Raketenpläne Medwedjew sagt Njet zu Obamas Tauschhandel

Kein Ende im Streit um das Raketenabwehrsystem: Russlands Präsident hat eine Offerte seines US-Kollegen abgelehnt. Politische Tauschgeschäfte werde es mit ihm nicht geben

Will die Beziehungen seines Landes zu Iran nicht gefährden: Russlands Präsident Dimitrij Medwedjew

Will die Beziehungen seines Landes zu Iran nicht gefährden: Russlands Präsident Dimitrij Medwedjew

Der russische Präsident Dmitrij Medwedjew sieht keine Veranlassung für eventuelle "Tauschgeschäfte" mit Washington. Moskau werde sich beim Thema Raketenabwehrsystem nur mit konkreten Vorschlägen befassen. "Wenn die neue US-Regierung hoffentlich gesunden Menschenverstand walten lässt und, sagen wir, irgendeine neue Konstruktion vorschlägt, sind wir zu Verhandlungen bereit." Ansonsten arbeite man auch so "in absoluter Übereinstimmung" mit den amerikanischen Partnern bei der Frage des iranischen Atomprogramms zusammen.

Medwedjews Aussagen sind die Antwort auf einen Brief von Präsident Barack Obama, in dem er dem Kreml angeboten haben soll, auf die Aufstellung der umstrittenen Raketenabwehr in Mitteleuropa zu verzichten, wenn Moskau im Gegenzug dabei hilft, die Entwicklung von iranischen Langstreckenraketen zu verhindern. In dem "geheimen" Brief heißt es nach Informationen der New York Times : "Die USA benötigten das Raketenabwehrsystem nicht, falls Iran jede Anstrengungen einstellt, Nuklearsprengköpfe und ballistische Raketen zu bauen". Obamas Offerte soll Medwedjew von einem hochrangigen US-Regierungsbeamten bereits vor drei Wochen überreicht worden sein.

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Obama wies den Zeitungsbericht am Dienstagabend als unpräzise zurück. Die Meldung der New York Times gebe den Inhalt seines Briefes an den russischen Präsidenten nicht korrekt wieder, sagte er in Washington. Eine Sprecherin Medwedews hatte den Eingang des Schreibens bestätigt und erklärt, der Brief des US-Präsidenten enthalte keine konkreten Vorschläge.

Die erneut ins Blickfeld geratene Raketenabwehr in Mitteleuropa hat in den letzten Monaten der Amtszeit von Obamas Amtsvorgänger George Bush immer wieder für Verstimmung zwischen Moskau und Washington gesorgt. Die Pläne sehen in ihrer ursprünglichen Fassung eine Radarstation in Tschechien sowie zehn Abfangraketen in Silos in Polen vor. Die Raketen sind nicht nuklear bewaffnet, sondern sollen per Aufprall eine andere im Anflug befindliche Rakete zerstören können.

Washington begründet die Notwendigkeit der Raketenabwehr - die Teil anderer Anlagen zum Schutz der USA ist - mit einer Bedrohung durch Raketen Irans. Russland dagegen bestreitet dies und sieht in dem System vielmehr eine Bedrohung durch die USA. Moskau hat als Antwort auf die Pläne unter anderem den Vertrag über konventionelle Streitkräfte in Europa ausgesetzt.

Auch Vermittlungsversuche des Kremls sind gescheitert: So hatte die russische Führung in der Vergangenheit mehrfach den Aufbau einer gemeinsamen Raketenabwehr vorgeschlagen. Die dazu angebotene gemeinsame Nutzung einer russischen Radaranlage in Aserbaidschan war aber von Washington abgelehnt worden.

Leser-Kommentare
    • Soahc
    • 03.03.2009 um 17:18 Uhr

    Das scheint mir ein eisenharter Schlag ins Gesicht und zwar in das von Obama.
    Schade, dass auf das Reichen einer Hand, der Boxschlag folgt...

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    Erst boxen, dann Hand reichen...so rum wird ein Schuh draus - das hat nämlich die USA mit Russland gemacht.

    Russland ist schliesslich nicht Portugal, etc. die man hin und her schubsen kann, je nach Gusto. Die Russen sind ganz im Kontrast zur USA, geradlinig und ehrlich, obwohl sie auch immer mehr die westliche, verlogen-diplomatische Stilistik übernehmen.

    ICH finde das super, das Obama eine Klatsche bekommen hat für einen langfristigen Plan, wobei Russland nur kurzfristig Mittel zum Zweck ist.

    Meinen Sie, das das Land (Russland) der Denker und Mathematiker, tatsächlich sich nicht denken konnte, was die (USA) vorhaben? Noch eine Neo-Kolonie errichten nach dem Irak und Afghanistan, nämlich den Iran - damit die Schlinge um Russland noch enger ziehen...

    Deswegen ein: NJET!

    So "eisenhart" ist es nun wieder auch nicht. Keiner lässt sich gerne erpressen, sei es Russland, Italien oder meinetwegen Vatikan. 1. Die russen verzichten auf die Stationierung ihrer Raketen in Kaliningrad. 2. Erlauben den Transport der nichtmilitärischen Hilfsgütern für die NATO-Truppen in Afghanistan über russisches Territorium. Woraufhin Obama noch was auszuhandeln versucht. Für meine Begriffe durchaus diplomatisch die beiden.
    Habe auf jeden Fall mit einem Njet gerechnet, sonst wäre ich mächtig von Putin/Medwedjew enttäuscht gewesen.

    Erst boxen, dann Hand reichen...so rum wird ein Schuh draus - das hat nämlich die USA mit Russland gemacht.

    Russland ist schliesslich nicht Portugal, etc. die man hin und her schubsen kann, je nach Gusto. Die Russen sind ganz im Kontrast zur USA, geradlinig und ehrlich, obwohl sie auch immer mehr die westliche, verlogen-diplomatische Stilistik übernehmen.

    ICH finde das super, das Obama eine Klatsche bekommen hat für einen langfristigen Plan, wobei Russland nur kurzfristig Mittel zum Zweck ist.

    Meinen Sie, das das Land (Russland) der Denker und Mathematiker, tatsächlich sich nicht denken konnte, was die (USA) vorhaben? Noch eine Neo-Kolonie errichten nach dem Irak und Afghanistan, nämlich den Iran - damit die Schlinge um Russland noch enger ziehen...

    Deswegen ein: NJET!

    So "eisenhart" ist es nun wieder auch nicht. Keiner lässt sich gerne erpressen, sei es Russland, Italien oder meinetwegen Vatikan. 1. Die russen verzichten auf die Stationierung ihrer Raketen in Kaliningrad. 2. Erlauben den Transport der nichtmilitärischen Hilfsgütern für die NATO-Truppen in Afghanistan über russisches Territorium. Woraufhin Obama noch was auszuhandeln versucht. Für meine Begriffe durchaus diplomatisch die beiden.
    Habe auf jeden Fall mit einem Njet gerechnet, sonst wäre ich mächtig von Putin/Medwedjew enttäuscht gewesen.

    • spacko
    • 03.03.2009 um 17:30 Uhr

    Soweit ich das mitbekommen habe, war der Vorschlag nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Per Geheimdiplomatie hätte man da vielleicht was reißen können, aber nicht öffentlich. Wenn Medwedjew bzw Putin darauf eingegangen wären hätte das erstens bedeutet, dass die Russen zugeben, bisher nicht genügend getan zu haben, um die Iraner vom Raketenbau abzuhalten und zweitens, dass die Russen anerkennen, dass die Raketenabwehrstationen in Polen und Tschechien lediglich gegen den Iran gerichtet wären, was das damalige Putingewitter als bloße Propaganda entlarvt hätte.
    Das hätte das Bedrohungsszenario der russischen Regierung unglaubwürdig gemacht, der Gersichtsverlust wäre da, also: Njet.
    Ich denke mal, der "Schlag ins Gesicht" war so vorhergesehen und taktisch auch geschickt, denn er bringt die Russen in die Defensive. Obama ist ein cleveres Bürschchen.

  1. Erst boxen, dann Hand reichen...so rum wird ein Schuh draus - das hat nämlich die USA mit Russland gemacht.

    Russland ist schliesslich nicht Portugal, etc. die man hin und her schubsen kann, je nach Gusto. Die Russen sind ganz im Kontrast zur USA, geradlinig und ehrlich, obwohl sie auch immer mehr die westliche, verlogen-diplomatische Stilistik übernehmen.

    ICH finde das super, das Obama eine Klatsche bekommen hat für einen langfristigen Plan, wobei Russland nur kurzfristig Mittel zum Zweck ist.

    Meinen Sie, das das Land (Russland) der Denker und Mathematiker, tatsächlich sich nicht denken konnte, was die (USA) vorhaben? Noch eine Neo-Kolonie errichten nach dem Irak und Afghanistan, nämlich den Iran - damit die Schlinge um Russland noch enger ziehen...

    Deswegen ein: NJET!

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    • Soahc
    • 03.03.2009 um 17:52 Uhr

    Das ist genau das Problem, dass das KK-Denken (Kalter Krieg-Denken)in den Köpfen der Meisten immer noch fest verankert ist. Geographische Nähe im Zeitalter der Technisierung und Kommunikation, was soll ich da noch Länder erobern gehn, die mich Unmengen Geld gekostet haben und die den letzten Präsidenten den Job gekostet haben, nein das denke und hoffe ich ist nicht die Intention eines frisch gewählten amerikanischen Präsidenten, schon gar nicht wenn es ein Obama ist(=Ich weiß, dass er nicht zaubern kann, aber ein "bisschen")

    • TyRell
    • 03.03.2009 um 18:02 Uhr

    Ich denke, dass Sie das Land der "Denker und Mathematiker" gewaltig überschätzen. Hätte Russland eine ähnliche militärische und wirtschaftliche Macht wie die USA, so würde Europa schon lange versklavt worden sein, das sage ich Ihnen ganz offen. Mit der Unterdrückung des eigenen Volkes, Verachtung von Menschenrechten und dem Anhängen an altem Ost-West-Denken ist Russland kein verlässlicher Partner, nach dem man sich richten sollte, wenn man seine eigenen Sicherheitsinteressen wahrnehmen will.

    Russland hat mit dieser Entscheidung nicht nur versäumt, das Eis zwischen Russland und den USA aufzutauen, sondern auch weltweit Sympathiepunkte verloren. Darauf verzichtet der Kreml aber ohnehin gerne.

    Europa sollte sein eigenes Raketenabwehrschild errichten, ohne dabei abhängig von den USA zu sein. Ich kann es nicht nachvollziehen, wenn Russland sich hier einmischt und versucht zu diktieren, ob und wo so etwas errichtet werden darf. Das ist doch ein ganz deutliches Zeichen dafür, dass Russland noch in Sowjet-Denken verharrt, in denen sie ihre Satelliten-Staaten nach Belieben kontrollieren konnte.

    Russland geht zu weit und überschätzt sich selbst, wenn es glaubt, ohne internationale Kooperation noch eine bedeutende Rolle zu spielen.

    • Soahc
    • 03.03.2009 um 17:52 Uhr

    Das ist genau das Problem, dass das KK-Denken (Kalter Krieg-Denken)in den Köpfen der Meisten immer noch fest verankert ist. Geographische Nähe im Zeitalter der Technisierung und Kommunikation, was soll ich da noch Länder erobern gehn, die mich Unmengen Geld gekostet haben und die den letzten Präsidenten den Job gekostet haben, nein das denke und hoffe ich ist nicht die Intention eines frisch gewählten amerikanischen Präsidenten, schon gar nicht wenn es ein Obama ist(=Ich weiß, dass er nicht zaubern kann, aber ein "bisschen")

    • TyRell
    • 03.03.2009 um 18:02 Uhr

    Ich denke, dass Sie das Land der "Denker und Mathematiker" gewaltig überschätzen. Hätte Russland eine ähnliche militärische und wirtschaftliche Macht wie die USA, so würde Europa schon lange versklavt worden sein, das sage ich Ihnen ganz offen. Mit der Unterdrückung des eigenen Volkes, Verachtung von Menschenrechten und dem Anhängen an altem Ost-West-Denken ist Russland kein verlässlicher Partner, nach dem man sich richten sollte, wenn man seine eigenen Sicherheitsinteressen wahrnehmen will.

    Russland hat mit dieser Entscheidung nicht nur versäumt, das Eis zwischen Russland und den USA aufzutauen, sondern auch weltweit Sympathiepunkte verloren. Darauf verzichtet der Kreml aber ohnehin gerne.

    Europa sollte sein eigenes Raketenabwehrschild errichten, ohne dabei abhängig von den USA zu sein. Ich kann es nicht nachvollziehen, wenn Russland sich hier einmischt und versucht zu diktieren, ob und wo so etwas errichtet werden darf. Das ist doch ein ganz deutliches Zeichen dafür, dass Russland noch in Sowjet-Denken verharrt, in denen sie ihre Satelliten-Staaten nach Belieben kontrollieren konnte.

    Russland geht zu weit und überschätzt sich selbst, wenn es glaubt, ohne internationale Kooperation noch eine bedeutende Rolle zu spielen.

    • Soahc
    • 03.03.2009 um 17:52 Uhr

    Das ist genau das Problem, dass das KK-Denken (Kalter Krieg-Denken)in den Köpfen der Meisten immer noch fest verankert ist. Geographische Nähe im Zeitalter der Technisierung und Kommunikation, was soll ich da noch Länder erobern gehn, die mich Unmengen Geld gekostet haben und die den letzten Präsidenten den Job gekostet haben, nein das denke und hoffe ich ist nicht die Intention eines frisch gewählten amerikanischen Präsidenten, schon gar nicht wenn es ein Obama ist(=Ich weiß, dass er nicht zaubern kann, aber ein "bisschen")

    Antwort auf "Alles Ansichtssache."
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    dann sind sie doch auch sicher pro-internationales recht.

    Waere das denn nicht ein gutes (vielleicht das best-moegliche) demokratischte system? Es gaebe internationales recht das in einem paritaetischen verfahren nach funktioniert und jedes land gibt bekannt ob es an dieser form der rechtssprechung teilnehmen will oder nicht.

    Sie werden sehen, die amis waeren die letzten die diesem demokratischen system beitreten wuerden.

    So funktioniert ami-ideologie

    dann sind sie doch auch sicher pro-internationales recht.

    Waere das denn nicht ein gutes (vielleicht das best-moegliche) demokratischte system? Es gaebe internationales recht das in einem paritaetischen verfahren nach funktioniert und jedes land gibt bekannt ob es an dieser form der rechtssprechung teilnehmen will oder nicht.

    Sie werden sehen, die amis waeren die letzten die diesem demokratischen system beitreten wuerden.

    So funktioniert ami-ideologie

  2. So "eisenhart" ist es nun wieder auch nicht. Keiner lässt sich gerne erpressen, sei es Russland, Italien oder meinetwegen Vatikan. 1. Die russen verzichten auf die Stationierung ihrer Raketen in Kaliningrad. 2. Erlauben den Transport der nichtmilitärischen Hilfsgütern für die NATO-Truppen in Afghanistan über russisches Territorium. Woraufhin Obama noch was auszuhandeln versucht. Für meine Begriffe durchaus diplomatisch die beiden.
    Habe auf jeden Fall mit einem Njet gerechnet, sonst wäre ich mächtig von Putin/Medwedjew enttäuscht gewesen.

    • TyRell
    • 03.03.2009 um 18:02 Uhr

    Ich denke, dass Sie das Land der "Denker und Mathematiker" gewaltig überschätzen. Hätte Russland eine ähnliche militärische und wirtschaftliche Macht wie die USA, so würde Europa schon lange versklavt worden sein, das sage ich Ihnen ganz offen. Mit der Unterdrückung des eigenen Volkes, Verachtung von Menschenrechten und dem Anhängen an altem Ost-West-Denken ist Russland kein verlässlicher Partner, nach dem man sich richten sollte, wenn man seine eigenen Sicherheitsinteressen wahrnehmen will.

    Russland hat mit dieser Entscheidung nicht nur versäumt, das Eis zwischen Russland und den USA aufzutauen, sondern auch weltweit Sympathiepunkte verloren. Darauf verzichtet der Kreml aber ohnehin gerne.

    Europa sollte sein eigenes Raketenabwehrschild errichten, ohne dabei abhängig von den USA zu sein. Ich kann es nicht nachvollziehen, wenn Russland sich hier einmischt und versucht zu diktieren, ob und wo so etwas errichtet werden darf. Das ist doch ein ganz deutliches Zeichen dafür, dass Russland noch in Sowjet-Denken verharrt, in denen sie ihre Satelliten-Staaten nach Belieben kontrollieren konnte.

    Russland geht zu weit und überschätzt sich selbst, wenn es glaubt, ohne internationale Kooperation noch eine bedeutende Rolle zu spielen.

    Antwort auf "Alles Ansichtssache."
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    Es ist schon erstaunlich wie viel ablehnung es in westeuropa gegen die russen gibt. In osteuropa waere das ja noch verstaendlicht, schliesslich mussten sie ja die kommunistische ideologie am eigen laib ausbaden.

    Aber, gerade die west-deutschen sollten nicht vergessen, dass die rote-armee hitler und das ns-regime besiegt haben und damit europa vor der groessten katastrophe gerettet haben. Die amis kamen ja erst mitte 1944 nachdem die sovjets schon schwer geblutet hatten. Aber die amis waren ja gerade noch rechtzeitig da um sich westeuropa zu angeln. Vielleicht auch gut so, sonst waere auch in west-europa der rote fahne...

    Aber nicht vergessen: Die meisten toten im WKII hatte die SU und die rote-armee hat das ns-regime aus der welt geraeumt.

    Wo ist die dankbarkeit dafuer?

    Die Geschichte gibt an sich keinen Spieltraum für Versklavungsängste. Russland ist nicht der Genius Loki.

    Loki verkörperte einerseits das Böse, verfügte aber andererseits über großes Wissen und einen großen Listenreichtum, mit welchem er als Begleiter Thor und Odin unterstützte und ist wohl eher in Westeuropa beheimatet.

    ____________________________________________________________
    Die Aufklärung darf kein leerer Wahn werden in einer Zeit der Anmaßungen.

    • A.DOM
    • 03.03.2009 um 18:41 Uhr

    halten sie es für möglich dass sie alle ihre vorurteile im "alten Ost-West-Denken" auf russland projezieren, wenn ich ihre aktuellen artikel lese (kernfusion) scheint mir sie gehen allzu leichtfertig einer geschickten propaganda auf den leim. Russland ging die letzten jahre oft mit offenen karten auf den westen zu und hat weigehend misstrauen und ablehnung geerntet speziell von den angeblichen demokratie- und freiheitsverfechtern unserer regierungen. Obama muss sich erst mal beweisen, die frage wie stark er am tropf der kalten krieger (welche immer noch versuchen die fäden zu ziehen) hängt wird sich noch erweisen. Ich wünsche ihm ja genügend rückrad für bessere politik, aber schau mer mal.
    lg

    Komisch nur das der Westen unter der Führung der USA Angriffskriege führt und ganze Nationen versklavt. In Russland wird niemand unterdrückt, mit Ausnahme von paar Verbrecher. Und bei dem Thema Menschenrechte sollte der Westen die Füße stillhalten, was der Westen von Menschenrechten hält, zeit er zu genüge im Irak, Afghanistan und Guantánamo.
    Zum einen ist die USA nicht weltweit, zum anderen hat die USA mit der Ankündigung von dem Raketenabwehr Program selbst die Stimmung verschlechtert. Damit muss die USA sich um bessere Stimmung bemühen und nicht Russland.
    Europa ist Politisch und Militärisch ein zahnloser Tiger. Man Schaft es nicht mal einen Billigen Militärtransport zubauen.
    Komisch nur der das Westen selber, jeden versucht zu diktieren was wer zutun oder zulassen hat. Man sieht es im Iran, mit welchen recht will der Westen dem Iran die Atomkraft verbieten.

    Es ist schon erstaunlich wie viel ablehnung es in westeuropa gegen die russen gibt. In osteuropa waere das ja noch verstaendlicht, schliesslich mussten sie ja die kommunistische ideologie am eigen laib ausbaden.

    Aber, gerade die west-deutschen sollten nicht vergessen, dass die rote-armee hitler und das ns-regime besiegt haben und damit europa vor der groessten katastrophe gerettet haben. Die amis kamen ja erst mitte 1944 nachdem die sovjets schon schwer geblutet hatten. Aber die amis waren ja gerade noch rechtzeitig da um sich westeuropa zu angeln. Vielleicht auch gut so, sonst waere auch in west-europa der rote fahne...

    Aber nicht vergessen: Die meisten toten im WKII hatte die SU und die rote-armee hat das ns-regime aus der welt geraeumt.

    Wo ist die dankbarkeit dafuer?

    Die Geschichte gibt an sich keinen Spieltraum für Versklavungsängste. Russland ist nicht der Genius Loki.

    Loki verkörperte einerseits das Böse, verfügte aber andererseits über großes Wissen und einen großen Listenreichtum, mit welchem er als Begleiter Thor und Odin unterstützte und ist wohl eher in Westeuropa beheimatet.

    ____________________________________________________________
    Die Aufklärung darf kein leerer Wahn werden in einer Zeit der Anmaßungen.

    • A.DOM
    • 03.03.2009 um 18:41 Uhr

    halten sie es für möglich dass sie alle ihre vorurteile im "alten Ost-West-Denken" auf russland projezieren, wenn ich ihre aktuellen artikel lese (kernfusion) scheint mir sie gehen allzu leichtfertig einer geschickten propaganda auf den leim. Russland ging die letzten jahre oft mit offenen karten auf den westen zu und hat weigehend misstrauen und ablehnung geerntet speziell von den angeblichen demokratie- und freiheitsverfechtern unserer regierungen. Obama muss sich erst mal beweisen, die frage wie stark er am tropf der kalten krieger (welche immer noch versuchen die fäden zu ziehen) hängt wird sich noch erweisen. Ich wünsche ihm ja genügend rückrad für bessere politik, aber schau mer mal.
    lg

    Komisch nur das der Westen unter der Führung der USA Angriffskriege führt und ganze Nationen versklavt. In Russland wird niemand unterdrückt, mit Ausnahme von paar Verbrecher. Und bei dem Thema Menschenrechte sollte der Westen die Füße stillhalten, was der Westen von Menschenrechten hält, zeit er zu genüge im Irak, Afghanistan und Guantánamo.
    Zum einen ist die USA nicht weltweit, zum anderen hat die USA mit der Ankündigung von dem Raketenabwehr Program selbst die Stimmung verschlechtert. Damit muss die USA sich um bessere Stimmung bemühen und nicht Russland.
    Europa ist Politisch und Militärisch ein zahnloser Tiger. Man Schaft es nicht mal einen Billigen Militärtransport zubauen.
    Komisch nur der das Westen selber, jeden versucht zu diktieren was wer zutun oder zulassen hat. Man sieht es im Iran, mit welchen recht will der Westen dem Iran die Atomkraft verbieten.

  3. dann sind sie doch auch sicher pro-internationales recht.

    Waere das denn nicht ein gutes (vielleicht das best-moegliche) demokratischte system? Es gaebe internationales recht das in einem paritaetischen verfahren nach funktioniert und jedes land gibt bekannt ob es an dieser form der rechtssprechung teilnehmen will oder nicht.

    Sie werden sehen, die amis waeren die letzten die diesem demokratischen system beitreten wuerden.

    So funktioniert ami-ideologie

    Antwort auf "Die Sache an sich..."
  4. Das Raketensystem in Polen war und ist überflüssig. Es war ein gegen Russland gerichtetes System, dass Ausfluss der Achens- bzw. Einkreisungspolitik von George W. Busch geschuldet war.

    Dass Obama eine Entscheidungskontinuität konstruiert, um die Republikaner zu beschwichtigen, war unklug. Damned.

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    Die Aufklärung darf kein leerer Wahn werden in einer Zeit der Anmaßungen.

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