Anschlag in Lahore Terrorstaat Pakistan
Mit Sturmgewehren und Granatwerfern griffen zwölf Männer einen Bus in Lahore an. Der Anschlag auf das Kricket-Team aus Sri Lanka zeigt, wie schwach der Staat ist

© AAMIR QURESHI/AFP/Getty Images
Pakistanische Polizisten stehen vor dem Gadaffi Stadion in Lahore Wache. Dorthin waren die Kricketspieler aus Sri Lanka nach dem Anschlag geflohen
Zwei Männer laufen geduckt über eine Rasenfläche. Sie tragen Rucksäcke, Armeehosen und halten große Sturmgewehre in der Hand. Sie heben die Waffen, zielen, feuern. Dann laufen die Terroristen weg. Die Kamera schwenkt, ein Polizist kommt ins Bild, er sackt zusammen, liegt vor einem Blumenbeet und hält sich eine Hand vor den Bauch.
Der kurze Film eines pakistanischen TV-Senders zeigt, wie der Anschlag auf das sri-lankische Kricket-Team in der ostpakistanischen Stadt Lahore vor sich ging: Die Terroristen operierten in kleinen Gruppen, wie sie es bereits beim Anschlag auf die Luxushotels in der indischen Stadt Mumbai im November getan hatten.
Islamistische Scharfschützen hatten am Dienstag den Bus mit Kricket-Spielern aus Sri Lanka im Stadtzentrum von Lahore angegriffen. Das Fahrzeug war auf dem Weg zum Gaddafi Stadion, wo ein Freundschaftsspiel zwischen den Mannschaften aus Sri Lanka und Pakistan stattfinden sollte. Die Terroristen attackierten gezielt den Mannschaftsbus. Sie eröffneten von mehreren Seiten das Feuer auf das Fahrzeug.
Sechs Polizisten, die den Konvoi eskortierten und sich den Angreifern entgegenstellten, starben, auch zwei Passanten kamen um. Fünf Sportler und ein Trainer wurden verletzt. Zwei Kricket-Spieler wurden in ein Krankenhaus ausgeflogen, den Rest des Teams evakuierten Militärhubschrauber. Sri Lankas Nationalmannschaft will heute noch nach Hause zurückkehren.
- Datum 16.03.2009 - 08:25 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Das Wort Afghan wurde eher von den Briten als Bezeichnung der Paschtunen benutzt. Sie selbst bevorzugen ihre Eigenbezeichnung Paschtune (auch Pakhtune).
Das sprachlich und kulturell zusammenhängende Gebiet der Paschtunen, das "Pakhtunkhwa" wurde 1893 durch die Durand-Linie, als Produkt der britischen Kolonialpolitik, geteilt.
http://de.wikipedia.org/w...
Das Epizentrum des "Aufstands" im angeblichen Pakistan liegt in der von paschtunischen Stämmen besiedelten Region, die sich beiderseits der sogenannten Durrand-Linie erstreckt, der von den Briten im 19. Jahrhundert gezogenen Grenze zwischen Pakistan und Afghanistan. Pakistan hat die Durrand-Linie von Anfang an als Westgrenze akzeptiert, während sie von keiner afghanischen Regierung je anerkannt wurde.
1993 lief der Grenzvertrag aus. Warum hat 1997 Großbritannien Hongkong vertragsgemäß an China zurückerstattet, aber führt mit der NATO Krieg unter Bruch internationaler Verträge?
Würden wir Deutschen eine innerdeutsche Grenze akzeptieren?
Warum berichten unsere Medien* nicht ehrlich über die Forderung des betroffenen Volkes nach einem unabhängigen islamischen Paschtunenstaat?
*Ausnahmen:
http://www.monde-diplomat...
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Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein. [J. W. Goethe]
(Die Redaktion /ft)
Mit solch einer Schlagzeile entpuppt sich der Autor als "fern-fuchtlernder-google-journalist " (entfernt. Bitte formulieren Sie Ihre Kritik sachlich. Die Redaktion/jk) Lüders schrieb zumindest etwas kennnisreicher aber trotzdem nicht vorausschauender. Die Zeit-Redaktion muss schon etwas gründlicher sein.
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