Landesparteitag Wahlverlierer Schäfer-Gümbel neuer SPD-Chef in Hessen
Auf dem Parteitag der Hessen-SPD ist es zu einem heftigen Streit über das Desaster bei der Landtagswahl gekommen. Andrea Ypsilanti verabschiedete sich unter Tränen
Der Landesparteitag wählte den 39-jährigen Schäfer-Gümbel in Darmstadt mit 90,3 Prozent der Stimmen (298 von 330 gültigen Stimmen) zum Nachfolger von Andrea Ypsilanti. Diese war nach der SPD-Niederlage bei der Landtagswahl vom 18. Januar zurückgetreten. Schäfer-Gümbel, der bei der Landtagswahl als Spitzenkandidat angetreten war und von Ypsilanti zuvor schon die Führung der Landtagsfraktion übernommen hatte, rief seine Partei dazu auf, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. Voraussetzung sei, dass sie für konkrete Probleme konkrete Lösungen anbiete und sich um alle gesellschaftlichen Schichten kümmere.
Ypsilanti schied aus dem Landesvorstand aus. In ihrer Abschiedsrede wandte sie sich dagegen, das Scheitern ihrer Regierungspläne und die Wahlniederlage auf den Wortbruch der Zusammenarbeit mit der Linkspartei zurückzuführen: "Was wir erlebt haben, war und ist ein Konflikt über ein politisches Programm." Es habe massiven, auch publizistischen Widerstand gegeben, weil sie bei dessen Realisierung Wort habe halten wollen. Ypsilanti brach bei ihrem Schluss-Satz in Tränen aus. Viele Delegierte erhoben sich zum Applaus.
Über das Wahlergebnis kam es zum Streit unter den Delegierten. Widerspruch zu Ypsilanti äußerte der Main-Kinzig-Landrat Erich Pipa: Das Ergebnis beruhe ausschließlich darauf, dass die Partei ein Wahlversprechen gebrochen habe. Pipa kritisierte damit den später mit großer Mehrheit angenommenen Leitantrag des Landesvorstands. Darin wehrt sich der SPD-Landesverband dagegen, das Wahlergebnis auf die Frage des Umgangs mit der Linkspartei zu "reduzieren".
Schäfer-Gümbel schwor den Parteitag darauf ein, dass der politische Gegner nicht in der eigenen Partei zu suchen sei. Die hessische SPD sei am Beginn eines Langstreckenlaufs zurück zur Macht. Künftig müsse gelten, dass getroffene Entscheidungen umgesetzt würden: "Sonst werden wir niemals wieder handlungs- und regierungsfähig", sagte er.
Den drei vom Parteiausschluss bedrohten Ex-Abgeordneten, die eine Wahl Ypsilanti zur Regierungschefin verhindert hatten, warf der Schäfer-Gümbel vor, die innerparteiliche Solidarität gebrochen zu haben. Er sei bereit, Brücken zu bauen: "Wer mit mir reden will, weiß, wie ich zu erreichen bin." Die SPD wolle sich nicht mit einem Fünfparteiensystem abfinden, doch dafür müsse sie sich mit der Linken politisch auseinandersetzen: "Dabei sind Ausgrenzungsstrategien immer gescheitert."
- Datum 02.03.2009 - 10:09 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
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Richtig ist, dass das gebrochene Wahlverprechen nicht ausreicht:
1) Ypslianti sprach ständig davon, sie hätte 2008 die Wahl gewonnen, obwohl sie zweite wurde und noch dazu das zweitschlechteste SPD-Wahlergebnis in Hessen seit 1949 einfuhr.
2) Ypsilanti hat ihr absolutes Wahlversprechen nicht eingehalten.
3) Ypslinati wollte sich mit Hilfe der Linken wählen lassen, die zu Recht vom Verfassungsschutz überwacht werden.
4) Ypsilati wollte ein Tolerierungsbündnis. Das kann nicht funktionieren, weil man sich ohne Koalitionsvertrag völlig in die Hände des Tolerierers begibt.
5) Ypsilanti hätte als Parteivorsitzende die Partei einen müssen. Stattdessen hat sie die Partei tief gespalten.
6) Ypsilanti konnte nicht zuhören, sonst hätte sie mitbekommen, was hinter ihrem Rücken abläuft.
7) Ypsilanti hatte den Linken Forderungen für das Tolerierungsbündnis gestellt. Obwohl die Linke die Forderungen ablehnte, war Fr. Ypsilanti für das Bündnis.
7) Noch heute haben die Abgeordneten Probleme, die sich an ihr Wahlversprechen halten wollten. Leider hat sich das unter Schäfer-Gümbel immer noch nicht geändert.
Frau Ypsilanti wurde zu recht zur Verliererin des Jahres 2008 gewählt und war die Nummer 1 der Büttenreden.
Hr. Schäfer-Gümbel wird lernen müssen, dass man dem Wähler nicht ein X für ein U vormachen darf, sonst wird er bei der nächsten Wahl nicht mehr Stimmen bekommen. Es ist schlimm, dass Parteien ihre Wähler vor der Wahl belügen. Dass Leuten, die sich an ein Wahlversprechen halten wollen, mit Parteiausschluss gedroht wird, ist die Spitze der Unverfrorenheit.
1. Natürlich hatten Ypsilanti und die SPD die Wahl gewonnen. Nach der Wahl hatte die SPD die Option in Hessen zu regieren, die vor der Wahl nicht bestand. Und die CDU hatte die Wahl verloren. Sie konnte nicht mehr regieren in Hessen. Das sind doch die entscheidenden Kriterien einer solchen Wahl, an der sich Sieg oder Niederlage festmachen. Wie das Stimmverhältnis unter den einzelnen Parteien im Vergleich aussieht ist doch zweitrangig, weil es nichts über die Regierungsmöglichkeit aussagt. Was soll denn das für ein Sieg sein, wenn man hinterher nicht mehr regieren kann?
2. Das relevante Wahlversprechen einer Partei ist das Parteiprogramm. Weil das die politischen Richtungsentscheidungen wiederspiegelt. Und wenn die Möglichkeit zur Umsetzung gegeben ist hat die Partei den Auftrag der Wähler das zu tun. Wie das zustande kommt ist in diesem Fall zweitrangig. Wem ist geholfen, wenn das Parlament dauerhaft gegen den MP und dessen Widerstand Politik durchsetzten muß? Da sind klare Verhältnisse, die eine zügige Politik ermöglichen nur pragmatisch richtig.
3. Beobachtung durch den Verfassungsschutz. Sollte wohl zum Schutz der Verfassung erfolgen. Die Regelungen, die nicht mit der Verfassung in Einklang zu bringen sind und vom Verfassungsgericht gekippt wurden, gehen meines Wissens maßgeblich auf die CDU/CSU zurück. Bitte beobachten.
4. Seit wann begibt man sich in die Hände eines Tolerierers? Wenn der nicht zustimmt muß eben ein aktueller Konsens gefunden werden. Genau so wie der in einem Koalitionsvertrag gefunden werden muß. Selbst ein Koalitionsvertrag verpflichtet keinen Angeordneten mit seiner Partei stimmen zu müssen. Ganz im Gegenteil, ein Koalitionsvertrag ist "abgekartete" Demokratie. Mehrheiten im Parlament frei finden zu müssen ist lebendige Demokratie.
5./6. Die Partei gespalten haben die, die sich nicht an Mehrheitsentscheidungen, die demokratisch innerhalb der Fraktion gefällt wurden gehalten haben. Die, die mit Ja innerhalb der Fraktion gestimmt haben und dann hinterher davon nichts mehr wissen wollten. So viel kann man von einem Abgeordneten wohl erwarten, daß er sich verbindlich erklärt.
7. Eine Tolerierung ist kein Bündnis, sonst wäre es ein informeller Koalitionsvertrag. Eine Tolerierung entscheidet von Fall zu Fall mit dem Hintergrund, daß man grundsätzlich mit der Programmatik des Tolerierten im Konsens ist.
An der medialen Form wie mit dem Thema umgegangen wurde konnte man unschwer erkennen von wem das inszeniert wurde. Wenn Formalitäten über Programm und Handeln gestellt werden, sind solche Leute immer gerne vorn mit dabei, die auch zuverlässig über ihre Nachbarn die schlimmsten Geschichten kennen und bekanntmachen.
Blödsinn in einem Kommentar!
1. Natürlich hatten Ypsilanti und die SPD die Wahl gewonnen. Nach der Wahl hatte die SPD die Option in Hessen zu regieren, die vor der Wahl nicht bestand. Und die CDU hatte die Wahl verloren. Sie konnte nicht mehr regieren in Hessen. Das sind doch die entscheidenden Kriterien einer solchen Wahl, an der sich Sieg oder Niederlage festmachen. Wie das Stimmverhältnis unter den einzelnen Parteien im Vergleich aussieht ist doch zweitrangig, weil es nichts über die Regierungsmöglichkeit aussagt. Was soll denn das für ein Sieg sein, wenn man hinterher nicht mehr regieren kann?
2. Das relevante Wahlversprechen einer Partei ist das Parteiprogramm. Weil das die politischen Richtungsentscheidungen wiederspiegelt. Und wenn die Möglichkeit zur Umsetzung gegeben ist hat die Partei den Auftrag der Wähler das zu tun. Wie das zustande kommt ist in diesem Fall zweitrangig. Wem ist geholfen, wenn das Parlament dauerhaft gegen den MP und dessen Widerstand Politik durchsetzten muß? Da sind klare Verhältnisse, die eine zügige Politik ermöglichen nur pragmatisch richtig.
3. Beobachtung durch den Verfassungsschutz. Sollte wohl zum Schutz der Verfassung erfolgen. Die Regelungen, die nicht mit der Verfassung in Einklang zu bringen sind und vom Verfassungsgericht gekippt wurden, gehen meines Wissens maßgeblich auf die CDU/CSU zurück. Bitte beobachten.
4. Seit wann begibt man sich in die Hände eines Tolerierers? Wenn der nicht zustimmt muß eben ein aktueller Konsens gefunden werden. Genau so wie der in einem Koalitionsvertrag gefunden werden muß. Selbst ein Koalitionsvertrag verpflichtet keinen Angeordneten mit seiner Partei stimmen zu müssen. Ganz im Gegenteil, ein Koalitionsvertrag ist "abgekartete" Demokratie. Mehrheiten im Parlament frei finden zu müssen ist lebendige Demokratie.
5./6. Die Partei gespalten haben die, die sich nicht an Mehrheitsentscheidungen, die demokratisch innerhalb der Fraktion gefällt wurden gehalten haben. Die, die mit Ja innerhalb der Fraktion gestimmt haben und dann hinterher davon nichts mehr wissen wollten. So viel kann man von einem Abgeordneten wohl erwarten, daß er sich verbindlich erklärt.
7. Eine Tolerierung ist kein Bündnis, sonst wäre es ein informeller Koalitionsvertrag. Eine Tolerierung entscheidet von Fall zu Fall mit dem Hintergrund, daß man grundsätzlich mit der Programmatik des Tolerierten im Konsens ist.
An der medialen Form wie mit dem Thema umgegangen wurde konnte man unschwer erkennen von wem das inszeniert wurde. Wenn Formalitäten über Programm und Handeln gestellt werden, sind solche Leute immer gerne vorn mit dabei, die auch zuverlässig über ihre Nachbarn die schlimmsten Geschichten kennen und bekanntmachen.
Blödsinn in einem Kommentar!
Die LINKE ist Realität in Ost und West. Sie wird irgendwann akzeptiert werden. Ypsilanti hat nur versucht das zu tun, was in vielleicht zehn Jahren Realität sein wird. Sicher, sie hat dabei ihre Fehler gemacht. Aber, das grosse strategische Ziel war und ist nicht falsch, nur ... die Partei und die politische Masse sind noch nicht reif dafür. Bei den Anfängen der GRÜNEN war das ähnlich. Was wetterten die Chrsitsozialen dagegen, heute ???
Sind sie koalitionsfähig, intergriert und anerkannt.
Die Argumentation mit den gebrochenen Wahlversprechen ist deplaziert, wenn es danach gehen würde, dann wäre keine Partei mehr glaubwürdig.
Nicht Ypsilanti ist Schuld am Scheitern ihrer Partei, sondern die (noch) fehlende Bereitschaft der Bevölkerung mit der LINKEN auf Augenhöhe zu diskutieren und zu verhandeln. Ich sehe in Ypsilanti eine mutige Frau, die ihren politischen Weg ein paar Jahre zu früh gegangen ist.
"Nicht Ypsilanti ist Schuld am Scheitern ihrer Partei, sondern die (noch) fehlende Bereitschaft der Bevölkerung mit der LINKEN auf Augenhöhe zu diskutieren und zu verhandeln"
Na ja, aber schließlich stellt "die Bevölkerung" eben i. allg. die Wähler in einer Demokratie. Und es ist nicht besonders gut, wenn Politiker meinen, nur sie wüßten, was gut und richtig ist. Den "gemeinen Wähler", bzw. dessen Mehrheitswillen sollte die Politik schon etwas respektieren.
Außerdem war doch etwas politisch-handwerklicher Dilletantismus und ein Schuss Naivität im Spiel.
"Nicht Ypsilanti ist Schuld am Scheitern ihrer Partei, sondern die (noch) fehlende Bereitschaft der Bevölkerung mit der LINKEN auf Augenhöhe zu diskutieren und zu verhandeln"
Na ja, aber schließlich stellt "die Bevölkerung" eben i. allg. die Wähler in einer Demokratie. Und es ist nicht besonders gut, wenn Politiker meinen, nur sie wüßten, was gut und richtig ist. Den "gemeinen Wähler", bzw. dessen Mehrheitswillen sollte die Politik schon etwas respektieren.
Außerdem war doch etwas politisch-handwerklicher Dilletantismus und ein Schuss Naivität im Spiel.
Schäfer-Gümbel setzt die innerparteiliche Solidarität höher als die Wahlversprechen. Mal sehen, wie das die Wähler sehen.
Der neue Parteivorsitzende Schäfer-Gümbel sei für die Parteirechte erreichbar. Da ist die Frage, ob das die Aufgabe des Parteivorsitzenden ist. Der Parteivorsitzende hat der Parteivorsitzende des rechten und des linken Flügels der SPD zu sein. Wenn TSG meint, er käme allein mit dem linken Flügel aus, wird er den Weg von Fr. Ypsilanti gehen.
Mit den hier zitierten Aussagen von TSG hat er mich nicht überzeugt. Das ist kein Neuanfang, sondern die Fortsetzung der alten, gescheiterten Ypsilanti-Strategie.
Warum nicht?
Die fünf Parteien repräsentieren fünf Weltbilder, fünf Ideologien. Alle haben verschiedene Wertprioritäten, die sie in reale Politik umsetzen wollen. FDP will Freiheit, die Grünen wollen die Umwelt schützen, die SPD will den Sozialstaat erhalten und ausbauen, die LINKE will Gleichheit verwirklichen, die CDU will soziale Marktwirtschaft - alles hehre Ziele, denen eigentlich niemand widersprechen kann. Wir sollten uns glücklich schätzen. Schön wäre es darüber hinaus, wenn alle Parteilen miteinander koalieren würden, wie es die Wahlergebnisse jeweils nahe legen. Das wäre echte Demokratie. Und so einfach.
Die SPD hat unter Schröder den schärfsten Sozialabbau überhaupt durchgesetzt!
Die SPD hat unter Schröder den schärfsten Sozialabbau überhaupt durchgesetzt!
1. Natürlich hatten Ypsilanti und die SPD die Wahl gewonnen. Nach der Wahl hatte die SPD die Option in Hessen zu regieren, die vor der Wahl nicht bestand. Und die CDU hatte die Wahl verloren. Sie konnte nicht mehr regieren in Hessen. Das sind doch die entscheidenden Kriterien einer solchen Wahl, an der sich Sieg oder Niederlage festmachen. Wie das Stimmverhältnis unter den einzelnen Parteien im Vergleich aussieht ist doch zweitrangig, weil es nichts über die Regierungsmöglichkeit aussagt. Was soll denn das für ein Sieg sein, wenn man hinterher nicht mehr regieren kann?
2. Das relevante Wahlversprechen einer Partei ist das Parteiprogramm. Weil das die politischen Richtungsentscheidungen wiederspiegelt. Und wenn die Möglichkeit zur Umsetzung gegeben ist hat die Partei den Auftrag der Wähler das zu tun. Wie das zustande kommt ist in diesem Fall zweitrangig. Wem ist geholfen, wenn das Parlament dauerhaft gegen den MP und dessen Widerstand Politik durchsetzten muß? Da sind klare Verhältnisse, die eine zügige Politik ermöglichen nur pragmatisch richtig.
3. Beobachtung durch den Verfassungsschutz. Sollte wohl zum Schutz der Verfassung erfolgen. Die Regelungen, die nicht mit der Verfassung in Einklang zu bringen sind und vom Verfassungsgericht gekippt wurden, gehen meines Wissens maßgeblich auf die CDU/CSU zurück. Bitte beobachten.
4. Seit wann begibt man sich in die Hände eines Tolerierers? Wenn der nicht zustimmt muß eben ein aktueller Konsens gefunden werden. Genau so wie der in einem Koalitionsvertrag gefunden werden muß. Selbst ein Koalitionsvertrag verpflichtet keinen Angeordneten mit seiner Partei stimmen zu müssen. Ganz im Gegenteil, ein Koalitionsvertrag ist "abgekartete" Demokratie. Mehrheiten im Parlament frei finden zu müssen ist lebendige Demokratie.
5./6. Die Partei gespalten haben die, die sich nicht an Mehrheitsentscheidungen, die demokratisch innerhalb der Fraktion gefällt wurden gehalten haben. Die, die mit Ja innerhalb der Fraktion gestimmt haben und dann hinterher davon nichts mehr wissen wollten. So viel kann man von einem Abgeordneten wohl erwarten, daß er sich verbindlich erklärt.
7. Eine Tolerierung ist kein Bündnis, sonst wäre es ein informeller Koalitionsvertrag. Eine Tolerierung entscheidet von Fall zu Fall mit dem Hintergrund, daß man grundsätzlich mit der Programmatik des Tolerierten im Konsens ist.
An der medialen Form wie mit dem Thema umgegangen wurde konnte man unschwer erkennen von wem das inszeniert wurde. Wenn Formalitäten über Programm und Handeln gestellt werden, sind solche Leute immer gerne vorn mit dabei, die auch zuverlässig über ihre Nachbarn die schlimmsten Geschichten kennen und bekanntmachen.
Blödsinn in einem Kommentar!
Die SPD hat unter Schröder den schärfsten Sozialabbau überhaupt durchgesetzt!
ob man das so pauschal und abschliessend sagen kann.
Grundgedanke war, einen in weiten Teilen deaktivierenden Sozialstaat in ein aktivierendes Sozialsystem zu transformieren. Richtigerweise durch Fordern und Fördern. Die Umsetzung von Einzelteilen des Konzepts ist ganz sicher kritikwürdig. Zum Einen, weil unter selbstverschuldetem Zeitdruck (erste Legislaturperiode verschlafen) nicht fertigdurchdachte Regelungen erlassen wurden und zum Anderen weil für den Aspekt Fördern in Münchhausenmanier, sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen, der Blickwinkel verengt war auf Hilfe fast ausschliesslich durch Selbsthilfe. Hier wurden hauptsächlich verwaltende Maßnahmen zur Arbeitsvermittlung und Arbeitsreglementierung ergriffen, anstatt zur Förderung das Gesamtsystem Deutschland heranzuziehen. Das hätte dann z.B. auch konsequente Steuersatz- und Reintegrationsmaßnahmen beinhalten müssen. Sozialen Abbau nur anhand finanzieller Kürzungen von Hilfen festzumachen ist mir persönlich zu einfach. Daß ein Ungleichgewicht zwischen Fordern und Fördern zu Ungunsten der Betroffenen besteht, ist auch meine Ansicht, liegt aber nicht an den Regelsätzen, sondern an der mangelnden Förderbemühungen. Die Abteilung "Fordern", das soll unbestritten sein, war natürlich um Längen einfacher umzusetzen als die Abteilung "Fördern", an deren Umsetzung zudem die Union keinerlei Interesse hat. Fordern reicht erst mal.
ob man das so pauschal und abschliessend sagen kann.
Grundgedanke war, einen in weiten Teilen deaktivierenden Sozialstaat in ein aktivierendes Sozialsystem zu transformieren. Richtigerweise durch Fordern und Fördern. Die Umsetzung von Einzelteilen des Konzepts ist ganz sicher kritikwürdig. Zum Einen, weil unter selbstverschuldetem Zeitdruck (erste Legislaturperiode verschlafen) nicht fertigdurchdachte Regelungen erlassen wurden und zum Anderen weil für den Aspekt Fördern in Münchhausenmanier, sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen, der Blickwinkel verengt war auf Hilfe fast ausschliesslich durch Selbsthilfe. Hier wurden hauptsächlich verwaltende Maßnahmen zur Arbeitsvermittlung und Arbeitsreglementierung ergriffen, anstatt zur Förderung das Gesamtsystem Deutschland heranzuziehen. Das hätte dann z.B. auch konsequente Steuersatz- und Reintegrationsmaßnahmen beinhalten müssen. Sozialen Abbau nur anhand finanzieller Kürzungen von Hilfen festzumachen ist mir persönlich zu einfach. Daß ein Ungleichgewicht zwischen Fordern und Fördern zu Ungunsten der Betroffenen besteht, ist auch meine Ansicht, liegt aber nicht an den Regelsätzen, sondern an der mangelnden Förderbemühungen. Die Abteilung "Fordern", das soll unbestritten sein, war natürlich um Längen einfacher umzusetzen als die Abteilung "Fördern", an deren Umsetzung zudem die Union keinerlei Interesse hat. Fordern reicht erst mal.
Die hessischen Sozialdemokraten sind Opfer ihres eigenen Bildungssystems geworden.
Der Autor dieser Zeilen hat in den 70er Jahren selbst erfahren wie in der Förderstufe (5. u. 6. Klasse) die Mengenlehre eingeführt wurde, ohne dass die 12-jähringen Schüler die Grundlagen verstehen konnten. Die hohe Kunst des Prozentrechnens folgte erst zwei Jahre später.
Da diese Art des Lehres damals gängige Praxis war läßt sich leicht verstehen, dass der Generation Ypsilanti die notwendigen Voraussetzungen fehlen müssen, um die erzielten Wahlergebnisse zu verstehen. Nicht umsonst stammte der vermeintliche Scherz, dass Rechenergebnisse diskutiert und nicht gerechnet werden, aus Hessen.
Nun ist aber entstehungsgeschichtlich die Mengenlehre lange nach der Arithmetik entstanden. Die Grundlagen des gegenständlichen Rechnens müssen erst verstanden sein, bevor die schwierige Beschäftigung mit der abstrakten Mengenlehre begonnen werden kann.
Anders ausgedrückt:
Wenn die gelernte Stewardess Ypsilanti den Fluggästen den Saft so serviert hätte wie sie den Wählern ihr Wahlergebnis erklärt hat, wäre die Mehrzahl der Fluggäste während des Fluges verdurstet. Der Mehrverbrauch an Orangensaft hätte sich leicht mit den nassen Hemden und Blusen erklären lassen.
...dass Sie überzeugter CDU Wähler sind.
Ich habe auch nie verstanden warum zuerst Deutsch oder Englisch unterrichtet wurden, obwohl Latein und Griechisch entstehungsgeschichtlich weit vorher beheimatet sind.
Wo die Prozentrechnung Grundlage für die Mengenlehre ist bleibt mir jedenfalls verschlossen. Und warum Prozentrechnung an Ihrer Schule erst an 14-jährige vermittelt wurde wird schon seine Gründe gehabt haben. Das Unverständnis für Mengenlehre resultiert wohl eher aus Mangel an der Basis von Mengenlehre, der Logik, als an Prozentrechnungsunkenntnis. Das ist aber jedenfalls wie gezeigt kein Handikap über verschütteten Saft in Flugzeugen zu referieren. - Oder wie von anderer Seite vermutet die CDU zu wählen.
...ist im übrigen auch studierte Soziologin!
Auch das gehörte zur Diffamierungskampagne gegen Frau Ypsilanti dazu.
Wo stand, dass sie auf dem zweiten Bildungsweg ihren Hochchulabschluss machte?
Nö, sie galt als machtgeile Saftschubse, die MINISTERPRÄSIDENTIN WERDEN WOLLTE.
Ich als Frau hatte den Eindruck, die Taliban haben die Kommentare über Frau Ypsilanti verfasst.
...dass Sie überzeugter CDU Wähler sind.
Ich habe auch nie verstanden warum zuerst Deutsch oder Englisch unterrichtet wurden, obwohl Latein und Griechisch entstehungsgeschichtlich weit vorher beheimatet sind.
Wo die Prozentrechnung Grundlage für die Mengenlehre ist bleibt mir jedenfalls verschlossen. Und warum Prozentrechnung an Ihrer Schule erst an 14-jährige vermittelt wurde wird schon seine Gründe gehabt haben. Das Unverständnis für Mengenlehre resultiert wohl eher aus Mangel an der Basis von Mengenlehre, der Logik, als an Prozentrechnungsunkenntnis. Das ist aber jedenfalls wie gezeigt kein Handikap über verschütteten Saft in Flugzeugen zu referieren. - Oder wie von anderer Seite vermutet die CDU zu wählen.
...ist im übrigen auch studierte Soziologin!
Auch das gehörte zur Diffamierungskampagne gegen Frau Ypsilanti dazu.
Wo stand, dass sie auf dem zweiten Bildungsweg ihren Hochchulabschluss machte?
Nö, sie galt als machtgeile Saftschubse, die MINISTERPRÄSIDENTIN WERDEN WOLLTE.
Ich als Frau hatte den Eindruck, die Taliban haben die Kommentare über Frau Ypsilanti verfasst.
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