Justiz Mutmaßlicher Mafia-Killer von Duisburg festgenommen

Giovanni Strangio ist gefasst: Gut anderthalb Jahre nach den blutigen Mafia-Morden vor einer Pizzeria in Duisburg machten die Ermittler den Hauptverdächtigen dingfest

Fahndungserfolg für die niederländischen, deutschen und italienischen Ermittler: In einer gemeinsamen Aktion nahmen sie den mutmaßlichen Haupttäter des Mafiamords von Duisburg in den Niederlanden fest. Der Zugriff in Amsterdam erfolgte in der Nacht zum Freitag um 23.10 Uhr. Weitere Einzelheiten wollte die Polizei zunächst nicht mitteilen.

Zusammen mit seinem Schwager, dem seit mehr als zehn Jahren gesuchten Mafia-Boss Giuseppe Nirta, soll Giovanni Strangio im August 2007 vor einem Duisburger Restaurant sechs Italiener erschossen haben. Sie wurden durch Kopfschüsse hingerichtet.

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Nach Einschätzung der Polizei waren die Morde der blutige Höhepunkt einer langjährigen Fehde zwischen zwei verfeindeten Clans der süditalienischen Mafia 'Ndrangheta. Im Machtkampf zwischen den beiden Familien Nirta-Strangio und Pelle-Vottari waren bereits in Kalabrien mehrere Menschen getötet worden.

Nach den tödlichen Schüssen von Duisburg gelang den Schützen zunächst die Flucht nach Gent in Belgien, wo sie einen gemieteten Wagen stehenließen und untertauchten. Im vergangenen November fassten die Ermittler Nirta.

Nach seinem Schwager Strangio, der im rheinischen Kaarst zwei Pizzerien geleitet hatte, wurde monatelang international gefahndet.

 
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    • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
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    • Schlagworte Justiz | Duisburg | Kalabrien | Amsterdam | Mafia | Niederlande | Belgien | Polizei
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