glauben sie mir anerkannte Masstäbe zum messen der Qualität von Google's Suche gibt es bis heute nicht.
Es scheint, es gibt auch keine sinnvollen Masstäbe zum messen des Wertes eines Hauses oder von Risiken.
Seien sie ehrlich und zeigen sie vor sich selber ihre Begeisterung für die Thematik. Natürlich ist das in ihrem Freundeskreis "Grünes Gedankengut" wahrscheinlich verpöhnt, aber hinter der "Maske" denken die meisten ganz genauso wie sie.
Warum jedes Jahr den gleichen Porsche mit einem neuen Namen kaufen? Wo ist die Entwicklung? Wo ist die Entwicklung, die ihnen der Verkäufer wirklich erklären kann? Natürlich heisst die Bremse jedes Jahr anderst, aber es ist immer die gleiche.
Das beste wäre, wenn alle Preise die ökologische Wahrheit sagen würden. Das heißt, wenn über angemessene Ökosteuern oder teure CO2-Emissions-Zertifikate weltweit die Kosten durch Umweltschäden den Verursachern konsequent angelastet würden. Der Konsument braucht dann nicht lange überlegen und Fußabdrücke studieren, sondern kann einfach das preiswerteste Produkt kaufen, denn das ist dann für alle das beste. Wenn er sonst noch was tun will, kann er ja für Greenpeace spenden.
Treffer versenkt, geben Sies zu, im Grunde sind Sie selbst meiner Argumentation viel näher als Sies zugeben wollen, ansonsten hätten Sie sich nicht den Kopf gemacht, alles so genau durchzulesen und zu beantworten. Letztlich unterscheiden wir uns im Grad des Optimismus/Pessimismus, den wir mit uns herumschleppen.
Für Sie ist eine falsche Skala immer noch besser als gar keine, ich sehe darin in erster Linie eher die Fortsetzung des Problems als den Ansatz zur Lösung. Was den Biosprit betrifft, ist er aktuell eine gefährliche Mogelpackung, die Lösungen der nächsten oder übernächsten Biofuel-generation werden es vielleicht nicht mehr sein. Dennoch wäre es unsinnig, jetzt massiv diesen Bereich zu subventionieren. Sie sehen darin eher den positiven Ansatz, ich die Gefahr, hier Illusionen hinterher zu laufen.
Letztlich geht es nicht darum, dass grün Geld kostet, sondern um die Frage, wie effektiv die Massnahmen, die getroffen werden, wirklich sind, und den Zweifel daran kennen Sie mit Sicherheit auch - sonst hätten Sie nicht so gut um die Ecke denken können ;-)
Klar macht jeder, der neue Wege beschreitet Fehler, aber da Sie selbst aus dem Bereich R&D kommen, wissen Sie auch, dass am Anfang erst das Wort (sprich, die Überlegung) und dann die böse Tat folgt. Derlei scheint im Bereich der Umweltpolitik nicht uneingeschränkt gültig zu sein. Hier ist Aktionismus mit grossem Getöse wichtiger als Effizienz.
Was das Private betrifft, sinds eben Mutmassungen, aber da kann ich gern helfen, ums am Beispiel der Autos zu illustrieren: der Cayenne ist für mich eine Scheuslichkeit, ein aufgebockter Golf, dessen Hässlichkeit nicht mal von seinem Preis erreicht wird, von dem Prius weiss ich erst, seit ich ihn gegoogelt habe. Das Auto das ich fahre ist uralt, verbraucht in puncto Sprit etwa die Halbjahresproduktion eines kleineren Scheichtums, ist aber genau der Wagen, in dem ich mich wohl fühle. Und der CO2 Plakette vertraue ich nach allem immer noch so wenig wie der Feinstaubplakette, die aktuell meine Windschutzscheibe verunstaltet.
denn das Premiumprodukt wird dann tausend Kilometer
durchs Land gekarrt ...
Irgendwie stutzte ich bei den Worten: " wieviel CO 2 die Produkte verbrauchen" - aber dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen.
Natürlich sind die französischen Pflanzenerzeuger gemeint! Pflanzen sind ja bekanntlich die einzigen, die das Zeugs tagsüber verbrauchen ;-)
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