Der Papst hatte am Dienstag zum Auftakt seiner Afrikareise gesagt: "Die Immunschwächekrankheit Aids ist nicht mit Kondomen zu überwinden, im Gegenteil, das verschlimmert nur das Problem." Er bekräftigte damit die strikte Haltung der katholischen Kirche in dieser Frage und erntete dafür prompt scharfe Kritik, da Afrika der Kontinent mit der höchsten Rate an Aids-Kranken ist.

Weihbischof Jaschke schrieb zu dem Thema in einem Beitrag für die ZEIT: "Wer Aids hat und sexuell aktiv ist, wer wechselnde Partnerschaften sucht, muss andere und sich selber schützen". Das bedeute: "Kein Tabu beim Thema Kondom, aber auch keine Mythen und Verharmlosungen, als sei damit die Welt in Ordnung", sagte Jaschke. "Kondome können schützen, aber oft lehnen Männer sie ab." Deshalb bräuchten Frauen Hilfe, zum Beispiel durch eigne Kondome für Frauen.

Jaschke betonte außerdem in seinem Beitrag: "Die Kirche steht nicht in einer finsteren Anti-Kondom-Ecke, von der aus sie die Menschen einschüchtern will." Allerdings gehöre zur christlichen Sexualmoral auch der verantwortungsvolle Umgang mit Sexualität.

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