Amoklauf in Schule Splitter einer Schreckenstat

Amoklauf in einer Winnender Schule mit vielen Toten: Ein schwäbisches Städtchen steht unter Schock

Der Tatort: die Realschule in Winnenden

Der Tatort: die Realschule in Winnenden

11 Uhr: Viele Bürger in Winnenden stehen unter Schock und reagierten erst einmal sprachlos auf den Amoklauf. Unmittelbar nach der Bluttat schaltete die Schule ihre Homepage ab. Auch die Stadt Winnenden (selbst die Bibliothek) war und ist online seither nicht mehr zu erreichen. 

11:30: Die Feuerwehr ist im Großeinsatz, darf aber keine Auskunft rausgeben. Bei ihnen herrsche absolute Nachrichtensperre, sagt ein gehetzter Pressesprecher zu ZEIT ONLINE.

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12:00: Marlene Sauer ist Sekretärin des Georg-Büchner-Gymnasiums, 200 Meter von der Albertville-Realschule entfernt. An ihrem Fenster sieht sie Polizeiautos und Krankenwagen vorbeirasen.

12:10: In dem Gymnasium haben viele Schüler Freunde und Bekannte in der nahegelegenen Realschule. Auch die Gymnasiasten stehen unter Hochspannung. Eine offizielle Entwarnung hat es noch nicht gegeben. Keiner weiß zu diesem Zeitpunkt, wo der Täter sich aufhält und wie es am Tatort wirklich aussieht. Bekannt ist nur, dass es Tote gegeben hat. Auch hier im Büchner-Gymnasium wurde der Unterricht abgesagt. Die Lehrer betreuen die Schüler. Alles läuft nach einem Krisenplan, den die Schulen der Stadt vor ein paar Jahren erarbeitet haben.

13:00: Hundert Meter südlich der Albertville-Realschule liegt das Lessing-Gymnasium. Unmittelbar nach dem Attentat haben sich alle Schüler in den Klassenräumen eingeschlossen. Man konnte sich nicht sicher sein, ob der Attentäter nicht einfach die Straße herunterläuft und weiterschießt. Die Gymnasiasten bleiben in den Schulzimmern. Im Laufe der kommenden Stunde sollen die Räume evakuiert werden, sagt die Sekretärin kurzatmig. Im Hintergrund klingeln Telefone.

Leser-Kommentare
  1. 1. cool!

    Ich zitiere:
    "Im Laufe der kommenden Stunde sollen sie evakuiert werden, sagt die Sekretärin kurzatmig. Im Hintergrund klingeln mehrere Telefone."

    Während also sicherlich wichtigeres zu tun wäre muss die arme Sekretärin Haufenweise Anfragen von Journalisten beantworten.

    • Kometa
    • 11.03.2009 um 15:40 Uhr

    Bitte nix mehr mit diesen Klitzigkeiten und Tippfehlern!

    Örmselich KostelprÖb?
    Wat glaubet man eichenetelich, woran wir als Läser ontressrt sinn!? - Amen!

  2. Hier handelt es sich nach meinem Dafürhalten um einen der schlechtesten Artikel auf Zeit-Online seit langem.
    Stilistisch und den Informationsgehalt betreffend könnte er auch im Online-Angebot des Focus oder bei bild.de stehen.

  3. Diese Tat, die dort in Würtemberg passierte, ist das Ergebnis eines Verzweifelten Reichen Jungen, der trotz des Reichtums nicht Glücklich war.
    Nachdem das passiert wird jetzt nach Lösungen gesucht.
    Was man dagegen tun kann, das soetwas nicht mehr passiert? Die Lehrer müssen wieder strenger werden, ob altmodisch oder nicht, aber früher gabs das nicht, denn es war Respekt vor dem Alter und der Erfahrung der Erwachsenen vorhanden.

    Ok, die Jugend sei die Zukunft, das ist ja auch richtig. Aber wo ist der Schlüssel zur Zukunft? In der Gegenwart.
    Die Eltern (nicht nur in Deutschland) sollten Ihre Kinder nicht weggeben oder beschäftigen, sondern für die Jugendlichen da sein.
    Es ist doch logisch, das sich ein Kind den Umgang sucht (Meistens mit Gleichgesinnten).
    Gebt der Jugend eine Alternative und lasst die Jugend mit entscheiden.
    Stattdessen wird meist über sie hinweg entschieden, bis es mal Knallt, tja und das ist ja passiert. Der Täter ist auch getötet worden. Das ist nicht gerade gut, aber so ist es passiert.
    Psychologische Untersuchungen nützen überhaupt nichts, wenn keiner mit Herz und Hand dahinter steht.

    Warum ist die Internetseite der Schule offline gegangen?
    Steht dort vielleicht etwas was nicht jeder wissen darf?
    Wurde es sogar angekündigt und nicht reagiert?
    Da sind noch soviele Fragen offen.
    Und die Wichtigste Frage, ist : Was sagen die Eltern des Täters?

    Und: Die Familienministerin habe ich garnicht verstanden:

    Erziehungspartnerschaften???? Was soll das bitte sein?
    So viel ist schonmal klar, es muss jemand bemerkt haben, das so etwas im Anflug war.
    Könnten Drogen oder ähnliches eine Rolle gespielt haben?
    Ich bin gespannt auf die Antworten.
    Gruss
    Das fliegende Einhorn

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    Nun bleibt nur noch die Frage, wieso sich jetzt Profis mit dem Fall befassen, wenn es doch im Leserforum der Zeit eine Analyse mit allen Hinter- und Beweggründen gibt.

    Nun aber ernst: dass manchen Menschen nichts peinlich ist, so lange sie sich vortun können, wundert mich manchmal schon.

    Nun bleibt nur noch die Frage, wieso sich jetzt Profis mit dem Fall befassen, wenn es doch im Leserforum der Zeit eine Analyse mit allen Hinter- und Beweggründen gibt.

    Nun aber ernst: dass manchen Menschen nichts peinlich ist, so lange sie sich vortun können, wundert mich manchmal schon.

  4. Nun bleibt nur noch die Frage, wieso sich jetzt Profis mit dem Fall befassen, wenn es doch im Leserforum der Zeit eine Analyse mit allen Hinter- und Beweggründen gibt.

    Nun aber ernst: dass manchen Menschen nichts peinlich ist, so lange sie sich vortun können, wundert mich manchmal schon.

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