Seehofer Wahlkampf mit der Mehrwertsteuer

CSU-Chef Seehofer fordert weiter eine rasche Mehrwertsteuerreform, sieht aber keine Chance mehr, sie vor der Bundestagswahl durchzusetzen. Schuld daran sei die SPD

Seehofer zieh die SPD und Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) eine Blockadehaltung zu betreiben. Das sagte er am Montag vor einer CSU-Vorstandssitzung in München. "Natürlich halten wir fest an der Notwendigkeit, dass wir die Struktur der Mehrwertsteuer in Deutschland überprüfen", betonte er. Eine rasche Reform sei aber "mit dieser SPD" nicht zu machen. CDU und CSU wollten die Forderungen deshalb in ihr gemeinsames Wahlprogramm zur Bundestagswahl schreiben.

"Wir haben mit der Kanzlerin vereinbart, dass diese Mehrwertsteuerreform Teil unseres gesamten Steuerpakets zur Bundestagswahl sein wird", sagte Seehofer. In dieses "Gesamtkonzept" gehörten auch die Einkommen- und die Unternehmensteuer. Dies sei sofort nach der Wahl in Angriff zu nehmen.

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Seehofer warf Steinbrück eine "völlig absurde Haltung" vor, weil dieser die Möglichkeit zu differenzierten Mehrwertsteuersätzen in der EU mit durchgesetzt habe, dies aber nun in Deutschland blockiere. Wenn Steinbrück seine Haltung ändere, könne eine Reform noch vor der Wahl angegangen werden, sagte der bayerische Ministerpräsident. Beim derzeitigen Widerstand der SPD sei aber realistischerweise nicht zu erwarten, "dass man das noch durchziehen kann".

 
Leser-Kommentare
  1. Hat Seehofer schon vergessen, dass es die Union und nicht die SPD war, die sich für eine Erhöhung der Mehrwertsteuer eingesetzt hat ? Wie will die Union eigentlich die Milliardenhilfen für die Banken finanzieren und gleichzeitig die Steuern senken ? Die CDU/CSU und FDP sprechen ständig davon, dass sie angeblich die Steuern senken wollen aber sie sagen nie wo genau Geld eingespart werden soll, um die Steuersenkungen zu finanzieren....

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    Das hat er nicht vergessen, aber das kann er ja nicht sagen, er ist doch im Existenzkampf Europawahl - vielleicht will er ja auch einmal gewaehlt werden!

    Das hat er nicht vergessen, aber das kann er ja nicht sagen, er ist doch im Existenzkampf Europawahl - vielleicht will er ja auch einmal gewaehlt werden!

  2. Das hat er nicht vergessen, aber das kann er ja nicht sagen, er ist doch im Existenzkampf Europawahl - vielleicht will er ja auch einmal gewaehlt werden!

  3. Ab Anfang nächsten Jahres, nach der Wahl, werden das 25% sein, denke ich, Wetten nehme ich gern an, der Staat muss und wird sich die momentan an die Banken verschenkten Milliarden wieder zurückholen, und mit Sicherheit wird er das nicht bei den Aktionären tun.

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