Bischofskonferenz Windelweicher Umgang mit Williamson

Über Exorzismus und Heimpflege haben sich die katholischen Bischöfe Deutschlands schnell geeinigt. Um ihre Position zu den Pius-Brüdern dagegen rangen sie hart.

Für ihre Herbstkonferenz wählte die Deutsche Bischofskonferenz erstmals kein kirchliches Tagungszentrum. Die obersten Vertreter der 27 Diözesen zogen sich hinter die beigen Klinkerfassade des Hotel Grand Elysée inmitten des protestantischen Hamburg zurück.

Das bedeutet mehr Komfort und weniger organisatorische Sorgen. "Es ist einfach praktischer", heißt es am Rande der Versammlung. Doch mit dem Ortswechsel haben die Träger der schwarz-violetten Ornate auch einen Schritt weiter in die Welt hinaus getan. Und dort lauern Probleme und Sorgen, Kritik und Protest.

Am Ende der viertägigen Konferenz stand ein Kommuniqué. Einstimmig verabschiedeten die Bischöfe ein Papier "zum gegenwärtigen Weg der katholischen Kirche". Die Herbstkonferenz sollte eigentlich von Glaubensfragen bestimmt sein, von Fragen zum Gottesdienstablauf oder der Ökumene, gewissen Reiz verströmte das Thema "Exorzismus-Rituale".

Irgendwann im Januar war dann klar, dass die Wirtschaftskrise die Gespräche dominieren wird. Als wenig später die in Frankreich entstandene erzkonservative Pius-Bruderschaft und ihr umstrittenstes Mitglied Richard Williamson inner- wie außerkirchlich für Diskussionen sorgten, habe Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, dies kurzerhand selbst auf die Tagesordnung gesetzt, sagte sein Sprecher.

In sechs von sieben Absätzen ihres Abschlusspapiers setzen sich die Verfasser mit der Pius-Bruderschaft auseinander, die sie "außerhalb der katholischen Tradition" verorten. In keiner der Pressekonferenzen in Hamburg blieb das Thema ausgespart, teils zum Ärger der Kirchenmänner.

Denn im Umgang mit der Traditionalistenkaste war Papst Benedikt XVI. ein Fehler unterlaufen. Er hob den vor Jahren verfügten Ausschluss von vier Mitgliedern der Pius-Bruderschaft aus der katholischen Kirche auf und hoffte, dass die Traditionalisten anschließend die bisher praktizierte Blockade sämtlicher Kirchenreformen aufgeben. Umgekehrt wäre richtiger gewesen, denn nun rebellierte das Kirchenvolk und trat scharenweise aus.

Leser-Kommentare
  1. ......gut, daß um und in der katholischen Kirche eine breite Diskussion in gang gekommen ist, die noch sehr viel weiter gehen sollte.
    Dann bekommen vielleicht auch mal einige der vielen Schäfchen, die sonst lieber im Seichten planschen, im Sinne von Wohlfühlreligion und die Kirche ist ja so sozial und moralisch etc., mal eine Ahnung davon bekommen, wofür sie noch steht.
    Alleinige Deutungshoheit über die Welt inklusive der Wissenschaft, Frauen- und Schwulenbild, Exorzismus und dergleichen schöne Dinge mehr.....

    Ich empfehle zum Thema einen Beitrag des Philosophen Schnädelbach in der ZEIT:

    http://www.zeit.de/2000/2...

  2. Wenn Williamson ein paar Leute ermordet hätte. Oder ein paar Häuser angezündet. Ja, da hätte man drüber wegsehen können. Nein müssen. Denn von Herrn Jessen haben wir gelernt, dass Gewalt immer nur der Ausdruck des Leidens unter der Knute des deutschen Spießertums ist.
    Aber so? Den Holocaust nicht vollständig bestätigen - nein Schwestern, nicht mit uns.
    (Anmerkung: Bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion/jk)

    Da jagen wir ihn ohn ermatten
    versöhnen soll uns keine Reu
    ihn fort und fort bis zu den Schatten
    und geben ihn auch dort nicht frei.

  3. Grauenhaft, dass über dieses Thema hauptsächlich Leute schreiben, die die katholische Kirche nur oberflächlich kennen. Das wird in folgendem Zitat, wie auch aus unzähligen anderen, deutlich: "Für ihre Anhänger ist das Zweite Vatikanische Konzil gefährdet, eine innerkirchliche Reformveranstaltung in den sechziger Jahren, aber von unveränderter Bedeutung." Wenn der Autor ein solches Argument, wer weiss wer es ihm eingeflüstert hat, als relevante Meinung in seinen Text übernimmt und unkommentiert stehen lässt, darauf aufbauend sogar eine mögliche Spaltung der "ältesten christlichen Glaubensgemeinschaft der Menschheitsgeschichte" sieht, hätte er lieber einem anderen den Vorrang lassen sollen.

    "Der durch Williamson entzündete Disput mit den Juden...". Es gibt keinen Disput mit den Juden, denn die Haltung der katholischen Kirche ist unverändert. Sie hat mit den persönlichen Auffassungen von Williamson nichts zu tun und sieht Juden als Brüder im Glauben an. Ist das anders herum eigentlich auch so?

    "Per Dekret sollten die Gläubigen am Karfreitag für die Bekehrung der Juden beten." Auch das hat ihm wohl jemand zugeflüstert und derjenige sollte sich auf Paranoia untersuchen lassen.

    Was sollten die deutschen Bischöfe auch gegen die Äusserungen eines Briten unternehmen, der nicht einmal in irgendeiner Abhängigkeit zu ihnen steht? Der Papst hat bekanntlich keine Armeen und die Piusbruderschaft hat ihre Geringschätzung der katholischen Kirche zum Ausdruck gebracht. Damit könnte die Sache gegessen sein und das war der (extrem unbedeutende) Fehler Ratzingers: Er hat sich auf jemanden zubewegt, der kein wirkliches Interesse hatte, dies aber vorgegaukelt hat. Er hätte es eigentlich besser wissen müssen.

  4. Ganz kurz: Akte 150-S-1975, Juzgado Federal,Rio Cuarto, COrdoBa, Argentinien, Haftbefehl 606, Nr. (19)33. R_aquel W_aijman
    q in der Enigma ist ch =>RACHuEl "W" Aijmann (Eichmann)

    R_ichard W_iliamson 02/07/1988 (020+788=808) Exkommunikation

    Rache U L=> 21/12/ 1988 (499) Scottland, Lock-erb-ie Pan Am 103 (10=J, 3=C)=>J_esus C_hristus.
    Geboren am 8. März 1940 (80+340=420) in London, internationaler Tag der Frau.
    808-606=202 W_ashington
    808+606=1414/2=707, Bischoff, BO_schiff, Bo_ein_G
    499+420=919-808= US MI 111th
    499-420=79=Au(schwitz) J. M-Engel-E
    606+808+499+420=2333=> 23=W 33. W-aijmann R_aquel
    606+808+499= 1913, 420= 7x6x2(b)x5(e)=>
    Lock-erBiE; 23+6/07/1913 (1003) BE eri-ch(q) P-rieb_K_e, K (11) P(16)=>
    16/03/19_11 J.(10) M-engel-E (471), 1003+471=1474/2=737

    Beide flohen nach Argentinien mit der Hilfe von der katholischen Kirche
    (Pio XI und XII, 11/12/19_41 Kriegserklärung der Berlin Rom Achse gegen die USA),
    Mengele 1949 (bis 1960 (1474-1414)) und Priebke lebte bis 19_94 in Argentinien.

    A propo: 20/04/1934 (Hitlers Geburstag 45) Bulle Bischofftum Rio Cuarto und Erzbischofftum COrdoBa, Argentinien von Pio XI
    Haftbefehl 606, 45. Ja_COB-sohn = Josef
    C_anaris, O_ster, B_onhoeffer FL-OSS-en-buerg(schaft) 09/04/19_45

    "Von Argentinien wegen Formalitäten bei der Einreise und der öffentlichen Leugnung des Holocausts ausgewiesen."
    Wie Adam und Eva (Peron) aus dem (Hotel) Eden (Walter und Ida Eichhorn, persönliche Freunde von Adolf Hitler); Chile, V-al paraiso=Paradies

    saque-pluma

  5. Was soll denn dieser Zahlensalat? Erklären Sie das doch bitte mal.

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