Reha-Behandlung Althaus ab Mai wieder politisch aktiv
Der CDU-Spitzenkandidat hat seine Behandlung in einer Klinik am Bodensee abgeschlossen. Seine Rückkehr ins Amt wird aber noch einige Wochen dauern
Acht Wochen nach dem Beginn seiner Behandlung in einer Klinik am Bodensee soll Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) am Mittwoch nach Thüringen zurückkehren. Anfang Mai werde er erstmals wieder auch politische Termine wahrnehmen, sagte sein behandelnder Arzt. Althaus ist nach seinem Skiunfall auf der österreichischen Reisneralm am Neujahrstag in den Kliniken Schmieder in Allensbach bei Konstanz in Rehabilitation.
Die stationäre Behandlung seiner schweren Hirnverletzung sei erfolgreich abgeschlossen, sagte der Arzt. Althaus werde nach seiner Ankunft in seinem Wohnort Heiligenstadt ambulant nachbehandelt.
Althaus ist CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Thüringen, seit ihn der Nominierungsparteitag am Wochenende in Abwesenheit wählte. Im August soll er für seine Partei den Erhalt der alleinigen Macht sichern.
Zwei bis drei Termine am Tag könne Althaus am Mai absolvieren, sagte der Neurologe. Wie schnell er dabei ermüde, lasse sich nur in der Praxis herausbekommen. Er sei aber zuversichtlich, dass der Ministerpräsident seine Aufgaben als Regierungs- und Landesparteichef bewältigen könne, sagte der Arzt. Einen Rückfall oder Spätkomplikationen halte er für sehr unwahrscheinlich.
Althaus hatte beim Skilaufen in Österreich am 1. Januar bei einem Unfall ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Bei dem Zusammenprall starb eine 41-jährige Skifahrerin. Wegen fahrlässiger Tötung wurde der Ministerpräsident von einem österreichischen G ericht zu einer Geldstrafe in Höhe von 33.000 Euro verurteilt.
- Datum 17.03.2009 - 16:59 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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Ein Ruck, hat Roman Herzog gefordert, müsse durch Deutschland gehen.
Zuweilen, Herr Ministerpräsident Althaus, reicht ein Ruck im eigenen Denkgewebe. Und der könnte und sollte vielleicht bewirken, dass Sie Ihre Entscheidung nochmals überdenken, sich wieder für das Amt des thüringischen Ministerpräsidenten zu bewerben. Natürlich ist Ihre Partei in einem Dilemma, falls Sie nicht mehr zur Verfügung stehen würden.
Andernfalls: Sie würden ja nicht nur sich, sondern auch Ihre Partei und letztendlich das Land Thüringen belasten. Wie wollen Sie mit dieser Last, mit dieser Belastung regieren? Jedes Defizit, was Sie bei Ihren politischen Gegnern ausmachen, könnte zu einer Relativierung von "Schuld und Verantwortung" führen. Die Anspielungen - zumal im Wahlkampf - werden an Schärfe zunehmen.
Muss ein Politiker, der es gewohnt ist, über den Tellerrand hinaus zu denken, nicht auch ein Gespür für Timing, für den richtigen Zeitpunkt haben?
Es gab in Bayern schon einmal einen Minister, der schuldhaft, weil unter Alkoholeinfluss, mit dem Auto einen Menschen tödlich verletzte. Auch dieser bayerische Ex-Minister (inzwischen wieder in anderem Amt und Würden) hatte ein Recht auf Vergebung. Aber auf dieses Verzeihen muss man nicht in der allerersten Reihe warten.
vielleicht doch vorhandenen Vorbild-Funktion von Spitzenpolitikern zu reden?
Sie sind vorbestraft, das läßt sich nicht mehr abschütteln. Da von gar nicht so wenigen Arbeitnehmern bei Neueinstellungen die Vorlage eines sog. Pol. Führungszeugnisses verlangt wird (und eine eingetragene Vorstrafe zur Nichteinstellung führt), sollten Sie für sich selbst diese Maßstäbe ebenfalls anwenden. Alles andere fände ich völlig inakzeptabel.
Gruss
Knüppel
Hat ein Unfall mit seiner Politikkompetenz zu tun? Diese Disskusion um seine Person ist dermassen unverständlich. Ich bin auch schon beim Ski fahren mit Personen zusammmen gestossen. Nie ist schlimmes passiert. Nur einzelne zufällige schlimme Gegebenheiten können nunmal sich potenzieren und zu einem Unfall mit Todesfolge kommen, das weiss Althaus als Physiker sicherlich auch. Das sowas aber nun ein KO Kriterium für seine berufliche Zukunft sein soll, erschliesst sich mir in keinster Weise. Darf ich jetzt auch keinen Job mehr antreten, weil ich meinen Freund mal angefahren habe und mit ihm ein Stück die Piste runterrollte? Ausserdem hat er seine Strafe in Form von Geld bezahlt. Natürlich wiegt ein Menschenleben anders, aber wie sonst sollte sowas angegangen werden? Althaus wird sicherlich genauso wenig froh über diesen Unfall sein. Absichtlich tat er das sicherlich nicht.
Fertig.
Herr Althaus ist nicht "Sie und ich". Er führt als Ministerpräsident ein Land. Er hat einen tödlichen Unfall verursacht und zwar nicht in der Ausübung seines Amtes sondern in seiner Freizeit. Für ihn darf es keinen VIP-Bonus geben. Es ist einfach eine Frage des "Anstandes" unter diesen Umständen auf das Amt zu verzichten.
Gruß, Bernd
*** Money helps the body to survive, but friends are needed to make the soul survive ***
Herr Althaus ist nicht "Sie und ich". Er führt als Ministerpräsident ein Land. Er hat einen tödlichen Unfall verursacht und zwar nicht in der Ausübung seines Amtes sondern in seiner Freizeit. Für ihn darf es keinen VIP-Bonus geben. Es ist einfach eine Frage des "Anstandes" unter diesen Umständen auf das Amt zu verzichten.
Gruß, Bernd
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Herr Althaus ist nicht "Sie und ich". Er führt als Ministerpräsident ein Land. Er hat einen tödlichen Unfall verursacht und zwar nicht in der Ausübung seines Amtes sondern in seiner Freizeit. Für ihn darf es keinen VIP-Bonus geben. Es ist einfach eine Frage des "Anstandes" unter diesen Umständen auf das Amt zu verzichten.
Gruß, Bernd
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seine partei würde althaus nicht belasten, denn sie will es ja nicht anders.
sie werden alle unter gehen und das ist gut so. denn eine partei, die keine rücksicht mehr auf das volk nimmt, darf kein land regieren.
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