Wahl in Kärnten Haiders Erben triumphieren
Die rechtspopulistische Partei BZÖ hat bei der Landtagswahl in Kärnten fast die Hälfte aller Stimmen bekommen. Noch mehr als zu Lebzeiten von Jörg Haider
Nach der zweiten Hochrechnung des Fernsehsenders ORF stimmten 45,6 Prozent der Wähler für das Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ). Bei der Landtagswahl vor fünf Jahren waren es noch 3,2 Prozent weniger für die Partei des im Oktober tödlich verunglückten Rechtspopulisten Jörg Haider.
Für die Sozialdemokraten (SPÖ) sagte die Hochrechnung ein Debakel voraus. Danach stürzte die SPÖ von Bundeskanzler Werner Faymann um 9,9 Prozent auf etwa 28,8 Prozent ab. Deutliche Zugewinne gab es für die konservative Volkspartei ÖVP, die auf einen Anteil von 15,8 Prozent kam.
Bei der Landtagswahl im Bundesland Salzburg erlitten die Sozialdemokraten ebenfalls schwere Verluste, konnten jedoch die Führungsposition vor der Volkspartei ganz knapp behaupten. Nach einer ersten Hochrechnung des SORA-Instituts für das ORF-Fernsehen kam die SPÖ hier auf 37,7 Prozent (-7,7 Prozent), die ÖVP liegt danach bei 36,1 Prozent (-1,8 Prozent).
Hier hat vor allem die rechtsgerichtete FPÖ deutlich um 5,3 Prozentpunkte auf 13,9 Prozent zugelegt, während die Grünen ihr Ergebnis von 2004 mit 8,2 Prozent (plus 0,2) behaupten konnten.
- Datum 01.03.2009 - 18:53 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 12
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Zum Artikel "Das Ende einer Ära" habe ich um 13:34 einen Kommentar mit dem Titel "Totgesagte leben länger" abgegeben.
Dass es allerdings ein so hohes Ergebnis geben würde habe ich nicht geahnt.
Gruß, Bernd
*** Money helps the body to survive, but friends are needed to make the soul survive ***
Da ist es ja ein wenig anders gekommen, als Sie vermutet haben (http://www.zeit.de/2009/0...). Schön übrigens, daß Sie den Artikel unter der Rubrik "Rechtsextremismus" abgelegt haben (also dieselbe Rubrik, in der Sie auch die Artikel über die NPD, das Mannichl-Attentat und die selbstverständlich wieder stark angestiegene Zahl rechtsextremer Straftaten ablegen). Im Artikel selbst schreiben Sie hingegen schüchtern, das BZÖ sei eine "rechtspopulistische" Partei - warum so inkonsequent?
Halten Sie das BZÖ für eine rechtsextremistische Partei? Ich würde mir das lieber genauer ansehen. Das Etikett "rechtspopulistisch" mit fließendem Übergang zu "rechtsextremistisch" wird ja in den Medien ganz gern jemandem angehängt, der das ausspricht, was von den anderen Parteien tabuisiert und unter den Tisch gekehrt wird. Außerdem wird mit der Bezeichnung "populistisch" des öfteren die eigene Mutlosigkeit und Unfähigkeit bemäntelt, Probleme anzugehen, die den Leuten auf den Nägeln brennen.
Halten Sie das BZÖ für eine rechtsextremistische Partei? Ich würde mir das lieber genauer ansehen. Das Etikett "rechtspopulistisch" mit fließendem Übergang zu "rechtsextremistisch" wird ja in den Medien ganz gern jemandem angehängt, der das ausspricht, was von den anderen Parteien tabuisiert und unter den Tisch gekehrt wird. Außerdem wird mit der Bezeichnung "populistisch" des öfteren die eigene Mutlosigkeit und Unfähigkeit bemäntelt, Probleme anzugehen, die den Leuten auf den Nägeln brennen.
Ich kann auch anderswo skifahren, von mir bekommt ihr pietätlosen Kärntner sicher keine Entwicklungshilfe mehr!
Die meisten wählen die BZÖ nicht aus Überzeugung, sondern aus purer Notwehr.
Befürchten Sie, Ihr Bier dort unten nur noch im Stahlhelm serviert zu bekommen und Ihr Schnitzel auf einer Tellermine?
auf ihre "entwicklungshilfe"-in welche richtung eigentlich?bei ihrer arroganz eher richtung bergab-können und werden die kärntner sicher leichten herzens verzichten können.kärnten war, neben dem burgenland, von den neun österreichischen bundesländern ein über jahrzehnte sozialistisch regiertes land.waren die bewohner des südlichsten bundeslandes österreichs damals deswegen schon die besseren menschen?
und sind die jetzt schlechtere menschen?bloss weil die kärntner sozialisten(die hessensozialisten österreichs)seit vielen jahren nicht mehr imstande sind, konstruktive politik zu betreiben?ein gut teil der erfolge des bzö dürfte auf noble wahlversprechen zurückzuführen sein.und wer sagt da gerne nein?g.w.
Die meisten wählen die BZÖ nicht aus Überzeugung, sondern aus purer Notwehr.
Befürchten Sie, Ihr Bier dort unten nur noch im Stahlhelm serviert zu bekommen und Ihr Schnitzel auf einer Tellermine?
auf ihre "entwicklungshilfe"-in welche richtung eigentlich?bei ihrer arroganz eher richtung bergab-können und werden die kärntner sicher leichten herzens verzichten können.kärnten war, neben dem burgenland, von den neun österreichischen bundesländern ein über jahrzehnte sozialistisch regiertes land.waren die bewohner des südlichsten bundeslandes österreichs damals deswegen schon die besseren menschen?
und sind die jetzt schlechtere menschen?bloss weil die kärntner sozialisten(die hessensozialisten österreichs)seit vielen jahren nicht mehr imstande sind, konstruktive politik zu betreiben?ein gut teil der erfolge des bzö dürfte auf noble wahlversprechen zurückzuführen sein.und wer sagt da gerne nein?g.w.
Die meisten wählen die BZÖ nicht aus Überzeugung, sondern aus purer Notwehr.
oder gar das seltsame Verhalten der Lemminge
wie auch immer
die Kärntner haben gewählt und konnten selbst am Wahltag nicht über ihren Schatten springen
die Melancholie die den Volk nachgesagt wird war auch beim Kreuzchen machen wieder mit von der Partie
schade eigentlich das sich politisches Bewusstsein hierzulande so von einer Farbe prägen lässt,nicht zuletzt aber auch wie in Kommentar Nr.4 schon beschrieben, eine Notwehr als Reaktion auf die desaströse Bundespolitik der letzten Jahre
ich nenn es mal Trotzwahl
Befürchten Sie, Ihr Bier dort unten nur noch im Stahlhelm serviert zu bekommen und Ihr Schnitzel auf einer Tellermine?
Halten Sie das BZÖ für eine rechtsextremistische Partei? Ich würde mir das lieber genauer ansehen. Das Etikett "rechtspopulistisch" mit fließendem Übergang zu "rechtsextremistisch" wird ja in den Medien ganz gern jemandem angehängt, der das ausspricht, was von den anderen Parteien tabuisiert und unter den Tisch gekehrt wird. Außerdem wird mit der Bezeichnung "populistisch" des öfteren die eigene Mutlosigkeit und Unfähigkeit bemäntelt, Probleme anzugehen, die den Leuten auf den Nägeln brennen.
Nein, eigentlich nicht, das war eher ironisch gemeint und an die Adresse der Zeit gerichtet ;)!
Nein, eigentlich nicht, das war eher ironisch gemeint und an die Adresse der Zeit gerichtet ;)!
auf ihre "entwicklungshilfe"-in welche richtung eigentlich?bei ihrer arroganz eher richtung bergab-können und werden die kärntner sicher leichten herzens verzichten können.kärnten war, neben dem burgenland, von den neun österreichischen bundesländern ein über jahrzehnte sozialistisch regiertes land.waren die bewohner des südlichsten bundeslandes österreichs damals deswegen schon die besseren menschen?
und sind die jetzt schlechtere menschen?bloss weil die kärntner sozialisten(die hessensozialisten österreichs)seit vielen jahren nicht mehr imstande sind, konstruktive politik zu betreiben?ein gut teil der erfolge des bzö dürfte auf noble wahlversprechen zurückzuführen sein.und wer sagt da gerne nein?g.w.
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