Auto-Krise Opel nabelt sich abSeite 2/2

Wirtschaftsminister Guttenberg will über eventuelle Staatshilfen bereits am Samstag mit den Regierungschefs der Bundesländer sprechen, in denen Opel Standorte betreibt.

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Zeitgleich ringt die GM-Führung mit der Regierung von Präsident Barack Obama um einen Rettungsplan für den Mutterkonzern. GM-Chef Rick Wagoner soll bei einem sechsstündigen Treffen am Donnerstag in Washington seine Forderung nach weiteren Staatshilfen in Höhe von 16 Milliarden Dollar (12,6 Milliarden Euro) bekräftigt haben. Um weitere Staatshilfen zu bekommen, muss GM der Regierung in Washington bis Ende März ein Konzept vorlegen.

Wagoner wehrt sich strikt dagegen, Insolvenz anzumelden und auf dieser Grundlage eine Sanierung zu erreichen. Kürzlich hatte er einen Plan präsentiert, der den Abbau von weltweit 47.000 Arbeitsplätzen vorsieht. Am Donnerstag hatte der Konzern für 2008 einen Verlust von 30,9 Milliarden Dollar (24,3 Milliarden Euro) bekannt gegeben. Auch das Geschäft in Europa mit der Hauptmarke Opel war demnach tiefer in die roten Zahlen gerutscht.

 
Leser-Kommentare
    • peto1
    • 27.02.2009 um 8:32 Uhr

    Dieser ganze trubel geht total an der Realitet vorbei, wen man sich sich an die Fakten hällt, Man sagt Opel gehöre zur Kern Industrie in dem viele Arbeitsplätze und zulieferer hängen, aber wen man ehrlich ist komt das einem wie ein Vulkan vor der unter sehr hohem Druck steht und vor dem Kolaps steht, aber wen ein Unternehmen in den vergangenen jahrzehnten nicht geschaft hat sich Anzupassen und die Natur sagt ,du darfst nicht weiterleben weil du versäumt hast dich Anzupassen, und wen man nun diese künstlich am leben hällt dan würde es nur noch Stillstand für die zukunft geben, Es ist mir aufgefallen man hört in der Presse und Fernsehen dieser braucht geld jener braucht geld, aber kein einziger Medium hat bisher etwas von Unternehmen berichtet die Technologien entwickelt haben die auch eine zukunft haben und die schon vorhanden sind, so blind kan man doch nicht sein oder?,würde man das geld in diese firmen Investieren so könte man Arbeitzplätze schaffen mit zukunft und müste nicht mit einem Saurier weiter leben.

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    Abgesehen von den vielen Schreibfehlern ist Ihr Kommentar eine exakte Beschreibung der Vorgänge, die momentan stattfinden. Anstatt die Chance einer weltweiten Wirtschaftskrise wahrzunehmen und den ganzen Müll an Industrie aus dem vorigen Jahrhundert einfach kaputt gehen zu lassen, soll noch einmal gutes Geld dazu verwendet werden, umweltschädliche in ihrer Entwicklung erstarrte Technologien weiter mühsam durchzufüttern. Da die Politiker sich aber mal wieder beim Wähler als sehr sozial profilieren wollen, wird auch diesmal wieder unser aller Steuergeld verbrannt anstatt es da zu investieren, wo gesunde Arbeitsplätze entstehen könnten. Aber aufgepasst, ihr Politiker im deutschen Chicago Berlin: die Wähler verstehen immer mehr euren Sprach- und Verhaltenscode. Man fühlt sich immer mehr verar...t und wählt immer seltener die Parteien, welche die bürgerliche Mitte repräsentieren wollen.

    Abgesehen von den vielen Schreibfehlern ist Ihr Kommentar eine exakte Beschreibung der Vorgänge, die momentan stattfinden. Anstatt die Chance einer weltweiten Wirtschaftskrise wahrzunehmen und den ganzen Müll an Industrie aus dem vorigen Jahrhundert einfach kaputt gehen zu lassen, soll noch einmal gutes Geld dazu verwendet werden, umweltschädliche in ihrer Entwicklung erstarrte Technologien weiter mühsam durchzufüttern. Da die Politiker sich aber mal wieder beim Wähler als sehr sozial profilieren wollen, wird auch diesmal wieder unser aller Steuergeld verbrannt anstatt es da zu investieren, wo gesunde Arbeitsplätze entstehen könnten. Aber aufgepasst, ihr Politiker im deutschen Chicago Berlin: die Wähler verstehen immer mehr euren Sprach- und Verhaltenscode. Man fühlt sich immer mehr verar...t und wählt immer seltener die Parteien, welche die bürgerliche Mitte repräsentieren wollen.

  1. Da treten (wieder einmal) hochdekorative Bedenkenträger aus Wirtschaft, Politik und Gewerkschaften an und fordern (wieder einmal) Geld vom Staat. Klar, es geht um Arbeitsplätze (wieder einmal) oder ?

    Beim genaueren Hinsehen entpuppt sich das ganze (auch mal wieder) als Schlammschlacht auf den Köpfen der Belegschaft, deren Wohlergehen allen Beteiligten ziemlich egal ist. Vom GM irgendeine positive Meldung zu bekommen, die Opel in Europa nützt, da kann man auch gleich an den Osterhasen glauben. Einem Amerikaner gilt (pauschaliert, sorry) nur Amerika was, der Rest dient nur zur Erhöhung der Dividende.

    Gut das Wahljahr ist (wieder einmal), da kann man sich als Politiker vor die Massen werfen und seine salbungsvollen Worte loswerden, ohne diesen jemalds Taten folgen lassen zu müssen. Ein paar Milliardenversprechen hier, ein paar da, tut doch keinem wirklich weh, solange die Rendite stimmt. Und wenns nicht hilft, ist die "Krise"(TM) dran Schuld, nicht die eigene Dusseligkeit.

    Und ja, es macht einen stutzig, das obwohl (wieder einmal) eine "Krise" herrscht, werden (wieder einmal) Milliarden Dividenden gezahlt. Aber das macht nichts, es wiederholt sich (wieder einmal) alles solange, bis es nicht mehr geht.

    In diesem Sinne noch ein nettes Wochenende, der Frühling naht!(wieder einmal)

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    ... hinzuzufügen, außer Wagoners Satz ...

    "Es gab hier die aufrichtige Bereitschaft, unser Geschäft, die Schwierigkeiten der Branche und den Restrukturierungsplan von GM zu verstehen"

    Und alle irrten umher und keiner verstand den anderen (oder so ähnlich).

    Es hätte Format wenn jemand sagen würde ... "Ich habe es genau verstanden aber es ist absoluter Schwachsinn." (Wäre dann so wie bei des Kaisers neue Kleider.)

    Gruß, Bernd
    *** Money helps the body to survive, but friends are needed to make the soul survive ***

    ... hinzuzufügen, außer Wagoners Satz ...

    "Es gab hier die aufrichtige Bereitschaft, unser Geschäft, die Schwierigkeiten der Branche und den Restrukturierungsplan von GM zu verstehen"

    Und alle irrten umher und keiner verstand den anderen (oder so ähnlich).

    Es hätte Format wenn jemand sagen würde ... "Ich habe es genau verstanden aber es ist absoluter Schwachsinn." (Wäre dann so wie bei des Kaisers neue Kleider.)

    Gruß, Bernd
    *** Money helps the body to survive, but friends are needed to make the soul survive ***

  2. ... hinzuzufügen, außer Wagoners Satz ...

    "Es gab hier die aufrichtige Bereitschaft, unser Geschäft, die Schwierigkeiten der Branche und den Restrukturierungsplan von GM zu verstehen"

    Und alle irrten umher und keiner verstand den anderen (oder so ähnlich).

    Es hätte Format wenn jemand sagen würde ... "Ich habe es genau verstanden aber es ist absoluter Schwachsinn." (Wäre dann so wie bei des Kaisers neue Kleider.)

    Gruß, Bernd
    *** Money helps the body to survive, but friends are needed to make the soul survive ***

  3. Abgesehen von den vielen Schreibfehlern ist Ihr Kommentar eine exakte Beschreibung der Vorgänge, die momentan stattfinden. Anstatt die Chance einer weltweiten Wirtschaftskrise wahrzunehmen und den ganzen Müll an Industrie aus dem vorigen Jahrhundert einfach kaputt gehen zu lassen, soll noch einmal gutes Geld dazu verwendet werden, umweltschädliche in ihrer Entwicklung erstarrte Technologien weiter mühsam durchzufüttern. Da die Politiker sich aber mal wieder beim Wähler als sehr sozial profilieren wollen, wird auch diesmal wieder unser aller Steuergeld verbrannt anstatt es da zu investieren, wo gesunde Arbeitsplätze entstehen könnten. Aber aufgepasst, ihr Politiker im deutschen Chicago Berlin: die Wähler verstehen immer mehr euren Sprach- und Verhaltenscode. Man fühlt sich immer mehr verar...t und wählt immer seltener die Parteien, welche die bürgerliche Mitte repräsentieren wollen.

    • Anonym
    • 27.02.2009 um 10:18 Uhr

    Was da manche Gewerkschafter in alter Manier wieder in die Mikros kreischen ist schon echt obskur.

    Da wird so getan als wäre GM eine "Heuschrecke" die Opel auspresst. GM hat Opel vor bald einem JAHRHUNDERT übernommen - von der "volksdeutschen" Opel AG ist also rein gar nichts mehr da. Jedes Schräuble an einem Astra ist Designed by General Motors. Jedes Patent. Das Know-How. Da helfen auch keine lokalen Entwicklungszentren in Deutschland die GM, wie jedes globale Unternehmen, natürlich unterhält. Opel ist nichts als eine Regionalmarke von GM.
    Den Astra gibt es in den USA auch zu kaufen, dort halt nicht von "Opel" sondern von der dortigen Regionalmarke von GM "Saturn".

    Aus Marketinggründen wurde Opel als urdeutsches Gewächs dargestellt, es war aber schon immer ein amerikanisches Auto von einem amerikanischen Hersteller. So wie "Erasco" auch nur Campbell's Soup ist, aber wer weiss das schon in Deutschland.

    • Chali
    • 27.02.2009 um 10:19 Uhr

    dass die Amis blöd sind!

    http://www.spiegel.de/wir...

    Kippt die Milliarden ruhig weg - GM wirds Euch danken!

    • o_O
    • 27.02.2009 um 11:16 Uhr

    Es ist eigentlich unglaublich... und erstaunlich zu gleich. Was bitte hat der Staat mit Steuermitteln sich am Marktgeschehen zu beteiligen?!?!?

    Gar nicht!!

    Was muss man eigentlich tun, um diesen Haufen wild agierender Politiker zu bremsen?!? Wenn man seit Ewigkeiten in das Horn der "sozialen Marktwirtschaft" stößst, wie kann es dann bitte sein, dass man unter "sozial" eigentlich "auf Kosten der Steuerzahler" versteht?!?!?

    Niemand, wirklich NIEMAND kann abschätzen, welche finanziellen Risiken sich hinter solchen finanziellen Beteiligungen verbergen! Wenn man schon eine Finanzkrise diesen Ausmaßes nicht "gesehen" hat, wie sollte man jetzt, *plötzlich* abschätzen können, wie teuer diese Bürgschaften oder Beteiligungen mal irgendwann tatsächlich werden sollen?

    Der Fall Opel ist nichts anderes (so traurig das auch sein mag) als ein praktisches Negativ-Beispiel der globalen Auswirkungen, wenn man der Meinung war, die Globalisierung sei in jedem Fall eine tolle Sache! Siehe Ben-Q, siehe Nokia und Konsorten... Und wenn ich hier an die politischen Reaktionen denke..., oh Gott..., lasst es besser!

    Die "Metamorphose" des GM Konzerns hat erst begonnen und wie sich die einzelnen Gesellschaften entwickeln oder lösen können (wenn überhaupt), ist Aufgabe des GM Vorstandes in Amerika. Nicht die der Länder und deren Steuerzahler.

    Alles was über die Rolle des Vermittlers hinausgeht, käme eher einem "Himmelfahrtskommando" gleich.

  4. Wie teuer wäre es für die Bundesregierung die "Opel" Patente zurück zu kaufen und zur Verfügung zu stellen?
    Das sieht mir erstmal nach einer sinnvolen Investition aus. Opel muss dann selbst beweisen ob es überlebensfähig ist.

    Die vielen Leute die gerne so etwas sagen, wie "man wolle mit Opel einen umweltschädigen Dinosaurier wiederbeleben oder am Leben halten", möchte ich fragen:
    Wie stellt man sich Mobilität vor ohne Verbrennungsmotor? Mit Elektroautos?
    Wer soll die denn bauen wenn es keine Fahrzeugbauer und Zulieferer mehr gibt?
    Woher will man den Kredite für neue Firmengründungen bekommen? Von den Banken....?

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    Ich weiss nun wirklich nicht, ob Ihr Kommentar ernst gemeint war, aber gerne beantworte ich als direkt Gefragter Ihre rethorischen Fragen:

    Also Patente aus den 80-er oder noch älteren Datums zu kaufen, also etwas, dessen Wert nur noch als der von Altpapier zu bewerten ist, wäre nur eine andere Alternative, Steuergelder zu verbrennen.

    Mit dem Geld gehören, vielleicht sogar an gleicher Stelle wie die Opelwerke, eine moderne Fabrik, die mit bereits vorhandener Technologie Solarautos baut. Ausser dem Antriebs- und Abgas-system kann vieles erst einmal beibehalten werden. Die Zulieferer dieser Bestandteile wären zunächst einmal nicht betroffen. Deutschland mit seinem führenden Know How in Solarenergie könnte hier eine Führungsrolle übernehmen.

    Woher man die Kredite nehmen soll? Na, eben von den Milliarden, welche ansonsten weggeschmissen würden. Also investieren, statt durchzufüttern.

    • o_O
    • 27.02.2009 um 12:20 Uhr

    ... dürften die Patente meiner Meinung nach wohl eher das kleinere Problem sein. Opel könnte beispielsweise als Lizenznehmer für genutzte Patente auftreten, um ein Nutzungsrecht für die bereits verbauten und verwendeten Technologien zu haben. Und wenn der Schuh wirklich so drücken würde, gäbe es mit Sicherheit irgendeine Art von Kompromiss.

    Ich vermute eher, es geht wie so häufig um Geld! Woher soll schliesslich das Geld für die Aufwendungen von Pensionszahlungen an ehemalige Mitarbeiter GM's kommen?

    Und das ist nur ein Posten...

    Ich weiss nun wirklich nicht, ob Ihr Kommentar ernst gemeint war, aber gerne beantworte ich als direkt Gefragter Ihre rethorischen Fragen:

    Also Patente aus den 80-er oder noch älteren Datums zu kaufen, also etwas, dessen Wert nur noch als der von Altpapier zu bewerten ist, wäre nur eine andere Alternative, Steuergelder zu verbrennen.

    Mit dem Geld gehören, vielleicht sogar an gleicher Stelle wie die Opelwerke, eine moderne Fabrik, die mit bereits vorhandener Technologie Solarautos baut. Ausser dem Antriebs- und Abgas-system kann vieles erst einmal beibehalten werden. Die Zulieferer dieser Bestandteile wären zunächst einmal nicht betroffen. Deutschland mit seinem führenden Know How in Solarenergie könnte hier eine Führungsrolle übernehmen.

    Woher man die Kredite nehmen soll? Na, eben von den Milliarden, welche ansonsten weggeschmissen würden. Also investieren, statt durchzufüttern.

    • o_O
    • 27.02.2009 um 12:20 Uhr

    ... dürften die Patente meiner Meinung nach wohl eher das kleinere Problem sein. Opel könnte beispielsweise als Lizenznehmer für genutzte Patente auftreten, um ein Nutzungsrecht für die bereits verbauten und verwendeten Technologien zu haben. Und wenn der Schuh wirklich so drücken würde, gäbe es mit Sicherheit irgendeine Art von Kompromiss.

    Ich vermute eher, es geht wie so häufig um Geld! Woher soll schliesslich das Geld für die Aufwendungen von Pensionszahlungen an ehemalige Mitarbeiter GM's kommen?

    Und das ist nur ein Posten...

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