Amoklauf Winnenden Koalition entzweit sich wegen des Waffenrechts
Kanzlerin Merkel hat mit einem Interview eine heftige Diskussion über die Verschärfung des Waffenrechts provoziert. Koalitionspartner SPD wirft ihr nun "aktionistischen Populismus" und Maßlosigkeit vor.
Die Worte der Kanzlerin waren abwägend, eher fragend als fordernd, aber die Schlagzeilen waren eindeutig: Merkel fordert unangekündigte Waffenkontrollen, hieß es plötzlich. Dabei hatte die CDU-Politikerin nach dem Amoklauf von Winnenden in ihrer typischen Art am Wochenende in einem Radio-Interview eher laut nachgedacht. Angemahnt, dass die vorgeschriebene Aufbewahrung von Waffen auch zu kontrollieren sei, und schließlich gefragt: „Kann man vielleicht durch unangemeldete Kontrollen oder Ähnliches vielleicht noch stärker hinterherschauen.“
Hintergrund der Überlegungen: Der Amokschütze von Winnenden hat seine Tat möglicherweise auch deshalb begehen können, weil dessen Eltern ihre Sportwaffen ordnungsgemäß aufbewahrt hatten, so dass der 17-jährige Tim K. eine Pistole aus dem Keller des elterlichen Hauses nehmen konnte.
Doch allein das Schlagwort „unangemeldete Kontrollen“ aus dem schnell das innenpolitische Reizwort „verdachtsunabhängige Kontrollen“ wurde, lies die SPD aufschrecken. Schließlich genießt die Unverletzlichkeit der Wohnung Verfassungsrang, und auch in anderen Fällen hatten sich vor allem Bürgerrechtler gegen die Einführung verdachtsunabhängiger Kontrollen bzw. Einschränkung von Grundrechten gewehrt.
Von „aktionistischem Populismus“ sprach denn auch der Innenexperte der SPD-Bundestagsfraktion Sebastian Edathy im Gespräch mit ZEIT ONLINE, man könne nicht einfach das Grundgesetz ändern, um „anlass- und grundlos Hausdurchsuchungen zu veranlassen. Angesichts der vielen Waffenbesitzer könnten zudem nicht genügend Stichproben durchgeführt werden, um einen erzieherischen Effekt zu erzielen. Gesetzgeberischen Handlungsbedarf sieht Edathy nicht, schließlich sei das Waffengesetz gerade erst verschärft worden, der Kanzlerin hingegen warf er vor, sie habe „aus Hilflosigkeit jedes Maß verloren“.
Doch wenn die Kanzlerin von ihrem Koalitionspartner so heftig angegangen wird, dann springen ihr die Parteifreunde fast zwangsläufig bei. Für den CDU-Innenexperten Wolfgang Bosbach ist es denn auch eine „Selbstverständlichkeit“, dass das Waffenrecht mit seinen Vorschriften zur Aufbewahrung von Waffen kontrolliert wird, auch ohne Ankündigung. Sonst mache dies schließlich keinen Sinn, sagte er im Gespräch mit ZEIT ONLINE, gegebenenfalls müsse dafür auch der Artikel 13 Grundgesetz geändert werden.
Auch der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) nannte Merkels Vorschlag „prüfenswert“, und der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann (CDU) sagte, "verdachtsunabhängige, stichprobenartige Kontrollen können das Bewusstsein für Einhaltung der Vorschriften stärken".
Ob gewollt oder nicht gewollt, Angela Merkel hat am Wochenende eine heftige Debatte angestoßen. Ganz glücklich jedoch schien sie über deren Verlauf nicht zu sein, denn bereits am Montag konkretisierte sie, es ginge ihr nicht um eine erneute Verschärfung des Waffenrechts, sondern um bessere Kontrollen.
Fakt ist, in Deutschland wurde das Waffenrecht seit dem Amoklauf von Erfurt im Jahr 2002 zwei Mal verschärft, zuletzt im vergangen Jahr. Es gibt hohe Auflagen für Waffenbesitzer, und die Große Koalition rühmt sich für eines der schärfsten Waffenrechte in Europa. Fakt ist auch, dass das geltende Waffenrecht schon jetzt Kontrollen zulässt. Bei Hinweisen auf ordnungswidriges oder strafrechtlich relevantes Verhalten dürfen diese Kontrollen auch jetzt schon unangemeldet stattfinden.
Doch die Kontrolle des Waffenrechts fällt in die Zuständigkeit der Länder und wird von diesen offenbar sehr unterschiedlich gehandhabt. Zumindest das Bundesinnenministerium hat keinen Überblick darüber, ob es dort ein Vollzugsdefizit gibt. Nun will Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) das Thema mit seinen Kollegen aus den Ländern in der Innenministerkonferenz erörtern. Aus Schäubles Sicht ist es allerdings noch „viel zu früh“ für gesetzgeberische Konsequenzen. Sein Sprecher Stefan Paris erklärte, über mögliche Änderungen des Waffenrechts solle erst nach "gründlichem Nachdenken" entschieden werden. Also frühestens in der nächsten Legislaturperiode.
Wenig Chancen hat hingegen das von Teilen der SPD geforderte Verbot der privaten Aufbewahrung von Waffen und die Einrichtung von zentralen Depots. Aus gutem Grund sei dies im Jahr 2002 abgelehnt worden, so Regierungssprecher Steg, weil dann zwar jugendliche Amokschützen schwerer an Waffen kämen, aber dadurch zugleich ein „Magnet für Kriminelle“ geschaffen würde. Auch Sebastian Edathy ist hier skeptisch. Das sei in der SPD „keine Mehrheitsmeinung“. In vielen Schützenvereinen arbeiteten nur Ehrenamtliche, und in den Vereinsheimen gäbe es niemanden, der dort auf die Waffen aufpassen könnte.
- Datum 16.03.2009 - 17:09 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Die Verharmlosung der Aussagen von Frau Merkel kann ich so nicht stehen lassen!
Ich als Normalbürger würde nicht auf die Idee kommen, im Radio irgendwelche unausgegorenen Ideen zu verkünden - einer BundeskanzlerIn würde ich sogar das Recht hierfür absprechen.
Ich erwarte von jeder öffentlichen Aussage Kompetenz! Aus diesem Grund kann eben nicht jeder Normalbürger Bundeskanzler werden.
Und der blinden Kontrollwut der CDU gehört ein Riegel vorgeschoben! Wenn der Staat eingreifen will, dann sollte er besser die Ursachen für Kriminalität bekämpfen, und nicht die Symptome!
Ich bin entschieden gegen Waffenbesitz - trotzdem sagt mir mein gesunder Menschenverstand, dass nicht der Besitz der Waffe sondern das (er)krank(t)e Hirn des Amokläufers Schuld an diesem Drama ist. Ich gehe soweit mit, dass Waffenbesitz die Hemmschwelle herunter setzt.
Nur wenn jemand schon soweit ist, gegen andere Menschen die Waffe zu heben - würde der dann nicht in Ermangelung derselben auch einen Molotovcocktail, ein Messer oder eine selbstgebaute Bombe benutzen?
Wie sich (gutgemeinte) Kontrollmechanismen verselbständigen, kann man sehr gut an jedem deutschen Flughafen sehen, wo der Oma das teure Parfüm aus der Handtasche genommen wird, weil es in einer 125ml-Flasche abgefüllt wurde. Oder Passagiere "nur zum Spaß" beim Umsteigen zwischen zwei Flugzeugen nochmal detailliert durchleuchtet werden.
Und trotzdem werden Flugzeuge weiterhin abstürzen, und Terroristen, die es bis zum Securitycheck schaffen, schaffen es auch ins Flugzeug - soweit meine Behauptung.
Natürlich will man sich auf den kleinste - sprich schlechtesten - Nenner einigen. Dabei gäbe es durchaus Möglichkeiten ohne irgendwelche verdachtsunabhängige Kontrollen zu Hause eine prabktikable, sichere und zugleich Grundgesetzkonforme Regelung zur Aufbewahrung und von Schusswaffen und Munition einzuführen: Nämlich ihre ausschließliche Aufbewahrung und Bewachung bei den Sicherheitsbehörden des Bundes und der Länder - sprich in den Polizei- und Zolldienststellen sowie bei der Bundeswehr. Dort können die Waffen zur Ausübung des Schießsports und der Jagd von den Berechtigten nach einer Identitätsprüfung (neben dem Personalausweis bzw. Reisepass kann hier auch ein Abgleich mit dem zusätzlich hinterlegten Fingerabdruck erfolgen) ausgehändigt und müssen nach Gebrauch auch wieder dort abgeliefert werden. Gleiches gilt für eine beschränkte Menge an Munition.
Der Vorteil dieser Regelung wäre, dass Schießsport und Jagd - auch mit großkalibrigen Waffen - weiter betrieben werden dürfen. Die Regelung wäre grundgesetzkonform, da eine verdachtsunabhängige Wohnungsbegehung nicht erforderlich wäre und die staatlichen Vollzugsdienststellen eine Überwachung der Waffenbestände sowie deren Ausgabe rund um die Uhr sicherstellen können.
Durch eine derartige Regelung würde niemand etwas verlieren und alle ein deutlich höheres Maß an Sicherheit gewinnen. Zeitgleich sollte das Strafmaß bei Verstößen gegen das Waffenrecht angehoben werden. Eine Waffe und/oder Munition ungesichert aufzubewahren sollte keine Ordnungswidrigkeit mehr sein, sondern eine Straftat wg. grober Fahrlässigkeit - inklusive des zwingenden Entzugs der Waffenberechtigungskarte. Das Strafmaß für den Besitz illegaler Waffen sollte ebenfalls angehoben werden.
Diese Regelung würde dafür sorgen, dass Schützen und Jäger nicht in einen pauschalen Generalverdacht kommen, sondern selbst vor Schwarzen Schafen ihrer Zunft - dazu gehörte auch der Vater des Amokschützen von Winnenden - geschützt werden. Zugleich bleibt die Freiheit der Ausübung der Jagd oder des Schießsports von der Regelung ja unberührt.
Natürlich will man sich auf den kleinste - sprich schlechtesten - Nenner einigen. Dabei gäbe es durchaus Möglichkeiten ohne irgendwelche verdachtsunabhängige Kontrollen zu Hause eine prabktikable, sichere und zugleich Grundgesetzkonforme Regelung zur Aufbewahrung und von Schusswaffen und Munition einzuführen: Nämlich ihre ausschließliche Aufbewahrung und Bewachung bei den Sicherheitsbehörden des Bundes und der Länder - sprich in den Polizei- und Zolldienststellen sowie bei der Bundeswehr. Dort können die Waffen zur Ausübung des Schießsports und der Jagd von den Berechtigten nach einer Identitätsprüfung (neben dem Personalausweis bzw. Reisepass kann hier auch ein Abgleich mit dem zusätzlich hinterlegten Fingerabdruck erfolgen) ausgehändigt und müssen nach Gebrauch auch wieder dort abgeliefert werden. Gleiches gilt für eine beschränkte Menge an Munition.
Der Vorteil dieser Regelung wäre, dass Schießsport und Jagd - auch mit großkalibrigen Waffen - weiter betrieben werden dürfen. Die Regelung wäre grundgesetzkonform, da eine verdachtsunabhängige Wohnungsbegehung nicht erforderlich wäre und die staatlichen Vollzugsdienststellen eine Überwachung der Waffenbestände sowie deren Ausgabe rund um die Uhr sicherstellen können.
Durch eine derartige Regelung würde niemand etwas verlieren und alle ein deutlich höheres Maß an Sicherheit gewinnen. Zeitgleich sollte das Strafmaß bei Verstößen gegen das Waffenrecht angehoben werden. Eine Waffe und/oder Munition ungesichert aufzubewahren sollte keine Ordnungswidrigkeit mehr sein, sondern eine Straftat wg. grober Fahrlässigkeit - inklusive des zwingenden Entzugs der Waffenberechtigungskarte. Das Strafmaß für den Besitz illegaler Waffen sollte ebenfalls angehoben werden.
Diese Regelung würde dafür sorgen, dass Schützen und Jäger nicht in einen pauschalen Generalverdacht kommen, sondern selbst vor Schwarzen Schafen ihrer Zunft - dazu gehörte auch der Vater des Amokschützen von Winnenden - geschützt werden. Zugleich bleibt die Freiheit der Ausübung der Jagd oder des Schießsports von der Regelung ja unberührt.
Jeder Stabhochspringer, jede Mittelstreckenläuferin – ja sämtliche Leistungssportler müssen rund um die Uhr mit Kontrollen rechnen. Dabei werden regelmäßig Urinprobe unter Aufsicht abverlangt.
Nun aber – nach mehreren Massenmorden – die Waffenarsenale unserer Hobbyschützen zu inspizieren ginge allerdings wirklich zu weit! Alle paar Jahre eine halbe Schulklasse und eine Hand voll Lehrer an einen entwicklungsgehemmten Jugendlichen zu verlieren, ist doch ein akzeptabler Preis für die Freiheit, das Vati am Sonntag nach der Kirche in seiner lieblings Army-Jogginghose ein paar Schüsse unter Freunden abfeuern kann.
Wisse Sie was verdachtsunabhängig heisst? Wenn es der Politik gelingen sollte nach jedem aufsehenerregenden Vorfall der mit einem Gesetzesbruch verbunden ist, durch Polemik und seichte Lösungsvorschläge die Bürger zum Ruf nach härteren Gesetzen, in dem Fall freiheitliche Grundpfeiler unserer Gesellschaft wegzuwischen, zu veranlassen na dann!
Jetzt sind es Waffenbesitzer sprich Sportschützen (zu 99,9 % unbescholltene Bürger) morgen verbieten wir Computerspiele und schon bald werden Hausdurchsuchungen ohne richterlichen Beschluss bei jedem gesetzlich abgesegnet der sagen wir mal auf ne Demo geht!
16 Tote sind nicht einfach hinzunehmen aber es wird nicht das letzte Mal sein und das ist nunmal die Realität. Wer es gerne voll kontrolliert hätte und die Sportschützen wären nur der Anfang den die Politiker von heute instrumentalisieren Angst, der sollte sich an unsere Geschichte erinnern und sich die Frage stellen wie wichtig persönliche Freiheit und die damit verbundenen Rechte unseres Grundgesetzes sind! Und der Vergleich Dopingkontrollen ist ja wohl n Witz, das ist ein völlig anderer Zusammenhang und ich glaube da kontrolliert auch niemand Haus und Hof!
Der Vater sieht sich schweren rechtlichen Konsequenzen gegenüber und zwar weil er seine Waffe nicht im Tresor hatte. Ergo: Es gibt schon ein Gesetz gegen das Fehlverhalten welches im übertragenen Sinn diesen Amoklauf möglich machte. Ich bin allerdings überzeugt davon das sobald der erste Jugendliche einen Amoklauf mit Rohrbomben (Bauanleitung Internet) verübt es weitere mit Rohrbomben geben wird, sprich verbiete das Eine komplett kommt das Nächste. Ob allerdings unter 18 überhaupt jemand eine Waffe in einem Schiessstand abfeuern dürfen sollte, halte ich für diskussionswürdig!
Wisse Sie was verdachtsunabhängig heisst? Wenn es der Politik gelingen sollte nach jedem aufsehenerregenden Vorfall der mit einem Gesetzesbruch verbunden ist, durch Polemik und seichte Lösungsvorschläge die Bürger zum Ruf nach härteren Gesetzen, in dem Fall freiheitliche Grundpfeiler unserer Gesellschaft wegzuwischen, zu veranlassen na dann!
Jetzt sind es Waffenbesitzer sprich Sportschützen (zu 99,9 % unbescholltene Bürger) morgen verbieten wir Computerspiele und schon bald werden Hausdurchsuchungen ohne richterlichen Beschluss bei jedem gesetzlich abgesegnet der sagen wir mal auf ne Demo geht!
16 Tote sind nicht einfach hinzunehmen aber es wird nicht das letzte Mal sein und das ist nunmal die Realität. Wer es gerne voll kontrolliert hätte und die Sportschützen wären nur der Anfang den die Politiker von heute instrumentalisieren Angst, der sollte sich an unsere Geschichte erinnern und sich die Frage stellen wie wichtig persönliche Freiheit und die damit verbundenen Rechte unseres Grundgesetzes sind! Und der Vergleich Dopingkontrollen ist ja wohl n Witz, das ist ein völlig anderer Zusammenhang und ich glaube da kontrolliert auch niemand Haus und Hof!
Der Vater sieht sich schweren rechtlichen Konsequenzen gegenüber und zwar weil er seine Waffe nicht im Tresor hatte. Ergo: Es gibt schon ein Gesetz gegen das Fehlverhalten welches im übertragenen Sinn diesen Amoklauf möglich machte. Ich bin allerdings überzeugt davon das sobald der erste Jugendliche einen Amoklauf mit Rohrbomben (Bauanleitung Internet) verübt es weitere mit Rohrbomben geben wird, sprich verbiete das Eine komplett kommt das Nächste. Ob allerdings unter 18 überhaupt jemand eine Waffe in einem Schiessstand abfeuern dürfen sollte, halte ich für diskussionswürdig!
Eine lächerliche Kritik gepaart mit einem lächerlichen Vorschlag lässt eine durch und durch hilflose und ratlose Gesamtpolitik erkennen.
Wieviele runde Tische und Ausschüsse gibt es in Berlin?
Anscheinend ist keiner frei für dieses Thema...
____________________________________________________________
Eltern fragen sich, warum die Flüsse bitter schmecken, wenn doch sie selbst es waren, die die Quelle vergiftet haben.
(JOHN LOCKE)
Wäre sie schwieriger erreichbar gewesen... die Beretta (?)... dann wäre nichts passiert? Wie töricht das zu meinen! Natürlich ist hier Verantwortungslosigkeit erkennbar... das wird wohl ein Gericht klären!
Doch vermeidbar sind solche Dinge nur über eine Änderung in der Gesellschaft! Menschen die Gewaltvideos etc. dem Bereich der persönlichen Freiheit überlassen... sie müssen einfach umlernen... auch sie werden Hilfe dafür benötigen! Derlei Profite gehören verabscheut... denn sie sind es die verderben! Der Beispiel gibt es viele... doch vielleicht wäre ein erster Schritt die gesetzlich vorgeschriebene und nachgewiesene Kontrolle der Waffenaufbewahrung?
Ach ja...
Man sah das Schild mit dem Ausruf "Wo warst Du Gott"? Ist es nicht des Nachdenkens wert diese Frage anders zu formulieren... jetzt und heute in meinem Leben "Wo bist Du Gott"?
Lukas 10 V 26 Er aber sprach zu ihm: Was steht in dem Gesetz geschrieben? wie liesest du? 27 Er aber antwortete und sprach: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Verstande, und deinen Nächsten wie dich selbst". 28 Er sprach aber zu ihm: Du hast recht geantwortet; tue dies, und du wirst leben.
Gott will bei Dir und mit und mir sein! Das sagt SEIN Wort.
Waffen zu Hause, sowie maximal ein Magazin für genau eine Waffe.
Rest der Munition im Vereinsheim (bzw, bei Jägern, bspw im Keller der Stadtverwaltung o.ä.)
Damit ist solch ein Amoklauf schon mal stark entschärft, und ggf auch insgesamt weniger attraktiv, weil man nicht mehr so viel Schaden anrichten kann.
Damit sollte doch allen (den allermeisten?) Bwedenken Rechnung getragen sein, oder?
Kommentare?
Wisse Sie was verdachtsunabhängig heisst? Wenn es der Politik gelingen sollte nach jedem aufsehenerregenden Vorfall der mit einem Gesetzesbruch verbunden ist, durch Polemik und seichte Lösungsvorschläge die Bürger zum Ruf nach härteren Gesetzen, in dem Fall freiheitliche Grundpfeiler unserer Gesellschaft wegzuwischen, zu veranlassen na dann!
Jetzt sind es Waffenbesitzer sprich Sportschützen (zu 99,9 % unbescholltene Bürger) morgen verbieten wir Computerspiele und schon bald werden Hausdurchsuchungen ohne richterlichen Beschluss bei jedem gesetzlich abgesegnet der sagen wir mal auf ne Demo geht!
16 Tote sind nicht einfach hinzunehmen aber es wird nicht das letzte Mal sein und das ist nunmal die Realität. Wer es gerne voll kontrolliert hätte und die Sportschützen wären nur der Anfang den die Politiker von heute instrumentalisieren Angst, der sollte sich an unsere Geschichte erinnern und sich die Frage stellen wie wichtig persönliche Freiheit und die damit verbundenen Rechte unseres Grundgesetzes sind! Und der Vergleich Dopingkontrollen ist ja wohl n Witz, das ist ein völlig anderer Zusammenhang und ich glaube da kontrolliert auch niemand Haus und Hof!
Der Vater sieht sich schweren rechtlichen Konsequenzen gegenüber und zwar weil er seine Waffe nicht im Tresor hatte. Ergo: Es gibt schon ein Gesetz gegen das Fehlverhalten welches im übertragenen Sinn diesen Amoklauf möglich machte. Ich bin allerdings überzeugt davon das sobald der erste Jugendliche einen Amoklauf mit Rohrbomben (Bauanleitung Internet) verübt es weitere mit Rohrbomben geben wird, sprich verbiete das Eine komplett kommt das Nächste. Ob allerdings unter 18 überhaupt jemand eine Waffe in einem Schiessstand abfeuern dürfen sollte, halte ich für diskussionswürdig!
Mein lieber Creo ich gebe ihnen recht und bin ganz sicher, ich habe hier einiges nicht verstanden. Ich verstehe nicht, weshalb 8 . 0 0 0 . 0 0 0 (Millionen!) Waffen in deutschen Privathaushalten lagern. Ich verstehe nicht, wozu ein Sportschütze privat über 13 Waffen und tausende Schuss Munition verfügen muss. Ich verstehe nicht, weshalb besagte Beretta und andere Kaliber (45 etc.) überhaupt als 'Sportpistolen' klassifiziert werden. Weshalb Kinder an scharfen Waffen trainiert werden, möchte ich erst recht nicht verstehen.
Ich glaube jedoch zu verstehen, dass es in Deutschland als einem Hauptproduzenten und Exporteur von Schusswaffen eine diskrete und dennoch starke Waffenlobby gibt, die einen hohen Mobilisierungsfaktor in der Politik hat. Und ich meine zu verstehen dass einige der braven Väter, welche sich den Keller voll Waffen und Munition stapeln eine andere, nicht unbedingt sportliche Beziehung zu diesen Waffen pflegen.
Ansonsten bin ich ganz Ihrer Meinung, dass der Staat seinen Bürgern nicht hinterher zu schnüffeln hat und so ärgere ich mich mit Ihnen, das ein Herr Mehdorn noch immer in Amt und Würden ist, obwohl er all seine 170 . 000 Mitarbeiter bespitzeln ließ.
Mein lieber Creo ich gebe ihnen recht und bin ganz sicher, ich habe hier einiges nicht verstanden. Ich verstehe nicht, weshalb 8 . 0 0 0 . 0 0 0 (Millionen!) Waffen in deutschen Privathaushalten lagern. Ich verstehe nicht, wozu ein Sportschütze privat über 13 Waffen und tausende Schuss Munition verfügen muss. Ich verstehe nicht, weshalb besagte Beretta und andere Kaliber (45 etc.) überhaupt als 'Sportpistolen' klassifiziert werden. Weshalb Kinder an scharfen Waffen trainiert werden, möchte ich erst recht nicht verstehen.
Ich glaube jedoch zu verstehen, dass es in Deutschland als einem Hauptproduzenten und Exporteur von Schusswaffen eine diskrete und dennoch starke Waffenlobby gibt, die einen hohen Mobilisierungsfaktor in der Politik hat. Und ich meine zu verstehen dass einige der braven Väter, welche sich den Keller voll Waffen und Munition stapeln eine andere, nicht unbedingt sportliche Beziehung zu diesen Waffen pflegen.
Ansonsten bin ich ganz Ihrer Meinung, dass der Staat seinen Bürgern nicht hinterher zu schnüffeln hat und so ärgere ich mich mit Ihnen, das ein Herr Mehdorn noch immer in Amt und Würden ist, obwohl er all seine 170 . 000 Mitarbeiter bespitzeln ließ.
Mein lieber Creo ich gebe ihnen recht und bin ganz sicher, ich habe hier einiges nicht verstanden. Ich verstehe nicht, weshalb 8 . 0 0 0 . 0 0 0 (Millionen!) Waffen in deutschen Privathaushalten lagern. Ich verstehe nicht, wozu ein Sportschütze privat über 13 Waffen und tausende Schuss Munition verfügen muss. Ich verstehe nicht, weshalb besagte Beretta und andere Kaliber (45 etc.) überhaupt als 'Sportpistolen' klassifiziert werden. Weshalb Kinder an scharfen Waffen trainiert werden, möchte ich erst recht nicht verstehen.
Ich glaube jedoch zu verstehen, dass es in Deutschland als einem Hauptproduzenten und Exporteur von Schusswaffen eine diskrete und dennoch starke Waffenlobby gibt, die einen hohen Mobilisierungsfaktor in der Politik hat. Und ich meine zu verstehen dass einige der braven Väter, welche sich den Keller voll Waffen und Munition stapeln eine andere, nicht unbedingt sportliche Beziehung zu diesen Waffen pflegen.
Ansonsten bin ich ganz Ihrer Meinung, dass der Staat seinen Bürgern nicht hinterher zu schnüffeln hat und so ärgere ich mich mit Ihnen, das ein Herr Mehdorn noch immer in Amt und Würden ist, obwohl er all seine 170 . 000 Mitarbeiter bespitzeln ließ.
So wie es aussieht, scheinen Sie Zahlen sehr zu mögen.
Nur sollte man sie aus meiner Sicht nicht zusammenhanglos betrachten.
Denn dann müsste man einbeziehen, dass es laut Sicherheitsbehörden 4 0 . 0 0 0 . 0 0 0 (Millionen!) illegale Waffen in Deutschland gibt, und zehnmal mehr Delikte mit illegalen Waffen ggü. legalen Waffen registriert werden.
Einigen wir uns auf ein generelles Waffenverbot? Sofort einverstanden!
Aber die Idee der Kontrolle konsequent zu Ende gedacht, macht es viel mehr Sinn ALLE Haushalte zu kontrollieren, da man statistisch betrachtet in jedem Haushalt mindestens eine Waffe finden müsste.
Überhaupt wäre eine vorsorgliche Kontrolle jedes Haushalt doch recht praktisch. Da kann man auch gleich nach Bombenbastelanleitungen, heimlich untergebrachten Einwanderern, regierungsverhetzenden Schriften, Musik-Raubkopien oder an der Steuer vorbei angelegten Sparstrümpfen suchen.
Ich habe nichts zu verbergen, also alles kein Problem - ich stehe bevorzugt Sonntagmorgen 5:30 Uhr zur Verfügung. Dann bitte aber auch in vollem Militäroutfit und entsprechend rabiatem Vorgehen.
Herr/Frau Koepcke, da ich glaube, dass unsere Standpunkte gar nicht soweit auseinander liegen, hoffe ich doch, dass Sie verstehen, worauf ich hinaus will.
So erstmal respekt für den Kommentar von Creo, bis auf den letzten Satz, aber dazu später.
Ich bin quasi Mitglied dieser "Waffenlobby", ich bin Sportschütze und Jäger, unter anderem noch gesetzestreuer und loyaler Staatsbürger.
Diese Waffenlobby von der hier die Rede ist besteht aus ihren Freunden, Arbeitskollegen, Nachbarn, Verwandten u.s.w die politische Einflussnahme dieser Mitbürger geht in Deutschland gegen Null, ebenso spielen die paar Arbeitsplätze der Waffenhersteller argumentativ keine Rolle, woher also sollte die Macht der so gerne verantwortlich gemachten "Waffenlobby" kommen???
Die Anzahl der Waffen in privaten Händen resultiert aus ca. 80 000 000 Einwohnern in Deutschland, wenn davon nur 10% Sportschützen oder Jäger wären und jeder nur eine Waffe besitzen würde....
Ein aktiver Sportschütze hat die Möglichkeit eine vielzahl von Disziplinen zu schießen, mit jeweils einer anderen Waffe und hätte es einen Unterschied gemacht wenn er nur eine Waffe besessen hätte - eher nicht.
Tausende Schuss Munition ja, denn ein Sportschütze schießt manchmal an einem Trainingsabend schon mehrere Hundert Schuss (ich selbst pro Jahr ca. 15 000)
Wo ist der Unterschied zwischen Kleinkaliber oder 9 mm, beide können tödlich sein.
Hat irgendjemand etwas nicht verstanden an Jugendarbeit im Verein, staatlich gefördert und der positiven Entwicklung von Jugendlichen dienend, um wie z.B. Magdalena Neuner später international erfolgreiche Biathletin zu werden, sie hat übrigens mit 9 Jahren angefangen.
Und ja, natürlich haben alle Sportschützen und Jäger eine sexuelle Beziehung zu ihren Waffen die sie in dunklen Kellerlöchern konspirativ ausleben, bedingt durch ein kindliches Trauma - was für ein Schwachsinn!!!
Wo möchten Sie denn gerne die Grenze ziehen bei der Einmischung und der Schnüffelei des Staates??? Dies ist (noch) ein freies Land in dem ein jeder das Recht auf freie Entfaltung hat, ob er nun gerne Löcher in eine Scheibe schießt oder Modellflug betreibt.
Übrigens war die Anzahl der Waffen eines Volkes schon immer Kennzeichen für den Grad der Freiheit eines Volkes, während der NS Diktatur und in der DDR war der private Waffenbesitz verboten.
Wenn irgend jemand glaubt den Amoklauf eines gestörten Täters durch Gesetze verhindern zu können der tut mir leid.
Drogenhandel und Besitz ist auch verboten, gibts aber trotzdem
illegale Waffen sind auch verboten, gibts aber trotzdem ca. 25 000 000 !!!
Wenn das so gut funktioniert, verbieten wir halt alle legalen Waffen dann haben wir bald 50 000 000 Illegale, die Mafia wirds freuen.
Wozu braucht ein Tennisspieler 10 Tennisschläger, ein Autofreak 5 Autos, Ein Fotograf 4 Kameras und eine Hausfrau 10 Töpfe?
Ja ich weiß ich werde unsachlich.
In D gibt es verschiedene Schießsportverbände, diese geben Sportordnungen heraus. Darin enthalten sind mitunter bis zu 30 verschiedene Disziplinen, die mit bis zu 30 verschiedenen Geräten geschossen werden können. Möchten Sie nun dem Schützen seinen Sport einschränken lassen und ihm sagen"So jungchen du darfst dir jetzt eine Dis. aussuchen" ?
Munition:10000 Schuss sind nichts. Verschiedene Disziplinen=verschiedene Munition.
Eine Rolle spielt auch der geringere Preis bei Abnahme größerer Margen.
Jedes Gerät wird mit einer Patronenart eingeschossen und auch nur mit dieser Art gedenkt man dann zu schießen. Übrigens verschieße ich an harten Trainingstagen bis zu 250 Schuss auf einem Gerät.
Wenn Sie mit "Waffenlobby" soetwas meinen wie in USA die NRA muss ich Sie enttäuschen. Dergleichen finanzstarkes und politisch schwer wiegendes ist in D nicht vorhanden. Die sogenannte "Waffenlobby" bildet sich hier aus den Schützen, Jägern, Sammlern und deren Angehörige, die sich für ihr Hobby, ihre Freizeitbeschäftigung, für ihre Arbeit und auch für Demokratie und Freiheit einsetzen(auch wenn dies martialisch anmutet).
Waffen im Keller? Das Stapeln von Waffen ist für die Werterhaltung eher nicht geboten, diese stehen in einem Tresor in dafür vorgesehene Vorrichtungen.
Da der Vater von T.K. in dieser Hinsicht das Gesetz gebrochen hat, ist allein dort anzusetzen, und kein Generalverdacht oder Anlassgesetzgebung ist hier angebracht.
Zum letzten Punkt: Naja mit Herrn Mehdorn das hat sich ja erledigt.
Ich empfehle folgenden sachlichen Beitrag:
Klick
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Nur sollte man sie aus meiner Sicht nicht zusammenhanglos betrachten.
Denn dann müsste man einbeziehen, dass es laut Sicherheitsbehörden 4 0 . 0 0 0 . 0 0 0 (Millionen!) illegale Waffen in Deutschland gibt, und zehnmal mehr Delikte mit illegalen Waffen ggü. legalen Waffen registriert werden.
Einigen wir uns auf ein generelles Waffenverbot? Sofort einverstanden!
Aber die Idee der Kontrolle konsequent zu Ende gedacht, macht es viel mehr Sinn ALLE Haushalte zu kontrollieren, da man statistisch betrachtet in jedem Haushalt mindestens eine Waffe finden müsste.
Überhaupt wäre eine vorsorgliche Kontrolle jedes Haushalt doch recht praktisch. Da kann man auch gleich nach Bombenbastelanleitungen, heimlich untergebrachten Einwanderern, regierungsverhetzenden Schriften, Musik-Raubkopien oder an der Steuer vorbei angelegten Sparstrümpfen suchen.
Ich habe nichts zu verbergen, also alles kein Problem - ich stehe bevorzugt Sonntagmorgen 5:30 Uhr zur Verfügung. Dann bitte aber auch in vollem Militäroutfit und entsprechend rabiatem Vorgehen.
Herr/Frau Koepcke, da ich glaube, dass unsere Standpunkte gar nicht soweit auseinander liegen, hoffe ich doch, dass Sie verstehen, worauf ich hinaus will.
So erstmal respekt für den Kommentar von Creo, bis auf den letzten Satz, aber dazu später.
Ich bin quasi Mitglied dieser "Waffenlobby", ich bin Sportschütze und Jäger, unter anderem noch gesetzestreuer und loyaler Staatsbürger.
Diese Waffenlobby von der hier die Rede ist besteht aus ihren Freunden, Arbeitskollegen, Nachbarn, Verwandten u.s.w die politische Einflussnahme dieser Mitbürger geht in Deutschland gegen Null, ebenso spielen die paar Arbeitsplätze der Waffenhersteller argumentativ keine Rolle, woher also sollte die Macht der so gerne verantwortlich gemachten "Waffenlobby" kommen???
Die Anzahl der Waffen in privaten Händen resultiert aus ca. 80 000 000 Einwohnern in Deutschland, wenn davon nur 10% Sportschützen oder Jäger wären und jeder nur eine Waffe besitzen würde....
Ein aktiver Sportschütze hat die Möglichkeit eine vielzahl von Disziplinen zu schießen, mit jeweils einer anderen Waffe und hätte es einen Unterschied gemacht wenn er nur eine Waffe besessen hätte - eher nicht.
Tausende Schuss Munition ja, denn ein Sportschütze schießt manchmal an einem Trainingsabend schon mehrere Hundert Schuss (ich selbst pro Jahr ca. 15 000)
Wo ist der Unterschied zwischen Kleinkaliber oder 9 mm, beide können tödlich sein.
Hat irgendjemand etwas nicht verstanden an Jugendarbeit im Verein, staatlich gefördert und der positiven Entwicklung von Jugendlichen dienend, um wie z.B. Magdalena Neuner später international erfolgreiche Biathletin zu werden, sie hat übrigens mit 9 Jahren angefangen.
Und ja, natürlich haben alle Sportschützen und Jäger eine sexuelle Beziehung zu ihren Waffen die sie in dunklen Kellerlöchern konspirativ ausleben, bedingt durch ein kindliches Trauma - was für ein Schwachsinn!!!
Wo möchten Sie denn gerne die Grenze ziehen bei der Einmischung und der Schnüffelei des Staates??? Dies ist (noch) ein freies Land in dem ein jeder das Recht auf freie Entfaltung hat, ob er nun gerne Löcher in eine Scheibe schießt oder Modellflug betreibt.
Übrigens war die Anzahl der Waffen eines Volkes schon immer Kennzeichen für den Grad der Freiheit eines Volkes, während der NS Diktatur und in der DDR war der private Waffenbesitz verboten.
Wenn irgend jemand glaubt den Amoklauf eines gestörten Täters durch Gesetze verhindern zu können der tut mir leid.
Drogenhandel und Besitz ist auch verboten, gibts aber trotzdem
illegale Waffen sind auch verboten, gibts aber trotzdem ca. 25 000 000 !!!
Wenn das so gut funktioniert, verbieten wir halt alle legalen Waffen dann haben wir bald 50 000 000 Illegale, die Mafia wirds freuen.
Wozu braucht ein Tennisspieler 10 Tennisschläger, ein Autofreak 5 Autos, Ein Fotograf 4 Kameras und eine Hausfrau 10 Töpfe?
Ja ich weiß ich werde unsachlich.
In D gibt es verschiedene Schießsportverbände, diese geben Sportordnungen heraus. Darin enthalten sind mitunter bis zu 30 verschiedene Disziplinen, die mit bis zu 30 verschiedenen Geräten geschossen werden können. Möchten Sie nun dem Schützen seinen Sport einschränken lassen und ihm sagen"So jungchen du darfst dir jetzt eine Dis. aussuchen" ?
Munition:10000 Schuss sind nichts. Verschiedene Disziplinen=verschiedene Munition.
Eine Rolle spielt auch der geringere Preis bei Abnahme größerer Margen.
Jedes Gerät wird mit einer Patronenart eingeschossen und auch nur mit dieser Art gedenkt man dann zu schießen. Übrigens verschieße ich an harten Trainingstagen bis zu 250 Schuss auf einem Gerät.
Wenn Sie mit "Waffenlobby" soetwas meinen wie in USA die NRA muss ich Sie enttäuschen. Dergleichen finanzstarkes und politisch schwer wiegendes ist in D nicht vorhanden. Die sogenannte "Waffenlobby" bildet sich hier aus den Schützen, Jägern, Sammlern und deren Angehörige, die sich für ihr Hobby, ihre Freizeitbeschäftigung, für ihre Arbeit und auch für Demokratie und Freiheit einsetzen(auch wenn dies martialisch anmutet).
Waffen im Keller? Das Stapeln von Waffen ist für die Werterhaltung eher nicht geboten, diese stehen in einem Tresor in dafür vorgesehene Vorrichtungen.
Da der Vater von T.K. in dieser Hinsicht das Gesetz gebrochen hat, ist allein dort anzusetzen, und kein Generalverdacht oder Anlassgesetzgebung ist hier angebracht.
Zum letzten Punkt: Naja mit Herrn Mehdorn das hat sich ja erledigt.
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So wie es aussieht, scheinen Sie Zahlen sehr zu mögen.
Nur sollte man sie aus meiner Sicht nicht zusammenhanglos betrachten.
Denn dann müsste man einbeziehen, dass es laut Sicherheitsbehörden 4 0 . 0 0 0 . 0 0 0 (Millionen!) illegale Waffen in Deutschland gibt, und zehnmal mehr Delikte mit illegalen Waffen ggü. legalen Waffen registriert werden.
Einigen wir uns auf ein generelles Waffenverbot? Sofort einverstanden!
Aber die Idee der Kontrolle konsequent zu Ende gedacht, macht es viel mehr Sinn ALLE Haushalte zu kontrollieren, da man statistisch betrachtet in jedem Haushalt mindestens eine Waffe finden müsste.
Überhaupt wäre eine vorsorgliche Kontrolle jedes Haushalt doch recht praktisch. Da kann man auch gleich nach Bombenbastelanleitungen, heimlich untergebrachten Einwanderern, regierungsverhetzenden Schriften, Musik-Raubkopien oder an der Steuer vorbei angelegten Sparstrümpfen suchen.
Ich habe nichts zu verbergen, also alles kein Problem - ich stehe bevorzugt Sonntagmorgen 5:30 Uhr zur Verfügung. Dann bitte aber auch in vollem Militäroutfit und entsprechend rabiatem Vorgehen.
Herr/Frau Koepcke, da ich glaube, dass unsere Standpunkte gar nicht soweit auseinander liegen, hoffe ich doch, dass Sie verstehen, worauf ich hinaus will.
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