Klimatagung in Kopenhagen "Forscher sind sich nie einig"
Die weltweit führenden Klimawissenschaftler haben in Dänemark aktuelle Studien zur Erderwärmung diskutiert. Was erwartet uns in Zukunft? Stefan Rahmstorf im Interview

© Uriel Sinai/Getty Images
Ein Eisberg in der Nähe der grönländischen Küste. Ab einem bestimmten Temperaturanstieg könnte der schmelzende Eisschild in der Nordpolarregion komplett verschwinden
ZEIT ONLINE : Herr Rahmstorf, rund 2000 Wissenschaftler sind nach Kopenhagen gekommen. Welches Ziel hat das Treffen der Klimaforscher?
Stefan Rahmstorf : Hier werden die neuesten Messdaten und Modellergebnisse zur Klimaentwicklung diskutiert - vor allem dient sie, wie jede wissenschaftliche Konferenz, dem Gedankenaustausch.
ZEIT ONLINE
: Von der Konferenz ist zu hören, dass etwa der Meeresspiegel bis 2100 dramatischer ansteigen wird, als bislang befürchtet. Andererseits ist die Rede davon, dass der Grönlandeisschild doch klimaresistenter ist als gedacht und die große Katastrophe ausbleiben könnte. Was stimmt und was ist Spekulation?
Rahmstorf
: Beides ist natürlich weder Fakt noch Fiktion, sondern der Versuch, aus Messdaten und physikalischen Zusammenhängen das künftige Verhalten des Eises besser zu verstehen und abzuschätzen. Konkret geht es um zwei der rund 1600 Forschungsergebnisse, die in Kopenhagen vorgestellt werden. Beim ersten geht es darum, aus Messdaten der vergangenen 120 Jahre zu berechnen, wie globale Temperatur und Meeresspiegel zusammenhängen. Daraus lässt sich ableiten, wie stark der Meeresspiegel bei einer vorgegebenen Erwärmung bis zum Jahr 2100 ansteigen würde.
Bei der zweiten Arbeit geht es um die Frage, bei welcher Temperatur die kritische Schwelle liegt, ab der das Grönlandeis nicht nur kleiner wird, sondern dann im Laufe der Jahrtausende komplett verschwinden würde. Dieser Prozess würde sich irgendwann verselbstständigen. Das allein würde den Meeresspiegel um global sieben Meter anheben. Das eine behandelt also die kurzfristige Entwicklung des Meeresspiegels bis 2100, das andere das letztendliche Schicksal des Eises nach Jahrtausenden.
ZEIT ONLINE : Ein Anstieg des Meeresspiegels um einen Meter, wie jetzt vorhergesagt, würde etwa Flutkatastrophen weitaus schlimmer ausfallen lassen als bislang. Ist die vielfach prognostizierte Klimakatastrophe überhaupt noch abzuwenden?
Rahmstorf : Als Wissenschaftler verwende ich den schwammigen und emotionalen Begriff "Klimakatastrophe" selbst nicht. In der Wissenschaft diskutieren wir die Frage nüchterner und konkreter: Wie rasch können wir die globale Erwärmung stoppen? Realistisch möglich ist noch die Begrenzung auf zwei Grad über dem vorindustriellen Temperaturniveau, wie es sich die EU seit vielen Jahren zum Ziel gesetzt hat. Langsam läuft uns allerdings die Zeit davon. Um unter dem Zwei-Grad-Limit zu bleiben, darf bei den globalen Klimaschutzbemühungen keine Zeit verloren werden und nichts mehr schief gehen.
ZEIT ONLINE : Welche Maßnahmen werden unter den Wissenschaftlern diskutiert, um den Klimawandel noch abzubremsen?
Rahmstorf : Im Grundsatz ist schon seit Jahren klar: Um die Erwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, müssen wir weltweit den Ausstoß von Treibhausgasen bis zum Jahr 2050 mindestens halbieren. Gegen Ende dieses Jahrhunderts muss er sogar nahe null liegen. Es geht also um die Transformation unseres Energiesystems und den Ausstieg aus dem Zeitalter der fossilen Brennstoffe. Wie das am schnellsten und effektivsten erreicht werden kann, wird hier von den Energieexperten und Ökonomen diskutiert.
ZEIT ONLINE : Der Politologe Bjørn Lomborg kritisiert seit Langem, dass der Kampf gegen die Erderwärmung Geldverschwendung sei. Vor der Konferenz hat er gesagt, der Klimakongress würde nicht der Wissenschaft sondern dem Aktivismus dienen.
- Datum 30.07.2009 - 15:57 Uhr
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- Serie Klima
- Quelle ZEIT ONLINE, 12.3.2009 - 17:47 Uhr
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"Herrscht denn Einigkeit unter den weltweiten Klimaforschern?"
Rahmstorf: Unter Wissenschaftlern herrscht nie Einigkeit, sonst wäre der Job ja langweilig. Wissenschaft lebt von den kontroversen Debatten. Allerdings sind Grundfragen seit vielen Jahren geklärt und nicht mehr umstritten."
Na, na, na. Herr Rahmstorf, in dem Zusammenhang hört man über Sie ja auch - formulieren wir es mal noch zurückhaltend -sehr Kontroverses.
Guckst Du hier.
Nicht nur copy and paste, auch mal lesen: Rahmstorf sprach von "Wissenschaftlern". Das er keine Lust hat, sich mit solchen Leuten wie Maxeiner abzusabbeln, kann ich gut verstehen. Er (Rahmstorf) empfiehlt den Journalisten, sich VOR dem Interview kundig zu machen. Das kann man von interessierten Laien (Journalist oder nicht) erwarten.
Lomborg, der sein Geld (von der dänischen Regierung bezahlt) mit Provokationen verdient, kann zumindest Statistiken lesen.
Zeit verschwendet worden . Nicht bedacht wurde , dass allein der Verdacht einer durch CO2-Ausstoss von Industie und Privatenhaushalten hätte dazu führen müssen das Gegensteuern sofort anzugehen . Es könnte durchaus sein ,dass es genau diese Zeit des Diskutierens diejenige ist , welche für die Verhinderung des galoppierenden Klimawandels jetzt fehlt ..
Für mich wäre dann eine Schuldfrage daher eindeutig und ich hoffe für die Verfechter der Verharmlosung , dass die Reue nicht zu spät kommt .
-- Hauptsache die Steuerzahler fühlen sich schuldig, damit die Politiker neue Schulden machen können.
“Ich begrüße die Gelegenheit, meinen Namen auf die Liste derer zu setzen, die nicht der Meinung sind, dass die Erderwärmung vom Menschen verursacht wird. Ich war praktisch Hansens Vorgesetzter, denn ich musste seine Ausgaben verantworten, seine Finanzmittel bereitstellen und seine Ergebnisse bewerten.”
http://wattsupwiththat.co...
http://klimakatastrophe.w...
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Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein. [J. W. Goethe]
gab’s den einen Stern von „Anonymus“ jetzt, weil man mit Rahmstorf (seelisch) verwandt ist?
Oder weil prinzipiell keinerlei Kritik an seinen recht zweifelhaften Methoden bei der Durchsetzung seiner Thesen - das morgen Köln und Dresden in den Fluten der Nordsee untergehen – erlaubt ist.
Wie auch immer, Sterne verteilen ist immer leichter als Argumente abzugeben.
Wann und wo hat Rahmstorf die These aufgestellt, dass "morgen Köln und Dresden in den Fluten der Nordsee untergehen"?
Falls sie Ihre Behauptung nicht belegen können, dann ist sie eine Lüge, und Sie somit ein Lügner.
(Anmerkung: Bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe. Die Redaktion/jk)
Wann und wo hat Rahmstorf die These aufgestellt, dass "morgen Köln und Dresden in den Fluten der Nordsee untergehen"?
Falls sie Ihre Behauptung nicht belegen können, dann ist sie eine Lüge, und Sie somit ein Lügner.
(Anmerkung: Bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe. Die Redaktion/jk)
Na aber, Sie sind mir schon einer.
„Copy und Paste“.
Wie wäre es mal mit Lesen von Seite 2 betreffenden Spiegel Artikels?
Stichwort: „Sorgen unter Forscherkollegen“ ??
"Immer, wenn eine Theorie als die einzig mögliche erscheint, nehme man das als Zeichen, dass man weder die Theorie, noch das zu lösende Problem verstanden hat."
Karl R. Popper
"Bildung ist das Wissen über das Nichtwissen des Menschen, Unbildung ist das Nichtwissen über das Nichtwissen."
Sokrates über Unbildung
was ist denn das schon wieder fuer eine kinderverarschung hier ? aber weil kinder im allgemeinen schlauer sind als von eingebildeten erwachsenen angenommen wird, fragen die gleich zurueck : und warum wollte al gore damals nicht, dass alle wissen, dass sein film, sein buch und seine welttourne mit der beruechtigten co2 luege von E.on gesponsert wurde . ja , richtig , nun wisst ihr endlich wer hier der kasperle ist , al war's . da ist mit al bundy ja noch lieber ... al gore waere sicher auch besser schuhverkaufer geworden.
daher: die sogenannte "klimakatastrophe" ist in erster linie eine medienkatastrophe. hier trennt sich die spreu vom weizen....
und danke fuer das link berliner !
wer nicht selber denken will, muss dran glauben! :-)))
gar nicht mehr ernst genommen werden ??
gar nicht mehr ernst genommen werden ??
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