Auto-Krise Bund verweigert Opel schnelle Hilfe
Die Bundesregierung will das von GM vorgelegte Rettungskonzept in den kommenden Wochen prüfen. Was immer die Politik entscheidet: Es beeinflusst die gesamte Branche
Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) lässt Staatshilfen für den Autobauer Opel weiter offen. "Es ist keine Vorentscheidung getroffen", sagte Guttenberg am Montag nach einem Treffen mit dem Opel-Management in Berlin. Die Bundesregierung lasse sich nicht unter Druck setzen.
Das dabei vorgelegte Rettungskonzept werde in den nächsten Wochen bewertet und überprüft. Es werde den nötigen Zeitraum in Anspruch nehmen, um eine
"betriebswirtschaftlich sinnvolle Grundlage zu haben, um letztlich volkswirtschaftlich förderungsfähige Entscheidungen zu treffen". Es werde nichts bewusst verzögert, der Zeitplan hänge auch vom Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) ab.
GM-Europachef Carl-Peter Forster, Opel-Chef Hans Demant und Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz hatten zuvor dem Minister ihren Rettungsplan vorgestellt. Gutenberg kündigte an, auch mit GM zu sprechen und während seiner USA-Reise Mitte März auch mit der amerikanischen Regierung. Die Zeit könnte jedoch knapp sein: Vor wenigen Tagen berichtete eine Zeitung, Opel drohe bereits im Frühjahr die Insolvenz.
Die Ministerpräsidenten der betroffenen Bundesländer mit Opel-Fabriken (Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Thüringen) machen Druck, den Verlust der Arbeitsplätze unbedingt zu vermeiden. Unklar ist, ob alle vier deutschen Opel-Standorte zu halten sind. Es geht um bis zu 26.000 Beschäftigte.
Am Freitag hatte das GM-Management die Grundzüge des Rettungsplans bekannt gegeben: Er sieht eine weitgehende Trennung Opels vom Mutterkonzern vor und eine neue Dachgesellschaft für die europäischen Marken. Weiterhin beinhaltet er eine Kostensenkung von 1,2 Milliarden Euro und kalkuliert Staatshilfe von 3,3 Milliarden Euro ein.
Zudem zeigt sich Opel offen für private Investoren. GM-Europa-Chef Forster ließ aber durchblicken, dass er sich auch eine direkte Staatsbeteiligung vorstellen kann. Denkbar wäre hierbei ein Modell ähnlich wie bei Volkswagen, wo das Land Niedersachsen Teilhaber ist und maßgeblich mitbestimmen kann.
- Datum 02.03.2009 - 15:39 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, tst
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Im Radio wurde gerade gemeldet, die Sitzung fing eine Stunde später an, weil irgendwelche Unterlagen nicht mitgebracht worden waren.
So weit das Konzept.
Wer kennt das nicht aus der Schule? Da soll man was machen, von dem man genau weiß, dass man es nicht kann, aber wenn man nichts bringt, macht der Lehrer Ärger.
Diese Herrschaften haben kein Konzept, sollen aber eines vorlegen, das ist der Knackpunkt. Jetzt wird so lange lamentiert, bis irgend jemand sagt, jetzt ist es Zeit und dann fließt das Geld oder die Bürgschaft wird gegeben.
Der Wahltermin arbeitet für die Industrie.
Da wird gehuddelt und gepfuscht, dass die Schwarte kracht. Ganz im Ernst, was da im Moment abläuft, ist Kasperletheater der untersten Schublade.
Ich werfe nur einen Blick auf : "Die Ministerpräsidenten ... machen Druck, den Verlust der Arbeitsplätze unbedingt zu vermeiden."
Klasse, wie geht das denn? Stellen sich unsere Politkzossen hin und drohen, GM-Manager zu verprügeln? Oder wird nie nie nie wieder ein Dienstwagen bei Opel bestellt? Klar, wäre ich Chef bei GM, ich würde mich doch über die Sockenträger kaputt lachen, die da bei mir auflaufen würden. That's business, so what???
Aber da kommt ja noch was : "Es geht um bis zu 26.000 Beschäftigte." Man beachte das "bis zu". Das könnte also auch nur 1 Beschäftigter sein und damit das Ganze ganz doll böse klingt, wird aus einem Mitarbeiter bis zu 26000. Man hätte auch gleich ganz Deutschland in Sippenhaft nehmen können, denn irgendwie sind wir ja alle Opel, oder. "ES GEHT um 82 MILLIONEN BESCHÄFTIGTE!" Das wäre mal ne Schlagzeile!
Na, und aus Amiland? Da wird noch eine Dachgesellschaft gegründet ( Schwager Louis ist gerade mal arbeitslos ) , die Patente sind ja im Safe und natürlich senken wir die Kosten. ( Wie wohl. Na ??? Genau, von den 26000 werden erst mal 25999 entlassen und der Rest steckt die Milliarden vom Staat ein )
Ich finde es schon sehr aufschlussreich, wenn gerade die Typen, die den Autokarren fest in den Dreck geschoben haben, ihn mit den gleichen Tricks auch wieder rausholen wollen. Und wenns nicht klappt, ist eh die Krise aller Krisen ( oder wars die Mutter aller Krisen?? ) Schuld.
Aber was soll's, von den politkern glaubt auch keiner mehr, das Duetschland von intelligenten Lebewesen bewohnt wird. In diesem Sinne: GEBTS UNS, ABER FETT!
Wo auch immer man in den letzten Tagen und Wochen Berichte zur Sanierung von Kommunen, Ländern, Unternehmen, Banken ja des ganzen Systems auf dem unsere aktuelle Gesellschaft aufbaut vernehmen kann... es zeigt sich eigentlich nur eines klar.
Die aktuell Verantwortlichen wissen alle nicht was wirklich zu tun ist. Kein Wunder, nach +20 Jahren einseitiger Neoliberaler Indoktrination und dem Mundtot machen von Kritikern... Wie soll in dieser Monokultur auch etwas gestärkt hervorgehen können? Unmöglich! Die einen sagen, wir warten ab. Wieder andere sagen wir sollten nicht zu viel unternehmen weil das alles nicht so schlimm ist (teileweise sogar die, die bereits Mrd. an Hilfe erhalten haben), Dann gibt s noch die, die gerne weiter mit Mrd. um sich werfen möchten (am liebsten zu Gunsten eigener Interessen) und die, die noch nicht's erhalten haben aber auch gerne etwas möchten...
Nur eines wird um jeden Preis vermieden. Das Zugeben und Eingestehen das die bisherige Neoliberale Wirtschafts- und Gesellschaftsideologie versagt hat... Komplett und Total wie selten etwas anders vorher versagt hat.... Trotz Mrd. an Steuergeldern, trotz Mrd. an Bürgschaften, trotz Mrd. an Verlusten, trotz massiver Zentralbank Intervention... Sie alle tun so als ob irgendwas anderes der Grund dafür war... Konkret darüber geredet wird einfach nicht. Im Gegenteil, die Verantwortlichen versuchen unter diversen Deckmänteln (Kein Protektionismus, keine Solidarität, Freihandel zwingend nötig, WTO und DOHA Verträge möglichst bald unterzeichen...) so weiter zu machen wie bisher...
Derweil erstmal 100' tausende von Kurzarbeitern entlassen werden. Auch eine Form der Sozialiserung der Kosten... aber Privatiserun der Gewinne.
Der Gipfel der Frechheit ist zudem, das die EU ein einseitig besetztes Beratungs-Gremium installiert hat welches Vorschläge liefern soll wie sowas in Zukunft verhindert werden kann. Die 8 Mitglieder stammen ausschliesslich aus Kreisen der Banken und Investoren, sind allesamt Ultraortodoxe Neoliberale Verfechter welche mit ihrer sehr engen Ideologischen Wahrnehmung mitverantwortlich war, ist und es wieder sein wird an dem Zusammebruch dieses Systems...
Das auf den Neoliberalen Theorien basierende Wirtschafts, Handels- und Gesellschaftssystem hat gerade wegen der sehr engstirnigen Ideologie keinerlei Antworten parat... Keine. Alles was diese nun tun können ist genau das was jeder Arbeitslose und Bedürftige auch tun muss.... sich Hilfe und Unterstützung beim Staat zu holen.
Derweil die vergangene Profite geparkt in den Steueroasen darauf warten wieder ir Unwesen treiben zu können... Rendite- und Profitmaximierung.
Mal sehen wer, wie und was nun Opel hilft... mal sehen wie der ganze Rest wieder auf die Beine kommt ohne massive Steuererhöhungen...
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
analysiert und formuliert.
Nur schade, dass es mittlerweile nur noch eine verschindend kleine Minderheit interessiert.
Aber nicht aufgeben!!
analysiert und formuliert.
Nur schade, dass es mittlerweile nur noch eine verschindend kleine Minderheit interessiert.
Aber nicht aufgeben!!
analysiert und formuliert.
Nur schade, dass es mittlerweile nur noch eine verschindend kleine Minderheit interessiert.
Aber nicht aufgeben!!
Gebt den 26000 Mitarbeitern die 3 Milliarden direkt und lasst die Firma pleite gehen. Das wäre ökonomisch und sozial das Beste. Immerhin wären das eine Abfindung von 100000 Euro für jeden. Jeder Mitarbeiter eines mittelständischen Betriebs wäre froh über eine solche Lösung.
Das geht ja fast nur noch mit Ironie.
Auchh die Frühverrentung mit 45 bei 2-2500€ monatlich wie für die Helden der Arbeit bzw. des Bergbaus wäre überlegenswert. Was wir uns aktuell im Bergbau leisten können, sollte doch für Opel und vielleicht noch ein paar andere Giganten gehen!
Schließlich würde das ja durch den Generationenvetrag abgesichert. (sind bei 35 Jahren Rente noch nicht einmal 2 Millionen Euro pro Frührentner.)
Liebe Kinder, ran an die Schüppe oder fleißig lernen, ihr seht doch, was da an Schulden auf Euch zukommt. Da ist nix mehr mit sorgenfrei die eigene Zukunft aufbauen, erst sind die Alten und deren Schulden dran. Und kommt nicht wieder mit Ausreden a la kommende Wasserkanppheit, Verteilungskriege, Umweltflüchtlinge und so ein firlefanz. Das ist alles nichts gegen die Sorgen von Opel und noch lange nicht bewiesen.
Das geht ja fast nur noch mit Ironie.
Auchh die Frühverrentung mit 45 bei 2-2500€ monatlich wie für die Helden der Arbeit bzw. des Bergbaus wäre überlegenswert. Was wir uns aktuell im Bergbau leisten können, sollte doch für Opel und vielleicht noch ein paar andere Giganten gehen!
Schließlich würde das ja durch den Generationenvetrag abgesichert. (sind bei 35 Jahren Rente noch nicht einmal 2 Millionen Euro pro Frührentner.)
Liebe Kinder, ran an die Schüppe oder fleißig lernen, ihr seht doch, was da an Schulden auf Euch zukommt. Da ist nix mehr mit sorgenfrei die eigene Zukunft aufbauen, erst sind die Alten und deren Schulden dran. Und kommt nicht wieder mit Ausreden a la kommende Wasserkanppheit, Verteilungskriege, Umweltflüchtlinge und so ein firlefanz. Das ist alles nichts gegen die Sorgen von Opel und noch lange nicht bewiesen.
Das geht ja fast nur noch mit Ironie.
Auchh die Frühverrentung mit 45 bei 2-2500€ monatlich wie für die Helden der Arbeit bzw. des Bergbaus wäre überlegenswert. Was wir uns aktuell im Bergbau leisten können, sollte doch für Opel und vielleicht noch ein paar andere Giganten gehen!
Schließlich würde das ja durch den Generationenvetrag abgesichert. (sind bei 35 Jahren Rente noch nicht einmal 2 Millionen Euro pro Frührentner.)
Liebe Kinder, ran an die Schüppe oder fleißig lernen, ihr seht doch, was da an Schulden auf Euch zukommt. Da ist nix mehr mit sorgenfrei die eigene Zukunft aufbauen, erst sind die Alten und deren Schulden dran. Und kommt nicht wieder mit Ausreden a la kommende Wasserkanppheit, Verteilungskriege, Umweltflüchtlinge und so ein firlefanz. Das ist alles nichts gegen die Sorgen von Opel und noch lange nicht bewiesen.
Anstatt Milliarden Steuergelder zu verplempern, sollten sich die Politiker einmal persönlich an die Verkaufsfront begeben. Dann werden sie begreifen, was es heißt, Autos von Opel verkaufen zu müssen. Daran sind schon etliche Verkaufskanonen gescheitert. Die Produktion des Trabi mußte auch eingestellt werden, weil ihn keiner mehr kaufen wollte. Bei Opel läuft es seit Jahren auf dasselbe hinaus, nur verlief dieser Prozeß bisher schleichender.
Bei Opel schießen die Absatzzahlen in die Höhe. Opel berichtete vom Stammsitz in Rüsselsheim, dass im Februar bundesweit voraussichtlich mehr als 40.000 Fahrzeuge verkauft wurden. Die Fahrzeuge werden den Händlern buchstäblich aus den Händen gerissen. Opel wird mit dem Imageturbo "Made in Germany" Volkswagen nach Löslösung von GM wieder dicht auf die Pelle rücken. Kein Wunder, dass Winterkorn gegen Staatshilfe für Opel ist. Aber besser Opel als Konkurrent, als eine Substitution durch asiatische Hersteller. Opels verbleiben im europäischen Markt sichert für den Automobil-Cluster Deutschland die so wichtigen hohen Millionen Stückzahlen der Zulieferindustrie. Je höher die Stückzahlen, um so proportional geringer die Stückkosten. Wird der Automobilstandort an einer Stelle geschwächt, müssen alle anderen im Automobilsektor ökonomisch darunter leiden. Dieses zur Binsenweisheit gewordene Volks- und Betriebs- Wirtschaftliche kleine Einmaleins, sollte hoffentlich auch ein Martin Winterkorn und ein Karl-Theodor zu Guttenberg begreifen. Allerdings, Manager handeln prämienzentriert nur mit einem kurzen Zeithorizont und für einen Minister könnte nach der Bundestagswahl bald das Aus kommen. Sollten beide also denken "nach uns die Sintflut", wäre das menschlich sehr verständlich, der Schaden aber wäre irreparabel.
Bei Opel schießen die Absatzzahlen in die Höhe. Opel berichtete vom Stammsitz in Rüsselsheim, dass im Februar bundesweit voraussichtlich mehr als 40.000 Fahrzeuge verkauft wurden. Die Fahrzeuge werden den Händlern buchstäblich aus den Händen gerissen. Opel wird mit dem Imageturbo "Made in Germany" Volkswagen nach Löslösung von GM wieder dicht auf die Pelle rücken. Kein Wunder, dass Winterkorn gegen Staatshilfe für Opel ist. Aber besser Opel als Konkurrent, als eine Substitution durch asiatische Hersteller. Opels verbleiben im europäischen Markt sichert für den Automobil-Cluster Deutschland die so wichtigen hohen Millionen Stückzahlen der Zulieferindustrie. Je höher die Stückzahlen, um so proportional geringer die Stückkosten. Wird der Automobilstandort an einer Stelle geschwächt, müssen alle anderen im Automobilsektor ökonomisch darunter leiden. Dieses zur Binsenweisheit gewordene Volks- und Betriebs- Wirtschaftliche kleine Einmaleins, sollte hoffentlich auch ein Martin Winterkorn und ein Karl-Theodor zu Guttenberg begreifen. Allerdings, Manager handeln prämienzentriert nur mit einem kurzen Zeithorizont und für einen Minister könnte nach der Bundestagswahl bald das Aus kommen. Sollten beide also denken "nach uns die Sintflut", wäre das menschlich sehr verständlich, der Schaden aber wäre irreparabel.
Das Unternehmen zu retten ist der richtige Weg aus der Krise denke ich. Mit Rumpeln, Krachen und Schmerzen trennt sich die Welt vom Wirtschaftskraken USA, der pleite gehn wird. Wir bleiben selbstständig übrig, mit Blessuren und wackelig, aber lebendig. Das glaube ich wirklich.
Und dort ist das geld richtig und nicht im Abwasserstrudel Bankenwelt.
...und überall auf der Welt werden in nächster Zeit so einige Unternehmen pleite gehen. Man kann da nichts machen und sollte aufpassen, dass durch staatliche Intervention nicht ausgerechnet die totkranken (GM/Opel) künstlich am Leben gehalten werden und die gesunden (Ford) erst zu Pflegefällen werden.
Sie sollten lieber Williamson rezensieren. Von Ökonomie verstehn Sie zu wenig!
...und überall auf der Welt werden in nächster Zeit so einige Unternehmen pleite gehen. Man kann da nichts machen und sollte aufpassen, dass durch staatliche Intervention nicht ausgerechnet die totkranken (GM/Opel) künstlich am Leben gehalten werden und die gesunden (Ford) erst zu Pflegefällen werden.
Sie sollten lieber Williamson rezensieren. Von Ökonomie verstehn Sie zu wenig!
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