Champions League Bayern siegt mit sieben Toren
Die Münchner nutzen die Abwehrprobleme Sporting Lissabons zu einem 7:1-Erfolg. Zwei englische Teams ziehen ins Viertelfinale ein. Die Spielberichte der Champions League

© Oliver Lang/AFP/Getty
Sieben Mal Grund zum Jubeln, und jedes Mal ist´s genauso schön
Bayern München–Sporting Lissabon 7:1
Beim gemütlichen Schaulaufen ins Viertelfinale hat der FC Bayern München den höchsten Sieg in der Champions League gefeiert und Sporting Lissabon ein zweites Mal vorgeführt. Dem 5:0-Kantersieg aus dem Hinspiel ließ er ein 7:1 (4:1) folgen und baute damit seine makellose Saison-Bilanz im Europapokal aus. Vor 65.000 Zuschauern in der Arena in München profitierte Bayern wie vor zwei Wochen von der Chaos-Abwehr der Portugiesen, die zum Teil Slapstick-reif agierte. Vier Jahre und einen Tag nach seinem letzten Champions-League-Einsatz beim 1:3 von Bayer Leverkusen gegen den FC Liverpool feierte Jörg Butte sein Comeback.
Lukas Podolski eröffnete den Torreigen (7./34. Minute) mit seinem dritten Europapokal-Doppelpack. Nach einem Eigentor von Anderson Polga (39.) und dem einzigen Treffer der Portugiesen durch Kapitän Joao Moutinho (42.) traf Schweinsteiger zum 4:1 und markierte damit das 200. Tor der Bayern in der Champions League. Nach der Pause trafen Mark van Bommel (74.) nach Vorarbeit des gerade eingewechselten Debütanten Thomas Müller, der in der 89. Minute den Schlusspunkt setzte. Zuvor hatte Miroslav Klose (82.) per Foulelfmeter getroffen und mit sieben Treffern die Führung in der Torjägerliste übernommen.
Lissabons Trainer Paulo Bento, der nach der Hinspielpleite allerhand Kritik hatte einstecken müssen, konnte den Stammtorhüter Patricio nach dessen Fingerbruch wieder einsetzen. Doch hinter der wie im Hinspiel ganz und gar nicht nicht sattelfesten Abwehr hatte der Keeper einen schweren Stand. Glück hatte er in der 19. Minute, nachdem er einen strammen Schuss van Bommels abprallen ließ; Klose aber nur den Pfosten traf.
Die fehlende Spielpraxis offenbarte sich auch bei Podolskis zweitem Treffer in der 34. Minute. Nach einem Butt-Abschlag bis zum gegnerischen Strafraum behinderten sich der Torhüter und Verteidiger Polga, sodass der Bayern-Stürmer per Fallrückzieher vollenden konnte. Noch tölpelhafter stellte sich Polga fünf Minuten später an, als er eine Schweinsteiger-Ecke ins eigene Tor verlängerte. Einen "richtigen" Treffer erzielte Schweinsteiger zwei Minuten vor dem Seitenwechsel, weil sich die Gäste-Abwehr wieder nicht einig war – und Lell ihn ungehindert hatte bedienen können.
Nach dem Wechsel ließen es die Bayern zunächst ruhiger angehen. Doch Lissabon konnte dies nicht nutzen, zumal Butt sich mehrfach auszeichnete. Erst als Debütant Müller den Platz betrat und mit einem Tor belohnt wurde, wurde es wieder munterer vor dem Sporting-Tor.
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- Datum 11.03.2009 - 11:34 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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Wie Andi Möller schon sagte: „Mailand oder Madrid - Hauptsache Italien!“
Ganz genau!!! Und Madrid liegt ja auch, wie allgemein bekannt, im Herzen Italiens...;)
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