Verhandlungsstrategie "Es gibt keine moderaten Taliban"

Konsequent oder unlogisch? Die US-Regierung will mit gemäßigten Taliban verhandeln. In Deutschland ist die Debatte darüber voll entbrannt

Was oder wer sind "gemäßigte Taliban": Die Bezeichnung stößt auf Unverständnis

Was oder wer sind "gemäßigte Taliban": Die Bezeichnung stößt auf Unverständnis

US-Präsident Barack Obama erwägt eine Annäherung an moderate Taliban in Afghanistan und demonstriert damit erneut die von ihm beschworene Kehrtwende von der Politik seines Vorgängers George W. Bush. Der Vorschlag stößt allerdings in Teilen der deutschen Politik sowie in Expertenkreisen auf Unverständnis.

Außenamts-Staatsminister Gernot Erler (SPD) begrüßte das Vorhaben. Mit gemäßigten Taliban über die Zukunft des Landes zu verhandeln, sei "ein konsequenter Schritt, wenn man die afghanische Politik ernst nimmt", sagte er. Sein Parteikollege, Verteidigungspolitiker Rainer Arnold, sprach ebenfalls von einem "absolut richtigen Weg". Verhandeln und Frieden schließen müsse man "mit den Feinden, nicht mit den Freunden".

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Dagegen beteuerte der CDU-Außenpolitiker Eckart von Klaeden: "Es gibt keine moderaten Taliban. Wären sie moderat, wären sie keine Taliban." Ganz ausschließen sollte man die Taliban aber von den Verhandlungen über die Zukunft des Landes aber nicht, sondern sich stattdessen um Mit- und Überläufer bemühen. Dafür müssten aber vier Voraussetzungen erfüllt sein: Die Taliban müssten elementare Grund- und Menschenrechte sowie die afghanische Verfassung anerkennen und auf Gewalt verzichten. Die Verhandlungen müssten zudem aus einer Position der Stärke heraus und schließlich in Übereinstimmung mit der afghanischen Regierung geführt werden.

Skeptisch zeigte sich auch  der Grünen-Außenpolitiker Jürgen Trittin. Vereinzelte "lokale Versöhnungsprozesse" seien zwar erste kleine "ermutigende Signale". Er wisse aber nicht, "ob das auf der nationalen Ebene funktioniert". Es sei auch unklar, ob es gemäßigte Taliban gebe.

Diese Einschätzung teilen auch diverse Afghanistan-Experten. Citha D. Maass von der Stiftung Wissenschaft und Politik sagte: "Mit dem Ausdruck 'gemäßigte' Taliban habe ich Schwierigkeiten. Ich kann nicht sehen, dass die Taliban gemäßigt sind". Allerdings hält sie solche Gespräche unter bestimmten Bedingungen für sinnvoll. "Die aufständischen Gruppen sind rein militärisch nicht zu bekämpfen."

Auch die Taliban selbst haben das Angebot von Obama als "unlogisch" bezeichnet. "Wir sind vereint, haben einen Führer, ein Ziel, eine Politik", sagte ein Sprecher. "Ich weiß nicht, warum sie über gemäßigte Taliban reden und was es bedeutet." Wenn es sich um ein Angebot an diejenigen handeln sollte, die zu Hause säßen und nicht kämpften, sei das Gespräch mit ihnen bedeutungslos. Im Übrigen sei der einzige Weg zur Beendigung des Krieges der Abzug der ausländischen Truppen aus ihrem Land.

Verteidigungsminister Franz Josef Jung wiederum verwies die Entscheidung über mögliche Verhandlungen an die Regierung in Kabul. "Ich kann nur die Taliban auffordern, der Gewalt abzuschwören und sich für eine friedliche Entwicklung zu engagieren", erklärte der CDU-Politiker bei seinem Truppenbesuch im nordafghanischen Masar-i-Scharif. Afghanistans Präsident Hamid Karsai müsse dafür Sorge tragen, dass sich eventuelle Taliban-Gesprächspartner von der Gewalt distanzieren.

 
Leser-Kommentare
  1. Schon bei der Weltwirtschaftskrise fehlt bei den Politikern die Bereitschaft, das wahre Ausweis zu erkennen und darüber auch zu kommunizieren. Nun haben wir also das neue Thema "TALIBAN". Und unser "freundlicher" Verteidigungsminister Jung bittet die TALIBAN die Waffen "bittschön" niederzulegen und vom Kampf abzuschwören. Nur haben die TALBAN nichts anderes gelernt als zu kämpfen - wie die Berufspolitiker nur gelernt haben, eine "menschenverachtende" Politik zu betreiben. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Amerikaner die TALIBAN (genau: Mujahedin) für den Kampf mit den Sowjets mit Waffen versorgt haben. Und die Geister, die ich rief: Die US-Amerikaner sind nun die TODFEINDE der TALIBAN.
    Also so funktioniert das alles nicht - meine Herrschaften!

    Herzliche Grüsse aus HILDESHEIM!

    Klaus Metzger

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    Sehen sie jetzt bei einem Politiker der auf die Forderungen eines Ausländischen Politiker reagiert, Ablenkung der Wirtschaftskrise? Dann müsste eigentlich unter jedem Artikel der sich irgendwie in die Richtung der Politik bewegt und nichts mit der Wirtschaftskrise zu tun hat, eine Ablenkung sein?

    Auch kann ich ihre Haltung zu Politikern schwer nachvollziehen, klar ich kenne diese Stammtischreden von wegen "Diese Politiker, nichts als Lügen"
    Aber irgendwie trägt ihr Kommentar wenig zum Thema bei....
    Vielleicht könnten sie sich noch etwas erklären?

    Nun mein Kommentar zum Thema "Verhandlung mit moderaten Taliban":
    Ich bin der Überzeugung, dass egal welche Organisation stets pluralistisch ist, ob gewünscht oder nicht. Ich denke auch in der Taliban gibt es unterschiedliche Strömungen, jeder Mensch hat seine eigene Meinung und überzeugung, sieht andere Lösungen für die gleichen Probleme.
    Auch wenn ich nie einem Taliban kennengelernt, geschweige denn mit ihm geredet habe und nie in Afghanistan war - wohl die meisten der "Experten" wohl auch nicht, denke ich, dass es ein vernünftiger Weg ist, zumindest die Kommunikation zu suchen.
    Ein Guerillakrieg ist niemals mit konventionellen Mitteln zu gewinnen, es seidenn man könnte die Quellen vernichten.
    Die Quellen wurden im Artikel angesprochen, es geht hier um den Anbau von Drogenrohstoffen. Ich weiß nicht inwiefern es in Afhganistan möglich ist, gegen diesen Drogenanbau vorzugehen, eventuell könnte man für die Bauern andere Pflanzen lukrativer machen, eventuell auch aggressiv dagegen vorgehen?

    Auch ich halte eine direkte Verhandlung mit den Taliban für schwierig, vielleicht ist es jedoch möglich die vermeintliche Einheit der Taliban aufzulösen indem eben nicht das Gut und Böse - Modell von Bush verwendet wird, sondern indem man auf die Menschen eingeht und ihnen Näher kommt.
    Wenn man vom bösen Taliban spricht, macht man nichts anderes als ein Taliban der den bösen Westler verteufelt.
    In Afghanistan hat noch nie eine äussere Macht gewonnen! Doch wenn man aus Afghanistan abzieht würde wahrscheinlich wieder ein totalitäres Regime die Herrschaft übernehmen.

    Ich denke um in Afghanistan Frieden zu gestalten, ist es notwendig sehr langfristige Aufbauarbeit zu leisten, insbesondere die Bildung muss hier im Mittelpunkt stehen. Die Eliten von Afghanistan speisen sich nunmal aus dem Drogenanbau und sind vom Krieg erzogen worden, man muss dort über einen langen Zeitraum dafür sorgen, dass eine Elite der Bildung, die Oberhand gewinnt, nur so halte ich für Afghanistan eine Lösung möglich. Die Generation die im Widerstand/Krieg aufgewachsen ist, muss durch eine neue Generation ersetzt werden.

    Nicht kurze Operationen, sondern langfristige Programme führen zum Frieden.

    Etwas off topic, aber auch ich verstehe Ihren Artikel nicht wirklich. Die Amerikaner haben die Mudschaheddin im Kampf gegen die Sowjets finanziert und nicht die Taliban! Das ist nicht das Gleiche. Die Mudschaheddin waren größtenteils Guerilla-Kampftruppen aus den Bergen, die zwar durchaus als religiös zu bezeichnen waren, aber nichts mit den langbärtigen Fanatikern gemein hatten. Die Mudschaheddin wollten Freiheit für Afghanistan, die Taliban die religiöse Unterjochung des Volkes ... einen Kreuzzug.
    Und natürlich haben die Amerikaner die Mudschaheddin nicht aus reiner Nächstenliebe unterstützt, sondern um den Feind hinter dem eisernen Vorhang zu schwächen. Taktisch ist das nicht ganz unlogisch. Warum das aber heute, 30 Jahre später, ein Thema in der aktuellen Diskussion sein soll, verstehe ich nicht.

    Sehen sie jetzt bei einem Politiker der auf die Forderungen eines Ausländischen Politiker reagiert, Ablenkung der Wirtschaftskrise? Dann müsste eigentlich unter jedem Artikel der sich irgendwie in die Richtung der Politik bewegt und nichts mit der Wirtschaftskrise zu tun hat, eine Ablenkung sein?

    Auch kann ich ihre Haltung zu Politikern schwer nachvollziehen, klar ich kenne diese Stammtischreden von wegen "Diese Politiker, nichts als Lügen"
    Aber irgendwie trägt ihr Kommentar wenig zum Thema bei....
    Vielleicht könnten sie sich noch etwas erklären?

    Nun mein Kommentar zum Thema "Verhandlung mit moderaten Taliban":
    Ich bin der Überzeugung, dass egal welche Organisation stets pluralistisch ist, ob gewünscht oder nicht. Ich denke auch in der Taliban gibt es unterschiedliche Strömungen, jeder Mensch hat seine eigene Meinung und überzeugung, sieht andere Lösungen für die gleichen Probleme.
    Auch wenn ich nie einem Taliban kennengelernt, geschweige denn mit ihm geredet habe und nie in Afghanistan war - wohl die meisten der "Experten" wohl auch nicht, denke ich, dass es ein vernünftiger Weg ist, zumindest die Kommunikation zu suchen.
    Ein Guerillakrieg ist niemals mit konventionellen Mitteln zu gewinnen, es seidenn man könnte die Quellen vernichten.
    Die Quellen wurden im Artikel angesprochen, es geht hier um den Anbau von Drogenrohstoffen. Ich weiß nicht inwiefern es in Afhganistan möglich ist, gegen diesen Drogenanbau vorzugehen, eventuell könnte man für die Bauern andere Pflanzen lukrativer machen, eventuell auch aggressiv dagegen vorgehen?

    Auch ich halte eine direkte Verhandlung mit den Taliban für schwierig, vielleicht ist es jedoch möglich die vermeintliche Einheit der Taliban aufzulösen indem eben nicht das Gut und Böse - Modell von Bush verwendet wird, sondern indem man auf die Menschen eingeht und ihnen Näher kommt.
    Wenn man vom bösen Taliban spricht, macht man nichts anderes als ein Taliban der den bösen Westler verteufelt.
    In Afghanistan hat noch nie eine äussere Macht gewonnen! Doch wenn man aus Afghanistan abzieht würde wahrscheinlich wieder ein totalitäres Regime die Herrschaft übernehmen.

    Ich denke um in Afghanistan Frieden zu gestalten, ist es notwendig sehr langfristige Aufbauarbeit zu leisten, insbesondere die Bildung muss hier im Mittelpunkt stehen. Die Eliten von Afghanistan speisen sich nunmal aus dem Drogenanbau und sind vom Krieg erzogen worden, man muss dort über einen langen Zeitraum dafür sorgen, dass eine Elite der Bildung, die Oberhand gewinnt, nur so halte ich für Afghanistan eine Lösung möglich. Die Generation die im Widerstand/Krieg aufgewachsen ist, muss durch eine neue Generation ersetzt werden.

    Nicht kurze Operationen, sondern langfristige Programme führen zum Frieden.

    Etwas off topic, aber auch ich verstehe Ihren Artikel nicht wirklich. Die Amerikaner haben die Mudschaheddin im Kampf gegen die Sowjets finanziert und nicht die Taliban! Das ist nicht das Gleiche. Die Mudschaheddin waren größtenteils Guerilla-Kampftruppen aus den Bergen, die zwar durchaus als religiös zu bezeichnen waren, aber nichts mit den langbärtigen Fanatikern gemein hatten. Die Mudschaheddin wollten Freiheit für Afghanistan, die Taliban die religiöse Unterjochung des Volkes ... einen Kreuzzug.
    Und natürlich haben die Amerikaner die Mudschaheddin nicht aus reiner Nächstenliebe unterstützt, sondern um den Feind hinter dem eisernen Vorhang zu schwächen. Taktisch ist das nicht ganz unlogisch. Warum das aber heute, 30 Jahre später, ein Thema in der aktuellen Diskussion sein soll, verstehe ich nicht.

  2. fordert: Politiker an die front.

    So wie frueher die herrscher vor ihren heeren ziehen mussten, sollte die elite unserer gesellschaft einen platz in der ersten reihe bekommen.

    Jeder und jede politkerin die soldaten dort haben wollen sollten einen mehrmonatiger abenteuerurlaub und heimatverteidigungsexkurs am hindukush absolvieren muessen.

    Fuer uns buerger sollte es live-bilder direkt aus dem container von dort geben - wir wollen ja auch was zum lachen haben.

  3. Sehen sie jetzt bei einem Politiker der auf die Forderungen eines Ausländischen Politiker reagiert, Ablenkung der Wirtschaftskrise? Dann müsste eigentlich unter jedem Artikel der sich irgendwie in die Richtung der Politik bewegt und nichts mit der Wirtschaftskrise zu tun hat, eine Ablenkung sein?

    Auch kann ich ihre Haltung zu Politikern schwer nachvollziehen, klar ich kenne diese Stammtischreden von wegen "Diese Politiker, nichts als Lügen"
    Aber irgendwie trägt ihr Kommentar wenig zum Thema bei....
    Vielleicht könnten sie sich noch etwas erklären?

    Nun mein Kommentar zum Thema "Verhandlung mit moderaten Taliban":
    Ich bin der Überzeugung, dass egal welche Organisation stets pluralistisch ist, ob gewünscht oder nicht. Ich denke auch in der Taliban gibt es unterschiedliche Strömungen, jeder Mensch hat seine eigene Meinung und überzeugung, sieht andere Lösungen für die gleichen Probleme.
    Auch wenn ich nie einem Taliban kennengelernt, geschweige denn mit ihm geredet habe und nie in Afghanistan war - wohl die meisten der "Experten" wohl auch nicht, denke ich, dass es ein vernünftiger Weg ist, zumindest die Kommunikation zu suchen.
    Ein Guerillakrieg ist niemals mit konventionellen Mitteln zu gewinnen, es seidenn man könnte die Quellen vernichten.
    Die Quellen wurden im Artikel angesprochen, es geht hier um den Anbau von Drogenrohstoffen. Ich weiß nicht inwiefern es in Afhganistan möglich ist, gegen diesen Drogenanbau vorzugehen, eventuell könnte man für die Bauern andere Pflanzen lukrativer machen, eventuell auch aggressiv dagegen vorgehen?

    Auch ich halte eine direkte Verhandlung mit den Taliban für schwierig, vielleicht ist es jedoch möglich die vermeintliche Einheit der Taliban aufzulösen indem eben nicht das Gut und Böse - Modell von Bush verwendet wird, sondern indem man auf die Menschen eingeht und ihnen Näher kommt.
    Wenn man vom bösen Taliban spricht, macht man nichts anderes als ein Taliban der den bösen Westler verteufelt.
    In Afghanistan hat noch nie eine äussere Macht gewonnen! Doch wenn man aus Afghanistan abzieht würde wahrscheinlich wieder ein totalitäres Regime die Herrschaft übernehmen.

    Ich denke um in Afghanistan Frieden zu gestalten, ist es notwendig sehr langfristige Aufbauarbeit zu leisten, insbesondere die Bildung muss hier im Mittelpunkt stehen. Die Eliten von Afghanistan speisen sich nunmal aus dem Drogenanbau und sind vom Krieg erzogen worden, man muss dort über einen langen Zeitraum dafür sorgen, dass eine Elite der Bildung, die Oberhand gewinnt, nur so halte ich für Afghanistan eine Lösung möglich. Die Generation die im Widerstand/Krieg aufgewachsen ist, muss durch eine neue Generation ersetzt werden.

    Nicht kurze Operationen, sondern langfristige Programme führen zum Frieden.

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    Ich habe mich bereits in mehreren Beiträgen mit dem besonderen Verhalten der US-Amerikaner und deren Beziehung zu den TALIBAN auseinandergesetzt (z.B. in "Die TALIBAN hassen die Amerikaner" http://kommentare.zeit.de...). Diene ich damit dem besseren Verständnis?
    Sie finden bei mir auch zahlreiche - kritische - Beiträge über BARACK OBAMA!

    Herzliche Grüsse aus HILDESHEIM!

    Klaus Metzger

    Ich habe mich bereits in mehreren Beiträgen mit dem besonderen Verhalten der US-Amerikaner und deren Beziehung zu den TALIBAN auseinandergesetzt (z.B. in "Die TALIBAN hassen die Amerikaner" http://kommentare.zeit.de...). Diene ich damit dem besseren Verständnis?
    Sie finden bei mir auch zahlreiche - kritische - Beiträge über BARACK OBAMA!

    Herzliche Grüsse aus HILDESHEIM!

    Klaus Metzger

  4. Der Unterschied zwischen Taliban und gemäßigtem Taliban (entfernt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Die Redaktion/jk): Null!
    Der Vorschlag von Obama, mit denTaliban zu verhandeln, bestätigt die schlimmen Befürchtungen derjenigen, die diesen Präsidenten schon vor seiner Wahl sehr kritisch sahen. Wenn die "Neuen USA" sich in Afghanistan mit Hilfe der Taliban arrangieren wollen, wie erst sieht dann das Arrangement der USA mit Iran und Nordkorea aus? Das perfide dieser Politik ist doch, dass man zur gleichen Zeit, in der man sich den Taliban, und damit deren Ideologie(!), andient, befiehlt, dass amerikanische Soldaten gegen diese Ideologie kämpfen und dabei ihr Leben lassen. Die deutsche Politik ist in dieser Frage kein bißchen besser. Wenn man alle Schönfärbereien unseres Kriegsministers beiseite läßt, bleibt die Tatsache bestehen, daß unsere Soldaten in Afghanistan für die Scharia des Präsidenten Karzai, die Herrschaft der Warlords und den ungestörten Anbau von Drogen ihr Leben lassen müssen. Unsere Soldaten schleichen sich wie geprügelte Hunde durchs Land, von einem offensiven Kampf für Demokratie und Menschenrechte sehe ich nichts. Deutschland raus aus Afghanistan! Der deutsche Kriegsminister soll zurücktreten und sich für seine Afghanistan-Strategie verantworten.

  5. Ich habe mich bereits in mehreren Beiträgen mit dem besonderen Verhalten der US-Amerikaner und deren Beziehung zu den TALIBAN auseinandergesetzt (z.B. in "Die TALIBAN hassen die Amerikaner" http://kommentare.zeit.de...). Diene ich damit dem besseren Verständnis?
    Sie finden bei mir auch zahlreiche - kritische - Beiträge über BARACK OBAMA!

    Herzliche Grüsse aus HILDESHEIM!

    Klaus Metzger

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    • navy
    • 21.03.2009 um 19:21 Uhr

    Taliban ist ein Kunst Name, genauso wie Al-Quida die Erfindung des US State Department ist. "Der beste Feind ist der Feind, den es nicht gibt" Al-Quida ist max. eine Ideologie mit der Grundlage das damals Reisende Saudi Söhne, in einem Hotel an der Grenze in Pakistan übernachteten und so die Eltern nachfragen konnten, ob ihr Sohn dort angekommen ist.

    Die Afghanen sind ganz einfach Clans und Familien, welche nach arachischen Regeln ihre Grundstücke und Weide Gründe verteidigen und damit echte Freiheits Kämpfer.

    Und Jung und Co. sind lächerlich.

    • navy
    • 21.03.2009 um 19:21 Uhr

    Taliban ist ein Kunst Name, genauso wie Al-Quida die Erfindung des US State Department ist. "Der beste Feind ist der Feind, den es nicht gibt" Al-Quida ist max. eine Ideologie mit der Grundlage das damals Reisende Saudi Söhne, in einem Hotel an der Grenze in Pakistan übernachteten und so die Eltern nachfragen konnten, ob ihr Sohn dort angekommen ist.

    Die Afghanen sind ganz einfach Clans und Familien, welche nach arachischen Regeln ihre Grundstücke und Weide Gründe verteidigen und damit echte Freiheits Kämpfer.

    Und Jung und Co. sind lächerlich.

  6. Etwas off topic, aber auch ich verstehe Ihren Artikel nicht wirklich. Die Amerikaner haben die Mudschaheddin im Kampf gegen die Sowjets finanziert und nicht die Taliban! Das ist nicht das Gleiche. Die Mudschaheddin waren größtenteils Guerilla-Kampftruppen aus den Bergen, die zwar durchaus als religiös zu bezeichnen waren, aber nichts mit den langbärtigen Fanatikern gemein hatten. Die Mudschaheddin wollten Freiheit für Afghanistan, die Taliban die religiöse Unterjochung des Volkes ... einen Kreuzzug.
    Und natürlich haben die Amerikaner die Mudschaheddin nicht aus reiner Nächstenliebe unterstützt, sondern um den Feind hinter dem eisernen Vorhang zu schwächen. Taktisch ist das nicht ganz unlogisch. Warum das aber heute, 30 Jahre später, ein Thema in der aktuellen Diskussion sein soll, verstehe ich nicht.

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    Die Zusammenhänge sind ausgezeichnet in dem bereits zitierten Buch "Der Tod wird Euch finden - Al-Qaida und der Weg zum 11. September" von Lawrence Wright (SPIEGEL-Taschenbuch ISBN: 978 - 3 - 442 - 12986 - 7) beschrieben. Bereits der ägytische Fundamentalist, Sajid Qutb (der von Nasser hingerichtet wurde), empfand einen abgrundtiefen Hass gegenüber den US-Amerikanern (er hatte einige Zeit in den USA gelebt und bereits damals die Zusammenhänge erkennen können, die zur heutigen Weltwirtschaftskrise - ausgehend von den USA - führte).

    Herzliche Grüsse aus HILDESHEIM!

    Klaus Metzger

    Es wurden über 80000 Mudschaheddin in denn gleichen Pakistanischen lagern ausgebildet wie die Taliban heute. Viele der ehemaligen Mudschaheddin sind heute Taliban Kämpfer.

    Die Zusammenhänge sind ausgezeichnet in dem bereits zitierten Buch "Der Tod wird Euch finden - Al-Qaida und der Weg zum 11. September" von Lawrence Wright (SPIEGEL-Taschenbuch ISBN: 978 - 3 - 442 - 12986 - 7) beschrieben. Bereits der ägytische Fundamentalist, Sajid Qutb (der von Nasser hingerichtet wurde), empfand einen abgrundtiefen Hass gegenüber den US-Amerikanern (er hatte einige Zeit in den USA gelebt und bereits damals die Zusammenhänge erkennen können, die zur heutigen Weltwirtschaftskrise - ausgehend von den USA - führte).

    Herzliche Grüsse aus HILDESHEIM!

    Klaus Metzger

    Es wurden über 80000 Mudschaheddin in denn gleichen Pakistanischen lagern ausgebildet wie die Taliban heute. Viele der ehemaligen Mudschaheddin sind heute Taliban Kämpfer.

  7. Die Zusammenhänge sind ausgezeichnet in dem bereits zitierten Buch "Der Tod wird Euch finden - Al-Qaida und der Weg zum 11. September" von Lawrence Wright (SPIEGEL-Taschenbuch ISBN: 978 - 3 - 442 - 12986 - 7) beschrieben. Bereits der ägytische Fundamentalist, Sajid Qutb (der von Nasser hingerichtet wurde), empfand einen abgrundtiefen Hass gegenüber den US-Amerikanern (er hatte einige Zeit in den USA gelebt und bereits damals die Zusammenhänge erkennen können, die zur heutigen Weltwirtschaftskrise - ausgehend von den USA - führte).

    Herzliche Grüsse aus HILDESHEIM!

    Klaus Metzger

  8. Lieber Herr Metzger, leider habe ich das Buch von Herrn Wright gerade nicht griffbereit und werde auch aus ihren verlinkten Kommentaren (Taliban hassen Amerikaner) nicht schlauer. Ich stehe anscheinend auf der Leitung. Vielleicht können Sie kurz einmal zusammenfassen, was der Spiegel-Taschenbuchverlag da verlegt hat? Wie paßt ein ägyptischer Fundamentalist zu afghanischen Mudschaheddin? Und was, beim Barte des Propheten, haben die vor 30 Jahren an die Guerillas geflossenen US-Dollar mit den heutigen Taliban und der Weltwirtschaftskrise zu tun und wie paßt dann auch noch die Al Qaida da mit hinein? Vielen Dank!

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