Organisierte Kriminalität Mafiöses Deutschland
Die Mafia und Deutschland passen zusammen wie Spaghetti und Sauerkraut. Ein Irrtum. Jürgen Roth zeigt, wie aktiv Verbrecher aus Italien hier sind
Der Pate und Filme wie Good Fellas und Scarface zeigten, wie die Mafia ist: ehrenhaft, familiär, geschäftstüchtig und nur selten brutal. Die Mafiosi aus Hollywood haben Stil. Diesen Mythos von der recht sympathischen Mafia, hat der italienische Journalist Robert Saviano in seinem Buch Gomorrha. Reise in das Reich der Camorra massenwirksam entzaubert. Seine Mafiosi sind skrupellose Ausbeuter, gnadenlose Drogenpanscher und geldgierige Fälscher. Doch sein Buch las man mit einer gewissen räumlichen Entfernung. Die fiesen Verbrecher waren weit weg: In Neapel, auf Sizilien, jenseits der Alpen. Deutschland und Mafia, das schien so gut zusammen zu passen wie Spaghetti und Sauerkraut.
Nun zeigt ein neues Buch, dass die Mafia auch zwischen Flensburg und München mit kriminellen Aktivitäten Milliarden verdient. Mafialand Deutschland hat Jürgen Roth seine faktenreiche und lesenswerte Enthüllung genannt.
Der deutsche Journalist greift den bestsellertauglichen Stoff von Saviano auf. An die Schilderung des italienischen Publizisten kommt Roth jedoch nicht heran. Saviano schreibt über Killerkommandos, über Dealer, die ihren giftigen Drogencocktail an wehrlosen Junkies ausprobierten, und über Paten, die Verrätern die Augen ausstechen und die Zunge herausschneiden lassen. Saviano war immer nah dabei, er sah Leichen, von Kugeln durchlöcherte Autos. Er knatterte mit seiner Vespa durch die Stadtvierteln, in denen die Mafia-Clan regieren, er traf die Nachwuchs-Mafiosi und sah die Paten in den Gerichtssälen Hof halten.
Roth beobachtet mit größerer Distanz. Er schildert Treffen mit Experten, mit Juristen und Polizisten. Er analysiert mehr, als dass er beschreibt. Doch lesenswert ist sein Buch allemal, denn es bringt die Camorra, die 'Ndrangheta, die Sacra Corona Unita und die Cosa Nostra nach Hamburg, nach Berlin und nach Frankfurt.
Diese Verbrechergruppen aus Kalabrien, Sizilien und Neapel sind nicht die einzigen internationalen Syndikate, die hier zu Lande erpressen, rauben, Frauen zur Prostitution zwingen, Sklaven sowie Drogen verkaufen, Waffenhandel betreiben und Geld waschen. Roth schreibt: "Doch nicht nur die italienischen Mafiagruppen beherrschen den kriminellen Markt, sondern auch die albanische Mafia, die türkische Mafia, die chinesischen Triaden und besonders die Russenmafia, was viele nicht wahrhaben wollen." Roth erzürnt, dass viele Politiker, Polizisten und Publizisten verdrängen, wie stark die Mafia Deutschland unterwandert hat, dass Kriminelle aus dem Ausland hier ihr schmutziges Geld mit Immobilienkäufen und Börsengeschäften in ein sauberes Vermögen veredeln. Und dass die unbequeme Wahrheit, die Nähe mancher Entscheider aus Regierungen, Parlamenten und Konzernvorständen von nur wenigen ausgesprochen wird.
Saviano hat Deutschland in Gomorra lediglich in einem Nebensatz erwähnt. Jürgen Roth klärt auf 320 Seiten auf, warum die italienische, die russische und die chinesische Mafia gerne in Deutschland operiert und warum es ihr so leicht gemacht wird. Der Autor zahlreicher Bücher über die organisierte Kriminalität wirft einen realistischen Blick auf die Mafia: "Denn Erpressung, Betrug, Raub, Bestechung, Bilanz- und Anlagebetrug, die Käuflichkeit von Politikern, Gewerkschaftsbossen und Bürokraten, Vetternwirtschaft und Ämterproporz, alle diese für die italienische Mafia typischen Merkmale sind bekanntlich in den deutschsprachigen Ländern nicht weniger präsent, als im Süden."
- Datum 13.03.2009 - 07:26 Uhr
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... die Mafia weiß Schengen zu nutzen. Endlich keine Kontrollen mehr: Waffen, Drogen, Hehlerware, Frauen alles ohne Probleme von einem Zipfel der EU zum Anderen und die Polizei hinkt idR hinterher und muss die Fahndung mehrsprachig über mehrere Länder koordinieren.
Es sind grade derartige Artikel, die es ganz einfach überflüssig machen, einem Jürgen Roth die Zunge abzuschneiden. Die Presse nimmt die organisierte Kriminalität in Deutschland einfach nicht wahr. Der Staat ist nicht an einer breiteren Aufklärung interessiert und stellt den Ermittlungsorganen nicht die notwendigen Ressourcen zur Verfügung, um in die interessanten Bereiche der OK vorzudringen, wie z.B. Abrechnungsbetrug, Bilanzfälschung, Bestechung, Ämterpatronage und immer wieder Korruption. Wenn die Herren Schröder und Clement, Müller und Tacke, Kohl und Scharping und Merz usw. noch frei herumlaufen, dann haben Sie den besten Beweis dafür, dass die organisierte Kriminalität sich dieses Land unter den Nagel gerissen hat. Über Schröders Verbindungen zur Citi Bank und Gasprom ist ja eingiges bekannt, Herr Clement hängt dick in der Zeitarbeit (Dussmann), Müller und Tacke haben ein Energieoligopol gegründet und sind mit fetten Pfründen belohnt worden, Kohl hat sich Millionen zustecken lassen und kassiert immer noch von leo Kirch, als Dank für die Schaffung eines privaten Fernsehrundfunks, Scharping hat sich Geld geliehen (?) und verdient genau wie Merz heute an Privatisierungen, die er als Abgeordneter selbst in die Wege geleitet hat- ich erwähne das nur, damit sie nicht sagen, meine Behauptungen wären haltlos. Von den Herren Rürup und Riester will ich gar nicht anfangen. Der Chefberater von Fr. Merkel heißt Issing und arbeitet für Goldman Sachs... genug davon. Sie als Zeitung berichten ja schließlich nicht darüber. Der süffisante Ton des Artikels deutet aber daraufhin, dass sie Herrn Roth für einen Übertreiber halten. Das Gegenteil ist richtig und wir haben es mit einem kompletten Versagen der deutschen Presse zu tun. Sie werden selbst wissen, warum sie nicht über die Parteienfinanzierung berichten und über Dinge, die wirklich geändert werden müssten, weil sie am Tropf der Wirtschaft hängen und die Werbegelder brauchen.
Der einzige Unterschied zwischen Italien und Deutschland ist der, das wir leider keinen Richter Falcone haben! Dafür haben wir Generalstaatsanwälte, die von der Politik eingesetzt werden. Ein Skandal. Liest man darüber? Nein.
... da könnte man ja eine gewisse Verbitterung heraushören?
Wenn man Ihnen so zuliest, könnte man ja auf den - doch ganz gewiss falschen! - Gedanken kommen, dass die eigentlichen kriminellen Vereinigungen die Verbrechen legalisiert haben?
Das können Sie doch nicht wollen!
Oder *pause* doch?
... da könnte man ja eine gewisse Verbitterung heraushören?
Wenn man Ihnen so zuliest, könnte man ja auf den - doch ganz gewiss falschen! - Gedanken kommen, dass die eigentlichen kriminellen Vereinigungen die Verbrechen legalisiert haben?
Das können Sie doch nicht wollen!
Oder *pause* doch?
... da könnte man ja eine gewisse Verbitterung heraushören?
Wenn man Ihnen so zuliest, könnte man ja auf den - doch ganz gewiss falschen! - Gedanken kommen, dass die eigentlichen kriminellen Vereinigungen die Verbrechen legalisiert haben?
Das können Sie doch nicht wollen!
Oder *pause* doch?
Das ist alles nichts neues. Mafia gab es schon immer. Schön fand ich die Antwort der mexikanische Regierung auf die Kommentare der USA zum Drogenkrieg in Nordmexiko. Die Mexikaner fanden, wenn die USA ihren exorbitanten Drogenkonsum und den quasi freien Waffenhandel mal in den Griff bekommen würden, bräuchte man nicht einen Krieg mit zigtausenden von Toten zu führen im eigenen Land. Wem egal ist, wie die Prostituierte zu ihrem Job kam, oder die billigen Zigaretten beim Vietnamesen um die Ecke kauft, gehört in meinen Augen genau so zur Mafia wie der Zuhälter und Dealer.
Verbrechen werden leider legalisiert, solange sie denen nützen, die die Gesetze machen und es nicht allzu offensichtlich ist. Hinzuweisen ist hier nur auf die nachsichtige Rechtsprechung, wenn es mal gegen Millionenbetrüger wie Helmut Kohl oder organisierte Kriminalität wie bei Siemens geht, und die allmähliche Einführung sogenannter "Deals" in die deutsche Justiz. Oder auf die Änderungen im Bilanzrecht für Banken im Zuge der Finanzkrise.
Absurd und interessant fand ich in dem Zusammenhang die Rechtsprechung und die Urteilsbegründung im aktuellen Kündigungsfall wegen dem Verdacht auf Unterschlagung von 1,30 €. "Der Arbeitgeber muss sich bei einem Mitarbeiter an der Kasse der absoluten, 100%igen Zuverlässigkeit sicher sein können. Allein der Verdacht auf Unzuverlässigkeit schränkt dieses Vertrauen ein und rechtfertigt die Kündigung." Haha, wenn dies schon für den Posten einer Supermarktkassiererin gilt, was soll man dann mit Leuten machen, die Millionen und Milliarden in dunkle Kanäle lenken oder einfach verzocken? Ahja, dumme Frage - Boni, Pensionen, Abfindungen... Aber auch das ist leider nichts neues, sondern gabs wohl schon in der Steinzeit.
Die allgemeine Anklage sollte wohl eher den Medien gelten, die diesen Themen immer wieder ausweichen. Es wird ab und zu kurz aufgeschrieen, wenn es mal einen erwischt, aber dann ist wieder Ruhe und keiner redet mehr darüber. Was war mit Kohl damals? Oder den Schmiergeldern von Siemens? Leider ist investigativer Journalismus sehr selten geworden, stattdessen wird voneinander abgeschrieben und Themen werden nur so lange behandelt, bis die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird, was heutzutage eine Frage von Stunden und Minuten ist. Die dauerhafte Beschäftigung mit einem Thema ist leider nicht profitbringend, und die Hauptaufgabe privater Medien ist nun mal die Profitmaximierung für die Eigentümer, wenn nicht andere Absichten dominierend sind. Unter diesen Umständen ist die eigentliche Aufgabe der Medien als vierte Gewalt und Kontrollinstanz ein eher theoretisches Konstrukt, das in der Praxis so nur in seltenen Ausnahmen funktioniert(e).
Das ist alles nichts neues. Mafia gab es schon immer. Schön fand ich die Antwort der mexikanische Regierung auf die Kommentare der USA zum Drogenkrieg in Nordmexiko. Die Mexikaner fanden, wenn die USA ihren exorbitanten Drogenkonsum und den quasi freien Waffenhandel mal in den Griff bekommen würden, bräuchte man nicht einen Krieg mit zigtausenden von Toten zu führen im eigenen Land. Wem egal ist, wie die Prostituierte zu ihrem Job kam, oder die billigen Zigaretten beim Vietnamesen um die Ecke kauft, gehört in meinen Augen genau so zur Mafia wie der Zuhälter und Dealer.
Verbrechen werden leider legalisiert, solange sie denen nützen, die die Gesetze machen und es nicht allzu offensichtlich ist. Hinzuweisen ist hier nur auf die nachsichtige Rechtsprechung, wenn es mal gegen Millionenbetrüger wie Helmut Kohl oder organisierte Kriminalität wie bei Siemens geht, und die allmähliche Einführung sogenannter "Deals" in die deutsche Justiz. Oder auf die Änderungen im Bilanzrecht für Banken im Zuge der Finanzkrise.
Absurd und interessant fand ich in dem Zusammenhang die Rechtsprechung und die Urteilsbegründung im aktuellen Kündigungsfall wegen dem Verdacht auf Unterschlagung von 1,30 €. "Der Arbeitgeber muss sich bei einem Mitarbeiter an der Kasse der absoluten, 100%igen Zuverlässigkeit sicher sein können. Allein der Verdacht auf Unzuverlässigkeit schränkt dieses Vertrauen ein und rechtfertigt die Kündigung." Haha, wenn dies schon für den Posten einer Supermarktkassiererin gilt, was soll man dann mit Leuten machen, die Millionen und Milliarden in dunkle Kanäle lenken oder einfach verzocken? Ahja, dumme Frage - Boni, Pensionen, Abfindungen... Aber auch das ist leider nichts neues, sondern gabs wohl schon in der Steinzeit.
Die allgemeine Anklage sollte wohl eher den Medien gelten, die diesen Themen immer wieder ausweichen. Es wird ab und zu kurz aufgeschrieen, wenn es mal einen erwischt, aber dann ist wieder Ruhe und keiner redet mehr darüber. Was war mit Kohl damals? Oder den Schmiergeldern von Siemens? Leider ist investigativer Journalismus sehr selten geworden, stattdessen wird voneinander abgeschrieben und Themen werden nur so lange behandelt, bis die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird, was heutzutage eine Frage von Stunden und Minuten ist. Die dauerhafte Beschäftigung mit einem Thema ist leider nicht profitbringend, und die Hauptaufgabe privater Medien ist nun mal die Profitmaximierung für die Eigentümer, wenn nicht andere Absichten dominierend sind. Unter diesen Umständen ist die eigentliche Aufgabe der Medien als vierte Gewalt und Kontrollinstanz ein eher theoretisches Konstrukt, das in der Praxis so nur in seltenen Ausnahmen funktioniert(e).
Das alles wurde schon 1987 von Dagobert Lindlau in "Der Mob" beschrieben. Aber seine Erkenntnisse über organisiertes Verbrechen in Deutschland wurden namentlich von Politikern (!) angezweifelt und gerieten schnell in Vergessenheit, wie der Artikel von Hauke Friedrichs augenfällig belegt. (Weil, so schließt er messerscharf, nicht sein kann, was nicht sein darf. C. Morgenstern)
Diese Zurückhaltung oder besser Ablehnung wird allen Publizisten zuteil, die sich mit dem organisierten Verbrechen in Deutschland und der damit verquickten Korruption in Politik und Gesellschaft beschäftigen. Gerade jetzt, wo Milliarden mit der Gießkanne für Gebäudesanierungen flächendeckend verteilt werden, wäre es Journalisten- und Bürgerpflicht, den Verantwortlichen auf die Finger zu sehen.
Wer kennt schon Werner Rügemer, in der ZEIT bezeichnender Weise mit nur einem Artikel vertreten, der sich seit langem mit der Korruption hierzulande beschäftigt? Schon vor Jahren die Cross Border Leasing Verträge angeprangert hat? Diese Verträge bringen demnächst hunderte deutscher Kommunen in ärgste finanzielle Bedrängnis, an den Rand der Pleite. Aber unverdrossen wird weiterhin auf Public Private Partnership (PPP) gesetzt, nichts anderes als eine verdeckte Kreditaufnahme von Kommunen zugunsten von einigen Absahnern und mit ihnen verbandelten Banken.
O cives, cives, quaerenda pecunia primum est - virtus post nummos!
Oh Bürger, Bürger, das Geld ist [für Euch] das Wichtigste - erst kommt das Geld, dann die Tugend!
Horaz (Horatius; röm. Dichter, 65-8 v.Chr.)
(Anmerkung: Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Die Redaktion/jk)
Kurze Frage:
WER hält die meisten Bahnhofsviertel deutscher Großstädte fest in ihrer Hand, wer hat die Macht auf Reeperbahn, wer hält den Drogenhandel
europaweit, usw. - nur Italiener?
Daher ist Roth´s "Doch nicht nur die italienischen Mafiagruppen beherrschen den kriminellen Markt, ..." absolut richtig.
Zack34
Das ist alles nichts neues. Mafia gab es schon immer. Schön fand ich die Antwort der mexikanische Regierung auf die Kommentare der USA zum Drogenkrieg in Nordmexiko. Die Mexikaner fanden, wenn die USA ihren exorbitanten Drogenkonsum und den quasi freien Waffenhandel mal in den Griff bekommen würden, bräuchte man nicht einen Krieg mit zigtausenden von Toten zu führen im eigenen Land. Wem egal ist, wie die Prostituierte zu ihrem Job kam, oder die billigen Zigaretten beim Vietnamesen um die Ecke kauft, gehört in meinen Augen genau so zur Mafia wie der Zuhälter und Dealer.
Verbrechen werden leider legalisiert, solange sie denen nützen, die die Gesetze machen und es nicht allzu offensichtlich ist. Hinzuweisen ist hier nur auf die nachsichtige Rechtsprechung, wenn es mal gegen Millionenbetrüger wie Helmut Kohl oder organisierte Kriminalität wie bei Siemens geht, und die allmähliche Einführung sogenannter "Deals" in die deutsche Justiz. Oder auf die Änderungen im Bilanzrecht für Banken im Zuge der Finanzkrise.
Absurd und interessant fand ich in dem Zusammenhang die Rechtsprechung und die Urteilsbegründung im aktuellen Kündigungsfall wegen dem Verdacht auf Unterschlagung von 1,30 €. "Der Arbeitgeber muss sich bei einem Mitarbeiter an der Kasse der absoluten, 100%igen Zuverlässigkeit sicher sein können. Allein der Verdacht auf Unzuverlässigkeit schränkt dieses Vertrauen ein und rechtfertigt die Kündigung." Haha, wenn dies schon für den Posten einer Supermarktkassiererin gilt, was soll man dann mit Leuten machen, die Millionen und Milliarden in dunkle Kanäle lenken oder einfach verzocken? Ahja, dumme Frage - Boni, Pensionen, Abfindungen... Aber auch das ist leider nichts neues, sondern gabs wohl schon in der Steinzeit.
Die allgemeine Anklage sollte wohl eher den Medien gelten, die diesen Themen immer wieder ausweichen. Es wird ab und zu kurz aufgeschrieen, wenn es mal einen erwischt, aber dann ist wieder Ruhe und keiner redet mehr darüber. Was war mit Kohl damals? Oder den Schmiergeldern von Siemens? Leider ist investigativer Journalismus sehr selten geworden, stattdessen wird voneinander abgeschrieben und Themen werden nur so lange behandelt, bis die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird, was heutzutage eine Frage von Stunden und Minuten ist. Die dauerhafte Beschäftigung mit einem Thema ist leider nicht profitbringend, und die Hauptaufgabe privater Medien ist nun mal die Profitmaximierung für die Eigentümer, wenn nicht andere Absichten dominierend sind. Unter diesen Umständen ist die eigentliche Aufgabe der Medien als vierte Gewalt und Kontrollinstanz ein eher theoretisches Konstrukt, das in der Praxis so nur in seltenen Ausnahmen funktioniert(e).
Tja, hätte man sich mehr rm die Integration von Italiener (zum Beispiel auf dem Arbeitsmarkt) bemüht anstatt Sie einfach mal machen zu lassen ... hier rächt sich die Einstellung das ausschließlich die Anderen dafür zuständig sind in diesem Land anzukommen. Lösungsansätze sehen anders aus.
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