China / Tibet Zornige Studenten fordern Staatsmacht heraus
Kurz vor dem 50. Jahrestag des Tibet-Aufstands verschärft China seine Kontrollen. Oppositionelle werden angefeindet, Mönche verschleppt. Der Zorn unter jungen Tibetern wächst

© Manan Vatsyayana/Getty Images
So frei für ihr Land eintreten dürfen Tibeter nur in der indischen Hauptstadt Delhi. In der Heimat unterdrückt die chinesische Staatsmacht jeglichen Protest
Wieder steht China das Jubiläum des ersten großen Tibeteraufstands am 10. März 1959 bevor. Und wie nach den Unruhen im vergangenen Jahr herrscht in vielen tibetischen Siedlungsregionen abermals Belagerungszustand.
Bewaffnete Sicherheitskräfte haben zwei der bedeutendsten Klöster Drepung und Sera einige Kilometer vor der tibetischen Hauptstadt Lhasa entfernt umstellt. Mönche dürfen weder hinein- noch hinausgehen. Ihre friedlichen Demonstrationen für die Freiheit Tibets und Rückkehr des Dalai Lama waren 2008 der Auftakt für den wochenlangen, nationalen Aufstand der Tibeter gegen die als Besetzung empfundene Herrschaft Chinas.
In den Straßen von Lhasa patrouilliert die Militärpolizei rund um die Uhr. Nur mit gültigem Personalausweis können sich die Bewohner durch die Stadt bewegen und die zahlreichen Checkpunkte überwinden. „Manche Tibeter wagen sich in Lhasa nicht mehr auf die Straßen“, sagt Jamba Monlam, Vize-Direktor des Tibetan Center vor Human Rights and Democracy im indischen Dharamshala, „andere haben in den Vororten der Stadt Unterschlupf gesucht.“ Die lokalen Behörden hätten die dortige Bevölkerung gewarnt, sich nicht an Protestaktivitäten zu beteiligen.
In der autonomen tibetischen Region Hainan in der Provinz Qinghai haben lokale Behörden rund 109 Mönche des Klosters Lucang in der an einen unbekannten Ort verschleppt. Dort sollen sie in den nächsten Tagen „patriotischer Erziehung“ und „Rechtserziehung“ unterzogen werden. Die Mönche hatten zum ersten tibetischen Neujahrstag am 25. Februar vor den Toren der Kreisregierung eine Mahnwache mit Kerzen gehalten.
In Peking selbst heizen Chinas Offizielle seit Tagen die Atmosphäre an. Die Volksrepublik sorgt sich vor allen Dingen um den Einfluss von Exiltibetern aus dem indischen Dharamshala. Gegen kriminelle Aktivitäten in Tibet werde „hart vorgegangen“, sagte Fu Hongyu, Politkommissar des Büros für Grenzkontrolle im Ministerium für Öffentliche Sicherheit, am Rande des tagenden Nationalen Volkskongresses am Montag. Die Kontrolle an der Grenze sei intensiviert worden, es werden deutlich mehr Soldaten eingesetzt, sagt Fu. Am Sonntag hatte der Chef des lokalen tibetischen Volkskongresses, Legqog, die Verstärkung der Sicherheitskräfte am Himalaya als „defensive Maßnahmen gegen mögliche Störungen“ tibetischer Freiheitskräfte bezeichnet.
Für ausländische Beobachter ist das autonome Gebiet Tibet am Himalaya abgeriegelt. Auch die bislang frei zugänglichen tibetischen Siedlungsgebiete der umliegenden Provinzen Qinghai, Gansu und Sichuan sperrte die Polizei mit Straßenblockade ab. Dort waren in den vergangenen Wochen immer wieder Geistliche und Laien mit den Forderungen nach einer Unabhängigkeit Tibets und der Rückkehr des Dalai Lama auf die Straßen gegangen.
Auch Duojie Cidan* ist schon seit Tagen unruhig, wenn er durch die Innenstadt der westlichen Metropole Lanzhou läuft. „Wenn ich nicht aufpasse, bin ich irgendwann verschwunden“, sagt der 26-jährige Tibeter. Er hat Angst vor der chinesischen Polizei. Denn Duojie hält die Fäden des regionalen Widerstands der Tibeter zusammen.
- Datum 10.03.2009 - 14:35 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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wenn die Sicherheitsmaßnahmen in solchen Gebieten erhöht werden, wo Gruppen mit Unruhen drohen. Man wird in China allmählich daran gewöhnen müssen, dass Anschläge und Gewaltanwendungen von politischen Gruppen realen Gefahren darstellen. Es wäre farhlässig, nichts zu unternehmen. Anders würde man China nur vorwerfen, nicht für die Sicherheit der Bevölkrung sorgn zu können.
nur weil sie mit Kerzen eine Mahnwache abgehalten haben, das ist für Sie wahrscheinlich auch in Ordnung oder?
Stellen sie sich vor das in Deutschland eine Demonstration abgehalten wird, zB für mehr Grundlegende Menschenrechte. Sofort wird das Miitär eingesetzt, die Teilnehmer festgenommen, gefoltert und umerzogen. Alle unabhängigen Journalisten werden ausgewiesen und es gibt nur die Info die vom Staate kommt. Glauben sie dann immer noch das nichts daran auszusetzen wäre?
(Ausgerechnet in Deutschland, zumindest im Osten, fanden genau diese Dinge statt, oder finden sie daran auch nichts auszusetzen?!)
Wenn in Tibet, ein seit 50 Jahren besetztes und unterdrücktes Land ein Genozied stattfindet, so ist sowohl etwas daran auszusetzen.
Die Chinesische Komunistische Partei tut diese Dinge nicht um seine Bevölkerung zu schützen, sonder um allen möglichen Profit aus Tibet (Holz, Mineralien, Bodenschátze aller Art usw.) zu ziehen. Nur weil wir hier im Westen wirtschaftlichen Profit aus China und der schlecht bezahlten chinesischen Arbeiter ziehen ist sowohl etwas daran auszusetzen das die chinesische Regierung eine Menschenverachtende Diktatur ist.
nur weil sie mit Kerzen eine Mahnwache abgehalten haben, das ist für Sie wahrscheinlich auch in Ordnung oder?
Stellen sie sich vor das in Deutschland eine Demonstration abgehalten wird, zB für mehr Grundlegende Menschenrechte. Sofort wird das Miitär eingesetzt, die Teilnehmer festgenommen, gefoltert und umerzogen. Alle unabhängigen Journalisten werden ausgewiesen und es gibt nur die Info die vom Staate kommt. Glauben sie dann immer noch das nichts daran auszusetzen wäre?
(Ausgerechnet in Deutschland, zumindest im Osten, fanden genau diese Dinge statt, oder finden sie daran auch nichts auszusetzen?!)
Wenn in Tibet, ein seit 50 Jahren besetztes und unterdrücktes Land ein Genozied stattfindet, so ist sowohl etwas daran auszusetzen.
Die Chinesische Komunistische Partei tut diese Dinge nicht um seine Bevölkerung zu schützen, sonder um allen möglichen Profit aus Tibet (Holz, Mineralien, Bodenschátze aller Art usw.) zu ziehen. Nur weil wir hier im Westen wirtschaftlichen Profit aus China und der schlecht bezahlten chinesischen Arbeiter ziehen ist sowohl etwas daran auszusetzen das die chinesische Regierung eine Menschenverachtende Diktatur ist.
Es IST etwas daran auszusetzen, dass auf politische Forderungen lediglich mit Repression von Seiten des chinesischen Staates geantwortet wird. Diese konfrontative Haltung fuehrt zu einer Radikalisierung gewisser "Gruppen", die - wie im Artikel erwaehnt - zunehmend verzweifelt sind und sich am Ende nur mit Gewalt zu helfen wissen. Eine kluge Politik wuerde den Unzufriedenen zumindest einen Korridor fuer einen Dialog oeffnen statt jede abweichende Meinung als terroristisches Gedankengut abzutun und den Konflikt somit im Endeffekt zu eskalieren.
Unruhen zu unterbinden. Jede Regierung ist angehalten, für die Sicherheit der Bevölkerung etwas zu tun. Die Unruhestifter müssen in jedem Staat, mit Represalien rechnen. Würde man den Rechtsradikalen in Deutschland Recht geben, weil sie gewaltbereit sind?
DL hat seine Chance in 2008 verspielt. Er hat m.E. Forderungen gestellt, die nicht verhandelbar waren. Damit war eine kluge Politik von seiner Seite aus unmöglich gemacht worden. Seitdem sprach er immer wieder indirekte Drohungen aus, von möglichen Gewalttaten der radikalisierten Exiltibetern. Nun, was für ein Alternativ hat China? Kein Land lässt sich erpressen, das gilt für Deutschland, auch für China.
Unruhen zu unterbinden. Jede Regierung ist angehalten, für die Sicherheit der Bevölkerung etwas zu tun. Die Unruhestifter müssen in jedem Staat, mit Represalien rechnen. Würde man den Rechtsradikalen in Deutschland Recht geben, weil sie gewaltbereit sind?
DL hat seine Chance in 2008 verspielt. Er hat m.E. Forderungen gestellt, die nicht verhandelbar waren. Damit war eine kluge Politik von seiner Seite aus unmöglich gemacht worden. Seitdem sprach er immer wieder indirekte Drohungen aus, von möglichen Gewalttaten der radikalisierten Exiltibetern. Nun, was für ein Alternativ hat China? Kein Land lässt sich erpressen, das gilt für Deutschland, auch für China.
Hinter dem, was westliche Medien, wie die Zeit, gerne pauschalisierend als Taliban-Terror bezeichnen, steht der Wille des Volkes der Paschtunen nach einem eigenen Staat.
Denn das sprachlich und kulturell zusammenhängende Gebiet der Paschtunen, das "Pakhtunkhwa" wurde 1893 durch die Durand-Linie, als Produkt der britischen Kolonialpolitik, geteilt. Dieser Vertrag hatte eine Laufzeit von 100 Jahren.
Das Epizentrum des "Aufstands" (Taliban-Terrors) liegt in der von paschtunischen Stämmen besiedelten Region, die sich beiderseits der Durrand-Linie erstreckt, die dann 1947 zur Staatsgrenze zwischen Pakistan und Afghanistan wurde -- von keiner afghanischen Regierung je anerkannt.
Das Wort Afghan wurde übrigens von den Briten als Bezeichnung der Paschtunen benutzt. Sie selbst bevorzugen ihre Eigenbezeichnung Paschtune (auch Pakhtune).
Wenn ich also über Tibet lese: "Viele junge Tibeter fühlen sich durch die chinesische Politik provoziert und sind sehr zornig", dann frage ich mich, wie viel zorniger Menschen erst werden, wenn man sie auch noch aus der Luft bombardiert...
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Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein. [J. W. Goethe]
"Ihre friedlichen Demonstrationen für die Freiheit Tibets und Rückkehr des Dalai Lama waren 2008 der Auftakt für den ...."
Was war den bitte friedlich an den Demonstrationen 2008 ?
Es wurde geplündert und getötet von den ach so netten Mönchen und Tibetern. Die Angaben der Exiltibeter betr. Opfer sind wie üblich nicht nachprüfbar und sollten mit Vorsicht betrachtet werden.
Die Propaganda der Exiltibeter nachzubeten langt nicht. Ein wenig die feudal-theokratische und durchaus gewalttätige Geschichte Tibets studieren hilft die historischen Zusammenhänge und Interessen zu verstehen .
Kann man alles nachlesen - wenn man denn will.
Würde mich mal interessieren aus welcher vertrauenswürdigen Quelle bezüglich der Plünderungen Sie denn ihre Informationen haben.
Ich gebe zwar zu, dass die Informationslage mehr als schlecht ist, aber daran ist wohl am ehesten die chinesische Regierung schuld!
Die Aussage, dass der westliche Journalismus bei öffetnlicher Berichterstattung sowieso nur gegen China hetzen würde, ist in seiner Form reinste Propaganda.
Auch wenn es so geschehen sollte!
Schließlich zeichnet sich Propaganda durch das Ziel gezielt Meinung zu bilden aus und nicht durch den Wahrheitsgehalt, bzw den Nicht-Wahrheitsgehalt, einer Aussage.
Würde mich mal interessieren aus welcher vertrauenswürdigen Quelle bezüglich der Plünderungen Sie denn ihre Informationen haben.
Ich gebe zwar zu, dass die Informationslage mehr als schlecht ist, aber daran ist wohl am ehesten die chinesische Regierung schuld!
Die Aussage, dass der westliche Journalismus bei öffetnlicher Berichterstattung sowieso nur gegen China hetzen würde, ist in seiner Form reinste Propaganda.
Auch wenn es so geschehen sollte!
Schließlich zeichnet sich Propaganda durch das Ziel gezielt Meinung zu bilden aus und nicht durch den Wahrheitsgehalt, bzw den Nicht-Wahrheitsgehalt, einer Aussage.
nur weil sie mit Kerzen eine Mahnwache abgehalten haben, das ist für Sie wahrscheinlich auch in Ordnung oder?
wovon Sie sprechen. Es tut mir leid.
wovon Sie sprechen. Es tut mir leid.
Würde mich mal interessieren aus welcher vertrauenswürdigen Quelle bezüglich der Plünderungen Sie denn ihre Informationen haben.
Ich gebe zwar zu, dass die Informationslage mehr als schlecht ist, aber daran ist wohl am ehesten die chinesische Regierung schuld!
Die Aussage, dass der westliche Journalismus bei öffetnlicher Berichterstattung sowieso nur gegen China hetzen würde, ist in seiner Form reinste Propaganda.
Auch wenn es so geschehen sollte!
Schließlich zeichnet sich Propaganda durch das Ziel gezielt Meinung zu bilden aus und nicht durch den Wahrheitsgehalt, bzw den Nicht-Wahrheitsgehalt, einer Aussage.
Stellen sie sich vor das in Deutschland eine Demonstration abgehalten wird, zB für mehr Grundlegende Menschenrechte. Sofort wird das Miitär eingesetzt, die Teilnehmer festgenommen, gefoltert und umerzogen. Alle unabhängigen Journalisten werden ausgewiesen und es gibt nur die Info die vom Staate kommt. Glauben sie dann immer noch das nichts daran auszusetzen wäre?
(Ausgerechnet in Deutschland, zumindest im Osten, fanden genau diese Dinge statt, oder finden sie daran auch nichts auszusetzen?!)
Wenn in Tibet, ein seit 50 Jahren besetztes und unterdrücktes Land ein Genozied stattfindet, so ist sowohl etwas daran auszusetzen.
Die Chinesische Komunistische Partei tut diese Dinge nicht um seine Bevölkerung zu schützen, sonder um allen möglichen Profit aus Tibet (Holz, Mineralien, Bodenschátze aller Art usw.) zu ziehen. Nur weil wir hier im Westen wirtschaftlichen Profit aus China und der schlecht bezahlten chinesischen Arbeiter ziehen ist sowohl etwas daran auszusetzen das die chinesische Regierung eine Menschenverachtende Diktatur ist.
2008 hat es nicht eine friedliche Demonstration stattgefunden. Die Gewalttäter haben Leute angezündet und geplündert. In 2009 soll das nicht wiederholen.
Tibet ist völkerreichtlich ein Teil von China. Das hat Frau Merkel neulich wieder betont. Ein Genozid findet nicht statt, es ist nachweislich, dass die ethnischen Tibeter zahlenmäßig stark zunehmen.
Es ist China gutes Recht, Resourcen in Tibet zu nutzen. Dafür hat China eine Menge in Tibet investiert und gut gemacht. Dies zu übersehen, ist nicht hilfreich.
Tun Sie nicht so, als ob Sie ein Heiliger sind und nur von der Luft und Liebe leben. Die anderen Menschen sind nicht unbedingt gierig, aber sie brauchen etwas zu essen.
2008 hat es nicht eine friedliche Demonstration stattgefunden. Die Gewalttäter haben Leute angezündet und geplündert. In 2009 soll das nicht wiederholen.
Tibet ist völkerreichtlich ein Teil von China. Das hat Frau Merkel neulich wieder betont. Ein Genozid findet nicht statt, es ist nachweislich, dass die ethnischen Tibeter zahlenmäßig stark zunehmen.
Es ist China gutes Recht, Resourcen in Tibet zu nutzen. Dafür hat China eine Menge in Tibet investiert und gut gemacht. Dies zu übersehen, ist nicht hilfreich.
Tun Sie nicht so, als ob Sie ein Heiliger sind und nur von der Luft und Liebe leben. Die anderen Menschen sind nicht unbedingt gierig, aber sie brauchen etwas zu essen.
Dass die Spannung in Tibet schlecht ist und Tibeter leiden müssen, muss man DL und seinen Leuten danken! Was kann man erwarten, wenn man solche Politik betreibt? Neue Entspannung gibt es nur, wenn in Peking neue Leute an der Macht sind oder DL abgedankt bzw. ablebt ist. D.h. man hat die Chance verpasst. Mehr Infos dazu:
http://www.weltwoche.ch/a...
http://www.michaelparenti...
wird es nicht mehr geben. Dafür ist es bereits zu spät. Darüber sind wir ganz einig.
wird es nicht mehr geben. Dafür ist es bereits zu spät. Darüber sind wir ganz einig.
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