US-Zeitungen Bedrohlich nah am freien FallSeite 3/3
Stattdessen werden alte Konzepte aufgewärmt. Bill Keller, Chefredakteur der New York Times und Journalismus-Urgestein Walter Isaacson plädierten kürzlich dafür, die Nutzer für Netzinhalte bezahlen zu lassen. Der Vorschlag ist nicht nur so alt wie die Krise selbst, er geht vollkommen an der Realität vorbei.
Von wenigen Ausnahmen abgesehen haben Bezahlmodelle im Internet-Journalismus nirgendwo funktioniert. Der technische und logistische Aufwand – Stichwort Inkasso – ist immens, die Erlöse dümpeln auf traurigem Niveau vor sich hin. Denn kaum ein Nutzer ist bereit, für journalistische Inhalte zu bezahlen, wenn er sie an anderer Stelle weiter gratis bekommen kann. "Bevor sich Bezahlinhalte durchsetzen lassen ", schrieb Robin Meyer-Lucht kürzlich in einer klugen Analyse, "müsste es zuvor zu einer deutlichen Verknappung des Angebots kommen". Die ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: Immer mehr Medien publizieren immer mehr Inhalte im Netz.
Möglicherweise sind Internet-User bereit, für sehr spezielle Inhalte wie Testberichte oder fundierte Börseninformationen zu bezahlen. Doch je allgemeiner und nachrichtlicher die Inhalte sind, desto unmöglicher ist es, dafür Geld zu verlangen. Dass die Verlage dennoch darüber diskutieren, betrachtet der Internet-Experte und Blogger Clay Shirky als Symptom einer nicht lernfähigen Branche: "Leute, die heute Visionen über Zugangsbeschränkungen und Bezahlsysteme postulieren – Visionen, die an der Realität vorbeigehen – werden nicht als Scharlatane betrachtet sondern als Retter."
Doch es gibt auch Ideen, die zu diskutieren lohnt. Immer wieder ist von einer "Kultur-Flatrate" die Rede. Gemeint ist damit eine Art Internet-Gebühr, die auf Anbieter journalistischer Inhalte umgelegt würde. Möglicherweise könnten sogar freiwillige Zahlungen Erfolg haben. Am Ende eines Monats entscheidet der Nutzer, ob und wie viel er einem Verlag, einem Nachrichtenanbieter oder einem Blogger für die abgerufenen Inhalte zahlen möchte.
Ob diese Modelle zukunftsträchtig sind, ist noch lange nicht ausgemacht. Bis dahin kann die Medienbranche nur hoffen, dass wenigstens ein Teil ihrer Publikationen überlebt. Manchmal mögen dafür auch ungewöhnliche Maßnahmen die richtigen sein. Einige der ehemaligen Beschäftigten der eingestellten Rocky Mountain News wollen die Zeitung unter neuem Namen im Netz wiedererwecken. Am 4. Mai soll es losgehen. Einzige Bedingung: 50.000 Menschen, die bereit sind, fünf Dollar pro Monat für das Angebot zu zahlen. Dafür, so die Initiatoren, werde der spirit der Rocky Mountain News dann weiterleben. Möglicherweise hat der Appell ans Herz Erfolg.
- Datum 19.03.2009 - 17:53 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Darüber sollte Zeit.de mal nachdenken. Warum werden die Leser dazu genötigt seitenlange Beiträge auf einer breite von 400px zu lesen? Es gibt da was das nennt sich "dynamische Seitenbreite" das wäre doch was für euch!
Ich habe noch nie die papierne ZEIT gekauft und würde es auch nie tun. Nicht aus finanziellen Gründen sondern weil ich schlicht keine Zeitungen mag. Zuviel gewurschtel, unpraktisch, die Druckerschwärze auf den Fingern ist unangenehm.. all das was die älteren Kommentatoren hier so am Zeitunglesen schätzen mögen und was für sie vielleicht zum Sonntagsfrühstück dazugehört nervt mich. Und so geht es eben den meisten Amerikanern die schon immer sehr pragmatisch und ohne Nostalgie alte Zöpfe abschnitten und neues annahmen.
Wenn ich da nur an manchen deutschen Zeitungsmacher denke der die Papierform zum Heiligtum erklärt muss man auch um hiesige Zeitungen Sorgen haben. Das ist schlichtweg ignorant. Eine Zeitung ist ein eine Kulturform, kein Stück Papier mit Ruß drauf. Journalisten selektieren, bewerten und kommentieren das Weltgeschehen und bringen es in Textform zu den Lesern. Ob auf einem Bildschirm oder auf Cellulose ist objektiv gesehen gleichgültig.
Wenn die Papierzeitungen keine Leser mehr finden dann ist das keine Tragödie dass diese Zeitungen pleite gehen sondern ja was soll man tun? Angenommen vom Himmel fällt Geld, was dann? Dann wird die Zeitung weiter gedruckt und ein Großteil der Auflage landet im Papiermüll weil es kaum Leute gibt die die Zeitung am Kiosk kaufen und dann lesen wollen.
Auch Traditionszeitungen sind kein Selbstzweck..
und die Zeitungsbranche war doch schon immer von Krisen erschüttert. Ich glaube kaum dass es noch einen Deutschen gibt der sich an die Zeiten erinnern kann als es vor Radio, oder gar TV, mehrere Ausgaben pro Tag gab da man schon vor 100 Jahren befand dass eine Zeitung am Morgen mit den Nachrichten vom vorherigen Abend eben kaum noch "Neues" von Nachrichtenwert bietet. Die moderne Form davon könnte doch das Internet wunderbar liefern. Und für das Sonntagsfrühstück eine Papierausgabe pro Woche.
... waere ich durchaus bereit, der Zeit (und anderen von mir frequentierten Nachrichtenmagazinen) einen monatlichen Beitrag zukommen zu lassen. Ein paar Euro im Monat sind mir die gut geschriebenen Artikel schon wert. Aber ich glaube nicht, dass es die Moeglichkeit je geben wird, oder?
... als sei nur das Internet Konkurrenz für Tageszeitungen in Print-Form. Immer mehr Menschen schalten den Fernseher morgens an oder machen ihn gar nicht mehr aus. Die Privatsender überschwemmen nach langen Jahren des Frühstücks-Klatsch-Fernsehens zunehmend den Morgen mit "News"-Formaten, die häppchenweise Nachrichten mit Tratsch vermischen und das ganze mit Werbung zu Profit aufkochen.
Wenn die Tageszeitung in Print-Form stürbe, hätte dies bezogen auf den Papierverbrauch außerdem auch seine umweltpolitische gute Seite. Dass den Menschen in unserem Hetz-Zeitalter immer mehr der Zugriff "zwischendurch" wichtig ist, macht umständlichen, umfangreichen Print-Zeitungen auch zu schaffen. Als Privatunternehmen im Wettbewerb treiben sie dieses Hamsterrad aber jederzeit mit an.
"Gedruckte" Formen, für die bezahlt wird, ließen sich dann aufrechterhalten, wenn es endlich passable elektronische Lesegeräte für digitale Inhalte auf dem deutschen Markt gäbe. Für ein Abo der ZEIT würde ich da sicher Geld investieren.
Alles Jammern nützt nichts, das Internet dient dem Zweck, dem es der Idee seiner Gründer nach dienen sollte: Es sorgt für Entwirtschaftlichung von Wirtschaftszweigen. Vielleicht sollte man einmal darüber nachdenken, was es mit dem Recht auf Information auf sich hat...
"Alles Jammern nützt nichts, das Internet dient dem Zweck, dem es der Idee seiner Gründer nach dienen sollte: Es sorgt für Entwirtschaftlichung von Wirtschaftszweigen. "
Ich dachte das Internet haetten Pyhsiker mit der Idee gebaut Daten zu versenden?
Ja, ja die boese, boese Technik!
"Alles Jammern nützt nichts, das Internet dient dem Zweck, dem es der Idee seiner Gründer nach dienen sollte: Es sorgt für Entwirtschaftlichung von Wirtschaftszweigen. "
Ich dachte das Internet haetten Pyhsiker mit der Idee gebaut Daten zu versenden?
Ja, ja die boese, boese Technik!
Aber seit gewarnt, Preisabsprachen sind laut des Kartellamtes verboten!
Ich finde das Zeitungssterben gut, da es nun billige Immobilien geben wird! Mag sein das eine Immobilie in San Francisco nicht sehr ertragsreich ist, aufgrund der Erdbeben dort, aber es gibt ja auch noch viele andere Staedte entlang der US-Westküste!
Die Redaktionshäuser sind gross und geraeumig, da kann man viele Maschinen unterbringen und auch andere Sachen! Aber erstmal den Preis richtig runter schrauben:)
Der Markt wird das schon Regeln! Und wenn zu viele Journalisten arbeitslos werden, dann koennen diese doch ganz einfach als Politkommissare wo anders Fuss fassen?
Es gibt viele Immigrantenkinder die kein richtiges Deutsch sprechen und lesen koennen! Als Journalist kann man denen in der Schule doch so einiges beibringen!
Arbeitlos wird man mit diesen Faehigkeiten jedenfalls nicht. Man muss halt nur das Penthouse aufgeben:)
"Alles Jammern nützt nichts, das Internet dient dem Zweck, dem es der Idee seiner Gründer nach dienen sollte: Es sorgt für Entwirtschaftlichung von Wirtschaftszweigen. "
Ich dachte das Internet haetten Pyhsiker mit der Idee gebaut Daten zu versenden?
Ja, ja die boese, boese Technik!
ein sehr sehr weisser Mann sagte mal: " Wenn zwei Menschen andauernd dasselbe denken, dann ist einer von ihnen obsolet"!
Also, da kann ich mich nur anschliessen. Was unterscheidet den bitte schoen den Stern von der Welt, die Welt von der FAZ, die FAZ von der Zeit, die Zeit von dem Spiegel.....
Ueberall dieselben Informationen!
Berichtet doch mal ueber UFOs, oder neue geheime US Jets??
Sowas liest man bestimmt nicht in jeder xy- Zeitung!
Oder deckt doch mal irgendwas auf??? Wie in den 70´ern?? So mit Mantel und Hut auf Pirsch!
Wo bleibt der Individualismus??
Brauchen wir in Zukunft nur noch eine Zeitung? Gelenkt von einer Partei??
Muessen wir in Zukunft alle dasselbe denken??
sich Zeitjournalisten getarnt in die Area 51 begeben wuerden! So mit Hut und so....
Also, zuerst wird der Laden infiltriert, die UFO technologie schnell mit einer Konica fotografiert und dann wird hier ein Produkt aus den gewonnen daten gefertigt.
am besten bleibt der journalist dort...arbeitet dort....kriegt zwei gehaelter!
alles natuerlich streng geheim. also, er infiltriert die area 51 fotografiert dort die gruenen menschen, die grauen natuerlich auch...arbeitet nebenbei dort....und dann wird alles in der zeit veroeffentlicht!!!
wie klingt das??? klingt doch super!
neueste news aus area 51!
sich Zeitjournalisten getarnt in die Area 51 begeben wuerden! So mit Hut und so....
Also, zuerst wird der Laden infiltriert, die UFO technologie schnell mit einer Konica fotografiert und dann wird hier ein Produkt aus den gewonnen daten gefertigt.
am besten bleibt der journalist dort...arbeitet dort....kriegt zwei gehaelter!
alles natuerlich streng geheim. also, er infiltriert die area 51 fotografiert dort die gruenen menschen, die grauen natuerlich auch...arbeitet nebenbei dort....und dann wird alles in der zeit veroeffentlicht!!!
wie klingt das??? klingt doch super!
neueste news aus area 51!
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