AmoklaufJugendlicher tötet 15 Menschen

Eine Region im Ausnahmezustand: Ein Amokläufer hat in Winnenden nahe Stuttgart mehr als ein Dutzend Menschen erschossen. Der 17-Jährige tötete sich dann auf der Flucht

Rennende Polizisten in Winnenden: Ein Amokläufer hat mindestens 15 Menschen getötet

Rennende Polizisten in Winnenden: Ein Amokläufer hat mindestens 15 Menschen getötet  |  © Matthias Hangst/Getty Images

Beim Amoklauf in der Albertville-Realschule im baden-württembergischen Winnenden sind nach Polizeiangaben 16 Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen der Täter selbst. Damit starben neben dem Schützen neun Schüler im Alter von 15 und 16 Jahren, drei Lehrkräfte sowie drei Passanten ums Leben. Zwischenzeitlich war von einem weiteren Opfer die Rede gewesen.

Der Täter kam während eines Schusswechsels auf der Flucht ums Leben. Er hatte einen Autofahrer als Geisel genommen und ihn gezwungen, bis ins 20 Kilometer entfernte Wendlingen zu fahren. Dort hat er den Autofahrer gezwungen auszusteigen und ist dann allein weiter bis zu einem Industriegebiet gefahren. Dort erschoss er in einem Autohaus zwei weitere Passanten und lieferte er sich einen Schusswechsel mit der Polizei. Dabei wurden zwei Polizisten schwer verletzt. Nachdem er selbst am Bein getroffen wurde, schoss Tim K. sich selbst in den Kopf.

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Gegen 9.30 Uhr war der Junge in einem schwarzen Tarnanzug in die Schule gegangen und hatte sowohl im Gebäude als auch auf dem Schulhof mit einer Schusswaffe der italienischen Marke Beretta wahllos um sich geschossen. Danach floh er in Richtung Innenstadt. Zuvor soll er auf dem Gelände einer angrenzenden Psychiatrischen Klinik erneut das Feuer eröffnet und einen Gärtner erschossen haben. "Ich habe sechs bis sieben Schüsse gehört. Ich durfte meine Station nicht mehr verlassen", sagte eine Mitarbeiterin.

Google Maps: Albertville-Realschule in Winnenden

Auch Stunden nach der Tat ist der Tatort, die Albertville-Realschule, abgeriegelt. Gerichtsmediziner und Experten der Kriminaltechnik untersuchen den Tatort und sichern die Spuren. Vor der Schule stehen noch ein Dutzend Polizeifahrzeuge und Fahrzeuge des Deutschen Roten Kreuzes. Hubschrauber kreisten in der Luft.

Die Schule mit rund 580 Schülern war am Morgen umgehend evakuiert und das Schulgelände weiträumig abgesperrt worden. Schüler und Lehrer werden von Ärzten, Psychologen und Hilfskräften betreut. Viele Schüler seien während des Amoklaufs in die Halle eines Schwimmbades in Sicherheit gebracht worden oder hätten sich in ihren Klassenzimmern eingeschlossen.

Der Todesschütze ist ein 17-jähriger ehemaliger Schüler, der die Realschule mit einem Abschluss verlassen und dann eine Ausbildung begonnen hat. Sein Motiv ist unklar. Laut Schulleiterin sei er ein völlig unauffälliger Schüler gewesen. Die Polizei hat das Elternhaus des Schülers durchsucht. Offenbar entnahm er die Tatwaffe aus dem legalen Waffenarsenal seines Vaters, eines wohlhabenden Unternehmers. Dieser bewahrte 16 Waffen bei sich zu Hause auf, bis auf die Tatwaffe waren sie alle in einem Waffenschrank verstaut gewesen. Die Beretta lag im Elternschlafzimmer.

Am Abend gedachten in Winnenden die Besucher eines ökumenischen Trauergottesdienstes der Opfer. Der Bund ordnene für Donnerstag Trauerbeflaggung an öffentlichen Gebäuden an. 

Die Bluttat ruft Erinnerungen an den Amoklauf von Erfurt wach: Am 26. April 2002 hatte ein ehemaliger Schüler des Gutenberg-Gymnasiums innerhalb weniger Minuten 16 Menschen und dann sich selbst erschossen.

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Leserkommentare
  1. ...ihr langersehntes Wahlk(r)ampfthema gefunden: Amokläufer und das Verbot von Killerspielen. Ich wette: da war mal wieder Counter-Strike o.ä. im Spiel. Und die Unionslautsprecher von "Recht und Ordnung" werden laut palavern und tönen.

    Meine Aufforderung an alle: Schaut einmal genau nach, was für Textbücher in den kommenden Tagen und Wochen benutzt werden - und schaut genau nach, wer sie wann zum letzten Mal heraus geholt hat. Vermutlich wird sich heraus stellen, dass von alldem, was man seit den Amokläufen von Erfurt und Emsdetten angekündigt hat, nichts umgesetzt wurde.

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    Und ich wette 10 Euro dass der Täter nur tot gestellt werden kann

  2. Und ich wette 10 Euro dass der Täter nur tot gestellt werden kann

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    • Chali
    • 11. März 2009 13:13 Uhr

    ... ja, das meldet Spiegel-online soeben.

    Sie besitzen eine Kristallkugel, nicht wahr?

  3. Sehr geehrter Sünnerklaas,
    vielleicht sollten wir ob der Situation und vermutlich mehreren Toten eine solche Analyse auf den Moment verschieben, wo tatsächlich derartige Forderungen erhoben werden.
    Mit freundlichen Grüßen,

    Johannes Kuhn, Redaktion ZEIT ONLINE

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    Das bemerkenswerte ist doch, das gerade der brutalstmögliche Koch und andere "konservative" Konsorten, bei solchen Anlässen immer wieder dieselben nutzlosen alten Kamellen aus der Tasche ziehen.
    Klar, dass die Aussage von Sünnerklass ("Puh, CDU/CSU, Wahlkampf ist gerettet, nochmal Glück gehabt, jetzt kann Opel in Ruhe Pleite gehen" - leicht verkürzt ausgedrückt ;) zynisch klingt, die wahren Zyniker sind aber genau die Politiker die jetzt wieder aus Ihren Löchern kommen werden (so sicher wie das Amen in der Kirche), und Ihre Fähnlein schwenken.

    Gruss
    Mattes

    PS.: Mein Beileid den Opfern und Angehörigen.

    Lieber Johannes Kuhn,

    genau diesen pointierten Beitrag habe ich so schnell wie möglich geschrieben, weil man wirklich kein großer Prophet sein muss, dass da schon in den nächsten Stunden ein ekelerregendes Kasperletheater beginnen wird, weil nicht wenige politische Kräfte - insbesondere die Verfechter von "Law and order" - beginnen werden, auf der Tragödie ihr eigenes politisches Süppchen zu kochen. So eine Tragödie lenkt ab von eigentlichen Problemen (etwa der Opel-Pleite oder dem drohenden Zusammenbruch der Hypo-real-Estate), vom eigenen realpolitischen Versagen. Kriminalität macht Stimmung, da kann man sein eigenes politisches Profil schärfen. sex&crime sind ja immer noch Verkaufsschlager. Und bis auf Günther Beckstein sind ja alle Law-and-Order-Verfechter immer noch im Amt und es stehen Wahlen an...

    noch vor der Unfassbarkeit dieser Tat stehend, mischt sich meinerseits sofort Wut in mein Gefühl. Die Kommentatoren vor mir haben etwas scharfe Worte gewählt, haben aber Recht.

    Ich weiß aus eigener - sehr naher Erfahrung (tödliche Messerattacke auf eine Lehrerin am Franziskaneum in Meißen; 2 meiner Kinder gingen auf diese Schule), daß von solchen Anlässen die in der Öffentlichkeit stehenden Personen geradezu angezogen werden. Man überschlägt sich mit Beileidsbekundungen und und Forderungen. In Meißen brüstete sich damals vor allem der Kultusminister. Was ist geblieben :
    - ein Raum zum Rückzug für die Schüler (ich kann nicht sagen, ob dieser jetzt noch vorhanden ist).

    Die Tat ist unfassbar.

  4. Das bemerkenswerte ist doch, das gerade der brutalstmögliche Koch und andere "konservative" Konsorten, bei solchen Anlässen immer wieder dieselben nutzlosen alten Kamellen aus der Tasche ziehen.
    Klar, dass die Aussage von Sünnerklass ("Puh, CDU/CSU, Wahlkampf ist gerettet, nochmal Glück gehabt, jetzt kann Opel in Ruhe Pleite gehen" - leicht verkürzt ausgedrückt ;) zynisch klingt, die wahren Zyniker sind aber genau die Politiker die jetzt wieder aus Ihren Löchern kommen werden (so sicher wie das Amen in der Kirche), und Ihre Fähnlein schwenken.

    Gruss
    Mattes

    PS.: Mein Beileid den Opfern und Angehörigen.

    Antwort auf "Analyse zu seiner Zeit"
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    Wie können Sie eine solche Katastrophe politisch missbrauchen?

    Wenn es Ihnen nicht gefällt, dass "konservative Konsorten" die Zusammenhänge zwischen Gewalt als Entertainment und tatsächlich stattfindender Gewalt aufzeigen, dann finden Sie bitte sachliche Argumente für Ihren Standpunkt.

    Nun sollten wir erst einmal abwarten, was über die Person und die Psychologie des Täters bekannt wird.

    • JGC
    • 11. März 2009 12:42 Uhr

    Wirklich wieder eine “unfassbare” Tat…

    Ist das wirklich unser Schicksal??

    Unsere Jugend verliert immer häufiger ihre Nerven und damit ihre ordentlichen “Benimm-Strukturen”

    Früher dachte ich auch, all die Gewaltspiele und die ganzen Filme wären daran schuld..

    Doch heute sehe ich das ganze wesentlich komplexer..

    Kann es sein, das in Wahrheit unsere eigene Jugend inzwischen so sehr mit Informationen vollgestopft werden, das sie mit ihre eigenen Daten- und Denkverarbeitungs-Routinen im Gehirn nicht mehr nachkommen??

    Die Wissenschaft behauptet ja immer, das Gehirn könne unendliche Mengen an Informationen hineinstopfen. Doch vergisst sie ganz lapidar einen wichtigen Fakt…

    Ein Gehirn kann nur eine bestimmte Datenmenge abarbeiten.. (Abarbeiten bedeutet, die aufgenommenen Informationen SO zu verklauben, das sie ordnungsgemäß im Gedächtnis abgespeichert werden können und in den richtigen Zusammenhängen zueinander in Beziehung gestellt werden können)

    Das Problem ist nämlich, Je mehr Informationen in kürzester Zeit in den Kopf gestopft wird, um so schlampiger werden all die aufgenommenen Informationen entsprechend auch im Gehirn abgelegt!!!

    Dies führt unausweichlich zu geistigen “Fehlsichtigkeiten”, welche sich durch entsprechende emotionale Fehlbewertungen noch verstärkt..(soll heißen, das ein Sachverhalt dann schlimmer oder besser in der Begrifflichkeit dargestellt wird, als sie in Wahrheit ist, was zu eklatanten Fehleinschätzungen und deren entsprechend daraus resultierenden Fehl-Verhalten führt)

    Daher kann ich all euch Erwachsenen nur bitten, sorgt Bitte Bitte dafür, das eure Jungen nicht ständig mit Informationen überfüttert werden(sei es jetzt in der Schule oder auch Privat durch die ständige und inzwischen rund um die Uhr andauernde Dauerberieselung all der Informationskanäle..

    Ein Gehirn kann nur einen bestimmten Datendurchsatz/ bestimmter Zeiteinheit bewältigen!!

    Natürlich ist das wiederum bei jedem individuell gestaltet, doch JEDER besitzt eine Untergrenze, an der sich der Geist tödlich langweilt, und eine Obergrenze, an denen sich der geist hoffnungslos überfordert und nicht mehr in der Lage ist, vernünftig zu denken, geschweige denn erst recht, vernünftige Entscheidungen zu treffen…

    Daher diese Bitte…

    Lasst eure Kinder nicht im Regen stehen…

    Lasst ihnen Zeit, beim verstehen…

    Inzwischen stehlen wir doch unseren Kindern die gesamte Kindheit, weil wir Alten immer mehr denken, unsere Kinder zu Intelligenzbestien formen zu müssen…

    Doch das ist leider falsch!!!

    Der Mensch ist noch immer ein fühlendes Wesen, und wer glaubt, deren Gefühle durch Informationsüberflutung(das nennt sich dann WISSEN) unter Kontrolle zu halten, der weiß anscheinend nicht, WAS Gefühle überhaupt sind…

    Gefühle sind die emotionalen Aspekte eines jeglichen Sachverhaltes…

    SIE beschreiben zu jeder Information, ob diese entsprechend gut, schlecht, bedrohlich, harmlos sinnvoll oder auch als Quatsch einzustufen ist..

    Die emotionale Sprache ist also letztendlich nur ein erweiterter “Wortschatz” einer ohnehin schon bestehenden Situation und hilft nur, die entsprechenden Wichtigkeiten der einen oder anderen Information zu beschreiben!!

    Eine Information ist solange nicht wirklich etwas wert, solange dieser Information keine Bedeutung zugewiesen werden kann.

    Ich hoffe, das sich die Verantwortlichen in der Politik, in den Kultusministerien und in den Medienkonzernen mal damit beschäftigen, damit in Zukunft mehr Augenmerk auf die Art und Weise geworfen werden, wie Informationen in Zukunft verpackt werden sollten..

    Je reisserischer eine Nachricht rüberkommt, um so schlimmer sind die emotionalen Folgen, die damit in den konsumierenden Menschenmassen ausgelöst werden…

    Immerhin wird über die Medien ein einzelnen “Buh” in millionenfacher Ausführung gedruckt und an die Volksmeinung weitergegeben..

    (wer es wissen will, bitte hier lang…

    http://www.clausschekonst...

    Ich hoffe, damit wenigstens einen kleinen Beitrag zu leisten, um zukünftigen, möglichen derartigen Ereignissen vorzubeugen

    In diesem Sinne und mein aufrichtiges Bedauern an die Eltern, an die Schüler und an die Lehrer…

    JGC

  5. Lieber Johannes Kuhn,

    genau diesen pointierten Beitrag habe ich so schnell wie möglich geschrieben, weil man wirklich kein großer Prophet sein muss, dass da schon in den nächsten Stunden ein ekelerregendes Kasperletheater beginnen wird, weil nicht wenige politische Kräfte - insbesondere die Verfechter von "Law and order" - beginnen werden, auf der Tragödie ihr eigenes politisches Süppchen zu kochen. So eine Tragödie lenkt ab von eigentlichen Problemen (etwa der Opel-Pleite oder dem drohenden Zusammenbruch der Hypo-real-Estate), vom eigenen realpolitischen Versagen. Kriminalität macht Stimmung, da kann man sein eigenes politisches Profil schärfen. sex&crime sind ja immer noch Verkaufsschlager. Und bis auf Günther Beckstein sind ja alle Law-and-Order-Verfechter immer noch im Amt und es stehen Wahlen an...

    Antwort auf "Analyse zu seiner Zeit"
    • inti82
    • 11. März 2009 12:49 Uhr

    sprich waren vermutlich wie immer im schützenverein oder jäger ... wie bei allen amokläufern bisher

    darüber wird aber kein politiker diskutieren
    niemand wird fordern, dass schützenvereine verboten und aufgelöst werden

    denn das sind alles so brave konservative bürger

    in dem sinne
    schwachsinn bis zum untergang in der deutschen politik

    das traurige ist, man weiss es jetzt schon

    grüße
    inti

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    • TDU
    • 11. März 2009 13:28 Uhr

    Sie reduzieren auf eine Ursache unter Zuhilfenahme von Diffamierung als Begründung.

    • Mafex
    • 12. März 2009 0:50 Uhr

    Nun,

    zweifelsohne haben die Umstände, dass Waffen im Elternhaus vorhanden und leicht zugänglich waren eine derartige Tat erleichtert.
    Allerdings sollte keineswegs außer Acht gelassen werden, dass ein Täter der eine beispiellose Tat wie diese plant und durchführt sich einer nahezu unbegrenzten Anzahl an Möglichkeiten bedienen kann und wird um an ein geeignetes Tatwerkzeug zu gelangen.

    In diesem Fall war es wohlmöglich der "Hobbykeller".

    Selbst wenn diese Waffen unter Verschluss gewesen wären ist anzunehmen das der Täter anders an eine Waffe gelangt wäre.

    Darüber zu spekulieren ob die Eltern einem Schützenverein angehören ist vollkommen unangebracht.
    Ebenso die Forderung danach Schützenvereine aufzulösen.

    Denn Fakt ist, wo ein Wille ist ist auch ein Weg.
    So makaber es klingen mag.

    Ein Mensch der das Potenzial zu einer derartigen Tat in sich trägt, hätte sie sicherlich auch unter weniger begünstigenden Umständen umgesetzt.

  6. noch vor der Unfassbarkeit dieser Tat stehend, mischt sich meinerseits sofort Wut in mein Gefühl. Die Kommentatoren vor mir haben etwas scharfe Worte gewählt, haben aber Recht.

    Ich weiß aus eigener - sehr naher Erfahrung (tödliche Messerattacke auf eine Lehrerin am Franziskaneum in Meißen; 2 meiner Kinder gingen auf diese Schule), daß von solchen Anlässen die in der Öffentlichkeit stehenden Personen geradezu angezogen werden. Man überschlägt sich mit Beileidsbekundungen und und Forderungen. In Meißen brüstete sich damals vor allem der Kultusminister. Was ist geblieben :
    - ein Raum zum Rückzug für die Schüler (ich kann nicht sagen, ob dieser jetzt noch vorhanden ist).

    Die Tat ist unfassbar.

    Antwort auf "Analyse zu seiner Zeit"
  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters, kg
  • Schlagworte Google | Amoklauf | Autofahrer | Fahrzeug | Gebäude | Opfer
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