Gemäldefund Der echte William Shakespeare
Das bisher einzige Porträt des englischen Dichters, das zu seinen Lebzeiten gemalt wurde, ist in London enthüllt worden. Das Ölgemälde befand sich in Privatbesitz
Das Werk soll sechs Jahre vor Shakespeares Tod im Jahr 1610 angefertigt worden sein. Damals war der Dramatiker 46 Jahre alt. Der Maler des Bildes ist unbekannt. Das Porträt hatte sich im Besitz der Familie eines Kunst-Konservators befunden, dessen Vorfahr die Urenkelin eines Shakespeare-Förderers geheiratet hatte.
Der Erbe des Porträts bemerkte, welch einzigartiges Bild sich in der Familiensammlung befand: Während einer Shakespeare-Ausstellung entdeckte er die Ähnlichkeit zu einem anderen Bild, das bis vor 70 Jahren fälschlicherweise als Porträt aus den Lebzeiten des Dichters angesehen worden war.
Bislang gibt es zwei Abbildungen von Shakespeare, die als wirklichkeitsgetreue Darstellung seines Äußeren gelten. Dabei handelt es sich um eine Gravur und eine Porträt-Büste. Beide Kunstwerke entstanden allerdings erst nach Shakespeares Tod. Das nun im Dartmouth House - einem herrschaftlichen Gebäude für Veranstaltungen - enthüllte Bild hatte sich über mehrere Jahrhunderte im Privatbesitz der Familie des Kunst-Konservators befunden. Niemand wusste mit Sicherheit, wer der auf dem Bild Porträtierte war.
Zwischenzeitlich war vermutet worden, es könnte sich um den englischen Seefahrer und Schriftsteller Sir Walter Raleigh handeln. Raleigh starb 1618 und war somit ein Zeitgenosse Shakespeares. Nachdem der Besitzer die Ähnlichkeit zwischen dem angeblichen Bild aus Shakespeares Lebzeiten und seinem Porträt entdeckt hatte, nahm er Kontakt zum Präsidenten der Shakespeare-Stiftung am Geburtsort des Dichters in Stratford-upon-Avon auf: Professor Stanley Wells. Wells war zuerst skeptisch, doch seine Zweifel legten sich, nachdem das Bild von verschiedenen Universitäten untersucht wurde. "Ich bin zu 90 Prozent überzeugt, dass das das einzige Porträt aus den Lebzeiten von Shakespeare ist", sagte Wells.
Das Porträt wird vom 23. April an, dem Geburtstag Shakespeares, im Rahmen einer Ausstellung in der Stiftung in Stratford-upon-Avon ausgestellt. Das Bild zeigt einen Mann ab Brusthöhe, der eine dunkle und mit goldenen Stickereien verzierte Jacke mit prächtigen Kragen trägt. Das Gesicht ist hell, als ob es von einer Lichtquelle bestrahlt wird. Die Stirn ist hoch, die braunen Haare des Mannes, der einen ordentlich gestutzten Kinnbart trägt, sind nach hinten frisiert.
- Datum 10.03.2009 - 13:46 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 7
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wenn das sich bestätigt.
da macht sich wieder einmal jemand wichtig. Irgendwer behauptet irgendwas, jemand anderer behauptet etwas anderes, und, und...
Wer Shakespeare war ist ein weit größeres Geheimnis als es der Artikel vermuten lässt und kaum ein Indiz spricht für die Person die man so gerne als Shakespeare verkauft, bis auf eine Namensähnlichkeit.
Eine Vielzahl von Indizien unterstützt hingegen die These, dass es sich bei Shakespeare um das Pseudonym eines britischen Adligen handelt. Leider ist mir der Name dieses Mannes entfallen.
...denn warum sollte man auch annehmen, dass der erfolgreiche Londoner Theaterunternehmer William Shakespeare der Verfasser der Stücke William Shakespeares gewesen sein kann. Das MUSS ja irgendein ominöser Adeliger ohne Namen gewesen sein.
...denn warum sollte man auch annehmen, dass der erfolgreiche Londoner Theaterunternehmer William Shakespeare der Verfasser der Stücke William Shakespeares gewesen sein kann. Das MUSS ja irgendein ominöser Adeliger ohne Namen gewesen sein.
...denn warum sollte man auch annehmen, dass der erfolgreiche Londoner Theaterunternehmer William Shakespeare der Verfasser der Stücke William Shakespeares gewesen sein kann. Das MUSS ja irgendein ominöser Adeliger ohne Namen gewesen sein.
nun müssten sie ersteinmal feststellen wer denn dieser Shakespeare sein soll von dem sie reden, einen solchen Namen gibt es überhaupt nicht. Es gibt einen Shakespar, ein Schauspieler, und einen weiteren ähnlichen Namen. Der Name Shakespeare taucht hingegen in allen Quellen stets nur in der Schreibweise Shakes-Peare auf, was des Bindestrichs wegen schon auf ein Pseudonym hinweist. Pseudonyme waren bei Schriftstellern damals übrigens in ganz Europa üblich.
Inzwischen ist mir übrigens der wahrscheinliche Urheber wieder eingefallen.
http://en.wikipedia.org/w...
nun müssten sie ersteinmal feststellen wer denn dieser Shakespeare sein soll von dem sie reden, einen solchen Namen gibt es überhaupt nicht. Es gibt einen Shakespar, ein Schauspieler, und einen weiteren ähnlichen Namen. Der Name Shakespeare taucht hingegen in allen Quellen stets nur in der Schreibweise Shakes-Peare auf, was des Bindestrichs wegen schon auf ein Pseudonym hinweist. Pseudonyme waren bei Schriftstellern damals übrigens in ganz Europa üblich.
Inzwischen ist mir übrigens der wahrscheinliche Urheber wieder eingefallen.
http://en.wikipedia.org/w...
Sogar mir ist nicht verborgen geblieben - auf einem nur 17" großen Bildschirm - dass unten rechts, kaum zu erkennen, einen Signatur steht: Konrad Kujau.
Eine Sternstunde der Malerei?
,-)
Da taucht ein Bild auf, das keinerlei konkreten Namenshinweis trägt. Und tatsächlich verbreitet jede seriöse Zeitung, dass es sich dabei um Shakespeare handeln müsse. Wie kommen die darauf? War Shakespeare der einzige Mensch, der damals lebte???
nun müssten sie ersteinmal feststellen wer denn dieser Shakespeare sein soll von dem sie reden, einen solchen Namen gibt es überhaupt nicht. Es gibt einen Shakespar, ein Schauspieler, und einen weiteren ähnlichen Namen. Der Name Shakespeare taucht hingegen in allen Quellen stets nur in der Schreibweise Shakes-Peare auf, was des Bindestrichs wegen schon auf ein Pseudonym hinweist. Pseudonyme waren bei Schriftstellern damals übrigens in ganz Europa üblich.
Inzwischen ist mir übrigens der wahrscheinliche Urheber wieder eingefallen.
http://en.wikipedia.org/w...
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