AmoklaufStarke Zweifel an Echtheit von Tim K.s Internet-BotschaftSeite 2/3

Tim K. hat nach Angaben der Ermittler viel Zeit vor seinem Computer verbracht. Die Beamten fanden "typische Computerspiele" wie Counterstrike und Pornobilder. Außerdem wurden im Zimmer des 17-Jährigen neben Horrorfilmen auch handschriftliche Aufzeichnungen mit Titeln wie "Tod aus Spaß" entdeckt.

Der Täter sei sehr geübt im Umgang mit Schusswaffen gewesen. Er war Gastschütze im Schützenverein seines Vaters. Ob er selbst Mitglied war, werde noch geklärt, teilte die Polizei mit. Der Vater muss sich möglicherweise wegen fahrlässiger Tötung verantworten, da die vom Sohn verwendete Tatwaffe vorschriftswidrig im Elternschlafzimmer lag. Bislang sei der Vater aber lediglich als Zeuge vernommen worden.

Nach Angaben der Polizei spielten sich auch nach dem Amoklauf dramatische Szenen ab. Der Täter hatte einen Mann als Geisel genommen und versucht, mit dessen Wagen zu entkommen. Der Autofahrer rettete sich offenbar mit einem Sprung aus dem rollenden Fahrzeug. Zuvor hatte er seinen Wagen in einer Kurve beschleunigt und war in einen Grünstreifen gefahren, als er ein Polizeiauto an einer Autobahnausfahrt sah.

Leserkommentare
  1. Depressionen beim Täter scheinen zumindest ein Hinweis auf eine der Ursachen für diese Tat zu sein. Was allerdings Gewaltspiele und Filme damit zu tun haben, weiß ich nicht so recht.
    Es dürften sich auf etwa 90% der jugendlichen in diesem Alter Egoshooter (Killerspiele) und Pornobilder finden. Ich würde es eher als auffällig finden, wenn dies nicht der Fall wäre. Deshalb führen diese Tatsachen nur wieder in die gleiche sinnlose Diskussion, die man sich wirklich sparen könnte.
    Man könnte auch gleich Fragen, ob bei der Familie im Haus Milch im Kühlschrank gefunden wurde? Hat auch nichts mit der Tat zu tun, aber wer weiß vielleicht doch und es fehlen nur die wissenschaftlichen Beweise. ;)

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    Hallo, ich geb Dir völlig recht. Aber statt der Milch im Kühlschrank gabs reichlich Pillen, deren Waschzettel ganz deutlich machen, daß Bereitschaft zu Mord und Selbstmord halt leider eine Nebenwirkung sein können. Dumm gelaufen! Wer läßt sowas auf den Markt??? Gruß

    welch unendliches leid, welch ohnmacht und verzweiflung! wieviele tode würden denn wir jeden tag aufs neue sterben nähme man uns die kinder? und genau in solchen momenten wo jedes weitere wort doch im halse stirbt, schreit die halbbildung ihre immer gleiche und unerträgliche einfalt mit aller ihrer so plötzlich geweckten gewalt....eben das was sie kann: " "!!!

    die egoshooter sind schuld!

    ich kann es einfach nicht mehr hören! jeder prüft doch selbstverständlich was unseren kindern in welchem alter an hand gegeben werden kann und natürlich passiert es sogar beizeiten, dass vielleicht eine gewisse altersfreigabe dem eigenen ermessen aber nicht standhält...und natürlich, wer hat sich nicht schon einmal einen film mit einer freigabe beispielsweise ab 12 angeschaut und konnte nicht nachvollziehen warum genau dieser film überhaupt einer altersfreigabe benötigt....andererseits...wo genau ordnet man eigentlich tom und jerry ein?

    warum auch immer ein mensch so viele leben auf solche art nimmt (nein ich selbst könnte dies nicht verzeihen und nie erklären oder gar entschuldigen) sollten wir uns alle nicht vielleicht selbst an die nase fassen und unseren kindern immer das geben was sie brauchen? eben alles was wir können...weniger ist dann eben doch nie genug.
    ob das reicht um solches wie geschehen irgendwann zu verhindern? wer weiss das schon. aber es liegt doch immer nur an jedem von uns etwas zu bewegen und vielleicht dann doch eines tages etwas nachhaltig zum besseren zu wenden. wir alle sind verantwortlich, immer!

    also vielleicht ehren wir die opfer und ihre familien damit, indem jeder von uns die hand einmal mehr reicht als dass es uns dann doch notwendig erscheint.

    ich wünsche so sehr, dass es dummheit bitte irgendwann die sprache nimmt.

  2. "Bei ihm lag aber keine Neigung zum Amoklauf vor" - witziger hätte ich es auch nicht ausdrücken können. Ja, diese typischen Amokläufer! Man erkennt sie normalerweise immer daran, dass sie sich in Parkanlagen mit Gewehr in der Hand warmlaufen.

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    Irgendwie habe ich so das Gefühl, man versucht händeringend von dem Thema weg zu kommen... Jetzt hat man eine vermeintlich einfache Lösung für den Fall: es war ein armer Irrer. Und jetzt kann man schön zur Tagesordnung übergehen. Man braucht nichts zu unternehmen, behält die alten politischen Textbücher und braucht sich auch nicht mit irgendwelchen Interessensgruppen herum zu schlagen. Themata wie z.B. 'kriminelle Ausländer raus', 'internationaler Terrorismus', 'Sozialschmarotzer' sind ja viel dankbarer.

    Ansonsten: Pietät, Beileid - und hinterher Mund halten. Bis zum nächsten Mal.

  3. Wieso lässt der Vater dann im Haus seine Waffe und die dazugehörige Munition einfach so herum liegen? Wie konnte es angehen, dass der Junge nicht ausreichend behandelt wurde? Lag es vielleicht an den langen Klinik-Wartezeiten? Der Fall wirft Fragen über Fragen auf - und bekommt eine ganz andere Dimension. Ich habe schon an anderer Stelle hier im Forum die Frage gestellt, ob nicht am 11.03.2009 um 09:30 Uhr eine ganz große Systemfrage gestellt wurde. Ist unser Gesellschafts- Wirtschafts- und Politiksystem nicht etwa als ganzes hochgradig pathologisch?

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    Es wird wieder ein Mal alles mit Allem bis zur Unkenntlichkeit vermischt.
    Dass es psychisch gestörte Menschen gibt, ist kein Problem der Jetztzeit, sie sind mit Sicherheit schon zu allen Zeiten aufgetreten. Genauso wie es Stoffwechselkrankheiten gibt, gibt es auch Funktionsstörungen des Gehirns. Wir sind eben keine Krone der Schöpfung, sondern mit denselben Defekten konfrontiert wie alle Lebewesen auf diesem Planeten. Dass daran die gesamte derzeitige Gesellschaftsstruktur schuld sein soll ist abartig. Die Immerbesserwisser kommen jetzt wieder aus ihren Löchern gekrochen und haben die Schuldfrage natürlich längst geklärt: Computerspiele, Waffenbesitz, soziale Kälte, Wohlstandsgesellschaft, zu lasche Gesetze, Lehrer und Eltern und wie ein Leser der Würzburger Reginalzeitung MAIN POST schrieb: "es fehlte die Ohrfeige zur rechten Zeit" - na bravo! Sicher ist Ursachenforschung geboten, um möglicherweise weitere solche Taten zu verhindern, aber schnelle Schuldzuweisungen helfen hier bestimmt nicht weiter.

    Rüdiger Sebastian
    97084 Würzburg

    Wer die Vergangenheit nicht kennt, findet nicht den Weg in die Zukunft.

    Dieses chinesische Sprichwort bedeutet mit sehr viel; leider muß ich feststellen, daß in unserer Gesellschaft aus politischen Gründen auf historische Vergleiche in Bezug auf unser Verhältnis zu Kindern bewußt verzichtet wird.

    Wir stellen bereits seit Jahren fest: Unsere Kinder sind krank!
    Lehrer beklagen auffälliges Verhalten ihrer Schüler, die Kinder- und Jugendkriminalität steigt Jahr für Jahr an, Depressionen unter Kindern sind weit verbreitet, ebenso wie die Einnahme von Medikamenten bei auffälligen Kindern, z.B. von "normalen" Beruhigungsmitteln bis hin zu Rittalin.

    Ich bin Jahrgang 1961 und ich bin sehr froh diesem Jahrgang anzugehören, denn ich durfte noch in einer intakten Familie leben, wie die meisten aus meiner Generation. Wir hatten das Glück in einer Zeit aufzuwachsen, die geprägt war von den Erinnerungen an die zurückliegende Katastrophe des 2. Weltkrieges und von der Bedeutung einer menschengerechten Kindererziehung.

    Das NS-Regime war nur möglich geworden, weil das Kaiserreich die Voraussetzungen geschaffen hatte - dort wurden viel zu viele Kinder zu seelischen Krüppeln gemacht, die dann begierig bereit waren als Erwachsene andere Menschen seelisch und körperlich zu quälen (ca. 30-40 Jahre später).

    Die meisten Machtmenschen sind eigentlich seelisch krank und wollen anderen ihren Willen aufzwingen - für Diktaturen kann das sicherlich jeder nachvollziehen, es gilt aber auch für Machtmenschen in Demokratien.

    Nach dem 2. Weltkrieg hatten wir das Glück, daß die Politiker, die den Müll des NS-Regime aufräumen mußten kerngesund waren und wußten, wie eine menschliche Gesellschaft funktioniert; im Grundgesetz wurde bewußt die Familie unter den besonderen Schutz des Staates gestellt.

    Meine Generation zählt zu den friedlichsten und umgänglichsten, weil sie unter sehr guten Bedingungen aufwachsen durfte. Die oben von mir angeführten Erscheinungen wird es auch gegeben haben, doch die Häufigkeit war deutlich geringer. Als Kind hatte ich keinen Kontakt oder Hinweise auf gewalttätige oder verhaltensauffällige Kinder. Beruhigungsmittel oder andere Medikamente waren kein Thema. Ein Mitschüler hatte ein Klappmesser, das er uns gezeigt hat, aber eingesetzt und gezückt hatte er es nie. Abzocke von schwächeren Schülern durch stärkere gab es auch nicht und das heute immer häufiger anzutreffende Mobbing unter Schülern war für uns nicht denkbar oder notwendig.

    Wir hatten natürlich auch Streß mit unseren Eltern, den Lehrern und vereinzelt mit Mitschülern, weil wir als soziale Wesen uns in die Gemeinschaft einfügen mußten, aber an Gewaltausbrüche als Streßableitung kann ich mich nicht erinnern.

    Im Nachhinein kann ich sagen ich hatte eine schöne Kindheit und habe im großen und ganzen eine gute Erinnerung an meine Schulzeit - dieser Eindruck liegt aber nicht daran, daß wir weniger Streß gehabt hätten, sondern an der persönlichen Disposition wie ich, oder wir, mit Streß umgehen konnten.

    Die Situation für Familien hat sich dann mit der Politikergeneration der 68er-Reformer dramatisch geändert. Die Wortführer dieser Generation waren auch Machtmenschen, mit dem Kennzeichen, daß sie leider auch in der Tiefe ihrer Seele krank waren oder sind. Ich möchte betonen, daß diese Menschen nicht meiner Generation angehören, sondern der Generation davor, also dem Jahrgang 1950 und älter.

    Der Krankheitsgrad variierte natürlich von tiefschwarz bis hellgrau. Die am stärksten Betroffenen gingen in den Untergrund und wurden Terroristen (für mich die ersten Amokläufer der Bundesrepublik), dann gab es die nächste Gruppe, deren Krankheitsgrad von schwarz bis grau reicht; sie gingen in den Journalismus und in die Politik. Politisch wirksam wurden die Reformen mit der Einführung des Zerrüttungsprinzips im Familienrecht - damit war die Voraussetzung geschaffen die Familie zu zerstören (es gab Intellektuelle Wortführer der 68er, die sehr genau dieses Ziel verfolgten).

    Entscheidend war aber die journalistische Berichterstattung. Die Kinder spielten und spielen für die Protagonisten der 68er-Bewegung eine untergeordnete Rolle; es interessiert sie nicht welche Bedingungen für eine menschengerechte Erziehung notwendig sind. Diese Journalisten nutzten ihre Machtstellung in den zurückliegenden 40 Jahren aus und kontrollierten sehr genau welche Meinungen verbreitet wurden, damit eine entsprechende Politik betrieben werden konnte. Propagiert wurde ausschließlich die Anpassung der Frau an das Verhalten des Mannes - man versuchte aus Frauen verkappte Männer zu machen. Normalerweise müßte jede gesunde Frau sich gegen solch eine Vorstellung verwahren, aber diese Politik wurde unterstützt von starken materiellen Anreizen und Belohnungen, welche auf der anderen Seite die Familienfrauen bis heute nicht vergleichbar erhalten.

    Welche Auswirkungen hat dieses Verhalten auf die Kindererziehung?

    Notwendig wird eine institutionelle Erziehung, sprich eine Verlagerung in die Kinderhorte, Kindergärten und Schulen anstatt einer familiären Erziehung.

    Jetzt fangen wir an die Ernte dieser Poltik einzufahren. Die ersten leidtragenden sind die Lehrer. Nicht umsonst ist die Quote der berufsunfähigen Lehrer am höchsten von allen Berufen! Der nächste Albtraum wird sich im beruflichen Alltag abspielen und die Krönung sind die Todesfälle durch Amokläufer wie sie auch in Zukunft zu erwarten sind. Nicht zu vergessen die verlorengegangene Lebensqualität der Kinder, die durch diese Erziehung Depressionen bekommen.

    Stellvertretend für viele andere Kinderärzte möchte ich hier Christa Meves und Theodor Hellbrügge erwähnen, die bereits seit den 70iger Jahren vor dieser Entwicklung gewarnt haben. Theodor Hellbrügge ist ein Opfer des Machtmißbrauchs der 68er Journalisten, die vehement und gezielt verhindert hatten, daß seine Erkenntnisse, welche Bedürfnisse Kinder haben, in den Massenmedien einem breiten Publikum vorgestellt werden, damit jeder aufgrund seines eigenen Wissenstandes und seines eigenen Gewissens entscheiden kann, wie er sein Kind erziehen will (ob materielle Ziele oder das Kindeswohl vorrang haben).

    Ein weiteres Beispiel journalistischen Machtmißbrauchs schändlichster Art, ist das Tribunal gegen Eva Hermann in der Kerner-Talkshow. Eva Hermann war allein ohne Unterstützung in der Sendung, gegen sie positioniert waren Johannes Kerner, Margarethe Schreinemakers und Senta Berger. Bis heute habe ich nicht verstanden, warum sich Eva Hermann dafür entschuldigen sollte, daß sie darauf hinwies, daß die damaligen Menschen der Mutterrolle eine wesentlich größere Bedeutung beimaßen, als es heute der Fall ist. Sollte diese Meinung nur deshalb schlecht und verwerflich sein, weil die Nazis sie für ihre Ziele ausnutzten, dann müßten Kerner und Konsorten auch einen Feldzug gegen das Bürgerliche Gesetzbuch und andere Gesetzestexte führen, die aus der Hitlerzeit kommen; per Definition sind diese dann auch schlecht und verwerflich.

    In Wirklichkeit ging es ausschließlich darum, daß der Einsatz einer Prominenten wie Eva Hermann für eine andere Kindererziehung nicht erwünscht war und somit wird sie zur Persona non grata erklärt!

    Ich hoffe, daß noch viele den Film "Woche für Woche" am Mittwoch Abend in der ARD gesehen haben. Er wurde nach der Sondersendung zum Amoklauf in Winnenden ausgestrahlt. Spielerisch zeigt der Film wie instabile familiäre Verhältnisse auf Kinder wirken.

    In der Antike und im Mittelalter war die Forderung nach der Unlösbarkeit der Ehe ein Schutz der Frau - heute ist diese Forderung ein Schutz für das Kind.

    Für diejenigen die sich intensiver mit den Bedingungen für eine menschengerechte Erziehung von Kindern interessieren empfehle ich die Arbeiten von Prof. Dr. Gerald Hüther (Hirnforscher aus Göttingen) und das Buch
    "Auf der Suche nach dem verlorenen Glück" von Jean Liedloff.

    Ich hoffe sehr, daß sich endlich die Lehrer mit diesem Thema auseinandersetzen und sich von den kranken Gedanken der 68er distanzieren.

  4. Counterstrike und ein bisschen Porno. Damit dürfte der Junge im "totalen Median" seiner Peer Group angesiedelt sein. Ganz ehrlich, ich fände es eher unnormal, wenn man auf seinem Rechner weder das Eine noch das Andere gefunden hätte.

    Ich selbst, meine Klassenkameraden, wir alle hatten damals "Doom", haben es auf Disketten rumkopiert bis zum Abwinken und auch andere böse Spiele gespielt. Und ja, Pornobilder hatten wir auch, sogar -festhalten- FILME!!! Der erste, der 18 war und in die Videothek durfte war DER KÖNIG!

    Und, was machen wir heute? Zwei Promovierte, einer als Unidozent, zwei leitende Angestellte in der Industrie, ein Künstler, einer in der Werbung. Also echt gefährlich für unsere Gesellschaft.

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    Der "totale Median" ;-) ist für die Medien unbrauchbar:
    - Wir wollen Trauer verkaufen - Schmerz - Soap
    - Die hohe Politik; Rechts gegen Links und der restliche Müll

    Selbst evtl. vorhandene (Teil-)Lösungen scheitern IMMER am Volk. Die Menschen werden durch die Medien gesteuert - Nein, die Philosophen/Denker in einer Gesellschaft werden immer eine Minderheit bleiben.

    Ja, die Schulen sind ein Problem. Der Lehrplan ist einfach veraltet! Es muß "Mensch sein und richtig Leben" "gelehrt" werden; warum keine "Fächer" wie Philosophie, Humanismus, Demokratie und Kultur? Auch die Mathematik ist hauptsächlich ein Kulturgut!

  5. Irgendwie habe ich so das Gefühl, man versucht händeringend von dem Thema weg zu kommen... Jetzt hat man eine vermeintlich einfache Lösung für den Fall: es war ein armer Irrer. Und jetzt kann man schön zur Tagesordnung übergehen. Man braucht nichts zu unternehmen, behält die alten politischen Textbücher und braucht sich auch nicht mit irgendwelchen Interessensgruppen herum zu schlagen. Themata wie z.B. 'kriminelle Ausländer raus', 'internationaler Terrorismus', 'Sozialschmarotzer' sind ja viel dankbarer.

    Ansonsten: Pietät, Beileid - und hinterher Mund halten. Bis zum nächsten Mal.

    Antwort auf "Na, dann is ja gut"
  6. und wurde mittels Psychopharmaka zum zu einem ,sich selbst nicht mehr wahrnehmenden und sich nicht mehr steuernden Menschen Umprogramiert.
    Untersuchungen aus den usa sagen, alle sogenannten Amokläufer wurden
    im laufe ihres Lebens mit Psychopharmaka "versorgt". Wann werden daraus
    endlich einmal Schlussfolgerungen gezogen und der Betreuungs und auch Erziehungsauftrag der Eltern, nicht nur durch die Vergabe von Psychopharmaka
    eingelöst.

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    • Yadgar
    • 12. März 2009 15:11 Uhr

    @Felix Klinkenberg
    ...und Sie können uns bestimmt auch sagen, wer diese "Untersuchungen aus den USA" angestellt hat... lassen Sie mich raten: die "Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen die Menschenrechte"? Die Kent-Depesche? Oder irgendeine andere $cientology-Tarnorganisation?

  7. war ich schon reichlich baff.

    Denn da bekommt der von mir erst etwas kritische gelesene Beitrag vom user ernieundbert, verfasst unter Kommentar 161 und hier zu finden doch irgendwie einen etwas anderen Beigeschmack.

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    • rjotp
    • 12. März 2009 14:51 Uhr

    Finde den Kommentar zwar etwas einseitig. aber sehr wichtig und bedenkenswert.

    Hallo, vielen Dank für Deinen Beitrag! Ich dachte schon, wieder keiner da, der eins und eins zusammenzählen kann! Bitte weitersagen, vielleicht kommt man dem Übel mal auf die Schliche! Gruß aus der Region

    hier in Frankreich hat mir ein allgemeinmediziner tatsaechlich psychopharmaka verschrieben, weil die helfen MIT DEM RAUCHEN AUFZUHOEREN !!!

    die pillen habe ich nie geholt & den mann nie wieder besucht..

  8. Es wird wieder ein Mal alles mit Allem bis zur Unkenntlichkeit vermischt.
    Dass es psychisch gestörte Menschen gibt, ist kein Problem der Jetztzeit, sie sind mit Sicherheit schon zu allen Zeiten aufgetreten. Genauso wie es Stoffwechselkrankheiten gibt, gibt es auch Funktionsstörungen des Gehirns. Wir sind eben keine Krone der Schöpfung, sondern mit denselben Defekten konfrontiert wie alle Lebewesen auf diesem Planeten. Dass daran die gesamte derzeitige Gesellschaftsstruktur schuld sein soll ist abartig. Die Immerbesserwisser kommen jetzt wieder aus ihren Löchern gekrochen und haben die Schuldfrage natürlich längst geklärt: Computerspiele, Waffenbesitz, soziale Kälte, Wohlstandsgesellschaft, zu lasche Gesetze, Lehrer und Eltern und wie ein Leser der Würzburger Reginalzeitung MAIN POST schrieb: "es fehlte die Ohrfeige zur rechten Zeit" - na bravo! Sicher ist Ursachenforschung geboten, um möglicherweise weitere solche Taten zu verhindern, aber schnelle Schuldzuweisungen helfen hier bestimmt nicht weiter.

    Rüdiger Sebastian
    97084 Würzburg

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
  • Schlagworte CDU | Innenministerium | Amoklauf | Forum | Heribert Rech | Polizei
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