Jugendgewalt Viele Jugendliche sind ausländerfeindlichSeite 2/2

Allerdings kann Christian Pfeiffer auch hier auf einige erfreuliche Entwicklungen verweisen. So habe die Akzeptanz von Gewalt seit 1998 deutlich abgenommen, auch der Anteil der Jugendlichen, die völlig gewaltfrei erzogen werden, sei "deutlich angestiegen". Für Pfeffer ist dies ein Erfolg öffentlicher Kampagnen und des Engagements der Gesellschaft. Auch für Innenminister Wolfgang Schäuble zeigt sich hier, "dass sich Handeln lohnt". Mit Hilfe der Studienergebnisse könne nun die Wirksamkeit präventiver Maßnahmen zur Bekämpfung von Jugendgewalt weiter verstärkt werden.

Ein großes Problem seien jedoch weiterhin Jugendliche mit Migrationshintergrund, sie begehen "häufiger Gewalttaten" als deutsche Jugendliche. Gleichzeitig zeigt sich jedoch, dass schlechte Bildungschancen und eine schlechte schulische Integration die Gewaltrate erhöhen. Pfeiffer zufolge beweist seine Studie deshalb eindeutig: Gewalt ist ein "soziales Problem" und sie folge klar definierbarer "Belastungsfaktoren".

Die Unterschiede zwischen deutschen und ausländischen Jugendlichen "gleichen sich vollständig aus, wenn man differenzierter vergleicht", sagt der Wissenschaftler. So zeigten Jugendliche unterschiedlicher Herkunft mit denselben familiären, schulischen und sozialen Rahmenbedingungen und einer übereinstimmenden Werteorientierung eine vergleichbare Gewaltbereitschaft. Anders ausgedrückt bedeute dies laut Pfeiffer: "Je besser Immigranten bildungsmäßig integriert sind, desto geringer ist die Gewaltrate." Hier müssten die gesellschaftlichen Bemühungen ansetzen.
 

 
Leser-Kommentare
  1. ist unter Migrantenkindern / jugendlichen Ausländern auch sehr verbreitet. Ich spüre immer diese Distanz und diese Abschätzigkeit der Migranten mir und unserem Land gegenüber, wenn ich mit ihnen reden muss (!). Viele sprechen es nicht aus, aber man spürt, dass sie sich hier nicht wohl fühlen und uns nicht respektieren.

    [Anmerkung: Bitte unterlassen Sie Pauschalisierungen. Vielen Dank. / Die Redaktion as]

    Es gibt auch nette unter ihnen, aber das sind wenige, und sie kommen vor allem nicht aus dem Nahen und Mittleren Osten, sondern aus dem Fernen Osten. Die aus dem Fernen Osten sind weit freundlicher und respektvoller, als z.B. die Araber. Mit Indern, Bengalesen (Muslime!) habe ich fast nur sehr gute Erfahrungen gemacht, die bengalischen Muslime sagen mir oft, die Moslems aus dem Mittleren Osten seien nicht wirklich entwickelt (Respekt, Anstand, Moral, Freundlichkeit, Ehrlichkeit,...) und sie mögen sie oft selber nicht.

    Ich wundere mich wirklich gar nicht, dass Jugendliche ausländerfeindlich werden, wenn die Ausländer oft "deutschenfeindlich" bzw. geringschätzend und respektlos sind.

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    • fns
    • 17.03.2009 um 14:24 Uhr

    Entfernt. Verzichten Sie auf fremdenfeindliche und hetzerische Bemerkungen. Die Redaktion/sh

    ... zu dieser Nachricht ist, kann ich mir nur so erklären: Schuld muss zurückgewiesen werden.

    Tatsächlich ist die Schuldfrage nicht leicht zu klären. Das Problem der Ausländerfeindlichkeit, das zu steigenden Zahlen rechtsextremer Gewalt führt, wird nicht dadurch gelöst, dass man mit dem Finger in die andere Richtung zeigt.

    Was Sie in Ihrem Kommentar beschreiben, kenne ich aus erster Hand. Ich bin im Ruhrgebiet groß geworden und in meiner Kindheit und als Jugendlicher oft genug - nach meiner Meinung unverschuldet - mit ausländischen Jugendlichen aneinandergeraten. Zugleich hatte und habe ich Freunde aus türkischen, kurdischen, afrikanischen, iranischen, polnischen, bosnischen und Magreb-Familien.
    Gewalt und Aggression sind mit deutschen Kindern und Jugendlichen aus sozial prekären Verhältnissen genauso widerfahren wie mit Migranten. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass zwischen sozialer Herkunft und Gewaltbereitschaft ein Zusammenhang besteht. Dass dieser Zusammenhang im Falle von Kindern mit Migrationshintergrund verschärft auftritt, zeigt die Ergänzung der hier präsentierten Resultate mit jenen der PISA-Studien.

    Bildungsmangel ist nicht unmittelbar die Erklärung für Gewaltbereitschaft. Bildungsmangel und soziale Ausweglosigkeit führen aber zu Ghettoisierung, Grüppchenbildung, Orientierung an peer groups statt an normierten Vorbildern. Der Soziologe Pierre Bourdieu hat über diese Fragen am Beispiel der französischen Unterschicht und der dortigen - z.T. noch stärker migrationsbedingten - Benachteiligung hervorragende Forschungsresultate erzielt.
    Der Habitus der Jugendlichen, von denen hier auf deutscher wie auf Migrantenseite die Rede ist, ist geprägt durch die peer groups. Diese Sozialisationsfaktoren gewinnen an Einfluss, wo andere Erziehungsmechanismen auf der einen Seite versagen und wo auf der anderen Seite die peer groups selbst bewusster Einflussnahme unterstehen. Das ist besonders im Falle der rechten Szene offensichtlich und sollte uns Sorgen machen!

    Ich bin es leid, dass immer wieder, wenn dieses Thema hochgekocht wird, die Schuld- und Verantwortungsfrage nur zwischen den Extremstandpunkten eines blinden Pluralismus auf der einen und des Fingerzeigens (wie in diesem ersten Kommentar) auf der anderen Seite ausgetragen wird.

    Jeder von uns sollte kontrollieren, wann er das letzte Mal höflich danach gefragt hat, ob ein Handy leiser gestellt oder ausgemacht werden könnte, ohne schon fünf Minuten zuvor für jeden - gerade die Jugendlich - offenkundig durch Mimik größten Ärger ausgedrückt zu haben.
    Jeder sollte sich fragen, wann er das letzte Mal aktiv Interesse am Alltagsleben seiner türkischen Nachbarn gezeigt oder ihnen einen netten Gefallen getan hat.
    Jeder sollte sich an die eigene Nase fassen, statt beim andern nach der Schuld zu suchen.

    Das Label des "Migrationshintergrunds" hat uns mithilfe des "Prekariats" vor allen Dingen dabei geholfen, uns in der Mittelschicht-Spießer-Rolle des Schuldzuweisenden wohlzufühlen. Dabei ist Deutschland seit fünfzig (!) Jahren Migrationsland. Keiner will es wahrhaben!

    schöner Kommentar! Dem sei allerdings noch hinzugefügt dass von pädagogischer Seite oft versucht wird die Liebe zum eigenen Heimatland mit einem bitteren Nachgeschmack zu versetzen. Woher sollen Migranten Respekt für die deutsche Kultur erfahren wenn sie von den Deutschen selbst nicht geschätzt wird. Wer zu seinem Land steht wird in die rechte Ecke gestellt.

    • Anonym
    • 17.03.2009 um 16:28 Uhr

    (anmerkung für den Zensor: Ich stelle fest, ich heiße es nicht gut...)

    Dem muss ich leider zustimmen. Die Ausländerfeindlichkeit resultiert zu einem großen Teil aus diesem Sachverhalt. Wer mit den Worten "Scheiß Deutscher" eine auf die Nase bekommt, der wird im Rückschluss sicher denken "Scheiß ........ ". Ist mir auch aus meinem Umfeld geläufig. Wenn man Ausländer in der Mehrheit als prügelnde Partycrasher oder aggressiv pöbelnde Zigarettenschnorrer erlebt, ist die Reaktion eben entsprechend. Da die positiven Beispiele bei Afrikanern und Südländern leider in der Minderheit gedeiht hier die Ausländerfeindlichkeit prächtig.

    Natürlich ist dieser Lumpenproletariat nur ein Teil, aber er vermehrt sich meiner Ansicht nach schnell. Ein Phänomen, das auch die Urdeutsche Unterschicht, die ich für kein Stück besser halte, beobachten kann. Man sollte "Dumm b**** gut" in "Dumm vermehrt sich schnell" umändern.

    [Anmerkung: Bitte tragen Sie zu einer sachlichen und niveauvollen Diskussion bei. Vielen Dank. / Die Redaktion as]

    Ansonsten halte ich sowohl Titel als auch Kurzbeschreibung für gänzlich misslungen. Da klingelt gleich der Propaganda-Alarm....

    die immer als Menschen 2. Klasse behandelt wurden. Weil man die Sprache nicht beherrscht, als dumm betitelt wird. Wenn....ließe sich so fortführen.
    Du sagst es selber: "aber man spürt, dass sie sich hier nicht wohl fühlen ".
    Als man die Türken hier geholt hat, wurde weder in der Türkei (Fehler Türkei) noch hier (Fehler Deutschland) erstmal ein Sprachkurs gemacht. Nein, sie kamen direkt vom Zug in die Fabrik (ist kein Metapher sondern Tatsache; kenne ich von meiner eigenen Schwiegermutter). Sie mussten ja auch nicht reden sondern nur arbeiten. Und sollten sowieso nach ein paar Jahren wieder zurück in Ihre Heimat. Ja, daraus wurde nichts.
    Ja gut Araber ist wieder ein anderes Thema. Da schließen wir uns mal den Begalesen an.

    Volkan

    • fns
    • 17.03.2009 um 14:24 Uhr

    Entfernt. Verzichten Sie auf fremdenfeindliche und hetzerische Bemerkungen. Die Redaktion/sh

    ... zu dieser Nachricht ist, kann ich mir nur so erklären: Schuld muss zurückgewiesen werden.

    Tatsächlich ist die Schuldfrage nicht leicht zu klären. Das Problem der Ausländerfeindlichkeit, das zu steigenden Zahlen rechtsextremer Gewalt führt, wird nicht dadurch gelöst, dass man mit dem Finger in die andere Richtung zeigt.

    Was Sie in Ihrem Kommentar beschreiben, kenne ich aus erster Hand. Ich bin im Ruhrgebiet groß geworden und in meiner Kindheit und als Jugendlicher oft genug - nach meiner Meinung unverschuldet - mit ausländischen Jugendlichen aneinandergeraten. Zugleich hatte und habe ich Freunde aus türkischen, kurdischen, afrikanischen, iranischen, polnischen, bosnischen und Magreb-Familien.
    Gewalt und Aggression sind mit deutschen Kindern und Jugendlichen aus sozial prekären Verhältnissen genauso widerfahren wie mit Migranten. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass zwischen sozialer Herkunft und Gewaltbereitschaft ein Zusammenhang besteht. Dass dieser Zusammenhang im Falle von Kindern mit Migrationshintergrund verschärft auftritt, zeigt die Ergänzung der hier präsentierten Resultate mit jenen der PISA-Studien.

    Bildungsmangel ist nicht unmittelbar die Erklärung für Gewaltbereitschaft. Bildungsmangel und soziale Ausweglosigkeit führen aber zu Ghettoisierung, Grüppchenbildung, Orientierung an peer groups statt an normierten Vorbildern. Der Soziologe Pierre Bourdieu hat über diese Fragen am Beispiel der französischen Unterschicht und der dortigen - z.T. noch stärker migrationsbedingten - Benachteiligung hervorragende Forschungsresultate erzielt.
    Der Habitus der Jugendlichen, von denen hier auf deutscher wie auf Migrantenseite die Rede ist, ist geprägt durch die peer groups. Diese Sozialisationsfaktoren gewinnen an Einfluss, wo andere Erziehungsmechanismen auf der einen Seite versagen und wo auf der anderen Seite die peer groups selbst bewusster Einflussnahme unterstehen. Das ist besonders im Falle der rechten Szene offensichtlich und sollte uns Sorgen machen!

    Ich bin es leid, dass immer wieder, wenn dieses Thema hochgekocht wird, die Schuld- und Verantwortungsfrage nur zwischen den Extremstandpunkten eines blinden Pluralismus auf der einen und des Fingerzeigens (wie in diesem ersten Kommentar) auf der anderen Seite ausgetragen wird.

    Jeder von uns sollte kontrollieren, wann er das letzte Mal höflich danach gefragt hat, ob ein Handy leiser gestellt oder ausgemacht werden könnte, ohne schon fünf Minuten zuvor für jeden - gerade die Jugendlich - offenkundig durch Mimik größten Ärger ausgedrückt zu haben.
    Jeder sollte sich fragen, wann er das letzte Mal aktiv Interesse am Alltagsleben seiner türkischen Nachbarn gezeigt oder ihnen einen netten Gefallen getan hat.
    Jeder sollte sich an die eigene Nase fassen, statt beim andern nach der Schuld zu suchen.

    Das Label des "Migrationshintergrunds" hat uns mithilfe des "Prekariats" vor allen Dingen dabei geholfen, uns in der Mittelschicht-Spießer-Rolle des Schuldzuweisenden wohlzufühlen. Dabei ist Deutschland seit fünfzig (!) Jahren Migrationsland. Keiner will es wahrhaben!

    schöner Kommentar! Dem sei allerdings noch hinzugefügt dass von pädagogischer Seite oft versucht wird die Liebe zum eigenen Heimatland mit einem bitteren Nachgeschmack zu versetzen. Woher sollen Migranten Respekt für die deutsche Kultur erfahren wenn sie von den Deutschen selbst nicht geschätzt wird. Wer zu seinem Land steht wird in die rechte Ecke gestellt.

    • Anonym
    • 17.03.2009 um 16:28 Uhr

    (anmerkung für den Zensor: Ich stelle fest, ich heiße es nicht gut...)

    Dem muss ich leider zustimmen. Die Ausländerfeindlichkeit resultiert zu einem großen Teil aus diesem Sachverhalt. Wer mit den Worten "Scheiß Deutscher" eine auf die Nase bekommt, der wird im Rückschluss sicher denken "Scheiß ........ ". Ist mir auch aus meinem Umfeld geläufig. Wenn man Ausländer in der Mehrheit als prügelnde Partycrasher oder aggressiv pöbelnde Zigarettenschnorrer erlebt, ist die Reaktion eben entsprechend. Da die positiven Beispiele bei Afrikanern und Südländern leider in der Minderheit gedeiht hier die Ausländerfeindlichkeit prächtig.

    Natürlich ist dieser Lumpenproletariat nur ein Teil, aber er vermehrt sich meiner Ansicht nach schnell. Ein Phänomen, das auch die Urdeutsche Unterschicht, die ich für kein Stück besser halte, beobachten kann. Man sollte "Dumm b**** gut" in "Dumm vermehrt sich schnell" umändern.

    [Anmerkung: Bitte tragen Sie zu einer sachlichen und niveauvollen Diskussion bei. Vielen Dank. / Die Redaktion as]

    Ansonsten halte ich sowohl Titel als auch Kurzbeschreibung für gänzlich misslungen. Da klingelt gleich der Propaganda-Alarm....

    die immer als Menschen 2. Klasse behandelt wurden. Weil man die Sprache nicht beherrscht, als dumm betitelt wird. Wenn....ließe sich so fortführen.
    Du sagst es selber: "aber man spürt, dass sie sich hier nicht wohl fühlen ".
    Als man die Türken hier geholt hat, wurde weder in der Türkei (Fehler Türkei) noch hier (Fehler Deutschland) erstmal ein Sprachkurs gemacht. Nein, sie kamen direkt vom Zug in die Fabrik (ist kein Metapher sondern Tatsache; kenne ich von meiner eigenen Schwiegermutter). Sie mussten ja auch nicht reden sondern nur arbeiten. Und sollten sowieso nach ein paar Jahren wieder zurück in Ihre Heimat. Ja, daraus wurde nichts.
    Ja gut Araber ist wieder ein anderes Thema. Da schließen wir uns mal den Begalesen an.

    Volkan

    • fns
    • 17.03.2009 um 14:14 Uhr

    sehr interessant finde ich die hohe ausländerfeindlichkeit unter jugendelichen.
    weil in deutschland so gerne differenziert wird, wäre es vielleicht interessant auch differenziert festzustellen, gegen welche gruppe von ausländern sich diese ausländerfeindlichkeit richtet. erst dann sollte man nach dem warum fragen.
    "den ausländer" gibt es nicht. es gibt menschen mit türkischem migrationshintergrund, mit italienischem, mit russischem etc...
    hervorzuheben ist meines erachtens nach die rolle der herkunft. so z.b. vermute ich, dass sich die ausländerfeindlichkeit nicht gegen menschen mit europäischem migrationshintergrund richtet. marginal wird im text genannt, dass bei menschen mit migrationshintergrund und bei "übereinstimmender werteüberzeugung" die gewaltbereitschaft geringer sei. ich frage mich, bei welchen menschen das der fall ist? wohl eher mehr bei menschen mit europäischem migrationshintergrund.
    demzugolge vermute ich, dass von der ausländerfeindlichkeit größtenteils nur menschen mit nicht europäischem migrationshintergrund betroffen sind.

    meines erachtens nach sollte man die antwort auf das "warum"nicht nur mit bildungsmangel und sozialer herkunft beantworten. ich sehe darin zwar auch die hauptgründe. wichtiger scheint mir aber zu fragen, wie könnte es möglich sein, diese gründe sinnvoll zu beseitigen? ist nicht vielmehr die integrationsfähigkeit deutschlands überlastet? mit blick in richtung von (groß)städten und der damit einhergehenden anonymisierung würde ich diese frage mit einem deutlichen ja beantworten, nicht zuletzt auch deswegen, weil die dichte an menschen mit migrationshintergrund dort wesentlich zu hoch ist, um eine sinnvolle integration zu ermöglichen. integration bedeutet nicht ein vordergründiges friedliches nebeneinanderher leben. integration bedeutet ein zubewegen beider seiten, wobei die seite der migranten wesentlich mehr gefordert ist -insbesondere bei der adaption unseres wetesystems.
    hier stellt diese o.g. dichte jedoch ein problem dar.
    ich sehe weder jetzt noch langfristig keine chance der besserung, wenn man dieses dichteverhältnis nicht beseitigt.
    england und holland zeigen uns, dass das zusammenleben so vieler kulturen bei gleichzeitiger geringer dichte an einheimischen vordergründig als vorzeigemodell dient, aber tiefgründig dennoch für probleme sorgt, die sich letztendlich z.b. durch den mord an einem kritischen filmemacher entladen.

    wohlgemerkt sollte oben genanntes nur als denkanstoß und nicht als tatsachen verstanden werden.

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    Die schwelenden Probleme, die sich durch den Mord an einem kritischen Filmemacher entladen, sind ja vielleicht möglicherweise dieselben, die dazu führen, dass ein rassistischer Hetzer, der Propagandafilme gegen eine Bevölkerungsgruppe drehte, als "kritisch" bezeichnet wird.

    Die schwelenden Probleme, die sich durch den Mord an einem kritischen Filmemacher entladen, sind ja vielleicht möglicherweise dieselben, die dazu führen, dass ein rassistischer Hetzer, der Propagandafilme gegen eine Bevölkerungsgruppe drehte, als "kritisch" bezeichnet wird.

    • TDU
    • 17.03.2009 um 14:16 Uhr

    Wenn der "linke" Ortsverein über Weltpolitik und Katastrophe redet und der rechte nebenan Zeltlager veranstaltet, fällt die Wahl wohl nicht schwer. Die gestellten Fragen möchte ich mittlerweile erst lesen, bevor ich darüber urteile. 4,9 % sind nicht viel. Sie werden sich auf Gebiete beschränken und viele werden diese Vereinigungen später verlassen.

    Aber dennoch, Vorsicht ist geboten: Vielleicht sollte sich jeder wahlmüde Demokrat mal überlegen, ob er die Möglichkeiten unseres Systems weiter so demonstrativ geringschätzt. Ausserdem werden Jugendliche sich von Geschwätz und Gleichgültigkeit der Repräsentanten unsres demokratischen Systems erst recht nicht beeindrucken lassen und sich schon aus Trotz in die Arme dieser Menschenfeinde und ihrer "klaren" Antworten flüchten.

    Die allseits gehätschelten Autonomen mit ihren einfachen Anworten und Gewalttätigkeiten sollten allerdings auch nicht zu stark werden. Warum kommen die eigentlich in den Studien nie vor.

    Klar fällt es einer Gesellschaft, in der sich nicht mal die führenden Poltiker schon aus Konzeptionslosigkeit zwischen Marktwirtschaft oder sozialistischem Verteilungssystem entscheiden können, ein klares "Nein" zu Konzepten schwer, die auf dem selbsternannten Widerstand gegen selbstdefinierte autoritäre Strukturen, beruhen.

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    • Chali
    • 17.03.2009 um 14:27 Uhr

    ... ob er die Möglichkeiten unseres Systems weiter so demonstrativ geringschätzt.

    • Chali
    • 17.03.2009 um 14:27 Uhr

    ... ob er die Möglichkeiten unseres Systems weiter so demonstrativ geringschätzt.

  2. "Je besser Immigranten bildungsmäßig integriert sind, desto geringer ist die Gewaltrate."

    Wie der Artikel jedoch selber feststellt sind die jugendlichen Immigranten im Schnitt schlechter integriert, begehen mehr Gewalttaten. Parallel dazu steigen auf "deutscher" Seite die rechten Tendenzen der Jugendlichen. Wie aus diesem Teufelskreis ausbrechen?

  3. Soweit ich weiß hält sich Hr. Pfeiffer bei Befragungen und deren Auswertungen von internationale Standards. Die Studie des KFN ist damit mehr oder weniger wertlos.
    Bestes Beispiel ist die Studie des KFN zur Spielsucht bei Jugendlichen.
    Lt. Studie sind ca 14.000 Jugendliche spielsüchtig (Computerspiele). Leider existieren keinerlei Bewertungskriterien zur Feststellung von Spielsucht.

    http://www.golem.de/0903/...

    Nebenbei sind die Auswertungen der Befragungen durch das KFN des öfteren stark populistisch geprägt.

    Alles in allem sollte man Studien des KFN doch eher misstrauisch gegenüber stehen.

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    sich hier frisch einloggen - nur um Prof. Chr. Pfeiffer, seine Arbeit und das KFN zu diskreditieren!

    Woher weiß ich, welche Interessen sich hinter manchen Usern verbergen?

    Die Studien ligen vor und können von Fachkollegen geprüft werden!

    sich hier frisch einloggen - nur um Prof. Chr. Pfeiffer, seine Arbeit und das KFN zu diskreditieren!

    Woher weiß ich, welche Interessen sich hinter manchen Usern verbergen?

    Die Studien ligen vor und können von Fachkollegen geprüft werden!

  4. Soweit ich weiß hält sich Hr. Pfeiffer bei Befragungen und deren Auswertungen von internationale Standards.

    Muss heissen:
    Soweit ich weiß hält sich Hr. Pfeiffer bei Befragungen und deren Auswertungen nicht an internationale Standards.

  5. Der Verfasser zeigt mit keinem Wort, was das Kriminologische Forschungsinstitut Hannover unter "sehr auslaenderfeindlich" versteht. Waere es zum Besispiel die Aussgae, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund -- vulgo Araber, Tuerken und Balkanier -- haeufiger Gewalttaten behen als deutsche Jugendliche? Und wo wir schon dabei sind: warum wurde dieses kleine Detail samt zugehoeriger Erklaerungsschablone in den vorletzten Absatz verbannt?

    • fns
    • 17.03.2009 um 14:24 Uhr
    8. dito

    Entfernt. Verzichten Sie auf fremdenfeindliche und hetzerische Bemerkungen. Die Redaktion/sh

    Antwort auf "Deutschfeindlichkeit"

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